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Homers letzter Satz

Die Simpsons und die Mathematik. Originaltitel: The Simps…
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Produktdetails

Titel: Homers letzter Satz
Autor/en: Simon Singh

EAN: 9783446437739
Format:  EPUB
Die Simpsons und die Mathematik.
Originaltitel: The Simpsons and their Mathematical Secrets.
Übersetzt von Sigrid Schmid
Hanser, Carl GmbH + Co.

4. November 2013 - epub eBook - 320 Seiten

Die Simpsons sind nicht nur "eines der intelligentesten Kunstwerke unserer Zeit" (Daniel Kehlmann), sie stecken auch voller Mathematik! Spielerisch leicht und unterhaltsam lüftet Simon Singh die mathematischen Geheimnisse der erfolgreichsten TV-Serie der Welt. Ob Homer ein donutförmiges Universum entwirft, den berühmten Fermat'schen Satz zu widerlegen scheint, oder Lisa als Baseballtrainerin den Geheimnissen der Statistik auf die Spur kommt: Der Bestsellerautor aus Großbritannien nimmt die Episoden der Simpsons zum Ausgangspunkt für eine Tour d'Horizon durch die Welt der Algebra und Geometrie. Ein Muss für Millionen Simpsons-Fans - und ein Buch, das die Mathematik ins Zentrum der Populärkultur rückt.

"Simon Singh deckt auf, wie Simpsons-Fans jahrzehntelang klammheimlich Mathe-Unterricht erhielten. Ein brillantes Buch."
David X. Cohen, Autor von Futurama und Die Simpsons

"Sie glauben, dass sich Mathematik und Humor widersprechen? Simon Singh beweist das Gegenteil!"
Christoph Drösser, Journalist der Zeit
Simon Singh, geboren 1964 in Wellington, Somerset, ist Physiker, Wissenschaftsjournalist bei der BBC und Autor zahlreicher Bestseller.

KAPITEL 1


BART WIRD EIN GENIE


Im Jahr 1985 traf sich der Kult-Cartoonist Matt Groening mit James L. Brooks, einem Regisseur, Produzenten und Drehbuchautor, der für legendäre Fernsehserien wie Mary Tyler Moore, Lou Grant und Taxi verantwortlich war. Brooks hatte nur zwei Jahre zuvor für Zeit der Zärtlichkeit (1983) gleich drei Oscars gewonnen, als Produzent, Regisseur und Autor.

Brooks wollte mit Groening über einen Beitrag für Die Tracey Ullman Show sprechen, einen der ersten großen Hits des neu gegründeten Fernsehsenders Fox. Die Show bestand aus einzelnen Sketchen mit dem britischen Unterhaltungstalent Tracey Ullman, und die Produzenten brauchten als Überleitungen Zeichentrick-Kurzfilme zwischen den Sketchen. Ihre erste Wahl war eine Filmversion von Groenings Life in Hell, einem Comic über einen depressiven Hasen namens Binky.

Groening fühlte sich geschmeichelt, zögerte aber. Dies konnte sein großer Durchbruch werden, aber sein Bauchgefühl riet ihm, das Angebot abzulehnen. Mit Life in Hell hatte seine Karriere begonnen, der Comic hatte ihm über schwere Zeiten hinweggeholfen. Für Groening fühlte es sich wie Verrat an, Binky an das Fox Network zu verkaufen. Er erklärte sich trotzdem zu einem Treffen bereit und wartete schließlich vor dem Büro von James L. Brooks. Dort kam ihm plötzlich die Lösung für sein Dilemma: Er musste neue Charaktere erfinden, die er anstelle von Binky anbieten konnte. Die Legende besagt, dass Groening in diesen wenigen Minuten vor der Bürotür von Brooks das komplette Konzept der Simpsons entwickelte.

Brooks gefiel die Idee, und so erschuf Groening mehrere Dutzend Zeichentrick-Kurzfilme mit der Familie Simpson. Sie wurden auf drei Staffeln der Trace
y Ullman Show
verteilt. Jeder Film war ein bis zwei Minuten lang. Die Kurzauftritte hätten die Geburt und das Ende der Simpsons bedeuten können, wenn das Produktionsteam nicht etwas Besonderes in den Filmen erkannt hätte.

