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QuickStart Nährstofftherapie

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Produktdetails

Titel: QuickStart Nährstofftherapie
Autor/en: Volker Schmiedel

EAN: 9783830478218
Format:  EPUB
Karl F. Haug

29. Januar 2014 - epub eBook - 256 Seiten

Therapie mit Nährwert:

Eine überzeugende Verbindung zwischen fundiertem Fachwissen und ansprechender Lektüre: Nährstofftherapie verstehen und sinnvoll einsetzen.
Quickstart Nährstofftherapie bietet einen differenzierten Umgang mit einer komplexen Materie:

- Was sind die Grundlagen einer gesunden Ernährung?
- Was sollten Therapeuten über eine adäquate Nährstoffversorgung wissen?
- Wann sollten Nahrungsergänzungen eingenommen werden?
- Welche Nährstoffdiagnostik ist sinnvoll?
- Welche Nährstoffdosierungen sind bei welchen Indikationen hilfreich?

Für alle, die einen raschen Einstieg in die Nährstofftherapie suchen und umgehend erste Anwendungen in die Praxis einbringen möchten.

Mühelos neues Verfahren kennenlernen und in die Praxis integrieren.

1 Nährstoffe – durch Ernährung oder Substitution?


Das erste Kapitel ist eine Einführung in dieses Buch und in die Nährstofftherapie. Mit diesem Buch soll Ihnen ein Schnellstart in die orthomolekulare Medizin und Nährstofftherapie gegeben werden, der bei aller Schnelligkeit nicht zum Fehlstart wird.

Sie erhalten viele Hintergrundinformationen zur derzeitigen Ernährungssituation in Deutschland, zu den verschiedenen Ansichten innerhalb der Ernährungsmedizin, was meiner Meinung nach eine gesunde Ernährung ist und was hierbei besonders zu beachten ist. Außerdem gebe ich Ihnen Tipps zu praktikablen und einfachen Ernährungsempfehlungen. Zu guter Letzt stelle ich Ihnen die Grundsätze einer orthomolekularen Therapie vor, wann sie zum Einsatz kommen sollte und wie sie mit anderen Therapieverfahren kombiniert werden kann.

Gesunde Ernährung: wichtig, aber machbar?


Wenn wir Patienten fragen, ob sie sich „richtig und ausgewogen“ ernähren, antworten die meisten: „Ja!“ Der mittlerweile geflügelte Begriff „gesunde Ernährung“ sagt aber alles und nichts aus. Ernährungsgesellschaften kommen nämlich regelmäßig zu dem Ergebnis, dass die durchschnittliche deutsche Kost zu energiereich, zu fett, zu salzig, zu süß und zu ballaststoffarm ist. Wahrnehmung und Realität stimmen also nicht überein.

Die bundesdeutsche Durchschnittskost ist eine Mangelernährung


Die Nationale Verzehrsstudie II (2008, Max Rubner-Institut/Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel) untersuchte das Essverhalten mehrerer tausend Bundesbürger. Diese füllten eine zeitlang Ernährungsprotokolle aus, in denen jedes Getränk und jede Nahrungsaufnahme genau dokumentiert wurde. Mithilfe von computergestützten Programmen wurde dann die Zufuhr bestimmte
r Nährstoffe mit den Empfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) verglichen. Das erschreckende Ergebnis: Große Teile der Bevölkerung erfüllen bezüglich wichtiger Nährstoffe nicht die nach Ansicht vieler orthomolekularer Mediziner ohnehin bescheidenen Vorgaben der DGE.

So halten bspw. 90 % der jungen erwachsenen Frauen (19–34 Jahre) nicht die Zufuhrempfehlung von 5 µg/Tag für Vitamin D ein. Wir wissen, dass die Frau bis zum 34. Lebensjahr ihre Peak Bone Mass, ihre „Spitzenknochenmasse“, aufbauen muss. Danach geht es mit der Knochendichte bergab. Der wichtigste Nährstoff für die Knochen (neben, vermutlich aber sogar vor dem Kalzium) ist Vitamin D. Wenn es hier einen Mangel gibt, ist ein rascherer Abfall der Knochendichte nahezu sicher.

