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Ornis

Das Leben der Vögel.
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Produktdetails

Titel: Ornis
Autor/en: Josef H. Reichholf

EAN: 9783406661365
Format:  EPUB
Das Leben der Vögel.
Beck C. H.

17. April 2014 - epub eBook - 272 Seiten

"Ornis" meint die Vogelwelt, aber auch "die Ornis" selbst, die Ornithologen. Einige wenige, die als Ornis beginnen, schaffen es sogar, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Wie der Autor. Ornis vermittelt seine ungebrochene Begeisterung für die Vögel. Das Buch zeigt, was sie sind und warum sie so erfolgreich wurden. Aber auch, wo die Probleme liegen - bei uns und global.
Ornithologen dringen in die letzten unerforschten Winkel der Erde vor. Sie jagen nach Seltenheiten, üben sich in schwierigsten Ferndiagnosen und wissen oft besser Bescheid über die Vorgänge in der Natur als die dafür zuständigen Behörden.
Was macht Vögel so faszinierend? Was sie können, das schaffen oder übertreffen wir nur mit aufwändigen technischen Hilfsmitteln. Manche Vögel prunken in schönstem Gefieder, andere singen phantastisch. Viele zieht es in die Großstädte. Die Vögel begeistern uns.
Gegenwärtig gibt es rund 10.000 verschiedene Vogelarten. Einige Hundert Arten gibt es nicht mehr. Sie sind in den letzten Jahrhunderten ausgestorben. Etwa 1200 Vogelarten sind derzeit vom Aussterben bedroht. Es liegt in unserer Hand, ob sie überleben oder für immer verschwinden. Die Bemühungen, sie zu erhalten, werden am ehesten Erfolg haben, wenn die Lebensweisen der betreffenden Arten, ihre Ansprüche an die Umwelt, in der sie leben, gut genug bekannt sind. Dazu möchte dieses Buch einen Beitrag leisten.
Prof. Dr. Josef H. Reichholf ist Zoologe. Als 'Orni' betätigte er sich seit seiner frühen Jugendzeit. Hauptberuflich Ornithologe wurde er 1974 mit der Übernahme der Sektion Ornithologie an der Zoologischen Staatssammlung in München. Die Vogelsammlung in diesem Forschungsmuseum, für die er bis zu seiner Pensionierung 2010 zuständig war, umfasst über 60.000 Vogelbälge von gut zwei Drittel aller existierenden Vogelarten. Die Bayerische Zoologische Staatssammlung gehört zu den zehn größten zoologischen Museen weltweit. Josef Reichholf wirkte zudem 20 Jahre lang als Generalsekretär der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern, veröffentlichte viele vogelkundliche Arbeiten und lehrte Ornithologie an der Universität München. Forschungsreisen führten ihn in alle Kontinente. Besondere Forschungsschwerpunkte bilden die Evolution der Vogelfeder, die Entstehung der Artenvielfalt der Vögel und die Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Vogelwelt. Er gilt als einer der prominentesten deutschen Naturwissenschaftler und ist Träger zahlreicher Auszeichnungen.

Teil 2 – Die Natur der Gefiederten


Was macht einen Vogel zum Vogel?


Vögel kann man eigentlich nicht mit anderen Tieren verwechseln. Ein Vogel ist ein Vogel, das sieht man auf den ersten Blick. Tatsächlich zeichnen sich die Vögel durch ihre Eigenständigkeit aus. Ein einziges Merkmal genügt zu ihrer Kennzeichnung, und das ist die Feder. Sie macht den Vogel zum Vogel. Bei keiner anderen Tiergruppe tun wir uns so leicht, sie von anderen zu unterscheiden. Wir nehmen uns die Feder daher besonders vor. Doch so bezeichnend sie auch ist, so wenig würde sie allein ausreichen, das Leben der Vögel und ihre Besonderheiten zu charakterisieren. Weitere Eigenschaften gehören zum Vogelleben, die erst in ihrem Zusammenwirken «den Vogel» ergeben. Manche bemerken wir sogleich, wenn wir uns ein Vögelchen am Futterhaus, die Enten und Gänse am Teich oder Hühner auf dem Hühnerhof ansehen.

