Das Spiel
von Egoismus
und Liebe
Der Mann, der seine Begierde lüstern auslebt und gehörig überrascht wird. Das junge Mädchen, das sich in seinen Gefühlen tödlich irrt. Der Verführer, der kaltblütig eine große Liebe zerstört. Unbezähmte Leidenschaft bis tiefe Einsamkeit in erbarmungslosen, überwältigenden Momentaufnahmen.
In diesen 17 Menschenporträts verschmilzt krasser Realismus mit zarter Poesie. Melancholie bestimmt die Suche nach Erfüllung, die immer dort endet, wo die Wirklichkeit beginnt. Lebenspralle Bilder, die bis in intime psychologische Details führen.
Vergänglichkeit der Liebe Liebe am Wendepunkt zwischen Erfüllung und Preisgabe, der Taumel nach Glück und Hingabe, die tiefe Sehnsucht, dem erdrückenden Alleinsein zu entkommen, die Macht der Gefühle, die zärtlich sein kann - oder grausam bis in den Tod. Menschen auf der Flucht vor sich selbst, Menschen auf der gewagten Jagd nach zweifelhaften Abenteuern, Menschen im Zwielicht ihrer Leidenschaften, Menschen, die sich selbst einsam machen, weil sie nicht lieben können. Immer unterliegt der wahrhaft Liebende, und immer trägt der Verrat den Sieg davon. Immer leidet der eine, der liebt, während der andere gleichgültig Schluss macht. Die verborgenen, verhaltenen Wege der suchenden, irrenden, glücklichen und unglücklichen Seele werden hier aufgedeckt und schonungslos wahr festgehalten. Ein greller Spiegel unserer vereinsamten Gesellschaft ? Was zählt heute wirklich, und woran gehen wir bedenkenlos vorbei ? Sinnlich und absurd, erschütternd und peinlich, gewissenlos und überraschend - so geben sich die 17 frappierenden Menschenporträts dieser Prosastücke, die geprägt sind von realistischer Aufrichtigkeit, doch keiner falschen Scham. Offen und analytisch werden die Spielarten von Egoismus und Liebe eindringlich dargestellt, einmal ergreifend, einmal abstoßend, aber immer hinreißend und voller Bedenken. Packende Literatur, die den Leser gefangen hält und ihn zur Stellungnahme zwingt.