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World of Warcraft: Kriegsverbrechen

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Produktdetails

Titel: World of Warcraft: Kriegsverbrechen
Autor/en: Christie Golden

EAN: 9783833228889
Format:  EPUB
Familiy Sharing: Ja
Panini

14. Mai 2014 - epub eBook - 384 Seiten

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DIE BELAGERUNG ORGRIMMARS IST ZU ENDE. Die Streitkräfte von Allianz und Horde haben Garrosh Höllschrei als Kriegshäuptling der Horde abgesetzt. Sein gnadenloser Feldzug hat Städte verwüstet, die Völker der Horde an den Abgrund gebracht und zahllose Leben zerstört in der WORLD OF WARCRAFT. Nun soll dem ehemaligen Kriegshäuptling auf dem legendären Kontinent Pandaria der Prozess gemacht werden. Namhafte Anführer aus ganz Azeroth haben sich versammelt, um diesem historischen Ereignis beizuwohnen. Während der Verhandlung konfrontieren Agenten des bronzenen Drachenschwarms die Anwesenden mit verstörenden Visionen der Gräueltaten Garroshs. Für die einen bedeuten diese Einblicke in die Vergangenheit eine Konfrontation mit schmerzhaften Erinnerungen und der Frage nach der eigenen Schuld, für die anderen sind sie der Anlass für ungezügelten Hass. Währenddessen sind dunkle Kräfte am Werk, die versuchen, den Richterspruch zu verhindern und das Leben aller Beteiligten in große Gefahr zu bringen.

1. KAPITEL

„Es sieht zu friedlich und idyllisch aus, um das Gefängnis für jemand so schrecklichen zu sein“, sinnierte Lady Jaina Prachtmeer, als sie sich dem Tempel des Weißen Tigers näherte. Sie, der blaue Drache Kalecgos, Waldläufergeneralin Vereesa Windläufer und König Varian Wrynn saßen in einem Karren, gezogen von einem stetig dahinschreitenden Yak, dessen flauschiges Fell verriet, dass das Tier erst vor Kurzem gebadet worden war. Dem edlen Status der Passagiere entsprechend war das Innere des Karrens mit Seidenkissen in strahlenden Farben gepolstert, wenngleich die Insassen natürlich trotzdem ein wenig durchgeschüttelt wurden, wann immer ein Rad durch eine Furche rollte.

„Besser, als er verdient hat“, sagte Vereesa. Sie richtete ihren Blick auf Varian. „Ihr hättet Go’el nicht davon abhalten sollen, ihn zu töten, Eure Majestät. Für dieses Monster ist der Tod die einzig gerechte Strafe, und selbst das wäre noch gnädiger als das, was er getan hat.“

Die Stimme der Waldläufergeneralin war schneidend, aber Jaina konnte ihr keinen Vorwurf machen, zumal sie ihre Ansichten vollauf teilte. Garrosh Höllschrei war verantwortlich für die Zerstörung – nein, dieser Ausdruck war zu milde, zu sauber, um zu beschreiben, was er angerichtet hatte –, die Auslöschung des Stadtstaates Theramore. Der Tod von Hunderten, innerhalb eines Herzschlags dahingerafft, war ihm zuzuschreiben. Durch eine List hatte der damalige Kriegshäuptling der Horde einige der besten Generäle und Admirale der Allianz nach Theramore gelockt, wo sie Pläne für die Art von Kriegsführung schmiedeten, die aus direktem, ehrlichen Kampf bestand. Doch Garrosh hatte eine Manabombe über dem Herz der Stadt abgeworfen und ihre Energie durch ein Artefakt, das er dem blauen Drache
nschwarm gestohlen hatte, noch verstärkt. Jeder und alles innerhalb des Zerstörungsradius war gestorben. Jaina schüttelte den Kopf, um die grausige Erinnerung daran zu verdrängen, wie einige der Opfer, die ihr nahegestanden hatten, ihr Ende gefunden hatten. Jaina Prachtmeer würde nie wieder die Herrscherin von Theramore sein.

