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(K)ein Bund fürs Leben

Originaltitel: Mother, may I?.
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Produktdetails

Titel: (K)ein Bund fürs Leben
Autor/en: Lynsay Sands

EAN: 9783802593697
Format:  EPUB ohne DRM
Originaltitel: Mother, may I?.
Übersetzt von Katrin Reichardt
LYX.digital

5. Juni 2014 - epub eBook - 95 Seiten

Zum ersten Mal auch einzeln als E-Book erhältlich! England, 1353: Auf König Edwards Geheiß soll Lord Jonathan binnen zwei Wochen eine Braut finden - ansonsten obliegt es dem König, ihm eine Frau zu wählen. Jonathan hat bisher noch jede Hochzeit vereitelt, die seine Mutter für ihn arrangieren wollte. Als diese ihm nun die Hilfe verweigert, fällt der junge Ritter aus allen Wolken. Doch er ahnt nicht, welche Frau seine Mutter trotz allem heimlich für ihn im Sinn hat ... Zusammen mit drei weiteren Novellen ist die Kurzgeschichte in der Anthologie "Ein Vampir für jede Jahreszeit" erschienen.
Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat zahlreiche zeitgenössische und historische Romane verfasst. Sie studierte Psychologie, liest gern Horror- und Liebesromane und ist der Ansicht, dass ein wenig Humor "in allen Lebenslagen hilft". Mit der "Argeneau"-Serie gelang ihr der große Durchbruch in den USA.

1


»Oh je.« Lady Margaret von Fairley bürstete gerade ihr Haar aus, hielt nun aber kurz inne und setzte ein unbekümmertes Lächeln auf, ehe sie fortfuhr, sich zu kämmen. Dabei lauschte sie auf den Radau, den ihr Sohn im Vorzimmer veranstaltete. Sie konnte hören, wie er durch das kleine Wohnzimmer stampfte, das zu ihrem Schlafgemach führte. Nur dank größter Willensanstrengung schaffte sie es, nicht erschrocken zusammenzufahren, als hinter ihr die Tür krachend aufflog.

Er kam zu ihr ans Feuer gestürmt. Sie ignorierte ihn zwar geflissentlich, konnte jedoch seine Anspannung und seinen Zorn spüren. Sie zählte erst im Stillen bis zehn, bevor sie seinem zornigen Schnauben, dass sich anhörte wie das eines wütenden Bullens, Beachtung schenkte, und ihn über die Schulter hinweg mit einem freundlichen Lächeln ansah. »Guten Morgen, mein Sohn. Wie geht es dir heute an diesem schönen Tag?«

Offenbar verstärkte die Frage seine Rage nur, denn die Zornesröte stieg ihm ins Gesicht, und seine Miene wurde noch grimmiger. Oh ja, dachte sie, sie konnte nachvollziehen, weshalb die Franzosen diesen grobschlächtigen Mann fürchteten.

»Wie es mir geht? Wie es mir geht? Tod und Teufel, Weib, was glaubst du wohl, wie es mir geht?«

»Hmm«, antwortete sie zurückhaltend und wandte sich wieder dem Feuer zu. »Jemand ist heute Morgen wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden.«

»Ich nicht«, fauchte er. »Ich war ausgezeichneter Laune … bis zu meiner Audienz bei Edward.«

Lady Fairley riss die Augen in geheuchelter Verblüffung auf. »Verlief sie etwa nicht gut?«

»Ob sie …« er brach mitten im Satz ab und stieß einige leise Flüche a
us.

Sie musterte ihn mit leichtem Tadel. »Jonathan, ich muss doch bitten. Eine derartige Wortwahl geziemt sich in Gegenwart einer Dame nicht. Du bist immerhin ein mit dem Hosenbandorden ausgezeichneter Ritter. Hat man dir denn in deiner Zeit als Knappe keine Manieren beigebracht? Vielleicht hätte dich dein Vater, statt dich zur Ausbildung nach Westcott zu schicken, lieber hierbehalten sollen – so, wie ich es vorgeschlagen hatte. Aber er wollte ja nie auf mich hören, dieser sture …«

»Mutter«, unterbrach sie Jonathan, sichtlich um Fassung bemüht.

»Ja, mein Lieber?«

»Was hast du dem König erzählt?«

»Ich?«, fragte sie und stellte eine Unschuldsmiene zur Schau, auf die ihr Sohn mit sichtlicher Skepsis reagierte.