Ullman nutzte oft aufwendiges Make-Up und Prothesen für ihre Charaktere. Das führte zu Problemen, weil ihre Auftritte vor einem Live-Publikum aufgezeichnet wurden. Jemand schlug vor, Kurzfilme mit den Simpsons einzuspielen, um das Publikum bei Laune zu halten, während Ullman sich auf den nächsten Sketch vorbereitete. Diese Filme waren früher schon gesendet worden, und man recycelte hier einfach altes Material. Umso überraschter war man, dass die Kurzfilme beim Publikum genauso gut ankamen wie die Live-Sketche.

Doch ließ sich mit den Späßen von Homer, Marge und ihren Kindern ein ganzer Film füllen? Kurze Zeit später setzten Groening und Brooks sich mit dem Autor Sam Simon zusammen, um ein Weihnachts-Special auszuarbeiten. Sie hatten den richtigen Riecher gehabt: Am 17.Dezember 1989 wurde »Es weihnachtet schwer« gesendet. Der Film war ein Riesenerfolg bei Zuschauern und Kritikern.

Einen Monat nach dem Special folgte mit »Bart wird ein Genie« die erste richtige Folge der Simpsons mit der berühmten Eröffnungssequenz und Barts legendärem Spruch »Eat my shorts«.1 Vor allem aber enthält »Bart wird ein Genie« jede Menge Mathematik. Diese Episode gab den Ton vor für alle weiteren Folgen der nächsten beiden Jahrzehnte. Durch zahlreiche numerische und geometrische Gags eroberten Die Simpsons schnell die Herzen von Geeks und Nerds.2

Im Rückblick sind die mathematischen Untertöne in den Simpsons von Anfang an offensichtlich. In der ersten
Szene der ersten Folge erhaschen die Zuschauer einen Blick auf die berühmteste mathematische Formel in der Geschichte der Wissenschaft.

In der ersten Szene von »Bart wird ein Genie« baut Maggie einen Turm aus Holzbauklötzen mit Buchstaben. Sie setzt den sechsten Klotz obendrauf, kratzt sich am Kopf, nuckelt an ihrem Schnuller und bewundert ihr Werk: EMCSQU. Ohne Blöcke mit einem Gleichheitszeichen oder Zahlen war dies Maggies beste Möglichkeit, um Einsteins berühmte Gleichung E = mc2 darzustellen.

Manche halten Mathematik als Hilfswissenschaft der Naturwissenschaften3 für eine Mathematik zweiter Klasse, aber auch für diese Puristen hält »Bart wird ein Genie« noch einige Leckerbissen bereit.

Nach Maggies Bauklötzchenturm mit E = mc2 spielen Homer, Marge und Lisa in der nächsten Szene mit Bart Scrabble. Bart legt triumphierend die Buchstaben KWYJIBO aufs Spielbrett. Homer will von Bart wissen, was das Wort bedeuten soll, und bekommt die leicht respektlose Antwort: »Ein dicker fetter, blöder, nordamerikanischer Affe, der die Haare verliert …«

Bereits vorher während des Spiels erinnert Lisa Bart an den Eignungstest, der am nächsten Tag in der Schule stattfindet, und so wechselt die Szene nach dem kwyjibo-Fiasko zur Grundschule von Springfield und Barts Test. Die erste Aufgabe des Tests besteht aus einer klassischen (und ehrlich gesagt ziemlich langweiligen) Mathe-Aufgabe. Es geht dabei um zwei Züge, welche die Bahnhöfe von Santa Fe und Phoenix mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und verschieden vielen Passagieren an Bord verlassen. Zwischen dem Anfangs- und Endbahnhof steigen immer wieder Passagiere aus und ein. Bart ist verwirrt und klaut schließlich den Antwortbogen des Klassenstrebers, Martin Prince.

Barts Schummeln funktioniert besser als erwartet,
er wird ins Büro von Rektor Skinner zu einem Gespräch mit dem Schulpsychologen Dr. Pryor gebeten. Er hat im Test ein Ergebnis erreicht, das auf einen IQ von 216 hinweist, und Dr. Pryor hofft, ein Wunderkind entdeckt zu haben. Er will von Bart wissen, ob er den Unterricht langweilig und frustrierend findet: Bart gibt die richtige Antwort, aber aus den falschen Gründen.

