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Die Analphabetin, die rechnen konnte

Roman. Originaltitel: Analfabeten som kunde räkna.
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Produktdetails

Titel: Die Analphabetin, die rechnen konnte
Autor/en: Jonas Jonasson

ISBN: 3570585123
EAN: 9783570585122
Roman.
Originaltitel: Analfabeten som kunde räkna.
Übersetzt von Wibke Kuhn
carl's books

15. November 2013 - gebunden - 442 Seiten

Freuen Sie sich darauf, was diesem herrlich verrückten Autor für seine neue Protagonistin eingefallen ist!

Die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...

Spitzzüngig und mit viel schwarzem Humor rechnet Jonasson in seinem neuesten Roman mit dem Fundamentalismus in all seinen Erscheinungsformen ab. Eine grandiose Geschichte, die dem »Hundertjährigen« an überbordenden Einfällen, skurrilen Wendungen und unvergesslichem Charme in nichts nachsteht!


Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist. Später gründete er eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt hatte er Lust auf einen radikalen Neuanfang, verkaufte die Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Sein Debüt wurde in Schweden - und danach weltweit - zum absoluten Bestseller und auch zu einem international erfolgreichen Kinofilm. Im November 2013 erschien Jonassons zweiter Roman "Die Analphabetin, die rechnen konnte" in Deutschland und wurde sofort zum Nr.-1-Bestseller.

