»Dieses Buch bereitet schlaflose Nächte, so großartig ist es - und so dick. Wer einmal anfängt, folgt den Frauen der georgischen Familie Jaschi bedingungslos durch das 20. Jahrhundert. Selten ist das europäische Panorama aus Krieg, Verbrechen und politischen Umbrüchen so fantastisch und so schmerzhaft lebendig aus osteuropäischer Sicht erzählt worden. Ja, wer die Länder der ehemaligen Sowjetunion besser verstehen möchte, sollte dieses Buch lesen, muss es lesen. «
Die ZEIT
»Wie souverän die Autorin mit der ungeheuren Fülle an Geschichten, mit Motiven, Zufällen und Charakteren jongliert! Selten wird in der deutschsprachigen Literatur das Pathos so entschieden eingesetzt wie in diesem geschichtentrunkenen und gefühlsstarken Familienepos. «
Neue Zürcher Zeitung
»Diese vielfach verflochtene Familiengeschichte [ist] beeindruckend komponiert. Die Figuren sind plastisch, die Charaktere lebendig, die Spannung hält bis zur letzten der fast 1300 Seiten. «
Die Literarische Welt
»Wer ist diese Frau, der alles zu gelingen scheint, sogar, wie manche sagen, literarische Wunder? [. . .] Mit ihrer Familiensaga entzückt Nino Haratischwili nicht nur Kritiker, sondern auch Historiker, weil sie so akribisch recherchiert und so packend erzählt. «
ttt - titel, thesen, tempramente
»Es sieht alles danach aus, als handelte es sich hier um ein Buch, das keine Saisonware bleibt, sondern eines ist, das zum Lieblingsbuch auf viele Jahre werden könnte. «
Kulturspiegel
»Die beiden Weltkriege, die russische Revolution die Stalin-Ära, Glasnost und die Bürgerkriege in Georgien nach dem Verfall der Sowjetunion - all das spiegelt sich in den Geschichten des Romans. Ein überwältigender Roman! «
NDR Fernsehen
»So ein großer Roman, ein ganzes Jahrhundert, sechs Generationen, von Tbilissi über London nach Berlin. Die junge Autorin, in Georgien aufgewachsen, erzählt die Geschichte dieser Familie elegant, ironisch und auch todernst. Sehr spannend, sehr einnehmend. «
Chrismon plus
»Wer verstehen will, wie diktatorische Regime nicht allein repressiv, sondern auch produktiv wirken, wie brutale Macht den politisichen Gegner nicht bloß unterdrücken, sondern nachgerade zurichten kann, wie Angst und Anpassung auch die privaten, intimen Beziehungen aushöhlen können, und wer verstehen will, wie sich trotz allem immer wieder, nicht zuletzt im Erzählen, dem Zugriff der Gewalt widerstehen lässt, der sollte Haratischwili lesen. «
»Nino Haratischwili hat ein großes Buch geschrieben: ein Buch, das ein Jahrhundert und den halben Globus überblickt und in dem doch, wie im Erleben eines kleinen Kindes, alles nur Liebe und Schrecken ist. Es ist ein Wurf, der aus den heutigen Voraussetzungen und Mitteln des Deutschen und der Deutschen allein niemals hätte gelingen können; ein Geschenk an uns aus den Widersprüchen und der Größe des Ostens. «
Süddeutsche Zeitung
»Schonungslos ehrlich, historisch wahrhaftig und gut recherchiert. Nino Haratischwili vermag nicht nur Gefühle und Mentalitäten zu beschreiben, sondern auch geschichtliche Fakten, die in unserer Zeit gerne unter den Teppich gekehrt werden. [. . .] Ein Schlüsselwerk, das vieles erklärt. Wenn Sie Russland verstehen möchten oder auch nur Ihre Nachbarn, lesen Sie bitte das Buch. Nehmen Sie sich Zeit dafür, sie werden keine einzige Minute bereuen. Versprochen. «
ZEIT Literatur
»Nichts weniger als einen Roman über alles hat Haratischwili geschrieben. [. . .] Das achte Leben (Für Brilka) ist eine Erzählung über die unabgeschlossenen Gestalten in uns, eine Erzählung gegen das Vergessen. [. . .] Es ist also kein vorsichtiger, skeptischer Roman. Er ist nicht dem Schweigen verwandt, wie es so häufig gilt für Literatur, die sich mit den Schrecken des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt. [. . .] Genau das macht ihn bei allen möglichen Einwänden zu einem Solitär in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. «
Deutschlandfunk
»Nino Haratischwili steht für eine andere Dimension der gemeinsamen Geschichte und der gemeinsamen Geschichten unseres Kontinents. Sie hat uns in ihren wunderbaren Büchern gezeigt, wie eng verwoben der Erinnerungsraum ist und wie achtsam wir mit diesen Verbindungslinien umzugehen haben. «