Eine sanfte Berührung an ihrem Arm brachte sie zurück in die Gegenwart. Sie blickte auf zu dem blauen Drachen Kalecgos, dem einzigen Guten, das diese Katastrophe in ihr Leben gebracht hatte. Er und Jaina hätten einander womöglich nie gefunden, wäre er nicht nach Theramore gekommen, um sie um ihre Hilfe bei der Suche nach der Fokussierenden Iris zu bitten. Doch während die Gezeiten des Krieges Jaina einen liebenden Gefährten gebracht hatten, hatten sie Vereesa Windläufer ihren Partner geraubt: Rhonin, der Erzmagier, der vor Jaina den Titel als Anführer der Kirin Tor getragen hatte, war im Zentrum der Stadt gewesen und hatte die Manabombe zu sich herangezogen, um die Explosion durch seine Magie einzudämmen. Zuvor hatte er Jaina gegen ihren Willen durch ein Portal gestoßen, um sie in Sicherheit zu bringen. So war Lady Prachtmeer neben Vereesa, der Nachtelfe Shandris Mondfeder und einer Handvoll ihrer Wachen die einzige Überlebende.

Die Anführer des Silberbunds hatten sich nie wirklich von diesem Verlust erholt – und würden es vermutlich auch nie tun. Vereesa war immer stark und direkt gewesen, aber jetzt wohnte ihren Worten eine Bissigkeit inne, und ihrem Herzen ein Hass, so kalt und bitter wie das Eis von Nordend. Doch dem Licht sei Dank taute dieses Eis, wenn sie mit ihren Zwillingssöhnen, Giramar und Galadin, sprach.

Vor gar nicht allzu langer Zeit hätte Varian sich vermutlich provozieren lassen und sich über Vereesas offene Verurteilung seiner Entscheidung geärgert. Nun sagte er aber nur: „Viellei
cht geht Euer Wunsch noch in Erfüllung, Vereesa. Denkt daran, was Taran Zhu versprochen hat.“

Varian hatte verhindert, dass Go’el – vormals bekannt als Thrall, früherer Kriegshäuptling der Horde und nunmehr Anführer des Irdenen Rings – Garrosh mit dem mächtigen Schicksalshammer den Todesstoß versetzte. Danach war Garrosh in die Hände der Pandaren übergeben worden – ein Volk, dem sowohl die Horde als auch die Allianz vertraute, und das ebenfalls schwer unter Garroshs Hand gelitten hatte. Taran Zhu, der Anführer der Shado-Pan, hatte ihnen versichert, dass Garrosh der Prozess gemacht und der Gerechtigkeit für alle Genüge getan würde. Gegenwärtig wurde der Orc schwer bewacht in den Kellern unter dem Tempel des Weißen Tigers gefangen gehalten, und vor zwei Tagen hatte der Abgesandte des himmlischen Xuen persönlich die Botschaft überbracht: Wir bitten um Eure Anwesenheit in meinem Tempel. Die Entscheidung über Garroshs Schicksal soll getroffen werden.

Das war alles gewesen.

Sämtliche Anführer der Allianz hatten denselben Brief erhalten, und Jaina sah einige von ihnen am Fuße des Hügels, wo sie in ähnlich luxuriöse Karren stiegen, um die Reise hinauf zum Tempel anzutreten. Königin-Regentin Moira Thaurissan, eine der drei Herrscher über die Zwerge, schien gerade mit einem unbeeindruckten Pandaren zu streiten, wobei sie wütend auf den Karren deutete. Zweifelsohne fand sie das Gefährt „ungebührlich“ für jemanden in ihrer Position.

„Nein“, sagte Vereesa. „Wir wissen nicht, warum wir hier sind. Die Himmlischen schienen es für wichtig zu halten. Aber wenn es so verflucht wichtig ist, warum hat man uns dann nicht erlaubt, einfach zum Tempel zu fliegen? Warum Zeit mit diesem Karren verschwenden?“

„Man hat uns hie
rher eingeladen“, warf Kalec ein. „Falls sie bereit sind, zu warten, bis wir auf diese Weise ankommen, dann sollten wir es auch sein. Außerdem ist der Weg gar nicht so weit.“

„Gesprochen mit der Geduld eines Drachen“, sagte Vereesa.

„Ich bin, was ich bin“, erwiderte er, scheinbar unbeeindruckt von ihrer Bemerkung. Ja, dachte Jaina, er war in der Tat, was er war, wer er war, und sie war froh darüber, obwohl es noch vieles gab, was in ihrer Beziehung geklärt werden musste.

