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Lassiter - Folge 2192

Lassiter und die Flussnymphe. Empfohlen von 16 bis 99 Jah…
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Produktdetails

Titel: Lassiter - Folge 2192
Autor/en: Jack Slade

EAN: 9783732500024
Format:  EPUB ohne DRM
Lassiter und die Flussnymphe.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2014.
Bastei Entertainment

22. Juli 2014 - epub eBook - 64 Seiten

Die Patronen verschwanden mit einem leisen Klicken im Ladeschacht der .44er-Winchester, die locker über Clinton Barnes' Knie lag. Der Vierundvierzigjährige betätigte den Repetierhebel und ging hinter den Beifußsträuchern in Deckung.

Die Fünf-Uhr-Kutsche der Wells Fargo hatte die Station pünktlich verlassen.

Eine sandfarbene Staubwolke umhüllte das Gespann, indes es gemächlich über die Ebene rollte. Der Kutscher schwang in längeren Abständen die Peitsche und überließ ansonsten den Pferden den Weg.

Barnes krümmte den Finger um den Abzugshebel ...

Die Wochenzeitungen hatten kein Sterbenswörtchen über das Hunderennen in Oaksville gebracht, obgleich sich die verdammten Biester schon in der ersten Runde an die Gurgel gegangen waren. Die Terrier hatten sich vor der johlenden Menge ineinander verbissen und erst vom anderen abgelassen, als ein Kampfrichter über die Bande gesprungen und die Bande mit vier Coltschüssen zur Räson gebracht hatte.

Dave Partridge schüttelte den Kopf und faltete den Rock Springs Independent in der Hälfte zusammen. Er sah zu seinem Gehilfen Jack Farnham hinüber, der ruhig die Zügel hielt und in die Prärie hinausstarrte.

»Ist ein verfluchtes Käseblatt!«, knurrte Partridge missmutig. »Hab’ keine verdammte Zeile zu Oakville gefunden. Nur ’ne verflucht lange Spalte über Präsident Hayes und die Minister. Ist so trocken wie ’ne Wagenladung Mehl.«

Der Kutschergehilfe nickte gelangweilt und biss auf seinem Tabakpriem herum. Er war jünger als Partridge und mit seiner schlecht verheilten Hasenscharte nicht eben eine Schönheit.

»Da kann man nichts machen«, sagte Farnham und grinste einfältig. »Würde keinen verdammten Cent auf das Blättchen geben. Sind alles Schmierfinken, die Mist über die Wells Fargo aufs Papier kritzeln.«

Partridge nickte grimmig und kratzte sich den stoppeligen Kinnbart. Farnham mochte ein Schwachkopf sein, der kaum eins und eins zusammenzählen konnte, doch wo der Junge recht hatte, hatte er recht. Der Rock Springs Independent hatte kein gutes Haar an der Wells Fargo gelassen, nachdem im Frühjahr ein Redakteur des Blattes zwischen Rock Springs und Idaho Point in einen Überfall geraten war. Die Banditen hatten dem Tuschekleckser eine goldene Uhr und ein Federset abgenommen, die – wie im Independent zu lesen war
 – so kostbar gewesen seien, dass sie »selbst einem Ming-Kaiser zur Ehre gereicht hätten«.

»Den Kerlen könnte man kein Ei verkaufen, ohne dass sie etwas daran auszusetzen hätten«, meinte Partridge und zog die Kutscherdecke über die Schultern. »Nun fahr zu, Jackie! Die Passagiere warten nicht gern.«

Farnham holte mit der Peitsche aus und ließ sie auf die Pferderücken niedersausen. Die beiden Wallache an der Spitze galoppierten an und brachten den gefederten Concord-Wagen auf Geschwindigkeit. Die stahlbeschlagenen Speichenräder holperten über den ausgedörrten Wüstenboden und hinterließen eine Wand aus Staub und Dreck.

