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Haus der 13 Mörder

Ein Nürnberg-Krimi.
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Produktdetails

Titel: Haus der 13 Mörder
Autor/en: Peter Hellinger

EAN: 9783943140347
Format:  EPUB ohne DRM
Ein Nürnberg-Krimi.
art&words Verlag für Kunst und Literatur

16. Februar 2014 - epub eBook - 164 Seiten

Siegfried Krötz, Hausmeister in einem Hochhaus am Nürnberger Wöhrder See, scheint ein ausgesprochenes Ekelpaket zu sein, mit schief sitzendem Toupet, Blaumann und immer einem blöden Spruch auf den Lippen. Er kann Menschen offensichtlich nicht leiden und Hausbewohner schon gleich gar nicht. Nicht einmal vor der alleinerziehenden Mutter mit ihren drei Jungs macht er halt. Das Lehrerehepaar hat es ihm besonders angetan und der italienische Clown Andrea wird von Krötz ob seines weiblichen Vornamens aufgezogen. Wenn er es wenigstens bei Verbalattacken belassen würde! Nein, weit gefehlt: Mal setzt er den Fahrstuhl außer Betrieb und dreht auch gerne mal die Treppenhausbeleuchtung ab. Ein äußerst unangenehmer Zeitgenosse, gegen den jeder der 13 Hausbewohner Mordgelüste hegt. Eines Tages liegt Krötz tatsächlich tot in seinem Werkzeugkeller. Eigentlich ein klarer Fall von Lynchjustiz - doch nichts ist so wie es scheint, im Haus der 13 Mörder ...
Nichts ist wie es scheint - Anne Hassel
Hammerhart - Alex Conrad
Der Autor und der Hausmeister - MichaeI Kress
Strafstoß - Petra Embacher
Gay is schäi - Inge Steinmüller
So schee mecht ich's a mol ham - Ursula Schmid-Spreer
Schlimmer kommt's immer - Simone Jöst
Wenn Hausmeister Krötz lächelt ... - Simone Jöst
Eine Hoffnung ärmer - Gerald Kaliwoda
Nachtschicht - Ursula Schmid-Spreer
Die Woche des Musikers - Michael Kress
Die Falle - Florian Sußner
Der überirdische Theodor - Alex Conrad
Das Leben ist ein Mordstheater - Inge Steinmüller
Ein tragischer Held - Josef Rauch
Die Autoren

Erdgeschoss
Wohnung 1

Hammerhart
Alex Conrad

„Dieser Mistkerl! Er hat es schon wieder getan!“

Leni stand in der offenen Wohnungstür und stemmte die Hände in die Hüften. „Edith! Hörst du?“

„Ich hab‘s zwar im Knie, aber ich bin nicht taub.“

Leni stapfte die Kellerstufen hinunter, hob den Gehwagen an und schleppte ihn Stufe für Stufe nach oben. Anschließend hämmerte sie an die Nachbartür.

„Hey Krötz! Was soll diese Schikane?“, brüllte sie. Kein Geräusch drang aus der Hausmeisterwohnung. Wahrscheinlich war Krötz mal wieder im Haus unterwegs, seine Nase in Sachen stecken, die ihn nichts angingen.

„Hast du ihn?“, rief Edith von innen.

„Wen? Den Gehwagen oder Krötz?“

Edith lehnte schnaufend an der Wohnungstür.

„Den Gehwagen natürlich. Wir müssen los. Ich will nicht zu spät beim Arzt sein.“

Leni schob Edith die Gehhilfe hin, schnappte die Tasche von der Kommode und schloss die Tür.

Als die beiden Schwestern nach ihren Erledigungen zurückkamen, stellte Edith den Gehwagen links von ihrer Wohnungstür ab. Leni steckte den Schlüssel ins Schloss.

„Hatte ich nicht abgeschlossen?“ Leni stellte die Einkaufstüten auf dem Boden ab.

„Keine Ahnung, aber lass mich rein, ich muss mich ausruhen.“ Edith drückte sich an ihr vorbei, humpelte ins Wohnzimmer und ließ sich in den Sessel fallen.

„Machst du uns einen Tee?“

„Gleich, ich packe erst die Tüten aus.“

Nachdem Leni die Einkäufe verstaut hatte, griff sie im Regal nach der Teedose und stutzte.

„Edith, warst du am Tee?“

„Wieso sollte ich? Was ist denn damit?“


Ach, nix.“

Vielleicht wurde sie ja doch vergesslich. Andererseits …

Nachdem sie den Tee überbrüht hatte, brachte sie das Geschirr auf einem Tablett ins Wohnzimmer.

