eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00
Zur Kasse

Die andere Seite der Realität

ein phantastischer Jack-the-Ripper-Roman.
Sofort lieferbar (Download)
eBook ePub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und Watermarking

eBook € 4,99* inkl. MwSt.
Verschenken
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!

Produktdetails

Titel: Die andere Seite der Realität
Autor/en: A.P. Glonn

EAN: 9783943408416
Format:  EPUB
ein phantastischer Jack-the-Ripper-Roman.
Luzifer-Verlag

11. Mai 2017 - epub eBook - 400 Seiten

London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als "Jack the Ripper" betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus - zur anderen Seite der Realität ... nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden - koste es, was es wolle. ------------------------------------------------------------ "spannend von Anfang bis Ende" [Lesermeinung] "Hier bleiben keine Wünsche mehr offen - toll!" [Lesermeinung] "Märchenhaft splatterig - historisch akkurat" [Lesermeinung] "Auch für Nicht-Fantasy-Fans absolut lesenswert!" [Lesermeinung]

Kapitel 1

Londoner East End, August 1888

»Wenn du die ganze Zeit am Fenster stehst und schmollst, änderst du nichts an den Tatsachen, Aspen«. Johns Stimme klang spöttisch. Seth verzog den Mund und starrte weiterhin hinaus. Trübe war er, dieser erste Montag im August, trübe und regnerisch. Dunkle Wolken türmten sich am Himmel und waren nicht geeignet, seine Stimmung aufzuhellen.

»Es ist nicht die Tatsache, dass ich hinaus muss«, bemerkte er trocken. »Mein Unwillen oder Schmollen, wie du es so eloquent ausdrückst, liegt in dem Umstand begründet, dass ich mich einen ganzen Tag lang mit Frivolitäten auseinandersetzen darf, obwohl es Fälle gibt, denen ich mich widmen müsste. Ich bin Inspector, um Himmels Willen!« Er ballte die Fäuste, bevor er sich umwandte und zu ihrem Frühstückstisch zurückkehrte.

John kümmerte sich liebevoll um die gebratenen Würstchen, die er mit chirurgischer Präzision zerteilte. »Du musst viel gelassener werden, mein Freund. Du weißt, dass der Bank Holiday einer der wenigen Tage im Jahr ist, an denen die Menschen nicht arbeiten müssen – sie freuen sich darauf.« Ohne Seth’ abfälliges Schnauben zu beachten, fuhr er fort: »Natürlich, als Hüter von Recht und Gesetz bleibt euch nichts weiter übrig, als dafür zu sorgen, dass eben diesem Recht und Gesetz Folge geleistet wird. Ich habe erst vor kurzem im Telegraph ein Interview von Warren gelesen, in dem er behauptete, dass ihr alle nur Diener des Volkes seid, vom Constable bis hin zum höchstdekorierten Inspector.«

Seth konnte sich nicht daran erinnern, jemals von Police Commissioner Charles Warren etwas von Substanz gehört zu haben. Das war von einem hochdekorierten Soldaten, der an der Spitze
des Polizeiapparates stand, wohl auch nicht zu erwarten. Er seufzte. »Manchmal frage ich mich, ob du die Zeitungen nur liest, um mir mit deinem endlosen Geschwätz den letzten Nerv zu rauben.«

Sein Freund schmunzelte. »Na, gut. Themenwechsel. Weißt du, was ausgerechnet heute im Telegraph steht?«

»Will ich es überhaupt wissen?«, fragte Seth. Ihm war klar, dass John sich nur durch Fesseln und Knebeln davon abhalten lassen würde, seine Erkenntnisse des Tages mit ihm zu teilen.