Beim „starken“ Geschlecht sieht es nicht viel besser aus. Nur etwa ? aller jungen Männer führen die empfohlene Menge an Vitamin C zu, Ähnliches gilt für junge Frauen. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die tägliche Mindestzufuhrempfehlung bei bescheidenen 100 µg liegt. Offensichtlich halten viele junge Menschen das Salatblatt im Hamburger für eine ausreichende Gemüsezufuhr und weiteres Gemüse oder Obst für überflüssig. Mit einer einzigen Kiwi oder mit einer kleinen Portion Rosenkohl wäre die minimal notwendige Menge von Vitamin C bereits gewährleistet.

Geradezu katastrophal ist die Situation bei der Folsäure. An der Bedeutung dieses wichtigen Vitamins für das ungeborene Kind im ersten Trimenon gibt es mittlerweile keinen Zweifel mehr. Verschiedene Gesellschaften für Gynäkologie und Ernährung empfehlen eine an Folsäure reiche Ernährung in den ersten Schwangerschaftsmonaten, besser noch bereits bei bestehendem Kinderwunsch (siehe DGE, Naturheilkunde, Akupunktur und Umweltmedizin e.V. [Natum], Deu
tsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. [DGGG]). Die real existierende Ernährungssituation bescheinigt den gebärfähigen Frauen dagegen, dass 78–87 % (!) die Mindestzufuhrempfehlung für Folat-Äquivalente nicht erreichen.

Diese Liste ließe sich für zahlreiche weitere Nährstoffe und verschiedene Altersgruppen leicht fortsetzen. Merkwürdigerweise sind die sensationellen und erschreckenden Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie bisher kaum bekannt geworden. Vielleicht liegt es an den Konsequenzen, von denen es eigentlich nur zwei gibt:

  • Die Bevölkerung müsste sich von ihrer durchschnittlichen, „ausgewogenen“ Ernährung zugunsten einer Vollwertkost verabschieden, was gravierende Eingriffe in die Lebensgewohnheiten eines jeden sowie in die Landwirtschaft und die Lebensmittelindustrie zur Folge hätte.
  • Die meisten Menschen müssten „Pillen“ mit den problematischen Nährstoffen (z.B. Vitamin D, Zink, Folsäure) schlucken.

Beides ist anscheinend politisch nicht gewünscht, sonst würde die Regierung zum Wohle ihrer Wähler aktiv werden. Aber auch wir Ärzte haben eine Verantwortung und sollten zumindest miteinander diskutieren, um langfristig diesen Missständen entgegenwirken zu können.

Schlechter Ernährungszustand trotz Schlaraffenland


Was sind nun die Ursachen dafür, dass sich die Mehrzahl aller Deutschen nicht so gesund ernährt, wie sie es eigentlich sollte (und auch könnte)? Wir leben, was unsere Lebensmittel angeht, seit einigen Jahren im Paradies (? Abb. 1.1). Ein genereller Mangel an Nahrung ist seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Selbst Mitglieder der Unterschicht leiden keinen Hunger – die Zufuhr an Energie ist gesichert. Gerade in der sozialen Unterschicht werden in der Regel sogar weit mehr Kalorien
zugeführt, als dies wünschenswert ist (Nationale Verzehrsstudie II 2008). Aber auch qualitativ lässt unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln fast keine Wünsche offen. Wir müssen heute noch nicht einmal mehr abgelegene Biobauernhöfe oder Reformhäuser aufsuchen, um uns mit gesunder Kost zu versorgen. In jedem Supermarkt gibt es eine Vielfalt an Nahrungsmitteln aus aller Welt, häufig in „Bio“-Qualität. „Bio“-Lebensmittel sind zwar meist etwas teurer, sie werden aber immer erschwinglicher und die Preisdifferenzen zwischen konventioneller und Öko-Kost stetig geringer. Gemüse, Obst (und das zu allen Jahreszeiten), frisch oder eingefroren, eine weltweit einmalige Auswahl verschiedener Brotsorten einschließlich Vollkornbroten, Fleisch aller möglicher Tiere von Schwein bis Känguru, Fische aus allen Weltmeeren und eine kaum aufzuzählende Auswahl an industriell hergestellten Fertigprodukten vom „Energieriegel“ bis zum kompletten Abendessen in einer Packung sind überall erhältlich.

