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Berauschende Opfer

Sex & Crime 5.
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Produktdetails

Titel: Berauschende Opfer
Autor/en: Harry Hold

EAN: 9783944124339
Format:  EPUB
Sex & Crime 5.
Mainbook Verlag

20. November 2013 - epub eBook - 170 Seiten

Eine tote Arzthelferin. Ein dubioses Medikament. Ein Opfer im Rausch.
Nachdem in Frankfurt eine Frau tot aufgefunden wird, nimmt Esther Streit, Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kripo, die Ermittlungen auf und stößt schnell auf merkwürdige Machenschaften in der gynäkologischen Gemeinschaftspraxis "Dr. Reuß & Dr. Hebauer" in Bockenheim.
Da sich Jörg Rock, neuerdings Bestseller-Autor und Esther Streits Lebensgefährte, lieber neuen Sinneserfahrungen widmet, als die Hauptkommissarin zu unterstützen, gerät sie in einen Strudel aus Möchtegern-Liebhabern, heißen Affären und unhaltbaren Verdächtigungen. Ein Verwirrspiel um Sex und Drogen beginnt.
Doch dann scheint sich das Rätsel um die "Berauschenden Opfer" zu lösen...
Harry Hold ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der seit etlichen Jahren Krimis unter seinem richtigen Namen veröffentlicht und nun eine Frankfurter Krimi-Reihe gestartet hat, die exklusiv als E-Book erscheint. "Willige Opfer - Sex & Crime 1" (ISBN 9783944124117), "Perverse Opfer - Sex & Crime 2" (ISBN 9783944124124) und "Sündige Opfer - Sex & Crime 3" (ISBN 9783944124186) und "Verlockende Opfer - Sex & Crime 4" (ISBN 9783944124209) sind in der Reihe bereits erschienen. Weitere Bände sind in Planung.

21.01 Uhr


Spät abends kam Esther müde nach Hause zu ihrer Eigentumswohnung am Rande des Niddaparks in Ginnheim mit herrlichem Blick auf den Taunus. Sie war froh, endlich heimzukommen, sich die Klamotten vom Leib zu reißen, ein heißes Bad nehmen und sich danach in die warmen Arme ihres Schatzes schmiegen zu können.

In den letzten Tagen war es frostig geworden. Morgens überzog Raureif die kahlen Parkbäume, abends lag Nebel in den dunklen Straßen.

Sie wollte gerade den Schlüssel ins Schloss stecken, als die Tür von innen geöffnet wurde, eine Blondine an ihr vorbei ging, sich bei Jörg Rock mit einem verschmitzten Lächeln verabschiedete und von dannen zog.

Rock stand in der Tür und hielt die Arme auf, um Esther liebevoll zu begrüßen.

„Wer war das?“, knurrte sie und war weit davon entfernt, sein Umarmungsangebot anzunehmen.

„Ach, das ... hatte ich dir nicht von dem Termin mit der Rundschau erzählt?“

„Nein!“

„Oh, wohl vergessen. Das war Evelyn Sanders. Ich habe sie heute auch zum ersten Mal gesehen. Die Rundschau scheint nur noch mit freiberuflichen Mitarbeitern zu arbeiten. Sie hat ein Interview mit mir gemacht.“

Esther verzog den Mund. „Am liebsten hätte sie was anderes mit dir gemacht, stimmt’s?“

„Ey, Quatsch! Wie bist du denn drauf? Komm mal her.“

Er ging auf sie zu, griff ihr um die Hüfte und spitzte die Lippen, um ihr einen dicken Kuss auf den Mund zu geben. Esther entzog sich jedoch seiner Umklammerung, wand sich geschickt aus seinen Händen und schlüpfte in die Wohnung.