»Nimm die nördliche Straße um Skinner’s Point herum!«, rief Partridge durch den Lärm hindurch. Er spähte nach den Passagieren. »Die feinen Pinkel mögen’s nicht, wenn man sie zu heftig durchrüttelt. Ist ’n verflucht bequemes Volk geworden, seit die Union Pacific rüber nach San Francisco rollt.«

»Nach Norden, Dave!«, erwiderte Farnham beflissen und nahm die Zügel an. Er steuerte die Kutsche in eine strauchbestandene Senke und schwang abermals die Peitsche. »Ist aber gute fünf Meilen weiter als südlich herum!«

»Zum Teufel mit den fünf Meilen!«, polterte Partridge und wies verächtlich nach hinten. »Dem alten Sack und seiner Matrone sind längst die Ärsche eingeschlafen. Sie würden’s nicht einmal bemerken, wenn wir über Denver führen.«

Der alte Mr. Gravenhurst und seine betagte Gattin waren in Green River zugestiegen und hatten mit ausgesuchter Höflichkeit darum gebeten, dass sie auf der Reise nicht gestört würden. Partridge missfiel die Vorstellung, dass die beiden runzligen Eheleute auf den Polstern seiner Kutsche Un
züchtiges treiben könnten, doch auszuschließen war angesichts des lebhaften Funkelns in Gravenhursts Augen nichts. Sollte der alte Bock seinen Spaß haben. Partridge für seinen Teil würde froh sein, wenn sie um fünf Uhr am Nachmittag in Sweetlake waren.

Ein krachender Gewehrschuss setzte Partridges befremdlichen Vorstellungen ein Ende.

Der Wells-Fargo-Kutscher verspürte einen scharfen Stich in der Brust. Er blickte an sich herunter und sah dunkles Blut unter dem Hemd hervorquellen.

Dann feuerte das Gewehr ein zweites Mal.

Die Kugel durchschlug Partridges andere Brusthälfte und quetschte den Postkutschenfahrer in den Sitz.

Farnham riss erschreckt die Zügelenden an sich und brachte das Gespann zum Stehen. Er starrte voller Entsetzen auf den bewaffneten Kutschenräuber, der aus den Beifußbüschen am Wegrand trat.

Partridge ächzte und packte Farnham beim Arm. »Der Kerl ist Clinton Barnes. Ich erkenn’ ihn an … an seiner verfluchten Winchester! Das Ding ist nicht zu verwechseln!« Er atmete schwer und schloss die Augen. »Mach … mach, was er sagt … Er pustet dir sonst das Hirn aus dem Schädel!«

Der mit einem Stofftuch maskierte Mann trat langsam auf die Pferde zu. Er trug einen langen Staubmantel, unter dem zwei polierte Colts hervorblitzten. Die Winchester in seinen Händen war auf den verwundeten Partridge gerichtet.

»Werft die Kiste runter!«, befahl der Bewaffnete in schneidendem Ton. »Bei ’ner falschen Bewegung schick’ ich euch zu den Engeln!«

Die beiden Kutscher hoben langsam die Arme und rührten sich ansonsten nicht. Partridge rutschte vor Schmerz auf die Seite und äugte nach der stahlbeschlagenen Frachtkiste auf dem Kutschendach. Er wusste, dass Clinton Barnes nicht eher abziehen würde, bis er hatte, was er wollt
e. Nach dem Dreckskerl wurde von Rock Springs bis Green River gesucht. Barnes jedoch war zu gerissen, um den Wells-Fargo-Detektiven oder einem Kopfgeldjäger in die Falle zu gehen.

»Wir … wir haben Passagiere, Barnes!«, rief Partridge mit einem erschöpften Stöhnen. »Solltest du einen von uns umlegen, hast du den Marshal auf dem Hals!«

Der Kutscher vernahm ein Rumoren in der Kutschkabine hinter sich, das jedoch im selben Augenblick wieder erstarb. Mr. Gravenhurst und seine Frau waren offensichtlich klug genug, sich nicht in die Schusslinie zu begeben.

»Eure gottverfluchten Passagiere können mir gestohlen bleiben!«, riss Barnes der Geduldsfaden. »Ich will die Kiste und sonst nichts! Herunter damit!«

Höchstens ein halber Zoll trennte Partridges Fingerspitzen noch vom Griff seines Colts. Der Kutscher schob die Hand über das Lederholster und fasste langsam zu. Er würde diesem Irrsinn ein Ende bereiten, ehe es zu Schlimmerem kam.

