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Das Geschenk der Einfachheit

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Produktdetails

Titel: Das Geschenk der Einfachheit
Autor/en: Stephan Münch

EAN: 9783429060602
Format:  EPUB
2 Korinther 8, 1-15 und 9, 6-15 als Hinführung zu dieser Gabe.
Herausgegeben von Thomas Söding, Georg Fischer, Georg Fischer
Echter

14. Oktober 2012 - epub eBook - 246 Seiten

In den Kapiteln 8 und 9 des 2. Korintherbriefes befasst sich Paulus ausführlich mit der Kollekte, die er für die Armen der Jerusalemer Gemeinde durchführte. Paulus versucht die Korinther zu ermuntern, die ins Stocken geratene Kollekte zu Ende zu führen. Im ersten Kapitel liegt der Schwerpunkt auf detailliert philologischen Untersuchungen: auf der historischen Wortsemantik und der syntaktischen Analyse. Kapitel 2 und 3 bietet die ausführliche exegetische Untersuchung und Auslegung von 2 Kor 8,1-15 und 9,6-15. Die Verse 8,16-24 und 9,1-5 werden nur in einem Überblick dargeboten. Bei der Auslegung liegt der Schwerpunkt auf der geistlichen Dimension des Gebens. Es wird aufgezeigt, dass es die Absicht des Paulus ist, die Korinther in mehreren Schritten zur Gabe der Einfachheit zu führen, d.h. ihre Gabe von Herzen und mit Freude zu geben.
Stephan Münch, geboren 1950. Studium der Theologie in Trier, Innsbruck und Frankfurt, Sankt Georgen. Promotion an der Theologischen Fakultät Frankfurt, Sankt Georgen mit vorliegender Arbeit (2009). Priester des Bistums Trier. Klinikseelsorger im Saarland.

Einleitung


1. Neuere Arbeiten zu 2 Korinther 8 und 9 und Fragestellung

Diese Untersuchung beschäftigt sich mit den Kapiteln 8 und 9 des 2. Korintherbriefes, den Kollektenkapiteln. In der exegetisch-theologischen Literatur ist das Kollektenthema einige Male behandelt worden. Einen guten Überblick über die Forschungsgeschichte der Kollekte gibt Beckheuer in seiner Untersuchung „Paulus und Jerusalem“.1 Im Folgenden sollen nur die wichtigsten Ergebnisse dargestellt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung der neueren Abhandlungen des Kollektenthemas.

Einen großen Einfluss hatte der Aufsatz von HOLL „Der Kirchenbegriff des Paulus in seinem Verhältnis zu der Urgemeinde“.2 Nach Holl hat die Jerusalemer Gemeinde einen rechtlichen Vorrang vor den anderen Gemeinden. Dies zeige sich in den Selbstbezeichnungen der Jerusalemer Urgemeinde als „die Armen“ und „die Heiligen“.3 An diesen Ehrenbezeichnungen zeige sich, dass sich die Jerusalemer Urgemeinde den anderen Gemeinden religiös überlegen fühlte. Sie habe einen Vorzug, der sie dauernd auszeichne. Aus dieser Sonderstellung habe die Urgemeinde gewisse Rechtsforderungen abgeleitet: sie habe ein Aufsichts- und Besteuerungsrecht über die ganze Kirche. Wie die Gemeinde verpflichtet sei, den in ihr wirkenden Apostel zu unterhalten, seien die anderen Gemeinden verpflichtet, zum Unterhalt der Muttergemeinde beizutragen. Die Kollekte wird so als Steuer gesehen, die von der Jerusalemer Gemeinde den heidenchristlichen Gemeinden auferlegt wurde. Gal 2,10 sei so eine Auflage der Jerusalemer Gemeinde. In seiner Darstellung der Kollekte Röm 15,25f. habe Paulus verhüllende Redeweisen benützt, weil er sich geschämt habe. In Wirklichkeit habe die Jerusalemer Gemeinde gar nicht als die ärmste gegolten. G
egenüber dem Kirchenbegriff der Urgemeinde habe Paulus einen neuen Kirchenbegriff eingeführt. Für Paulus sei der lebendige Christus die eigentliche Grundlage der Kirche.4

