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Praxis der Frühförderung

Einführung in ein interdisziplinäres Arbeitsfeld. 'Uni-Ta…
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Produktdetails

Titel: Praxis der Frühförderung
Autor/en: Martin Thurmair, Monika Naggl

ISBN: 3825221717
EAN: 9783825221713
Einführung in ein interdisziplinäres Arbeitsfeld.
'Uni-Taschenbücher'.
4. , überarbeitete Auflage.
12 Abbildungen, 8 Tabellen.
UTB GmbH

15. März 2001 - kartoniert - 309 Seiten

Die interdisziplinäre Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder im Alter von 0 - 6 Jahren hat sich zu einem strukturierten und professionellen Arbeitsfeld entwickelt. Das vorliegende Lehrbuch beschreibt und analysiert dieses Arbeitsfeld nach den Bereichen Diagnostik, Förderung und Therapie, Zusammenarbeit mit den Eltern und institutionelle Voraussetzungen. Die Autoren vermitteln interdisziplinäres Grundlagenwissen und wichtige wissenschaftliche Ergebnisse. Mit zahlreichen Praxisbeispielen illustrieren sie die einzelnen Arbeitsschritte des Frühförderprozesses. Für die 4. Auflage wurden die Teile zur Diagnostik dem aktuellen Stand entsprechend überarbeitet und ergänzt, einige andere Passagen aktualisiert. Das Buch richtet sich an Studierende der Sonder- und Heilpädagogik, Sozialpädagogik, Pädagogik und Psychologie, Praktiker in der Frühförderung, Leiterinnen und Leiter von Frühfördereinrichtungen.
Hinweise zur 4. Auflage 10
Geleitwort 11
1. Grundlagen und allgemeine Prinzipien 13
1.1. Was ist Frühförderung? 13
1.2. Für wen ist Frühförderung da? 16
1.3. Was sind die Ziele der Frühförderung? 22
1.4. Was sind die Arbeitsprinzipien der Frühförderung? 26
1.5. Was sind Frühförderstellen? 34
1.6. Wie läuft Frühförderung ab? 38
2. Die Eingangsphase 41
2.1. Das Erstgespräch als offenes Beratungsangebot 41
2.2. Erstgespräch und Anamnese 42
2.2.1. Der erste Kontakt 42
2.2.2. Erstgespräch 44
2.2.3. Anamnese 47
2.3. Mehrdimensionale Diagnostik 56
2.3.1. Fünf Dimensionen der Entwicklung 56
2.3.2. Interdisziplinäre Diagnostik 57
2.3.3. Klassifikationssystem ICD-10 59
2.4. Ablauf der Eingangsphase 60
2.5. Diagnostik von allgemeiner Entwicklung und Kognition 62
2.6. Medizinische Diagnostik 67
2.7. Fachspezifische Diagnostik 68
Kolumnentitel 5
2.8. Interdisziplinäre Fallberatung 77
2.9. Diagnosemitteilung und Behandlungsempfehlung 79
2.10. Förder- und Behandlungsplanung mit den Eltern 81
2.11. Zwei Fallbeispiele zu Diagnostik und Förderplan 82
2.11.1. Dorothea 82
2.11.2. Simon 88
3. Allgemeine Aspekte im Ablauf der Förderung
und Therapie 92
3.1. Das kindbezogene Mandat und seine Umsetzung 92
3.2. Förderung und Spiel 95
3.2.1. Förderung und Behandlung 95
3.2.2. Entwicklungsförderung im Spiel 102
Erste Ebene: Das Lernen und Üben von Funktionen 103
Zweite Ebene: Entwicklungsförderung im Handeln 105
Dritte Ebene: Spiel als sinnstiftende Tätigkeit 106
3.2.3. Wenn Förderung ins Spiel kommt 107
Die Abstimmung der unterschiedlichen Absichten 108
3.2.4. Was sonst noch möglich ist? 110
3.3. Jede Woche eine Stunde 111
3.4. Alternative Settings 114
3.5. Arbeitsteilung im Ablauf der Frühförderung 118
4. Das Thema der Behinderung in der Förderung 120
4.1. Der Förder- und Behandlungsauftrag: Tu was! 120
4.2. Fortlaufende Verständigung 121
4.3. Dynamik im Förderprozess und das Thema
der Behinderung 124
4.3.1. Das Thema der Behinderung und die Frühförderung 124
4.3.2. Die Situation der Eltern 129
4.3.3. Störungen im Förderprozess 132
Was ist passiert? 134
4.3.4. Reaktionen der Frühförderin 136
4.4. Der Ausstieg aus dem Förderdruck -
ein produktiver Weg 138
6 Inhalt
4.5. Stützende Haltungen für die Frühförderinnen 141
