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Perry Rhodan Neo 76: Berlin 2037

Staffel: Protektorat Erde 4 von 12.
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Produktdetails

Titel: Perry Rhodan Neo 76: Berlin 2037
Autor/en: Frank Böhmert

EAN: 9783845338552
Format:  EPUB ohne DRM
Staffel: Protektorat Erde 4 von 12.
Perry Rhodan digital

14. August 2014 - epub eBook - 160 Seiten

Eineinhalb Jahre sind vergangen, seit der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond auf ein havariertes Raumschiff der Arkoniden gestoßen ist. Jetzt, im November 2037, ist die Erde kaum wiederzuerkennen.

Die Erkenntnis, dass die Menschheit nur eine von unzähligen intelligenten Spezies ist, hat ein neues Bewusstsein geschaffen. Die Spaltung in Nationen ist überwunden. Ferne Welten sind in greifbare Nähe gerückt. Eine beispiellose Ära des Friedens und Wohlstands scheint bevorzustehen.

Doch sie kommt zu einem jähen Ende, wie Perry Rhodan feststellen muss, als er von einer beinahe einjährigen Odyssee zwischen den Sternen zurückkehrt. Das Große Imperium hat das irdische Sonnensystem annektiert, die Erde ist zu einem Protektorat Arkons geworden.

Rund um den Globus sind die Menschen mit den neuen Herrschern konfrontiert - unter anderem in Berlin, das von den Invasoren zum Sektorenkommando für Europa bestimmt wird. Gleichzeitig wittert so mancher Einwohner der Stadt ungeahnte Chancen für sich ...

1.


Montag, 31. August 2037

Berlin vor den Arkoniden

Mia

 

Mia hatte im Hinterhof des Ladens einen Picknicktisch aufgestellt; dort saß sie mit ihren Festkräften in der Pause und rauchte. Es war erst zehn Uhr morgens und schon knallheiß, die Luft stand still zwischen den alten Häusern. Aus einem Fenster drang die Stimme eines Sprechers; jemand hatte einen Stream laufen. Es ging um irgendwelche politischen Vorgänge in Terrania. Mia hörte weg.

»Zu geil, die Mutti gerade wieder!« Kiki lachte.

Mia zog eine Schulter hoch, lächelte schief.

»Wieso? Was denn?«, fragte Doreen.

»Na, die wäre sowieso schon am liebsten rausgerannt, und als Töchterchen gefragt hat, ob sie mal anfassen darf, da hat sie echt Zuckungen gekriegt, so hier.« Kiki machte es vor, gleich beide Kundinnen auf einmal. Zuerst die Tochter: staunendes Lächeln und eine Hand, die sich zögernd der Spitze von Mias einem Katzenohr näherte. Dann die Mutter: Kiki verzog die großen Lippen halbseitig und schüttelte sich.

Sie lachte. »Die kriegt heute Abend bestimmt noch eine Griebe!«

Doreen blies Rauch aus. »Spießer!«

»Na, nicht so ungnädig, Mädels.« Mia stand auf, streckte sich. »Solange die Mütter von unserem Laden Pickel kriegen, kaufen die Töchter gern hier ein. Und finanzieren eure Jobs.« Sie klatschte in die Hände. »Und jetzt auf ins Gewühl mit euch, los! Wir werden nicht fürs Kiffen bezahlt.«

Seufzend erhoben sich die Verkäuferinnen und sammelten ihre Zigarettenschachteln ein. Kaum zog Doreen die Tür auf, blubberten und waberten Space-Rock-Klänge in den Hof.

Das Weltraumstaunen Berlin war keine teure und exklusive Boutique, sondern ein betont schä
biger Klamottenladen, in dem liebevoll ausgewählter Ramsch angeboten wurde, der nur eines sein musste: spacig. Das Geschäft war Goldgrube und Touristenfalle zugleich. Mias Chefin befand sich derzeit in England, wo sie versuchte, mit demselben Konzept das »Space Awe London« zu etablieren; es war der Grund, warum Mia mit ihren 23 Jahren schon eine Filiale leitete.

Man nehme: haufenweise Profilbleche, Röhren von Klimaanlagen, ein oder zwei lackabblätternde Aerotrim-Gyroskope, die es aber noch tun, und jede Menge verrückter Kleidungsstücke, die irgendwie zum Thema Weltraum passen. Ein schlichtes Konzept, doch wenn man eine gute, fleißige Einkäuferin hatte, rollte der Rubel. Und der Clou war es natürlich, Verkaufskräfte anzuheuern, die auf Körpermodifikationen standen.