Für K.F. NICKLE5 ist die Kollekte, in Analogie zu der jüdischen Tempelsteuer, eine regelmäßige Abgabe.6 In seiner Darstellung unterscheidet er mehrere Stadien in der Kollekte: Zunächst sei sie „an act of Christian charity among fellow believers motivated by the love of Christ“.7 Nach dem antiochenischen Zwischenfall sei die Kollekte ein Zeichen der Einheit geworden. Für die Organisation der Kollekte greife Paulus auf die Institution der Tempelsteuer zurück. Schließlich sei die Kollekte: “eschatological pilgrimage of the Gentile christians to Jerusalem by which the Jews were to be confronted with the undeniable reality of the divine gift of saving grace to the Gentiles and thereby themselves moved through jealousy to finally accept the gospel”.8

Nach D. GEORGI9 bedeutet die Abmachung Gal 2,10 keine Anerkennung einer rechtlichen Vorrangstellung der Jerusalemer. Der Begriff „die Armen“ sei ein eschatologischer Titel der Jerusalemer Gemeinde. Die Vereinbarung auf dem Apostelkonzil Gal 2,10 interpretiert er dahin, „dass die Heidenchristen der exemplarischen Leistung der Jerusalemer Christen Anerkennung zollen sollten. Um deren andauernde und eschatologische Demonstration wäre es dann gegangen, damit aber auch um die eschatologische Hoffnung der Christenheit überhaupt“.10 Nach dem antiochenischen Zwischenfall sei die Abmachung des Apostelkonzils hinfällig geworden. Um der drohenden Auflösung seiner Gemeinden in Mysteriencliquen und mystische Zirkel entgegenzuwirken, habe Paulus die Kollekte, auf eigene Initiative, wieder aufgenommen.11 Das Selbstbewusstsein der paulinischen Gemeinden sei
inzwischen stärker gewachsen. Die Kollekte interpretiere Paulus jetzt auf dem Hintergrund von Jes 60,1-21: Mit der Überbringung der Kollekte erfülle sich die Verheißung der Völkerwallfahrt der Heidenvölker nach Jerusalem.12

B. BECKHEUER hat sich in seiner Untersuchung zum Ziel gesetzt, „die Entwicklung des paulinischen Denkens hinsichtlich der Kollekte nachzuzeichnen. Dabei soll deutlich werden, wie eine paulinische Theologie der Kollekte erst durch die Auseinandersetzung mit den Problemen in seinen Missionsgebieten entstanden ist“.13

Nach der getroffenen Kollektenvereinbarung (Gal 2,10) sei es zu einem Streit gekommen (Gal 2,11), so dass für Paulus die Vereinbarung zwischen ihm und den Vertretern der Urgemeinde hinfällig geworden sei. Paulus habe aber weiter an der Gemeinschaft mit der Urgemeinde festgehalten. In der Rückschau der Ereignisse habe er die Kollekte mit einem theologischen Vorzeichen versehen. Auch die Beantwortung von rein praktischen Fragen, wie die Sammlung zu organisieren sei, geschehe in der Sprache der theologischen Reflexion (1 Kor 16,1-4).14

Bei der Kollekte ginge es nicht um das Einbringen eines in qualitativer Hinsicht großen Betrages, sondern um den Vollzug göttlicher aequalitas.