„Was soll das? Du wirst doch nicht...“

„...deine Medienhäschen gehen mir tierisch auf die Eierstöcke. Seit dein drittes Buch raus ist, gehen die hier ein und aus. Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee war, dass du hier einziehst.“

Rock stand starr da, dachte einen Moment nach und ärgerte sich etwas, weil Esther nicht verstehen wollte, dass er als Autor die verdammte Pflicht hatte, mit den Medien zusammenzuarbeiten. Und dafür, dass es manchmal gut aussehende und junge Journalistinnen waren, die mit ihm Interviews führen wollten, konnte er sicher nichts.

Rock erinnerte sich an die zurückliegende Zeit. Lange bevor er bei Esther eingezogen war, hatten sie beide einen Deal. Er ermittelte für sie, quasi undercover, in Fällen, in denen die Mordkommission nicht weiter kam oder eine verdeckte Ermittlung angebracht erschien. Sie entlohnte ihn. Mit Sex. Mittlerweile waren sie längst ein Paar geworden. Er, der blonde flippige freischaffende Autor mit den blauen Augen. Sie, die weibliche Hauptkommissarin mit den dunklen langen Haaren, die fast immer Stress hatte. Rock wurde inzwischen als Bestsellerautor gefeiert, pikanterweise waren seine Bücher nach den Einsätzen für Esther entstanden. Sie waren der Quell seiner Ideen. Er berichtete haarscharf vom Vorgehen der Polizei, von den Ermittlungen, den Tätern und Opfern. Sozusagen Reality-TV in Buchform, was eine reißende Nachfrage fand. Er stand im Rampenlicht, doch Esther beobachtete ihn und seinen Erfolg mit gemischten Gefühlen. Es schien ihr nicht recht zu sein, dass der ehemals bettelarme freie Journalist, der seine feste Anstellung verloren hatte, nun zum gefeierten Autor und Medienstar avanciert war. Waren das Anzeichen eines ernsthaften Konflikts?, fragte sich Rock. Oder noch schlimmer: Konnte das gut gehen mit den beiden in einer gemeinsamen Wohnung, einem gemeinsamen Bett und einem gemeinsamen Leben?


„Ich dachte“, rief er ihr hinterher, „wir machen uns einen entspannten Abend. Ich hab extra was besorgt.“

Esther hörte nicht auf seine letzten Worte, stürmte ins Bad und schlug die Tür hinter sich zu. Atempause. Luftholen. Runterkommen. Einen Gang zurückschalten. Sie ließ Wasser ein. Während sie sich entkleidete, wurden die Gedanken an Rock überlagert vom Grübeln über den Fall Abendrot. Das wollte sie aber keineswegs, deshalb nahm sie Kopfhörer mit in die Wanne, drückte sie in die Ohren, ließ sich ins heiße Wasser gleiten und hörte einige neue Songs auf ihrem Smartphone. Mit geschlossenen Augen gelang es ihr, die Welt zu vergessen, sich dem langsamen Groove von Alex Hepburn hinzugeben. Together alone. Genau so fühlte sie sich momentan. Sie wippte zu dem bluesigen Sound für Schwermelancholiker. Leichtverliebt würde es auch tun, nahm sie sich vor. Wofür brauchte sie Rock? Er hatte nur noch seine Autorenkarriere im Kopf. Im Grunde konnte er ihr den Buckel runterrutschen. Dieser Egoist. Noch nie hatte er besondere Rücksicht auf ihre Bedürfnisse genommen und nur schwer konnte sie sich vorstellen, dass das je passieren würde.

Nach 43 Minuten und 34 Sekunden schaltete sie die Musik aus. Doch dann hörte sie den Titel ‚Under‘ noch einmal und beschloss, dass sie viel zu sehr unter Rocks Einfluss stand.

Sie stieg aus der Badewanne, cremte sich im Überfluss am ganzen Körper ein und war stolz auf ihre seidenzarte Haut.

In einem softweichen und flauschigwarmen Kuschelanzug verließ sie das Badezimmer und rief mit sinnlicher Stimme: „Wo steckst du?“

Doch kaum hatte sie die ersten Schritte Richtung Wohnzimmer gemacht, verharrte sie, denn ein ungewohnter und doch sehr bekannter Geruch zog ihr in die Nase.
Süßlich schwer und modrig lag er in der Luft.