Dr. Pryor überredet daraufhin Homer und Marge, Bart an einer Schule für Hochbegabte anzumelden, was für Bart zu einer traumatischen Erfahrung wird. Gleich in der ersten Mittagspause beweisen Barts neue Klassenkameraden ihre überlegene Intelligenz, indem sie ihm alle möglichen, in mathematischen und wissenschaftlichen Formulierungen verklausulierten Deals anbieten: »Hör mal her Bart, ich tausche das Gewicht einer Bowlingkugel auf dem achten Mond des Jupiters von meinem Sandwich gegen das Gewicht einer Feder auf dem zweiten Mond des Jupiters von deinem Sandwich.«

Noch bevor Bart ausklügeln kann, was es mit Neptunmonden und Bowlingkugeln vom Jupiter auf sich hat, macht ein anderer Schüler ihm ein weiteres, ebenso verwirrendes Angebot: »Ich tausche 1000 Pikoliter meiner Milch gegen vier Gill von deiner.« Auch dies ist nur ein sinnloses Rätsel, das dem Neuling seine niedere Stellung klarmachen soll.

Die erste Stunde am nächsten Tag ist Mathe, und Barts Laune verschlechtert sich weiter. Die Lehrerin stellt den Schülern eine Aufgabe, die den ersten offensichtlichen mathematischen Insiderwitz der Simpsons enthält: »Also, y gleich r hoch 3 durch 3, und wenn ihr den Veränderungsgrad dieser Kurve richtig berechnet, werdet ihr mit Sicherheit eine angenehme Überraschung erleben.«

Alle Schüler – bis auf einen – haben das Ergebnis schnell heraus und fangen an zu lachen. Die Lehrerin will Bart helfen und schreibt unter dem Gelächte
r der Klasse ein paar Hinweise an die Tafel. Schließlich schreibt sie das Ergebnis der Aufgabe an. Bart versteht es immer noch nicht, und die Lehrerin sagt zu ihm: »Na was ist denn los, Bart? dy ist gleich 3 r Quadrat dr durch 3 oder r Quadrat dr oder r dr r.«

Die Erklärung der Lehrerin ist im Bild unten dargestellt. Doch selbst mit der deutlicheren Darstellung ist Barts Verwirrung noch verständlich. Die Lösung liegt in der letzten Zeile an der Tafel: r dr r. Diese Zeile ist nicht nur die Lösung der Rechenaufgabe, sondern auch die Pointe. Dies führt zu zwei Fragen: Was ist so witzig an r dr r? Und warum ist es die Lösung für eine Rechenaufgabe?

Die Klasse lacht, weil r dr r (im Englischen) klingt wie har-de-har-har, ein Ausdruck, der oft verwendet wird, um sarkastisches Lachen als Reaktion auf einen schlechten Witz auszudrücken. Populär wurde har-de-har-har durch Jackie Gleason, der in der klassischen amerikanischen Sitcom The Honeymooners in den 1950er Jahren die Figur des Ralph Kramden spielte. In den 1960er Jahren bekam eine Cartoon-Figur aus den Hanna-Barbera-Studios den Namen Hardy Har Har, und der Ausdruck wurde noch populärer. Bei der Cartoon-Figur handelte es sich um eine pessimistische Hyäne mit Strohhut, die neben Lippy dem Löwen Held mehrerer Dutzend Zeichentrickfilme war.

Barts Lehrerin schreibt in »Bart wird ein Genie« eine Matheaufgabe an die Tafel. Die Aufgabe wird noch erschwert, da sie ein unkonventionelles Layout und eine uneinheitliche Notation verwendet, und außerdem einen Fehler macht. Dennoch kommt sie zum richtigen Ergebnis. Diese Zeichnung ist eine Reproduktion des Tafelaufschriebs in einer übersichtlicheren Darstellung. Wichtig sind vor allem die sechs Zeilen unter dem Kreis.

Die Pointe ist also ein Wortspiel mit r dr r. Aber
warum ist es die Lösung für die Matheaufgabe? Die Lehrerin stellt der Klasse eine Aufgabe, die aus dem berüchtigten Bereich der Differenzialrechnung stammt. Viele Teenager packt bei diesem Wort die nackte Angst, und bei einigen älteren Menschen löst es noch Albträume aus. Als sie die Aufgabe stellt, erklärt die Lehrerin, das Ziel der Differenzialrechnung sei es, den...


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