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Akzeptanz- und Commitment-Therapie

Therapeutische Skills kompakt.
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Produktdetails

Titel: Akzeptanz- und Commitment-Therapie
Autor/en: Paul E. Flaxman

EAN: 9783955710118
Format:  EPUB ohne DRM
Therapeutische Skills kompakt.
Originaltitel: Acceptance and Commitment Therapy.
Übersetzt von Guido Plata
Junfermann Verlag

31. März 2014 - epub eBook - 160 Seiten

Grundlagen der Akzeptanz- und Commitment-Therapie
Die Akzeptanz- & Commitment-Therapie, kurz ACT, ist eine moderne Verhaltenstherapie. Im Gegensatz zu eher traditionellen kognitiven Verhaltenstherapien zielt die ACT nicht darauf ab, unerwünschte Gedanken oder Emotionen zu reduzieren oder zu eliminieren. Die Klienten lernen stattdessen, ihre Energie auf ein zufriedenstellendes Leben zu fokussieren, und zwar trotz negativer Gedanken und Empfindungen. Dieses Buch demonstriert übersichtlich und einprägsam, wie das gelingen kann. Wie hat sich die ACT entwickelt? Was sind ihre typischen Kennzeichnen? Und wie grenzt sie sich von anderen Therapien ab? Hier erhalten Sie eine fundierte Einführung.
Das Buch ist ein weiterer Band aus der Reihe "Therapeutische Skills kompakt", in der Theorie und Praxis einzelner Therapieformen fundiert und kurzweilig vorgestellt werden.

11. Achtsamkeit und Verhaltensveränderung: Verbesserung der psychischen Flexibilität


Obwohl sich alle sechs Kernprozesse der ACT überlappen, kombiniert man sie in jüngerer Zeit zu Prozessen des Achtsamkeit und der Akzeptanz und Prozessen der Veränderung von Engagement und Verhalten und geht davon aus, dass diese zusammenwirken, um die psychische Flexibilität zu verbessern (siehe beispielsweise Hayes, Strosahl, Bunting, Twohig & Wilson, 2004b). Der Hintergrund dieser Art, die einzelnen Komponenten zu kombinieren, ist es wert, hier erörtert zu werden.

Prozesse der Achtsamkeit und der Akzeptanz


Die Prozesse der Achtsamkeit und der Akzeptanz umfassen Kontakt mit dem gegenwärtigen Augenblick, Selbst-als-Kontext, Akzeptanz und kognitive Defusion. Eine eingehende Diskussion der Frage, weshalb das Etikett „Achtsamkeit“ zu diesen vier Prozessen passt, findet sich bei Fletcher und Hayes (2005). Wir konzentrieren uns im Folgenden auf einige der erheblichen Überschneidungen zwischen diesen vier nicht getrennten Prozessen.

Kognitive Defusion und Selbst-als-Kontext

Defusionstechniken scheinen sehr oft ein kontextuelles Selbstempfinden zu vermitteln. Wenn die Konventionen der normalen Sprache in einem solchen Ausmaß verletzt werden, dass Gedanken beginnen, ihre Bedeutung zu verlieren, werden die Gedanken im Grunde zum Gegenstand einer Analyse – Gedanken da draußen, die man von hier aus bemerkt. Dies steht in scharfem Kontrast zum inhaltlichen Selbstempfinden, das auftritt, wenn selbstbewertende Gedanken in literaler Weise aufgefasst werden. Im letztgenannten Fall werden Gedanken typischerweise nicht als Gedanken erlebt, sondern als einfache Widerspiegelungen einer unumstößlichen Realität. Wird die Literalität, die dem inhaltlichen Selbstempfind
en inhärent ist, dann aufgebrochen, so rücken diese Gedanken in ein neues Licht. Sie erscheinen nur noch als Wörter, die man betrachtet, und zwar von einem Ort aus, an dem sie das Selbst nicht definieren, sondern lediglich kleine Stücke „verbalen Verhaltens“, die man an den Tag legt und beobachtet. Metaphorisch gesprochen ist der Übergang vom Selbst-als-Inhalt zum Selbst-als-Kontext so, als ob man sich in einem sehr mitreißenden und realistischen DVD-Film verlieren würde, bis man eine Defusion vornimmt und zum Kontext-Selbst wechselt, sobald man das Making-of ansieht, das all die technischen Tricks zeigt, durch die der fiktionale Film so unglaublich real wirkte. Somit kann man sagen, dass spezifische kontextbezogene Strategien zwar oft anders aussehen als spezifische Defusionsstrategien (siehe Kapitel 2223 und 25 für Beispiele), es aber dennoch scheint, dass das Erleben der Defusion eigener Gedanken und die Übernahme eines Selbst-als-Kontext sehr oft gemeinsam auftreten.