»Jawohl, du. Ich weiß genau, dass du etwas damit zu tun hast.« Lady Fairley befand, dass es nun für sie an der Zeit war, ebenfalls ein wenig ärgerlich zu werden. Mit lautem Klappern legte sie die Bürste ab. »Womit soll ich etwas zu tun haben, Jonathan? Bisher hast du mir vorenthalten, was sich zugetragen hat. Weshalb hat der König dich zu sich gerufen?«

Interessiert verfolgte sie den Widerstreit der Gefühle, der sich auf dem Gesicht ihres Sohnes abzeichnete, bevor er aufgeregt hervor stieß: »Er hat mir befohlen, zu heiraten! Mir! Der Geißel von Crécy!«

»Oh.« Sie drehte sich zum Feuer zurück und widmete sich wieder ihrem Haar. »Das ist alles? Einen Augenblick lang habe ich mir ernstlich Sorgen gemacht.« Zwar konnte sie ihren Sohn nicht sehen, doch sie spürte förmlich, wie ihre gleichmütige Reaktion ihm den Wind aus den Segeln nahm und er in sich zusammensackte.

»Das ist alles?«, äffte er sie aufgebracht nach. »Kö
nig Edward verlangt, dass ich innerhalb von zwei Wochen eine Braut auswähle … oder er übernimmt das für mich. Zwei Wochen! Bis zum Ende des Monats muss ich verheiratet sein und bis Ende des nächsten Sommers einen Stammhalter vorweisen können.«

Sie wandte sich wieder zu ihm um. Man konnte ihm ansehen, wie sehr ihn allein die Vorstellung aufbrachte.

»Ach, wie ärgerlich!«, bemerkte sie.

»Ach, wie ärgerlich?«, wiederholte er.

»Also wirklich, Jonathan. Glaubst du denn tatsächlich, dass es meiner Intervention bedurfte, um dies heraufzubeschwören? Ha!« Sie rümpfte die Nase. »Gewiss nicht. Dein Vater und dein Bruder weilen nun schon seit fünf Jahren nicht mehr unter uns. Du bist der Herr über Fairley – ein Earl ohne einen Erben. Ich bin überrascht, dass König Edward überhaupt so lange gewartet hat, bevor er einschritt. Fairley Castle ist immerhin eine strategisch wichtige Festung an der Grenze zu Schottland. Kein Wunder, dass er dich verheiratet und deine Braut in anderen Umständen sehen will. So oft, wie du in den Kampf ziehst … Wenn du sterben solltest, kann allein dein Cousin Albert deinen Platz einnehmen und du weißt selbst, was für ein Narr er ist. Dem König ist das ebenfalls bewusst. Es liegt sicher nicht in seinem Interesse, dass Albert Herr über Fairley und seine Ländereien wird.«

»Aber ein Säugling ist für diese Position kaum geeigneter«, knurrte Jonathan mit sichtlichem Unbehagen.

»Das nicht, aber wenn du einen Erben und eine Witwe hinterlässt, dann kann Edward jeden Mann, den er möchte, deinen Platz einnehmen lassen, entweder als Vogt oder als neuen Gatten für deine Braut. Ohne Witwe und Stammhalter wird Albert alles erben.«

Offenbar verstand Jonathan, dass in ihre
n Worten einiges an Wahrheit steckte, denn er wurde plötzlich nachdenklich. Seine finstere Miene kehrte jedoch sofort wieder zurück, als sie ihre Haarpflege beendete und unbekümmert begann, Juwelen und einen Kopfschmuck anzulegen. Sie hatte den edelsten Kopfschmuck ausgesucht, den sie besaß und den sie nur zu besonderen Gelegenheiten trug. Mit leicht geweiteten Augen ließ Jonathan auf sich wirken, welches Kleid sie trug, wie sie ihr Haar hochgesteckt hatte und … ja, ihm war jetzt erst aufgefallen, dass sich auf ihren Wangen keine natürliche Röte abzeichnete, sondern dass sie etwas von dem geschmuggelten, französischen Rouge aufgelegt hatte. Lady Fairley wusste, wie liebreizend sie so aussah – und auch bedeutend jünger als fünfzig Jahre.