»Gib ihm die Kiste!«, knurrte Partridge zu Farnham. »Gib sie ihm, in drei Teufels Namen!«

Der Jüngere starrte hilflos auf Barnes und drehte sich zögerlich zum Kutschdach um. Als er die Hand ausstreckte, um nach den Halteseilen zu greifen, zog Partridge den Colt und feuerte.

Die Kugel grub sich neben Barnes in den Wüstensand.

Der Posträuber duckte sich und gab seinerseits einen Schuss aus der Winchester ab. Das Geschoss riss ein weiteres Loch in Partridges Brust und durchlöcherte ihm endgültig die Lunge.

Röchelnd sank der Kutscher gegen die Lehne seines Sitzes. Er stieß einen Fluch aus und sackte zusammen.

Im nächsten Augenblick war Dave Partridge tot.

Clinton Barnes hob höhnisch das Gewehr und grinste Farnham an. »Und nun, Greenhorn? Spielst du auch noch den Helden?«

Der Hilfskutscher s
chüttelte den Kopf und schnürte eilig die Frachtkiste los. Er starrte entsetzt auf seinen toten Begleiter.

»K-kein Grund für Drohungen, Sir! Die Kiste gehört Ihnen!«

***

Die Tochter des Handelsreisenden Timothy D. Vossburg war eine bezaubernde Brünette von fünfundzwanzig Jahren, die Lassiter bereits an der Wechselstation von Desert Grove aufgefallen war. Sie hatte den koketten Blick eines Saloonmädchens, das einen Mann mit einem einzigen Augenaufschlag um den Finger zu wickeln vermochte. Ihr Haar war zu einem eleganten Dutt gebunden, über den sich ein Haarnetz aus Seide spannte.

»Und Sie wollen mir weismachen, dass Sie aus Laramie kommen?«, fragte Mary Vossburg und hob lächelnd eine Braue. »Sie sehen mir nicht wie ein Mann aus, der für eine Telegraphengesellschaft arbeitet.«

Der Dunkelblonde auf der gegenüberliegenden Sitzbank des Union-Pacific-Zuges lächelte ebenfalls und musterte seine Gesprächspartnerin aufmerksam. Er drehte den Kopf zum Fenster und blickte auf die vorüberziehende Prärie dahinter.

»Das Telegraphengeschäft kann zimperliche Männer nicht brauchen«, sagte Lassiter mit Nachdruck. Er hatte sich seiner Mitpassagierin als Angestellter der North Telegraph Company vorgestellt. »Man muss in der Lage sein, sich die Hände schmutzig machen können, Ma’am.«

Die Brünette beugte sich nach vorn und beäugte voll Neugierde Lassiters rechte Hand. Sie fuhr mit den Fingerspitzen über die wettergegerbte Haut und schürzte die Lippen. »An Ihnen ist jedenfalls kein Pianist verloren gegangen, Mr. Lassiter. Es ist selten geworden, dass man entlang der Union-Pacific-Linie auf die harten Männer des Westens trifft.«

In den kobaltblauen Augen der jungen Frau glommen Bewunderung und eine Spur Lüsternheit auf. Zu s
einem Bedauern wusste Lassiter längst, dass ein Schäferstündchen ausgeschlossen war – der Zug würde binnen einer Viertelstunde Rock Springs erreichen, wo Samuel Hansbraugh auf den Mann der Brigade Sieben wartete.

»Sie werden gewiss Gesellschaft finden, ehe Sie in Kalifornien sind«, bemerkte Lassiter und erhob sich von seinem Sitz. Er nahm die abgewetzte Ledertasche mit seinen Habseligkeiten von der Ablage. »Eine schöne Frau wie Sie bleibt nie lange allein.«

Auf den vollen Lippen der Fünfundzwanzigjährigen erschien abermals ein Lächeln. Sie öffnete einen Knopf ihrer prall gefüllten Bluse und gestattete Lassiter einen Blick in ihr Dekolleté. »Dennoch...


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