Das Buch hat zwei Seiten: Einerseits wird das Buch im Hier und Jetzt aus der Sicht der Protagonistin Karina beschrieben. Dies ist furchtbar schlecht, da die ganze Handlung gekünstelt ist und zum Groschenroman verkommt (Karina geht zum Bäcker, der örtliche evangelische Pfarrer spricht sie an, sie lernen sich kennen, Karina lädt ihre Freundin ein, die Freundin versucht den Pfarrer zu verführen, Karina verguckt sich in den Pfarrer, sie sitzen bald bei Bier und Kaminfeuer zusammen...).
Andererseits beschreibt das Buch aber auch die Geschichte eines jüdischen Jungen, dessen Vater eine Buchhandlung hat und die zusehends von den Nazis verfolgt werden. Dieser Teil des Buches war in Ordnung.
Ich habe mich durch die Hälfte des Buches gequält und es nach der Hälfte abgebrochen, weil die Handlung in Hinblick auf die Judenverfolgung immer wieder von dieser nervtötenden Geschichte Karinas unterbrochen wurde, sodass ich es nicht mehr aushalten konnte.