Kontakt mit dem gegenwärtigen Augenblick und Selbst-als-Kontext

Wie in Kapitel 6 erörtert, dienen Defusionstechniken dazu, auf dem Weg einer Veränderung zentraler Aspekte des Kontextes, in dem Sprache (oder Denken) erlebt wird, die gewöhnlichen Funktionen der Sprache (also die „Bedeutung“ von Wörtern und ihre Auswirkungen auf nachfolgendes Verhalten) zu unterbrechen. Und wie wir oben ausgeführt haben, besteht ein allgegenwärtiger Aspekt von Gedanken darin, dass sie sich auf die Vergangenheit oder die Zukunft konzentrieren. Die Konzentration auf die Gegenwart steht offensichtlich im Widerstreit mit dieser Konzentration auf Vergangenheit / Zukunft, und dieser Aspekt der Gegenwartsbezogenheit scheint der Defusion zu dienen.

Es gibt noch einen zweiten Grund (im Zusammenhang mit ei
nem differenziellen Fokus auf formalen versus abstrakten Reizeigenschaften im Übergang zwischen Gegenwartsbezogenheit und Denken), aus dem Kontakt mit dem gegenwärtigen Augenblick der Defusion dienen könnte. Um diesen Grund zu verstehen, müssen wir jedoch zunächst einige Begrifflichkeiten erläutern. Wilson, Hayes, Gregg und Zettle (2001, S. 219–222) haben neben anderen Autoren vorgeschlagen, dass bewertende Sprache den Kern von psychischem Leiden und Psychopathologie bildet. Mit anderen Worten, unsere verbale Fähigkeit zur Benennung von Dingen und Aspekten unserer Erfahrung als gut oder schlecht, erwünscht oder unerwünscht, wertvoll oder wertlos, verzeihlich oder unverzeihlich (und so fort) ist eines der zentralen Dinge, die uns dazu führen, uns wegen uns selbst, unserem Potenzial und der Welt um uns herum schlecht zu fühlen. Im jetzigen Kontext ist das Wichtigste hieran, dass sich keiner der bewertenden Begriffe auf formale Reizeigenschaften bezieht. Formale Reizeigenschaften beziehen sich auf Reize, die man direkt mit einem der fünf Sinne erfassen kann – also Reize, die man sehen, berühren, schmecken, riechen oder hören kann. „Gut“ oder „schlecht“ beispielsweise ist keine formale Eigenschaft einer Person oder Sache. Vielmehr repräsentieren derartige Bewertungen zumindest ein Stück weit eine teilweise Konvergenz subjektiver sozialer Ansichten über die relative Nützlichkeit oder Erwünschtheit einer Person oder Sache. Wenn ein „roter Apfel“ auf jedem Tisch liegen würde, wären alle deutschen Muttersprachler im Raum sich sofort einig über seine formalen Eigenschaften, seine rote Farbe, seine runde Form, seinen braunen Stiel etc. All diese Reizeigenschaften kann man direkt mit den Sinnen erfassen. Sie sind gewissermaßen dem Apfel inhärente Eigenschaften – sie sind „ein Teil von&l
dquo; oder „in“ dem Apfel. Wenn der Apfel dann als „schlechter Apfel“ bezeichnet würde, so würde die Bewertung sich von direkt mit den Sinnen erfassbaren Reizeigenschaften auf solche verlagern, die subjektiv und nicht direkt erfassbar sind. Manche, die rote Äpfel bevorzugen, würden widersprechen; andere, die rote Äpfel nicht mögen, würden zustimmen. Die Leute mögen unterschiedliche Dinge an einem Apfel (Knackigkeit, Saftigkeit, Süße, Säure) und stimmen der Bewertung zu oder widersprechen ihr, je nach ihren persönlichen Präferenzen. Aber hoffentlich würden alle nach einigem Nachdenken der Aussage zustimmen, dass „gut“ oder „schlecht“ keine formalen Eigenschaften eines Apfels sind, sondern eine subjektive Bewertung (geteilt oder nicht), die einem Apfel von einem Menschen, basierend auf seinen persönlichen Vorlieben, zugeschrieben wird. Bewertende Begriffe wie „gut“ oder „schlecht“ sind abstrakt, da sie nicht die sensorischen Qualitäten eines Objekts widerspiegeln, sondern stattdessen eher subjektive, aber im Allgemeinen sozial einvernehmliche Bewertungen darstellen, die Präferenzen, Nützlichkeit und / oder Erwünschtheit involvieren.