Edith warf ein Zuckerstück in die Tasse und rührte um.

„Was war denn jetzt mit der Dose?“

„Ich weiß nicht. Irgendwie stand sie anders als normal. Das ist wirklich seltsam, oder? Ich vergesse doch sonst nichts.“

Edith kicherte.

„Man kann ja vieles behaupten, aber du und vergesslich? Nein. Höchstens, wenn du mal in Eile bist.“

Leni nippte am Tee. „Ob jemand hier war?“

„Du spinnst doch. Wer sollte das sein? Niemand hat einen Schlüssel.“

„Doch!« Leni sprang auf.

„Krötz! Ich stelle ihn gleich zur Rede.“

„Bleib da! Was willst du ihm denn sagen?“

Mit aufgeblasenen Wangen zog Leni die Schultern hoch und pustete aus. „Hast ja recht. Wir wollen ihn nicht falsch beschuldigen. Aber irgendwas sollten wir machen.“ Sie setzte sich wieder hin.

„Da gab es vor kurzem diesen Film. Erinnerst du dich? Einer klemmte ein Haar in die Tür, als er wegging. Und als er wieder kam und das Haar noch steckte, wusste er, dass niemand sein Zimmer betreten hatte.“

Kopfschüttelnd sagte Leni: „An den Film erinnere ich mich zwar nicht, aber die Idee ist gut.“

Krötz kratzte sich am Kinn und betrachtete sein Werk. Ein wirklich schönes Schild. Abstellen von Gegenständen im Hausflur verboten!

Die Schreckschrauben von nebenan konnten murren, soviel sie wollten. Der Gehwagen hatte hier in seinem Treppenhaus nichts zu suchen. Warum auch nahmen sie ihn nicht mit in die Wohnung? Na gut, er rückte sein Toupet zurecht, die Raumaufteilung war wie bei ihm und da gab es im Flur einfach nicht genügend Platz für das Be
hindertenvehikel. Das war aber nicht sein Problem. Und wie sah das im Haus aus, wenn direkt im Erdgeschoss so ein Hilfsmittel im Gang rumstand.

Krötz schob die Hände in den Blaumann und spielte mit dem Generalschlüssel. Bestimmt war bei den alten Weibern was zu holen. Solche Frauen versteckten doch sicher Bargeld in irgendwelchen Küchenschubladen oder in Keksdosen. Als er das letzte Mal in der Wohnung war, hatte er zwar nichts gefunden, doch einen weiteren Versuch war es wert. Wenn sie das nächste Mal mit dem Bus in die Altstadt fahren würden, dann hätte er mehr Zeit, sich in deren Küche gründlich umzusehen. Jetzt war aber erst mal Mittagspause.

Als er das Fertiggericht aus der Mikrowelle holte, klopfte es. Seufzend stellte er den Teller ab und schlurfte zur Tür. Niemand zu sehen! Er brüllte ins Treppenhaus: „Das ist nicht komisch!“ In letzter Zeit schlich dauernd jemand umher, aber wer?

Krötz schlang das Essen hinunter, spülte mit einem Bier nach und nahm eine ordentliche Prise Schnupftabak, bevor er sich aufs Sofa legte und schmatzend die Augen schloss.

„Leni? Bist du endlich fertig?“ „Gleich, ich hole nur ein Haar aus der Haarbürste.“ Leni lief an Edith vorbei und öffnete die Tür. „Oh«, rief sie. „Ausnahmsweise steht der Gehwagen noch da. Anscheinend hatte Krötz keine Zeit, uns zu ärgern.“

Edith flüsterte: „Aber das mit dem Haar machen wir trotzdem, oder?“

Leni nickte und zog langsam die Tür zu, während sie das Haar mit einer Hand festhielt, bis es eingeklemmt hängen blieb. „Alles klar, Schwesterherz. Auf geht’s!“

„Ich freue mich schon so auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen im Literaturcafé.“

„Erst die Einkäufe, dann die Belohnung“, bestimmte Leni.

„Puh, ic
h bin echt geschafft.“ Edith stellte die Gehhilfe ab und setzte sich an einen der Cafétische in der Sonne.

„Ja, doch wir waren immerhin erfolgreich.“ Leni lächelte. „Für das nächste Seniorentreffen haben wir zwei wunderbare Kleider aus dem Schlussverkauf und das war die Anstrengung absolut wert.“

„Und auf unserer geplanten Kreuzfahrt machen die auch was her.“ Leni schüttelte den Kopf. „Bis wir das alles zusammengespart haben, geht bestimmt noch ein Jahr ins Land und wer weiß, ob dir dein Kleid dann noch passt.“

„Das zieht bei mir nicht.“ Edith grinste. „Der Kuchen schmeckt mir trotzdem.“ Mit großem Appetit verspeiste sie den Apfelkuchen und die Sahne tropfte auf ihre Hose.

