Der gebürtige Bayer mit ostpreußischen Wurzeln absolvierte sein Gesangsstudium bei Prof. John Lester (USA) und bei Barry Mora an der Oper Frankfurt. Dort erfuhr der angehende Sänger während der aufsehenerregenden Gielen-Ära, durch das tägliche Erleben des Opernbetriebes über das Studium hinaus, vielseitige und wertvolle musikalisch-künstlerische Anregungen. Die Teilnahme am Meisterkurs für Lied bei Elisabeth Schwarzkopf, besonders jedoch die Arbeit mit Kammersänger Walter Berry prägten seinen künstlerischen Werdegang. Christoph von Weitzels Opernrepertoire umspannt das lyrische wie das dramatische Baritonfach. Er sang u. a. Sharpless in "Madame Butterfly", Graf Almaviva in "Die Hochzeit Figaro", Ottokar in "Der Freischütz", Escamillo in "Carmen" und Scarpia in "Tosca". Er war u. a. festes Mitglied des Stadttheaters Würzburg und des Salzburger Landestheaters, wo er u. a. die Titelpartie des "Franz Schubert" in Gerhard Schedls Uraufführung "Fremd bin ich eingezogen" sang. Er gastierte an zahlreichen Opernhäusern im In- und Ausland und konzertiert in vielen Konzertsälen sowie Festivals wie u. a. Mosel Musikfestival, Fränkischer Sommer, Schubert Selskabet Roskilde Dänemark Deutschlands und bedeutenden Konzertsälen im Ausland. Er folgte Einladungen zu Liederabenden und Opernproduktionen nach Österreich, England, Polen, Italien, Schweiz, Dänemark, Spanien, Tsche-chien, Neuseeland, Südafrika u. v. a. CD-Aufnahmen, u. a. "Winterreise" (Franz Schubert), "Dem Wasser zu singen", "Die Schönsten deutschen Volkslieder", "Die schönsten Deutschen Weihnachtslieder", "Die schönsten Lieder aus Ostpreußen" und Operngesamtaufnahme von "Der Schmied von Marienburg" (Siegfried Wagner) sowie zahlreiche Fernseh- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.