4.6. Stützende Strukturen in der Institution 145
5. Wie sagen? - Mit Eltern über die Behinderung reden 148
5.1. Äußere und vereinbarte Anlässe für das Reden über die
Behinderung im Förderprozess 148
5.2. Innere und unmerkliche Anlässe 149
5.3. Störungen 149
5.4. Das richtige Wort zur richtigen Zeit 150
5.5. Die eigene Beteiligung 151
5.6. Wie sagen? 152
5.7. Was gesagt und wie's gehört wird 154
6. Die Förderstunde 158
6.1. Der äußere Rahmen der Förderung 158
6.1.1. Die Zeit: Förderstunde, Förderzeitraum und Rhythmus 158
6.1.2. Der Ort der Förderung 159
6.1.3. Die Beteiligten und ihre Rollen 160
Die Rolle des Kindes 160
Die Rolle der Familie 163
Die Rolle der Frühförderin 166
6.1.4. Berufsspezifische Schwerpunkte 168
6.2. Der Ablauf der Förderstunde 172
6.2.1. Vorbereitung 172
6.2.2. Strukturierung der Stunde 173
6.2.3. Nachbereitung 174
6.3. Beispiele aus Förderstunden 177
6.4. Kurzbeschreibung ausgewählter Programme und
Methoden der Frühförderung 184
Sensorische Integrationstherapie 184
Psychomotorik 186
Basale Stimulation 188
Das Programm "Kleine Schritte" 189
Straßmeier-Programm 190
Heilpädagogische Übungsbehandlung 191
Inhalt 7
Montessori-Pädagogik 192
Förderung bei Störungen des Spracherwerbs
nach Zollinger 193
Das Kon Lab-Programm 195
7. Familienorientierung in der Frühförderung 197
7.1. Elternberatung in der Frühförderung 199
7.1.1. Fachliche Beratung, "Consulting" 200
Information 201
Anleitung der Eltern 202
Die entwicklungsdiagnostische Beratung 202
7.1.2. Die Grenzen fachlicher Beratung 205
7.1.3. Gefährdungen der Elternberatung in der Förderstunde 208
Eigene Anliegen in das Wohl des Kindes verpackt 208
Die Gefahr, die Eltern zu erziehen nach den eigenen
Maßstäben an Erziehung 209
Verantwortung abwälzen 210
Die eigene berufliche Identität wahren 212
Von der Hilflosigkeit der Helfer zur Annahmeberatung 213
7.1.4. Psychotherapeutisch orientierte Beratung, "Counseling". 214
Diagnosevermittlung, Erstinformation 216
Krisenberatung 217
7.2. Familienberatung 218
7.3. Beratung zur Entscheidungsfindung 220
7.4. Elterngruppen 220
7.5. Zur Situation der Eltern 221
7.6. Aufgabenteilung und Prozessgestaltung 223
8. Mobiles Arbeiten 227
8.1. Die Wurzeln der "Hausfrühförderung" 227
8.2. Mobiles Arbeiten heute 228
8.3. Die Notwendigkeit des Hausbesuchs 230
8.3.1. Die diagnostische Bedeutung 231
8.3.2. Wirksamkeit der Förderung des Kindes 232
8.3.3. Optimierung der Förderungsbedingungen für das Kind 233
8.3.4. Wirksamkeit der Einbeziehung der Eltern 233
8.4. Arbeiten und Gast sein 234
8.5. Rollenklärung: Die eigene Fachlichkeit den Eltern
deutlich machen 238
8.6. Aushandeln des Arbeitsplatzes und die wechselseitige
Regulierung mit der Privatsphäre der Familie 240
8.7. Notwendige Abwägungen bei der Hausfrühförderung 242
8.8. Der Hausbesuch als Arbeitsform 244
9. Der Abschluss der Frühförderung 247
9.1. Anlässe für den Abschluss der Förderung 247
9.2. Arbeitsaufgaben in der Abschlussphase 251
9.3. Der Abschied - die Abschlussstunden 252
9.4. Die abschließende Bewertung der Frühförderung 253
9.5. Weitere wichtige Themen der Abschlussphase 257
10. Datenschutz und Dokumentation 260
10.1. Schweigepflicht 262
10.2. Sozialgeheimnis 266
10.3. Datenschutz 269
10.3.1 Auskunftsrecht 269
10.3.2 Aufbewahrung, Löschung, Sperrung 270
10.4. Datenschutz und EDV 270
10.5. Dokumentation 273
10.6. Die fallbezogene Basisdokumentation 276
10.7. Auswertungen der Basisdokumentation 284
Danksagung 287
Literatur 288
Sachregister 306
Dipl. Psych. Monika Naggl leitet dort die Fortbildung und ist Lehrbeauftragte an der FH München.
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