Für 2 Kor 9,6-11 sieht er Jes 61,11 als Hintergrund. „Das Buch Jes scheint die gesamte Theologie des Kollektenwerkes geprägt zu haben. Die Zitate und Anspielungen und das Aufgreifen alttestamentlicher Motive weisen auf die Tatsache hin, dass Paulus aus dem Buch Jesaia lebt und theologisiert (2 Kor 9,5f.): „Der konkrete Vollzug des Christseins demonstriert den Jerusalemern die Erfüllung der Verheißung der Psalmen und der Propheten...“15

Im Römerbrief wird die Kollekte mit dem Vokabular alttestamentlicher Missionstheologie dargest
ellt. Hintergrund für Röm 15,16 ist Jes. 61,6.16

S. JOUBERT deutet die Kollekte des Paulus mit der Terminologie der Wohltätigkeit in der griechisch – römischen Welt. “The collection is to be understood in terms of the social convention of benefit exchange. Reciprocity was the heart of all forms of benevolence in the ancient Graeco-Roman world. The bestowal of gifts initiated the establishment of long-term relationships that involved mutual obligations and clear status differentials between the transactors”.17 So sei die Kollekte das Ergebnis und der konkrete Ausdruck einer gegenseitigen Beziehung zwischen Jerusalem und Paulus. Benefit exchange liefere den erklärenden Rahmen für die Kollekte. Paulus habe das grundlegende Prinzip von benefit exchange uminterpretiert. Das zeige sich daran, dass Paulus als διάκονος die Kollekte überliefere (Röm 15,25ff.) und nicht seine eigene Ehre suche. Auch ändere er das griechisch-römische Prinzip der gegenseitigen Vergeltung, indem er den Nachdruck von der erwarteten Gegengabe auf die positive innere Ausrichtung der Geber lege. Die Wohltäter in der griechischrömischen Welt suchten durch ihr Wohltun ihren eigenen Ruhm zu vermehren und nicht die Not der Armen zu lindern.18

BYUNG-MO KIM geht es in seiner Untersuchung darum, das Wesen der paulinischen Kollekte herauszuarbeiten.19 Dabei geht er von einer These von K. Berger aus, die Kollekte sei in Analogie zum Almosen der Gottesfürchtigen für Israel zu deuten.20

Die verschiedenen Bezeichnungen für die Kollekte in 2 Kor 8,4 charakterisieren verschiedene Aspekte der Kollekte: διακονία beschreibt den materiellen Aspekt der Kollekte, sie ist eine Hilfe für die Armen der Jerusalemer
Gemeinde. Χάρις umschreibt den göttlich-menschlichen Aspekt der Kollekte. Die Kollekte setzt den begnadeten Zustand (Empfang des Evangeliums) voraus. Κοινωνία zeigt den zwischenmenschlichen Aspekt der Kollekte. „Kurzum: durch die Kollekte, die als materieller Hilfsdienst für die Armen in der judenchristlichen Gemeinde in Jerusalem von den makedonischen bzw. korinthischen Heidenchristen des Paulus unternommen wurde, kommen vor den judenchristlichen Kollektenempfängern der begnadete bzw. bekehrte Status der heidenchristlichen Kollektengeber und damit zugleich die durch das Begnadetsein zwischen heidenchristlichen Gebern und judenchristlichen Empfängern bestehende Gemeinschaft zum Ausdruck“.21 Nach Byung–Mo Kim lässt sich die Kollekte als eine Analogie zum Almosen der Gottesfürchtigen für Israel verstehen: „wie im frühen Judentum die im Prinzip beschneidungs- und gesetzesfreien Gottesfürchtigen durch Almosen für die Armen im gesetzestreuen Volk Israel ihre Bekehrung zum Gott Israels und zugleich ihre Zugehörigkeit zum Gottesvolk ausdrückten, so brachten die beschneidungs- und gesetzesfreien Heidenchristen durch die Kollekte für die Armen unter den im Prinzip gesetzesorientierten Judenchristen in Jerusalem ihr Begnadetsein bzw. ihr Bekenntnis zum Evangelium Jesu Christi bzw. ihre Bekehrung und die dadurch zwischen den beiden Seiten entstandenen Glaubensgemeinschaft zum Ausdruck.“22

Neben diesen...


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