Doreen sah von den dreien noch am normalsten aus – die klassische platinblonde Sexbombe, nur dass sie ihrem Körper, wann immer sie es sich leisten konnte, in Osteuropa ein bisschen auf die Sprünge helfen ließ. Außerdem war sie an allen möglichen und unmöglichen Stellen schwer beringt und trug am liebsten eng anliegende Kleidung, unter der sich die Piercings deutlich abzeichneten.

Kiki hatte sich dauerhaft enthaaren lassen – komplett, wie sie auf Partys und an Kneipentresen jedem gern erzählte –, und ihren kahlen Schädel zogen sich mehrere Reihen subkutaner Schmuckimplantate entlang; Halbkugeln, die erst größer und dann wieder kleiner wurden. Kiki träumte davon, eines Tages durchgehend blaue Haut zu haben. Es gab Genpiraten, die so etwas bereits hinbekamen, aber vor Untergrund-Genetik hatte sie Angst, und teuer war das auch; also blieb bislang nur der Weg übers Tätowieren.

Und Mia? Mia war schon immer ein Kätzchen gewesen. Mittlerweile sah man ihr das auch dann an, wenn sie sich nicht bewegte.

Die Cyborg-Community, w
ie die Medien ihre Subkultur getauft hatten, war klein, und die Cycos, wie sie sich selbst gern nannten, galten als »irgendwie gestört« – aber ansehen wollte man sich die schon gern, wenn man auf Berlinurlaub war, und dann kaufte man durchaus auch noch irgendetwas Flippiges, mit dem sich in Stuttgart auf wild machen ließ. Berlin war zwar nicht gerade Terrania, aber auf dem alten Kontinent derzeit das heißeste Ding.

Mia wollte den Mädels gerade folgen, da vibrierte ihr Pod. Sie sah aufs Display.

Abrupt blieb sie stehen.

Das war Paul. Der rief sie nie auf der Arbeit an, textete ihr höchstens was.

Doreen, die immer noch die Tür aufhielt, sah sie fragend an.

»Geh schon mal, ich komm gleich.« Mia wandte sich ab, trat tiefer in den Hinterhof. Sie räusperte sich. Paul um diese Uhrzeit konnte nur eines bedeuten.

Sie bekam ein flaues Gefühl in der Magengegend. »Ja?«

»Ich hab den Termin«, sagte Paul. »Gleich nachher. Wir treffen uns am Frankfurter Tor. Um eins. Kriegst du das hin?«

»Ja«, sagte sie. Ihre Stimme klang piepsig. Sie räusperte sich noch einmal. »Ja. Kein Problem.«

»Super! Ich freu mich! Ich hätt's dir auch texten können, aber ich wollte deine Stimme hören!«

»Wow«, sagte sie. »Ich freu mich auch.«

»Das hört man.« Paul lachte, aber es war liebevoller Spott. »Also, hast du das abgespeichert? Frankfurter Tor, um eins?«

»Hab ich.«

»Gut. Alles Weitere später. Wie wir neulich besprochen haben.«

Sie machten noch ein paar Küsschen-Laute, dann legten sie auf.

Ihr war schwindelig. Alles wirkte unwirklich.

Zum Glück hatte sie ein eingespieltes Team. Vertretertermine standen nicht an, und im Laden nahme
n ihr die Festkräfte alles ab. Da konnte sie durchaus mal ein paar Überstunden abbummeln; die meisten schrieb sie ohnehin nicht auf.

»Es geht weiter«, sagte sie nur, als keine Aushilfe in der Nähe war, und Kiki und Doreen rissen kurz die Augen auf und nickten. Sie kommentierten das Ganze mit keinem Wort.

Was Mia sich jetzt machen lassen würde, bekam man nicht mehr im Tattoo-Shop. Es war schlicht illegal.

Die restlichen Arbeitsstunden verbrachte Mia wie auf Stand-by.