Nun, da wir die Unterscheidung zwischen formalen und abstrakten Reizeigenschaften erörtert haben, können wir einen zweiten Grund für die Möglichkeit, weshalb Kontakt mit dem gegenwärtigen Augenblick der Defusion dienen kann, diskutieren. Wer schon ein wenig mit Meditation oder Achtsamkeitsübungen experimentiert hat, weiß, dass das, was einem in der Gegenwart begegnet, formale Reizeigenschaften hat. Während einer Achtsamkeitsübung werden die Gedanken kommen und gehen, aber sensorische Erlebnisse stehen fast immer im Zentrum der Aufmerksamkeit. Befindet man sich im Kontakt mit dem gegenwärtigen
Augenblick, könnte man sich auf das sensorische Erlebnis konzentrieren, das mit dem Atmen einhergeht, auf die körperlichen Empfindungen in den Beinen und Füßen beim Gehen oder auch auf die Anblicke, Geräusche, Geschmäcke, Gerüche oder Tastempfindungen, die einem begegnen. Reiner Kontakt mit dem gegenwärtigen Augenblick beinhaltet die Konzentration auf formale Reizeigenschaften. Im Gegensatz dazu schwimmen wir gewissermaßen in einer See der Abstraktion, wenn wir uns in der Welt von Gedanken und Ideen befinden. Jenseits der wenigen Begriffe, die lediglich diverse physikalische Objekte, Menschen oder Handlungen beschreiben (wie Stuhl, Buch, Mutter, fliegen, rennen), ruft fast jedes Wort in unserem Wortschatz relativ abstrakte Konzepte wach, die nicht direkt wahrnehmbar sind. Und selbst wenn wir von einem einfachen, formal beschreibenden Wort ausgehen, beginnen wir sehr rasch an eine Vielzahl anderer verwandter Wörter zu denken (bewertend und darüber hinaus), die sich weit von den physikalischen Eigenschaften entfernen, welche wir noch Momente zuvor erlebt haben (siehe Hayes et al., 2001c, S. 35–39, für eine Übersicht über andere, nicht bewertende, abstrakte Arten des Denkens). Das bedeutet, ein fast allgegenwärtiges kontextuelles Merkmal des „normalen Sprachgebrauchs“ ist seine Fokussierung auf abstraktes Denken. Gesteigerter Kontakt mit dem gegenwärtigen Augenblick, mit seiner Konzentration auf formale Reizeigenschaften, sollte diese Konzentration auf abstrakte Reizeigenschaften verdrängen und eine relative (wenngleich nur zeitweilige oder unvollständige) Freiheit von dem, wozu unsere Gedanken uns oft „drängen“, ermöglichen.

Akzeptanz und die drei anderen Achtsamkeitsprozesse

Aus Sicht der ACT erfordert die Akzeptanz eines nicht unbeträchtlichen Ausmaßes an psychischem Leiden oft (wenn nicht immer) die anderen
drei Achtsamkeitsprozesse. Zumindest muss man, da Akzeptanz die Bereitschaft voraussetzt, die genau jetzt erlebten Dinge hinzunehmen, wenigstens gelegentlich in Kontakt mit dem gegenwärtigen Augenblick treten, um die aktuellen Erlebnisse zu akzeptieren. Die Verbindung zwischen Akzeptanz und den beiden verbleibenden Achtsamkeitsprozessen ist hingegen vielleicht etwas weniger offensichtlich. Akzeptanz beinhaltet, willentlich die eigenen „gegenwärtigen Erlebnisse so hinzunehmen, wie sie sind, nicht wie [der eigene] Verstand...


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