In einem Seniorenheim kommt es zu merkwürdigen Todesfällen, die der Bewohnerin Maja keine Ruhe lassen.
Der Schreibstil ist gut lesbar, die Charakterisierung der Bewohner und des Personals des Seniorenheims sind qualitativ unterschiedlich. Die Umgebung und einzelner Situationen sind sehr gut beschrieben. In dem Krimi geht es nicht nur um die merkwürdigen Todesarten der Bewohner, es geht auch um Betrug, die Behandlung der Senioren und mangelnde Pflegeleistungen.
Das alles war so langweilig, dass ich das Buch nach ca. 40 Seiten nicht weiter lesen wollte. Nur weil es doch sehr kurz ist, habe ich durchgehalten, bin aber nicht unbedingt belohnt worden. Die Todes- und Betrugsfälle wurden ohne Polizei aufgeklärt. Die Täter sind auch keine Überraschung, sie hatte ich von Anfang an vermutet. Das Ganze hat den Charme eines Vorabendfilms im Fernsehen. Es füllt die Zeit und bleibt nicht haften.
Fazit: Ein sehr ruhiger und bedächtiger Krimi, der die Langeweile in einem Seniorenheim widerspiegelt.