„Pass doch auf.“ Leni reichte ihr die Serviette. „Ich muss es dann wieder waschen.“

Edith wischte sich das Kinn ab. „Du alter Motzkopf. Dabei liebst du es, wenn du dich kümmern kannst.“ Sie schob den leeren Teller von sich. „Gehen wir nachher noch beim Pfandleiher vorbei? Ich finde es immer spannend in der Auslage zu sehen, was die Leute so alles versetzen.“

Edith schaute sie schief an.

„Nur wenn du danach das Taxi spendierst, denn auf Bus und umsteigen habe ich dann keine Lust mehr.“

Sie liefen durch die belebte Fußgängerzone. Die Lorenzkirche glänzte rötlich im Licht der langsam untergehenden Sonne.

Leni tippte Edith in die Seite. „Ist das da vorne nicht der Krötz, der aus dem Leihhaus kommt?“

„Kann schon sein. Ich kenne niemanden sonst, der im Blaumann durch die Stadt läuft. Und Geld braucht der auch immer.“

Als sie vor dem Schaufenster des Pfandleihers stehen blieben, stockte Edith der Atem.

„Das kann doch …“, sie stützte sich noch fester auf ihre Gehhilf
e, „… nicht wahr sein! Omas Ring.“

Leni stürmte in das Geschäft. „Wo ist dieser Ring her?“ Sie deutete auf die Auslage.

„Das darf ich Ihnen nicht sagen. Wollen Sie ihn anschauen?“

Der Händler trat um die Theke, langte in das Schaufenster und hielt Leni den Ring hin.

„Edith“, rief sie nach draußen, „er ist es wirklich. Da sind die Namen drin.“

„Ich kann das gar nicht glauben.“ Edith humpelte in den Laden. „Zeig her.“

Nachdem Leni ihr das Schmuckstück gegeben hatte, rückte sie ihre Brille zurecht und betrachtete die Inschrift. „Tatsächlich! Omas Ring.“

Leni nahm ihn wieder an sich und legte ihn auf die Theke. „Hören Sie, wir mögen Ihr Geschäft, weil wir immer gerne Ihr Schaufenster betrachten. Doch dieses Familienstück ist uns eindeutig gestohlen worden. Wenn Sie uns sagen, wer es Ihnen gebracht hat, dann kaufen wir es zu Ihrem Ankaufspreis zurück.“ Sie lächelte den Pfandleiher an. „Das ist doch ein faires Angebot, oder?“

Mit auf der Theke aufgestützten Händen seufzte der Händler. „Gut, denn das konnte ich nicht wissen, sonst hätte ich es nie angenommen.“

„Nun?“ Leni trommelte mit den Fingern auf der Ablage.

„Er hat es gerade eben gebracht und …“

„Krötz! Ich wusste es“, schrie Edith auf.

Der Händler errötete leicht. „Ja, so hieß er. Meine Damen, darf ich wirklich auf Ihre Diskretion hoffen? Und bitte, nehmen Sie Ihr Familienstück wieder zurück. Unentgeltlich natürlich!“

Leni zückte ihr Portemonnaie. „Das ist sehr nett von Ihnen, aber Sie haben doch dafür bezahlt.“

Abwehrend hob der Verkäufer die Hände. „Wirklich, meine Damen
, ich möchte kein Geld. Ich hätte mehr nachfragen müssen und bin dankbar, wenn Sie mich nicht anzeigen. Das Geld hole ich mir von diesem Herrn zurück.“

Edith nickte zustimmend und sagte gerührt: „Sie sind ein guter Mensch.“

Leni wandte sich zur Tür. „Edith, auf nach Hause.“

Schweigend gingen sie zum Taxistand und auf der Fahrt flüsterte Leni: „Das wird diesem Mistkerl noch leid tun.“

„So eine Unverfrorenheit, das muss ich erst mal verdauen.“

Vor der Wohnungstür suchte Leni nach dem eingeklemmten Haar. „Weg, es ist weg“, wisperte sie.

„Schließ auf, ich kann nicht mehr“, bat Edith und stützte sich an der Wand ab.

Leni schob den Gehwagen an die Seite und öffnete die...


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Bewertungsstern, voll gehört eigentlich in ein Wochenmagazin - von Thrillerfan - 03.05.2016 zu Peter Hellinger „Haus der 13 Mörder“
dieser Krimi ist eine Fortsetzungsgeschichte für eine Zeitschrift. Als Buch etwas oberflächlich.
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