Sie versuchte, sich auf den bestickten Kissen zurückzulehnen und die langsame Fahrt den gewundenen Pfad hinauf zu genießen. Pandaria strahlte eine bemerkenswerte Friedlichkeit aus und bot Schönheit, wo immer das Auge hinfiel. Die Blütenblätter der Kirschbäume strahlten rosa, und ein paar von ihnen trieben durch die Luft, wann immer der Wind die Äste wiegte. Statuen weißer Tiger bewachten den ersten, anmutigen Durchgang, hinter dem der Weg steiler wurde. Während der Karren stetig weiterrollte, wurde es immer kälter, und Lady Prachtmeer zog den Umhang enger um ihre zierliche Gestalt, froh über die Wärme der zahlreichen Feuerschalen, an denen sie vorbeikamen. Der Boden war zunächst nur leicht mit Schnee bestäubt, dann mit Verwehungen, als sie höhere Lagen erreichten. Ein tiefes Gefühl der Leichtigkeit überkam Jaina, und mit einem Mal wurde ihr alles klar. Sie wusste nur zu gut, wie wichtig es war, einen Zauber mit Konzentration und Entschlossenheit zu wirken, und plötzlich war sie sicher, dass die Himmlischen den Gästen auf ihre eigene Weise die Möglichkeit geben wollten, eben dieses zu tun. Indem sie gemächlich den Berg hinaufrollten, um die vorgelagerten äußeren Bauwerke herum, während des gesamten Weges von Schönheit und Friedlichkeit umgeben, konnten Jaina und ihre Begleiter die Pflichten i
hres Alltags vergessen und ihr Ziel mit wachem Verstand erreichen. Jaina ließ zu, dass der Wind, erfüllt vom dezenten Duft der Kirschblüten, ihren Geist reinigte.

Sie und Kalec saßen so, dass sie nach hinten blickten, sie konnte also nicht sehen, was plötzlich Vereesas wunderschönes Gesicht verfinsterte und Varians Lippen in schmale Striche verwandelte, als der Karren vor der ersten der wankenden Seilbrücken zum Stehen kam. Die Hand der Hochelfe glitt automatisch zu ihrer Mitte, dann ballte sie sich zur Faust, als Vereesa einfiel, dass man sie gebeten hatte, keine Waffen zum Tempel mitzubringen.

„Was haben die hier zu suchen?“, schnappte sie, nur um die Frage selbst zu beantworten. „Nun, Garrosh ist ihr früherer Anführer. Sie haben wohl das Recht, dabei zu sein, wenn über sein Schicksal entschieden wird.“

Jaina drehte sich auf ihrem Sitz herum, und als sie zum Hof des eigentlichen Tempels hochblickte, weiteten sich ihre Augen unmerklich. Ihr Magen zog sich zusammen, als sie sich an Garroshs Taktik bei Theramore erinnerte – möglichst viele Militärstrategen der Allianz an einem Ort zu versammeln –, denn es schien, als hätten nicht nur die Anführer der Allianz eine Einladung erhalten, sondern auch die der Horde. Natürlich war der blauhäutige Troll Vol’jin unter ihnen, der neue Kriegshäuptling und damit Varians Gegenstück. Würde er ein besserer Anführer sein als ein Orc? Oder ein noch schlimmerer? War das überhaupt wichtig? Nicht einmal der vorige Häuptling, Thrall, der heute seinen Geburtsnamen Go’el benutzte, hatte die Blutlust der Horde dämpfen können, und dabei hatte er es wirklich versucht.

Während sie noch über ihn nachdachte, entdeckten ihre Augen den Orcschamanen. An Go’els Seite ging seine Partnerin, Aggra, ein kleines Bü
;ndel auf dem Arm.

Go’els Sohn.

Jaina hatte gehört, dass er Vater geworden war, und nun erzählte man sich, dass Aggra schon wieder schwanger war. Einst hätte Go’el sie aufgefordert, das Kind zu halten, aber diese Zeit war vorbei. Der Schamane musterte die Menge, und seine Augen, so blau wie Jainas, fielen auf Lady Prachtmeer.

Wut und Bedauern durchströmten sie, und sie wandte den Blick ab.

Um sich abzulenken, richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf den größten der Anführer, Baine Bluthuf. Mit Ausnahme von Go’el war er das einzige Oberhaupt in der Horde, von dem...


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