Die Grundeigenschaften vermitteln uns so etwas wie eine Rangfolge der Bedeutung. Alle Vögel tragen Federn (1.), alle sind sie Zweibeiner (2.), alle haben sie auch Flügel (3.), mit denen sie aber wenig (Hühner), etwas schwerfällig beim Start (Enten, besonders die Schwäne) oder sehr wendig und schnell (die Vögel am Futterhaus) fliegen. Dass das Fliegen nicht unbedingt zum Vogel gehören muss, wissen wir von flugunfähigen Vögeln, wie dem Strauß, den Pinguinen und einigen anderen Vogelarten bzw. -gruppen. Sämtliche Vögel wiederum haben einen Schnabel (4.), in dem keine Zähne vorhanden sind. Vögel können also nicht beißen und kauen, wohl aber zwicken, mit einem Hakenschnabel reißen oder mit spitzem Schnabel speerartig zustoßen. Alle Vögel haben Zehen (5.), jedoch unterschiedlich viele, wie noch ausgeführt werden wird, und auch sehr verschieden gebaute. Greifvögel (Adler, Falken, Habicht
e etc.) ergreifen mit ihren Zehen die Beute und können sie damit töten («schlagen», sogar in der Luft, dass die Federn des vom Stoß getroffenen Vogels nur so fliegen!). Laufvögel greifen nicht oder kaum, weil ihre Zehen dem Boden angepasst sind. Spechte klettern an Baumstämmen; Singvögel turnen im Gezweig. Vereinfacht lässt sich sagen, dass für viele Vögel die Füße mit den Zehen das leisten, was für uns die Hände tun. Auch das Kratzen hinterm Ohr.

Turmfalke, der mit schon «ausgefahrenen Fängen» aus dem Rütteln in den Stoßflug auf eine Maus wechselt.
(Foto: Ernst Weber)

Bei manchen Vögeln fällt zudem auf, dass ihr Hals lang und sehr biegsam ist. Beste Beispiele sind Reiher, Störche und der Schlangenhalsvogel, ein den Kormoranen verwandter Schwimmvogel, der wegen seines schlangenartig wirkenden Halses so genannt wird. Könnten wir durchs Gefieder sehen, würden wir feststellen, dass Vögel mehr als nur die sieben Halswirbel tragen, die für die Säugetiere und damit auch für uns Menschen bezeichnend sind. Falls noch Hals am Brathähnchen ist, lässt sich leicht nachzählen, wie viele es beim Huhn sind (14). Ihre Zahl liegt bei den verschiedenen Vögeln nicht fest; innerhalb einer Art aber schon. Die meisten hat der Höckerschwan mit 25.

Mit der Betrachtung der Halswirbel sind wir nun schon ins Vogelinnere gekommen. Wir nehmen uns dieses näher vor – und genauer als beim Brathähnchen, weil uns dieses wesentliche Eigenschaften nicht mehr zeigt. Vorher werfen wir aber noch einen Blick auf die Federn und weitere wichtige «Äußerlichkeiten». Das Gefieder besteht aus zwei gut sichtbaren Typen von Federn, nämlich solchen, die das «Fluggefieder» bilden und für den Flug gebraucht werden, und dem «Kl
eingefieder», das zwar die äußere Körperform weich rundet und für die Luftströmungen günstig macht, aber nicht unmittelbar für den Flug vonnöten ist.

Die Federn des Fluggefieders sind aus gut nachvollziehbaren Gründen in solche aufzuteilen, die am Handteil des Flügels ansetzen, die sogenannten Handschwingen, und die nach innen zu anschließenden des Armteils, die Armschwingen. Hinzu kommen die Schwanzfedern, deren große, im Flug wiederum mehr oder weniger direkt eingesetzte Steuerfedern genannt werden. Ein stufiges Deckgefieder unterschiedlicher Federgröße bedeckt diese Hauptfedern. Sie lassen sich in Große Flügeldecken, Kleine Flügeldecken etc. gliedern und sollen an dieser Stelle nicht weiter interessieren. Ihre Funktion besteht darin, dem Flügel die für das Fliegen richtige Wölbung und Glätte zu geben. Der Schwanz, der den Vögeln eigentlich weitestgehend fehlt und von den Schwanzfedern ersetzt wird, muss diese besondere «Windschlüpfrigkeit», im Fachausdruck aerodynamische Formung, nicht haben, außer bei Vögeln, die sehr schnell oder sehr wendig fliegen (können müssen). Deshalb «leistet» sich der Hahn auf dem Hühnerhof ein sichelförmiges Schwanzgefieder. Seine Flügel taugen aber durchaus für einen kurzen Flug hinauf ins rettende Geäst oder auf einen Schlafbaum, so er mit seiner Hühnerschar nicht allabendlich in den Stall und auf die Stange muss.

