»Die editio minor ist wissenschaftlich gründlich und verläßlich, da sie auf jahrzehntelanger Detailforschung beruht. Schließlich überbrückt sie in vorbildlicher Weise die Lücke zwischen der großen kritischen Heidelberger Edition und dem Bedürfnis nach handlichen Textausgaben. So braucht auf einen zuverlässigen lateinischen Originaltext nicht verzichtet zu werden, während die deutsche Übersetzung einem größeren Kreis von Interessenten das Eindringen in die Gedankenwelt des Cusanus erleichtert. «Die Welt
»Eine gelungene Auswahl der Schriften liegt jetzt in der angezeigten Werkausgabe vor. Diese Ausgabe genügt höchsten philosophischen Ansprüchen und ist übersetzungstechnisch vorbildlich - ein glänzendes Produkt moderner Forschung. Eine in die einzelnen Schriften einführende Einleitung und umfassende Literaturangaben komplettieren eine Ausgabe, die nicht als Anschauungs-, sondern als Studienobjekt konzipiert, dazu aber in ihrer Handlichkeit bestens geeignet ist. «Wissenschaftlicher Literaturanzeiger 42/2
»In der Meinerschen Philosophischen Bibliothek erscheinen jetzt diese und weitere Schriften des Cusaners in einer zweisprachigen Buchkassette, ideal für angehende Mathematiker, Philosophen und sonstige Designer virtueller Welten. «Die Zeit am 24. 12. 2002
»Die Übersetzungen sind flüssig, urtextnah und luzide; positiv besonders hervorzuheben sind die differenzierten Bibliographien und Register, vor allem aber die jeweils beigegebenen Einführungen in die einzelnen Werke und die Verzeichnisse wichtiger Begriffe. Durch solch ein Netzwerk von Querverweisen ist in der Tat eine hervorragende Studiengrundlage erstellt worden, die Maßstäbe setzt und für die nähere Zukunft als unhintergehbare Basis zu gelten hat. «Heft 2 / 2003 von Theologie und Glaube
»In der Geschichte der Philosophie nimmt Cusanus Werk, das zugleich die letzte eigenwüchsige Synthese mittelalterlicher Weisheit und die gedankliche Grundlegung der großen Systeme der beginnenden Renaissance und der neueren Zeit darstellt, eine epochemachende Stellung ein. «Philosophischer Literaturanzeiger 69 / 3 / 2016, Jörn Bohr