Der Konsument kann sich heute nahezu problemlos glutenfrei, laktosefrei, vegetarisch, vegan oder ökologisch einwandfrei ernähren – wenn er dies möchte. Er kann seinen gesamten Energiebedarf aber auch mit Fertigprodukten wie Tiefkühlpizza, Kola, Kartoffelchips und Süßigkeiten decken (und dabei sogar deutlich überschreiten). Jeder hat es selbst in der Hand (oder besser im Mund). Warum ist das mit der gesunden Ernährung also so schwierig? An einer mangelhaften Aufklärung kann es nicht liegen. Selbst Menschen, die in Ernährungsfragen nicht besonders gut vorgebildet sind, wissen sehr gut, dass ein leckerer Apfel oder ein Gemüseauflauf aus frischen Zutaten einen höheren gesundheitlichen Wert haben als ein Candyriegel oder eine Currywurst mit Pommes rot-weiß. Die meisten wissen also ganz genau, was eigentlich g
esunde Ernährung ist, ihre eigene Nahrung unterscheidet sich davon meist enorm (vergleiche Pudel 2003). Dass sich viele Menschen nicht so gesund ernähren, wie sie es sollten, muss daher eher psychologischer Natur sein. Über das, was wir essen, entscheidet eben nicht der Kopf (der Verstand), sondern im wahrsten Sinne des Wortes der Bauch (das Gefühl).

? Abb. 1.1 Heute: Eine Fülle von gesunden Lebensmitteln.

Emotio ist wichtiger als Ratio


Gewohnheit spielt bei der Nahrungsaufnahme eine große Rolle. Erlerntes Verhalten – ob in der Familie oder der „Peer Group“ bei Jugendlichen – beeinflusst uns mehr als wissenschaftliche Broschüren über die gesundheitliche Wirkung bestimmter Lebensmittel. Wer hat schon den Mut, sich in der Gaststätte anstelle einer Schweinshaxe einen Salatteller zu bestellen und von seinen Freunden als „Grasfresser“ beschimpfen zu lassen? Jeder „Öko“ (heute Gott sei Dank kaum noch eine Beleidigung) ist am Frühstücksbüfett schon einmal als „Körnerfresser“ tituliert worden, wenn er sich anstelle von Weißmehlbrötchen mit Marmelade für einen Frischkornbrei mit Früchten entschieden hat (? Abb. 1.2).

Bequemlichkeit ist ein weiterer Hemmschuh auf dem Weg zu einem gesunden Ernährungsverhalten. Einen Rohkostsalat zu verzehren, bedeutet schlicht mehr Arbeit als einen angeblich gesunden Joghurt mit probiotischen Keimen praktisch ohne eigene Kautätigkeit hinunterzuschlingen. Ein Vollkornbrot mit ganzen Körnern zu kauen, ist nicht so leicht wie ein Sandwich mit Weißbrot zu verzehren.

Manipulation unseres Essverhaltens


Die Palette chemischer Zusatzstoffe hat in den letzten Jahrzehnten das Geschmacksempfinden nahezu der gesamten Bevölkerung, v. a. aber der jung
en Generation, verändert (oder besser verdorben; Eugster 2007). Von klein auf werden wir mit Geschmacksverbesserern und künstlichen oder „naturidentischen“ Aromastoffen traktiert. Versuchspersonen beurteilen den Geschmack eines Joghurts mit einer Fruchtzubereitung aus frischen Erdbeeren im Durchschnitt schlechter als den eines mit künstlichem Erdbeeraroma, welches in vielen chemischen Schritten aus Sägemehl produziert wird! Dazu kommt, dass Gemüse und Obst durch überdüngten konventionellen Anbau tatsächlich nicht mehr die Geschmacksintensität haben, wie dies beim biologischen Anbau oft noch der Fall ist. Wer je eine holländische Gewächshaustomate einmal mit einer selbst angebauten Tomate verglichen...


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