»Du hast dich herausgeputzt!«, kam es bestürzt und anklagend aus Jonathans Mund.

Lady Fairley bemerkte mit einiger Zufriedenheit, wie sie rot wurde. Das passte ausgezeichnet zu der unschuldigen Miene, die sie nun vorschützte. »Das habe ich nicht«, widersprach sie ihm würdevoll.

»Du trägst deinen kostbarsten Schmuck.«

Sie spürte, dass ihre Mundwinkel selbstzufrieden zuckten, und erhob sich eilig in gespielter Ungeduld. »Er passt zu meiner Robe. Bei Hofe sollte man stets so vorteilhaft wie möglich aussehen.« Sie ignorierte seinen misstrauischen Blick und stolzierte ohne weiteren Kommentar in ihr Wohnzimmer. Just da kam ihre Zofe Leda zur Tür hereingestürmt.

»Bitte sehr, Mylady.«

»Ah, sehr gut«, murmelte sie. Das Mädchen reichte ihr eine kleine Karaffe. Ihr Sohn verfolgte, wie sie den Behälter entgegennahm und öffnete. Dann schnüffelte er missbilligend.

»Parfüm!« Sein Vorwurf traf sie wie ein Pfeil.

»So ist es«, erwiderte sie und legte vor Jonathans schreckgew
eiteten Augen eine großzügige Menge davon auf. Sie wusste, was ihn so aufbrachte: Seit sein Vater von der Pest dahingerafft worden war, hatte sie kein Duftwasser mehr verwendet. Aus diesem Grund hatte sie auch ihre Zofe damit beauftragen müssen, etwas davon für sie aufzutreiben. Sie hatte keinerlei Parfüm mit an den Hof gebracht, da sie keines mehr besaß. All ihre Düfte waren mit der Zeit eingetrocknet – doch zur Durchführung ihres Planes benötigte sie ein Duftwässerchen.

»Vielen Dank, Leda.« Sie reichte der Zofe das Fläschchen zurück und schritt zur Tür. Es überraschte sie nicht, dass ihr Sohn ihr auf dem Fuß folgte.

»Wohin willst du?«, erkundigte er sich.

»Ich besuche Freunde«, entgegnete sie heiter.

»Welche Freunde?«

»Ich finde, ich bin alt genug, um mich nicht mehr rechtfertigen zu müssen, Jonathan«, erklärte sie mit falscher Entrüstung, öffnete die Tür und trat auf den Gang hinaus. »Aber falls du es unbedingt wissen musst: Ich statte Lady Houghton und ihrer Tochter einen Besuch ab.« Angesichts seiner Fassungslosigkeit schaffte sie es kaum, ein Schmunzeln zu unterdrücken. Alles verlief wunschgemäß.

Jonathan folgte ihr hinaus in den Korridor. Ihm schwante plötzlich, was vor sich ging. Sie hatte den König dazu überredet, ihm zu befehlen, dass er heiraten sollte, und nun führte sie ihm die Tochter einer Freundin vor! Seit Jahren setzte sie alles daran, ihn zu vermählen, doch er hatte es stets geschafft, ihre Pläne zu vereiteln. Wenn er tatsächlich keine weitere mehr sähe …

»Es ist nicht nötig, dass du mich begleitest«, erklärte seine Mutter und verdarb ihm prompt seine schöne Überlegung. »Hast du denn nichts Wichtigeres zu tun? Zwei Wochen
sind nicht lang, um eine Braut zu finden – und bei Hofe dürfte dieses Unterfangen noch schwieriger werden. Hier gibt es eine Vielzahl von attraktiven, verdienten Rittern, wie du einer bist, mein Sohn. Wenn du eine gute Partie machen möchtest, solltest du deine Zeit nicht damit verschwenden, mir nachzulaufen.«

Die Worte seiner Mutter verblüfften Jonathan derart, dass er verdattert stehen blieb und ihr tatenlos nachstarrte. Sie marschierte derweil unbeirrt weiter den Korridor entlang.

»Aber was ist mit der Tochter deiner Freundin?«, platzte er heraus. Er hatte sich wieder von seinem Schrecken erholt und eilte ihr nach.

»Was soll mit ihr sein?«

»Wünschst du nicht, dass ich auch sie als Braut in Betracht ziehe?«

»Oh nein. Sie wäre dafür ganz und gar nicht...


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