»Sie haben einen Wahrsager befragt«, verkündete John viel zu gut gelaunt. »Es heißt, er habe das zweite Gesicht. Und er behauptet, dieses Jahr stehe unter einem schlechten Stern. Man könne es daran erkennen, dass es immer grau und lichtlos ist. Zudem hat er seltsame Himmelserscheinungen beobachtet, unter anderem einen blutroten und einen grünen Himmel. Es wird noch etwas Schreckliches passieren!«

»Und das fällt ihm jetzt ein, nachdem das Jahr mehr als zur Hälfte herum ist? Um solche Vorhersagen zu treffen, brauche ich keine zwei Gesichter. Was meinst du, wie viel Whisky er getrunken hat, um einen roten oder grünen Himmel zu sehen?«

»Absinth tut es auch, schätze ich«, sagte John und kratzte sich am Kopf. Seth unterdrückte ein Grinsen. Das Haar seines Freundes begann bereits auszudünnen, und an den Seiten bekam er Geheimratsecken, obwohl sie gleichaltrig waren, einunddreißig. »Ist im Moment höchst angesagt bei unseren hochwohlgeborenen Herrschaften.«

Seth stellte die Tasse ab, zog seine Beine unter dem Tisch hervor und stieß sich wie üblich an der Tischkante. »Ich muss los«, sagte er unwillig. »Es könnte ja sein, dass ohne mich dort draußen das Chaos ausbricht.&laqu
o;

»Kommst du heute noch wieder?«, fragte John.

»Das hoffe ich doch stark. Warum? Erwartest du … Damenbesuch?«

John lachte. »Schön wär’s. Nein, aber ich habe es dir letzte Woche gesagt: Wir schiffen uns morgen ein, und ich weiß nicht, wie lange wir dieses Mal weg sein werden. Ich dachte, es ist besser, wenn wir uns gleich verabschieden, denn meiner Erfahrung nach bist du nie da, wenn ich das tun will.«

»Wohin geht es diesmal? Kabul?«

»Indien, Aspen!« John schüttelte den Kopf. »Ehrlich mal, der Afghanistan-Krieg ist seit fast acht Jahren vorbei!«

»Wirklich?« Seth konnte nicht verhindern, dass sich Abscheu in seine Stimme schlich. »Es wird nie vorbei sein. Nicht mit dem Krieg in Zentralasien, nicht in Südasien, und auch sonst nirgends auf der Welt. Pass auf dich auf, Baker, ich würde nur ungern nach einem anderen Mitbewohner suchen. Du bist so schön unkompliziert und räumst sogar mein Zimmer auf – außerdem bist du die Hälfte der Zeit fort, weil du Weltreisen mit der Armee machst.« Er sprach leichthin, wusste aber, dass der Arzt verstand, was er nicht sagte.

John klopfte ihm auf die Schulter. »Du weißt nur, was du an mir hast, wenn ich nicht da bin, ist es nicht so, mein Freund? Voraussichtlich bin ich schon im Dezember zurück, also sieh zu, dass du allein zurechtkommst.«

»Ich gebe mir Mühe.« Seth zog eine Taschenuhr aus der Westentasche und verzog den Mund. »Also dann …« Er nickte ihm zu, warf sich ein schwarzes Jackett über und wollte gehen.

John tätschelte seine Wange. »Was für ein schneidiger Bursche du doch bist, Aspen«, murmelte er und ri
chtete ihm den Kragen.

»Nimm die Finger weg, Baker, ich bin nicht schwul!«, knurrte Seth.

»Ich weiß, ach, wie bedauerlich«, kommentierte John. Er stand auch nicht auf Männer, aber da Seth anfangs davon ausgegangen war und ihm ernst mitgeteilt hatte, er würde ihn nur als Mitbewohner akzeptieren, wenn er seine Finger bei sich behielte, war das ein stetiger Scherz zwischen ihnen. Seth schüttelte ihm die Hand und verließ das Haus.

***

Er bezog seine Position in der Nähe des Alexandra Palace, doch etwas abseits vom Trubel. Es wurde erwartet, dass sich die Polizisten unter das Volk mischten und ein wachsames Auge auf Taschendiebe hielten, aber er hatte nicht vor, selbst ein Opfer dieses Gesindels zu werden. Ein kühler Wind jagte durch die Toreinfahrt, in der er stand, und er schlug den Kragen seines Jacketts hoch.