Flippte er jetzt völlig aus?

Sie ging um die Ecke, baute sich vor Rock auf, der auf der Couch lag. Die Beine baumelten über der Lehne und er grinste feist. Esther stieß die Hände in die Seite.

„Seit wann kiffst du?“

„Reg dich bitte ab, ja!“

„Ich reg mich auf, wann ich will. Kapiert?“

„Mir geht‘s blendend. Mein Leben ist dufte. Ich hab dich, ich hab ne Menge Kohle und schon ne Idee, wie ich den letzten Fall in einem Buch beschreiben kann. Also dachte ich mir, entspannst n bissi. Komm, entspann mit mir! Schadet dir bestimmt nicht.“ Er klopfte auf die Couch neben sich und verstand es als Geste, dass sich Esther zu ihm legen solle.

Ihr stand jedoch der Sinn ganz und gar nicht danach. „Du kannst mich mal.“

„Gern, ich wollte dich sowieso vernaschen.“

„Du hast dir dein Gehirn weggekifft. Ich kann es nicht fassen.“

„Gutes Stichwort. Hör dir mal an, was mein Verlag mir heute mitgeteilt hat. Sie haben über 20.000 Vorbestellungen fürs neue Buch. Ist das nicht irre?“

„Du bist ja komplett durchgedreht.“ Sie schnaubte, machte auf dem Absatz kehrt und ließ ihn allein. Im Schlafzimmer warf sie sich aufs Doppelbett und schnappte sich ein Buch. Keine Minute später bekam sie Durst. Sie ging in die Küche und öffnete den Kühlschrank, um Saft und Mineralwasser herauszuholen. Beim Anblick von Fleischwurst und Käse fiel ihr ein, dass sie heute kaum was gegessen hatte.

Sie schnupperte. Bis hierher roch man das Gras oder welches Zeug es auch immer war, das sich Rock da reingezogen hatte. Er kam ihr plötzlich
vor wie ein spätpubertärer Trotzkopf, der das Kind im Manne heraushängen ließ. Ihr hatte es immer gefallen, dass er etwas Jugendliches bewahrt hatte. Aber so? Nein! Das ging überhaupt nicht.

Sie warf die Kühlschranktür zu und gesellte sich wieder zu Rock. „So, mein Freund, wie stellst du dir das hier eigentlich vor?“

„Komm zu mir!“ Er lächelte sanft.

„Ich bin Hauptkommissarin und arbeite für die Frankfurter Kripo.“

„Bitte verhafte mich!“

Wenn er so weitermachte, würde er sie ruck-zuck auf die Palme bringen. Aber sie nahm sich vor, cool zu bleiben, egal was passieren würde.

„Mit dir kann ich nicht mehr vernünftig reden. Ist dir alles zu Kopf gestiegen. Was hältst du davon, wenn du dir für die nächste Zeit ein Hotelzimmer nimmst?“

„Du schmeißt mich raus?“

„Schnellmerker!“

„Wie du willst.“ Rock lachte. „Mich bist du schneller los, als dir lieb ist.“

Esther wollte gerade etwas erwidern, als Rock aufsprang und ins Schlafzimmer schlenderte.

„Was hast du vor?“

Keine Antwort.

Sie ging ihm nach und sah, wie er eine seiner vielen alten Sporttaschen packte. Drei, vier T-Shirts. Einen Pulli. Zwei Jeans. Einige Socken. Im Bad schnappte er sich den Rasierer, den Schaum, ein Deo und die Zahnbürste, warf alles achtlos in die Tasche und schloss sie.

„Du machst mich wahnsinnig. Was soll das werden?“

Im Flur zog er seine halbhohen Stiefel und die Winterjacke an, verstaute seine Handschuhe in den Jackentaschen, und wühlte in vier oder fünf Schals. Keiner schien seine
n Ansprüchen...


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