Was wir schließlich «außen» an den Vögeln noch sehen, sind die Augen. Auf sie und ihre Leistungen komme ich zurück, wie auch auf die der Ohren, die wir äußerlich nicht erkennen können. Denn Vögel haben kein Äußeres Ohr, wie wir Menschen und die meisten Säugetiere. Mit diesem meinen wir die Ohrmuschel. Sie fehlt den Vögeln vollständig
. Was nicht bedeutet, dass sie deshalb weniger gut hören würden. Manche, wie die Eulen, hören tatsächlich auch ohne Ohrmuscheln viel besser als wir mit solchen. Was sie mit ihrem Gehör leisten, grenzt für uns sogar ans Wunderbare. Auch davon mehr, wenn es um die Sinnesleistungen der Vögel geht. So viel nur vorweg zu zwei Besonderheiten. Wo «Ohren» am Vogelkopf zu sehen sind, handelt es sich um verlängerte, ohrartig gestaltete Federbüschel, die mit dem Hören nichts zu tun haben. «Ohreulen» hören nicht besser als Käuze ohne Federohren. Das Hören spielt ganz allgemein in der Vogelwelt eine beträchtlich andere Rolle als bei den Säugetieren. Vögel «lauschen» nicht, ob sich ein Feind nähert, wie das viele Säugetiere tun müssen, um zu überleben. Für sie haben Kontaktrufe, Gesang und das Orten von Beute die weit größere Bedeutung. Lediglich in letzterer Hinsicht entsprechen die Eulen den nach Mäusen jagenden Füchsen oder Katzen. Ansonsten sind die Vögel viel ausgeprägter – und uns Menschen ähnlicher – «Augentiere». Auf Geräusche reagieren sie weniger empfindlich als Säugetiere.

Der Innenbau des Vogelkörpers


Das Äußere vermittelt uns viel Wichtiges, und zwar durchaus auf den ersten Blick. Federn machen den Vogel. Die Zweibeinigkeit gehört dazu, wie auch der Schnabel. Fliegen können nicht alle Vögel, schwimmen und tauchen auch nicht, obgleich gerade die sehr unterschiedlich zusammengesetzte Großgruppe der Wasservögel zahlreiche Sonderanpassungen an das Leben auf dem Wasser und an das Hinabtauchen ins Wasser zeigt. Das Wichtigste, das den Vogel so besonders, so besonders leistungsfähig macht, verbirgt sich in seinem Innern. Vögel verfügen über das beste Atmungs- und Kreislaufsystem, das wi
r kennen. Deshalb können die meisten Vögel fliegen, und wenn nicht, dann außerordentlich schnell und ausdauernd laufen oder (tief) tauchen. Wahrscheinlich ist es dieser inneren Höchstleistung auch zuzuschreiben, dass ihr Gehirn so schnell arbeitet und sie im Flug Zusammenstöße nahezu mühelos vermeiden können, auch wenn sie dicht an dicht im Schwarm fliegen.

Wie sieht dieses Atmungs- und Kreislaufsystem aus? Dem Brathähnchen können wir dazu nichts entnehmen, zumindest nicht im Normalfall seiner Ausführung und ohne entsprechende Vorkenntnisse. Eigentlich sollten wir uns einen frisch toten Vogel vornehmen, der groß genug ist, um ihn aufzupräparieren. Mit wenig Aufwand lässt sich dabei viel entdecken und verstehen. Ideal für so ein Vorhaben ist eine Taube, eine verwilderte Straßentaube zum Beispiel, wenn wir eine solche finden, die beim Zusammenprall mit einem Auto getötet wurde. Um sie zu öffnen und um ihre Anatomie kennenzulernen, brauchen wir erfreulicherweise auch keine naturschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung, wie das bei einer toten Amsel der Fall wäre. Straßentauben leben nicht immer ganz «hygienisch», weil es in unserer Außenwohnwelt in den Städten, unter Brücken und anderen Bauwerken so viel von Menschen hinterlassenen Schmutz gibt und sie meistens auch akuten Brutplatzmangel haben, der sie dicht zusammendrängt. Deshalb empfiehlt sich die Präparation mit dünnen Gummihandschuhen und Atemmaske. Straßenstaub unter Großstadtbrücken ist zwar wahrscheinlich noch schmutziger und das Risiko, sich eine Infektion mit Mikroben zu holen, bei einer Fahrt in einer überfüllten Stadtbahn höher, aber Vorsicht ist nie ein Fehler.

Das Erste, was wir beim Versuch einer Öffnung des Vogelkörpers feststellen werden, sind die leichte Zugänglichkeit des Bauchteils mit Darm und Ma
gen und...


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