 

Achtzig Jahre alt waren die beiden Turmhochhäuser des Frankfurter Tors inzwischen. Schon zu Bauzeiten nicht die höchsten Häuser der Stadt, wirkten sie dank ihrer mehrstöckigen Kuppelaufbauten immer noch imposant. Riesige Bilder, von Projektoren an die Mauern geworfen, flimmerten über das Grau: Raumschiffe der terranischen Flotte, dann Naats, die monströsen neuen »Freunde« der Menschen. Zwischendurch ein Bild von Perry Rhodan, dem Mann, der die Außerirdischen zur Erde gebracht hatte und der jetzt irgendwo unterwegs war. Beeindruckend. Normalerweise hätte Mia geguckt, aber sie hatte keinen Sinn für so etwas.

Auf seine Art nicht weniger beeindruckend wirkte der Mann, der Mia, als sie aus dem U-Bahnhof stieg, im kaum vorhandenen Schatten des Südturms erwartete.

Als Erstes fiel ihr ins Auge, wie kräftig er gebaut war. 1,90 Meter, stramme Oberschenkel, schmale Hüften und ein unglaublich breites Kreuz. Was er Oberarme nannte, besaßen manche Leute nicht einmal an Schenkelumfang.

Er trug sandfarbene Wüstenboots, eine fleckig gebleichte Jeans mit gekrempelten Beinaufschlägen und ein riesiges weißes T-Shirt mit abgeschnittenen Ärmeln. Von seiner Panzerung war auf den ersten Blick nur der Nackenschild zu sehen, der oben aus dem Shirtkragen ragte.

Sein kahler Schädel mit den drei Hornansätzen gl&
auml;nzte.

Mia ging auf ihn zu und spürte wieder einmal körperlich, welche Anziehungskraft er auf sie ausübte – als würde sie in sein Schwerefeld eintreten. Als sie ihn das erste Mal gesehen hatte, mittags in einer rumpelnden alten Tram, hätte sie sich am liebsten an ihn geschmiegt und geschnurrt. Und gleichzeitig hatte sie Angst vor ihm gehabt.

Aber, wie sie immer sagte: Wo die Angst war, da ging's lang. Also hatte sie noch in der Tram dafür gesorgt, dass er sie ansprach.

»Hey«, sagte er, nahm ihr Kinn in die kräftigen, warmen Finger und bog ihren Kopf nach hinten. Er war einen halben Kopf größer als sie.

Sie küssten sich. Sein Brustpanzer lag hart unter ihren Fingerspitzen.

Er ging mit dem Kopf zurück und sah sie an aus seinen knallblauen Augen, von denen sie wusste, dass sie künstlich waren. »Nervös?«

»Bisschen.«

»Das wird toll! Wirst schon sehen. Komm.« Er zog sie um die Hausecke herum zum Eingang.

»Hier drin ist eine Untergrundklinik?«

»Aber hallo.« Er hielt plötzlich eine Plastikkarte in der Hand und zog sie durch einen Schlitz. Die Tür öffnete sich. »Lass dich überraschen.«

Der Aufzug brachte sie bis ganz nach oben – so glaubte Mia jedenfalls, bis Paul sie dann noch eine Wendeltreppe hinaufführte. »Ebene 13 – der Rauchsalon«, sagte er mit einer Armbewegung. Ein paar Sitzkuben, flache Tische, draußen vor den Fenstern die Ausdehnung des sommerlichen Berlins. An dem größten Tisch saß ein dunkelhaariger Mittdreißiger in typischer Wachschutzkleidung, aber ohne Firmenkennzeichnung. Vor sich auf dem Tisch hatte er eine Trinkflasche stehen, daneben lagen ein Tablet und einen Pod.

Paul nickte ihm kurz zu. »Bodenpersonal«, erklärte er
Mia leise. »Kümmert sich um eventuelle Störungen.« Und weiter ging es die Wendeltreppe hinauf. Von oben drang Reggaemusik herunter, karg und luftig produziert. »Ebene 14 – die Bar. Heute leider geschlossen.« Flaschenreihen gleißten im Mittagslicht.

»Wofür ist das alles?«, fragte Mia und stellte zu ihrer Verblüffung fest, dass sie flüsterte.

»Hier finden normalerweise die richtig edlen Hochzeiten und Empfänge und Konferenzen statt, wenn du's gern traditionell und urban hast«, sagte Paul. »Ich hatte hier schon öfters Einsätze. Komm!«

Oben machte er eine ausholende Armbewegung: »Ebene 15 – der Kuppelraum.«

»Wow«, hauchte Mia. Sie bekam vage mit, dass der Bodenmann ihnen dezent gefolgt war; er verweilte einige Meter hinter ihnen...


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