Jonas Jonasson lebt auf der schwedischen Insel Gotland.
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll skuril, witzig und genial - von kleeblatts buecherblog - 23.01.2015 zu Jonas Jonasson „Die Analphabetin, die rechnen konnte“
Nombeko lebt in Afrika. Sie kann zwar nicht lesen, aber im Rechnen macht ihr keiner was vor. Durch viele skurile Zufälle gelangt sie eines Tages nach Schweden, mit einer Atombombe im Schlepptau. Dort lernt sie Holger kennen, der eigentlich gar nicht existiert. Sie verlieben sich und bringen dadurch fast die Weltpolitik zum Stürzen. Schon mit 'Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand' konnte mich Jonas Jonasson in seinen Bann ziehen. Und nun begleite ich Nombeko auf ihrem Weg von Südafrika nach Schweden. Schon der Debutroman des Autors war mit ungewöhnlichen Einfällen gespickt, aber hier überschlägt er sich nochmals und so erhascht man gleich am Anfang, wie es in Südafrika denn so im Latrinengeschäft vor sich geht. Nombeko arbeitet dort und versucht, die Karriereleiter hochzuklettern. Dies gelingt ihr auch und ab da nehmen die komischen Zufälle ihren Lauf. Der Autor hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Wie schon beim Hundertjährigen verzichtet er auch hier wieder oft auf die direkte Rede, lässt viel trockenen und teilweise schwarzen Humor einfließen und geht mit Emotionen sehr sparsam um, außer er lässt diese heftig überkochen. Viele Verstrickungen wirken am Anfang etwas unübersichtlich, aber je länger man liest, umso mehr ergibt alles einen Sinn. Schon beim Lesen des Klappentextes wusste ich genau, dass mich wieder eine herrlich skurile Geschichte erwartet, die mir so ganz nebenbei auch etwas über die schwedische Historie im allgemeinen und das schwedische Königshaus im speziellen beigebracht hat. Nombeko ist eine sehr sympathische junge Frau, die mit ihrer speziellen Art in so manche Situationen hineinschlittert, aus denen sie nicht mehr so einfach herauskommt. Aber ihr kluges Köpfchen, ihr neugieriges Wesen und die Fähigkeit, manche (wichtige) Leute zu beeindrucken, hilft ihr, einen Weg in ihrem Leben zu finden, der es ihr ermöglicht, sich so durchzuschlagen, dass es sich letztendlich doch lohnt. Auch die anderen Protagonisten sind rundweg sympathisch, auch wenn sie teilweise naive oder gar zornige Züge tragen. Wieder kommen einige bekannte Persönlichkeiten ins Spiel und werden auch etwas durch den Kakao gezogen. Dies aber mit einem gewissen Charme, der dem ganzen Buch anhaftet und so ein riesiges Lesevergnügen bereitet. So konnte mich der Autor auch mit seinem zweiten Buch überzeugen und wird damit in meine Favoritenrige aufgenommen. Weiteren Werken sehe ich deswegen mit Interesse entgegen. Fazit: Skuril, lustig und hochexplosiv.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Buch muss man erlebt haben! - von Janine2610 - 01.10.2014 zu Jonas Jonasson „Die Analphabetin, die rechnen konnte“
Warum? - Weil es ein einziges Abenteuer ist. Zwischendurch wird immer mal wieder Politisches eingestreut, wobei man, wenn man das positiv sehen möchte, auch noch was dabei lernen kann. Die Protagonistin Nombeko Mayeki hat mich allzu sehr an den hundertjährigen Allan Karlsson aus Jonassons Debütroman erinnert. Sind die beiden doch von ihrem Alter, Aussehen und ihrer Herkunft von Grund auf verschieden, von ihrer Art, ihrem Verhalten und ihrem Charakter gleichen sie sich jedoch wie ein Ei dem anderen. (Wären die beiden in einem Roman zusammen - sie wären vermutlich das beste Team überhaupt.^^) Naja, jedenfalls erlebt die eigentlich nicht lange Analphabetin Nombeko, die einen scheinbar schlechten Start ins Leben hatte, auf ihrem Weg durch die Welt wieder so einiges Unglaubliches und Zufälle, wo du dir denkst: Das gibts doch nicht... . Begleitet wird das Ganze von einem Witz, der mir unglaublich gut gefällt. Dieser freche, schwarze Humor ist absolut meins und ich bin deshalb förmlich an den Seiten gehangen. Dementsprechend schnell war ich durch mit dem tollen Buch. Genauso wie beim Hundertjährigen hatte ich auch hier wieder viel zu schmunzeln und zu lachen. Nicht mal das viele politische Zeugs, das eigentlich auch eine größere Rolle spielt, hat meinen Lesegenuss trüben können. Für mich war jede Seite Unterhaltung pur. Ich liebe die Charaktere, die Jonasson in seinen beiden Büchern geschaffen hat. Die sind schon was ganz Besonderes und ich hoffe sehr, dass es zu diesem Buch auch wieder eine Verfilmung geben wird. ;-) Aus meiner Sicht ist Die Analphabetin, die rechnen konnte sehr zu empfehlen. Ich habe jede Seite geliebt. Manch einer würde vielleicht sagen, dass das Buch zu sehr von Jonassons erstem Buch abgekupfert ist. Ich beurteile jetzt aber AUSSCHLIEßLICH dieses Buch. Steht das Buch also nur für sich und denkt man sich den Hundertjährigen weg, wenn man ihn denn gelesen hat, dann gibt es nichts zu bekriteln. Ich vergebe gerne 5 Sterne!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Völlig abstrus - vielleicht ein bisschen zu viel? - von Xirxe - 01.07.2014 zu Jonas Jonasson „Die Analphabetin, die rechnen konnte“
Die hochbegabte Südafrikanerin Nombeko, die mit 14 Jahren die Chefin des Latrinenbüros in Soweto wird, per Zufall an ein Vermögen in Form von Rohdiamanten gerät, kurz darauf von einem Weißen überfahren und daraufhin zu mehreren Jahren Frondiensten in dessen Haushalt verurteilt wird und in dieser Zeit beachtlichen Anteil am Bau mehrerer Atombomben aufweisen kann, ist die Hauptfigur dieser Geschichte. Wie sie sich aus ihren immer neuen misslichen Situationen (in die sie völlig unverschuldet gerät), stets wieder befreien kann, ist schräg und noch schräger. Da wird eine Atombombe quer über die Kontinente verschickt, ein Zwillingspaar Holger und Holger getauft und zu republikanischen Extremisten erzogen, ein König und ein Ministerpräsident entführt und Nombeko ist allzeit mit dabei bzw. darin verwickelt. Der Absurditäten ist kein Ende ;-) Was im Hundertjährigen noch einen Hauch von Realität hatte, ist in diesem Buch völlig auf die Spitze getrieben. Die Ereignisse überschlagen sich und eines ist unglaublicher als das andere. Mir ist das Alles ein bisschen zu viel des Guten, denn der Rahmen ist durchaus sehr realitätsnah. Die damaligen Geschehnisse nicht nur in Südafrika, nein, auch in USA, Europa usw. werden wahrheitsgetreu wiedergegeben, sodass sich Nombekos Geschichte dazu als besonders absurd darstellt. Etwas weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen :-) Jonassons Sprache ist wie bei seinem ersten Buch gewohnt ironisch und indirekt, was die Absurditäten noch verstärkt. So traten bei mir ab ca. der Mitte des Buches gewisse Abnutzungserscheinungen auf. Dennoch: Es ist eine amüsante, wirklich unglaubliche Geschichte, die sich lockerleicht an einem Wochenende weglesen lest. Würde es halbe Sterne geben, bekäme die Analphabetin 3,5 - der Hundertjährige hätte hingegen 4,5 verdient.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll praller Nachfolger - von Das fliegende Bücherzimmer - 22.01.2014 zu Jonas Jonasson „Die Analphabetin, die rechnen konnte“
Nombeko arbeitet seit ihrem fünften Lebensjahr in einer Latrine in Südafrika. Keine leichte Arbeit für das kleine Mädchen, aber sie erarbeitet sich schnell Respekt und einen guten Posten. Sie kann nicht lesen, aber es ist faszinierend, wie das Mädchen mit Zahlen umgehen kann. Sie will schreiben, lesen und rechnen lernen und entwickelt einen starken Ehrgeiz. Bei einem Neubeginn wird sie von einem Ingenieur angefahren und von einem Gericht als schuldig verurteilt. Sie muss sieben Jahre in seinem Hause dienen. Ein anderes Leben beginnt und es gibt noch drei Chinesinnen, die etwas seltsam sind, aber Nombeko findet einen Weg zu ihnen. Der Atomingenieur ist begeistert von dem jungen Mädchen und so hat Nombeko viel Freiheiten und ist aber von der Atombombe nicht sehr angetan. Die Ereignisse überschlagen sich bald und Nombeko darf aus dem Haus und will sich nach Schweden absetzen. Es gelingt ihr, aber mit der Atombombe und auch mit den Chinesinnen! Dort trifft sie auf Holger 1 und Holger 2. Zwei ungleiche Brüder, von denen nur einer gemeldet ist und wirklich existiert. Nombeko verliebt sich in den versteckten Holger und gemeinsam mit ihm, versucht sie die Atombombe an den König oder den Präsidenten zu bringen. Gar nicht so einfach und Stück für Stück rückt Nombeko ins Visier des Bösen und auch der Guten und verändert durch ihre ganz eigene Art und Weiße, ein Stück Weltpolitik. Ein grandioses, pralles Buch! Nach seinem Mega Bestseller, waren die Erwartungen hoch. Kritiker kritisieren, dass der Aufbau dieses Buches, ähnlich wie beim ersten ist. Na und? Genau das erwartet man doch, erhofft sich und so hat Jonasson in seinem ganz eigenen Stil etwas großes geschaffen.
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