Auf dem Platz drängten sich ausgelassene Menschen dicht an dicht. Am Morgen hatte sich der amerikanische Aeronaut Baldwin mit seinem Heißluftballon auf eine Höhe von 1200 Fuß tragen lassen und war mit einem Fallschirm abgesprungen. Er war unbeschadet zur Erde geschwebt, doch die Aufregung über dieses außergewöhnliche Ereignis hielt auch Stunden später an, und laute, begeisterte Stimmen summten und hinterließen den Eindruck eines überdimensionalen Bienenstocks. Missmutig dachte Seth über den Bank Holiday nach, der traditionell am ersten Montag im August gefeiert wurde. Es traf immer ihn; als einer der rangniederen Inspectoren hatte er grundsätzlich Dienst an diesem Tag. Er musterte die Männer in dunklen Anzügen und Zylindern, die weiße Handschuhe trugen, und mit ihrem Gehstock gefährlich in der Gegend herumfuchtelten. Stolz führten sie ihre Frauen am Arm, die elegant und schön in den wieder modernen Tournür
en flanierten.

Seth hielt diese fast rechtwinklig abstehenden Röcke für unpraktisch, doch es stand ihm nicht zu, über die Kleidung der Damenwelt zu urteilen. Seine Aufgabe war es, sicherzustellen, dass sich die Londoner Bürger in der Innenstadt aufhalten konnten, ohne von Kriminellen belästigt zu werden. Er bemerkte zwei Constables, die in entgegengesetzter Richtung ihre Runden drehten und sich beim Vorübergehen grüßend zunickten, sowie die üblichen verdächtigen Herumtreiber, doch es war bestenfalls ermüdend, darauf zu warten, dass etwas passierte. Bei Einbruch der Dunkelheit mischte er sich unter die Passanten. Er ließ sich treiben, schlenderte langsam mit den Pärchen und Gruppen mit, die sich unterhielten, lachten und lärmten, und fand sich schließlich hinter einem beleibten Herrn und seiner blonden Begleiterin wieder, die sich mit einem monströsen Schirm vor dem sanft rieselnden Regen schützten.

Der kleine Junge mit dem schmutzigen Gesicht konnte ihm nicht entgehen. Seth senkte den Kopf und bot allgemein das Bild eines erschöpften Müßiggängers, während er unter den Lidern hervor nach dem Jungen spähte. Der Kleine machte nicht viel Federlesen. Aufmerksam nach rechts und links blickend, huschte er in die Lücke zwischen Seth und dem in teure Stoffe gekleidetem Paar. Seth musste zugeben, dass der Junge es geschickt anstellte, als er seine Hand in die Tasche des Mannes gleiten ließ. Sein Triumph war jedoch von kurzer Dauer, da Seth einen Satz nach vorn machte und zupackte. Der samtene Beutel fiel zu Boden, und das Paar wandte sich bei dem angstvollen Schrei des Kleinen um. »Madam, Sir …« Seth verneigte sich leicht, ohne den Jungen loszulassen. »Ich fürchte, Sie haben etwas verloren, und mein junger Freund hier wollte es soeben aufheben und Ihnen bringen.«


Die Augen des fetten Mannes weiteten sich. Schnaufend bückte er sich, um seinen Geldbeutel aufzuheben. »Um Gottes Willen!«, stöhnte er. »Um Gottes Willen! So ein Glück, dass Sie und der Junge da waren, Sir!« Seth’ Finger gruben sich in die Schulter des jungen Taschendiebs, um ihn davon abzuhalten, noch mehr zu zappeln.

Die blonde Frau schenkte ihnen ein püppchenhaftes Lächeln und tätschelte den Kleinen. »So ein lieber Junge«, gurrte sie, nahm ihrem Mann den Geldbeutel aus der Hand, öffnete ihn und fischte einen Penny heraus. »Der ist für dich, weil du so ein ehrlicher Junge bist!« Sie steckte das Geldstück in eine Tasche seiner zerlumpten Jacke, nickte...


Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub unterstützen:

  • tolino Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die tolino Lese-App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für epub-eBooks.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions Sony READER FOR PC/Mac.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kundenbewertungen zu A.P. Glonn „Die andere Seite der Realität“
Noch keine Bewertungen vorhanden
Zur Rangliste der Rezensenten
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: