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Helden des Olymp 4: Das Haus des Hades

Empfohlen ab 12 Jahre.
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Produktdetails

Titel: Helden des Olymp 4: Das Haus des Hades
Autor/en: Rick Riordan

EAN: 9783646922844
Format:  EPUB
Empfohlen ab 12 Jahre.
Übersetzt von Gabriele Haefs
Carlsen Verlag GmbH

21. Oktober 2014 - epub eBook - 544 Seiten

Percy und Annabeth haben es mit ihren Freunden auf ihrem Schiff, der Argo II, bis nach Rom geschafft. Doch nun steht alles auf dem Spiel: Die Erdgöttin Gaia und ihre Armee aus Riesen können sie nur aufhalten, wenn sie die Tore des Todes von beiden Seiten gleichzeitig verschließen. Gut, dass Percy und Annabeth ohnehin durch einen Felsschlund in die Unterwelt gestürzt sind, da können sie gleich auf die Suche danach gehen. Werden sie es rechtzeitig schaffen und den Untergang des Olymps verhindern?

Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Ländern erschienen. Auch seine nachfolgenden Serien, »Die Kane-Chroniken«, »Helden des Olymp«, »Percy Jackson erzählt«, »Magnus Chase« und »Die Abenteuer des Apollo«, schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

I

Hazel

Beim dritten Angriff hätte Hazel fast einen Felsquader gegessen. Sie lugte gerade in den Nebel und fragte sich, wie es so schwer sein konnte, einfach eine blöde Bergkette zu überqueren, als die Alarmglocken des Schiffes ertönten.

Scharf backbord!, schrie Nico vom Fockmast des fliegenden Schiffes.

Leo riss das Steuerrad herum. Die Argo II schlingerte nach links und ihre Luftruder durchschnitten die Wolken wie eine Reihe von Messern.

Hazel machte den Fehler, über die Reling zu blicken. Etwas Dunkles, Rundes jagte auf sie zu. Sie dachte: Was hat denn der Mond gegen uns? Dann wimmerte sie und schlug auf das Deck auf. Der riesige Felsbrocken flog so dicht über sie hinweg, dass er ihr die Haare aus dem Gesicht blies.

KRACK!

Der Fockmast stürzte um  Segel, Spiere und Nico knallten auf das Deck. Der Quader, der ungefähr so groß war wie ein Lieferwagen, jagte weiter in den Nebel, als ob er anderswo Dringendes zu erledigen hätte.

Nico! Hazel taumelte zu ihm hinüber, während Leo das Schiff wieder aufrichtete.

Mir gehts gut, murmelte Nico und befreite sich mit heftigen Tritten vom Segeltuch.

Sie half ihm beim Aufstehen und sie stolperten zum Bug. Hazel schaute diesmal vorsichtiger über die Reling. Die Wolken unter ihnen teilten sich gerade lange genug, um den Gipfel des Berges sichtbar werden zu lassen, eine Speerspitze aus schwarzem Fels, die aus bemoosten grünen Hängen aufragte. Oben auf dem Gipfel stand ein Berggott  einer der vielen Numina montanum, wie Jason sie genannt hatte. Oder Ourae, auf Griechisch. Und egal wie sie genannt wurden, sie waren unangenehme Zeitgenossen.

Wie die anderen, mit denen sie schon Ärger gehabt hatten, trug auch dieser einen schlichten weißen Kittel und seine Haut war rau und dunkel wie Basalt. Er war an die drei Meter dreißig groß und ungeheuer muskulös, und er hatte einen weißen R
auschebart, struppige Haare und einen wilden Blick, wie ein verrückter Einsiedler. Er brüllte etwas, das Hazel nicht verstehen konnte, das aber sicher kein Willkommensgruß war. Mit bloßen Händen löste er einen weiteren Felsbrocken von seinem Berg und fing an, ihn zu einem Ball zu formen.

Die Szene verlor sich im Nebel, aber als der Berggott wieder losbrüllte, antworteten in der Ferne andere Numina, ihre Stimmen hallten in den Tälern wider.

Blöde Felsgötter!, schrie Leo am Steuerruder. Jetzt musste ich den Mast schon zum dritten Mal erneuern! Meinen die, die wachsen auf Bäumen?

Nico runzelte die Stirn. Masten werden durchaus aus Bäumen gemacht.

Darum geht es hier nicht! Leo schnappte sich eine seiner aus einem Nintendo-Wii-Stick hergestellten Fernbedienungen und ließ sie einen Kreis beschreiben. Einige Meter weiter öffnete sich eine Falltür im Deck. Eine Kanone aus Himmlischer Bronze kam zum Vorschein. Hazel konnte sich gerade noch die Ohren zuhalten, da schoss die Kanone auch schon ein Dutzend Metallkugeln in den Himmel, die grünes Feuer hinter sich herzogen. Die Kugeln fuhren mitten in der Luft Stacheln aus, wie Hubschrauberrotoren, und jagten in den Nebel davon.

Gleich darauf erscholl über den Bergen eine Serie von Explosionen, gefolgt von dem empörten Gebrüll der Berggötter.

Ha!, schrie Leo.

Leider, vermutete Hazel auf Grund ihrer beiden letzten Begegnungen, hatte Leos neueste Waffe die Numina nur verärgert.

Ein weiterer Felsblock schoss pfeifend steuerbords an ihnen vorbei durch die Luft.

Nico schrie: Hol uns hier raus!

Leo murmelte einige wenig schmeichelhafte Kommentare über Numina, drehte aber am Steuerrad. Die Motoren summten. Magische Takelage spannte sich selbst und das Schiff drehte nach Backbord ab. Die Argo II wurde schneller und zog sich nach Nordwesten zurück, wie schon an den beiden vergangenen Tagen.

Hazel entspannte
sich erst, als die Berge hinter ihnen lagen. Der Nebel lichtete sich. Unter ihnen badete die italienische Landschaft in der Sonne  sanfte grüne Hügel und goldene Felder, gar nicht viel anders als die von North Carolina. Hazel konnte sich fast vorstellen, dass sie nach Hause ins Camp Jupiter segelte.

Diese Vorstellung presste ihr Herz zusammen. Camp Jupiter war nur für neun Monate ihr Zuhause gewesen, nachdem Nico sie aus der Unterwelt zurückgeholt hatte. Aber sie hatte größeres Heimweh danach als nach ihrem Geburtsort New Orleans, und auf jeden Fall mehr als nach Alaska, wo sie 1942 gestorben war.

Sie hatte Heimweh nach ihrem Etagenbett in der Hütte der Fünften Kohorte. Sie hatte Heimweh nach den Essen in der Messe, wo die Windgeister Schüsseln durch die Luft fliegen ließen und die Legionäre Witze über Kriegsspiele rissen. Sie wollte durch die Straßen von Neu-Rom wandern und dabei Frank Zhangs Hand halten. Sie wollte es ein einziges Mal erleben, ein normales Mädchen zu sein, mit einem lieben und fürsorglichen Freund.

Vor allem aber wollte sie das Gefühl haben, in Sicherheit zu sein. Sie hatte es satt, die ganze Zeit nur Angst und Sorgen zu kennen.

Sie stand auf dem Achterdeck, während Nico sich Mastsplitter aus dem Arm pulte und Leo auf dem Schaltpult des Schiffes Knöpfe drückte.

Na, das war ja mal wieder zum Schießen, sagte Leo. Soll ich die anderen wecken?

Hazel hätte fast Ja gesagt, aber der Rest der Mannschaft hatte die Nachtschicht hinter sich und Ruhe verdient. Sie waren von der Verteidigung des Schiffes erschöpft. Alle paar Stunden schien irgendein römisches Ungeheuer die Argo II für einen Leckerbissen gehalten zu haben.

Vor wenigen Wochen hätte Hazel nicht geglaubt, dass irgendwer einen Angriff von Numina verschlafen könnte, aber jetzt stellte sie sich vor, wie ihre Freunde unter Deck weiterschnarchten. Wann immer sie selbst sich für einen Moment aufs Ohr legen konnte, schlief sie wie ei
ne Komapatientin.

Sie brauchen Ruhe, sagte sie. Wir müssen uns allein einen anderen Weg überlegen.

Hm. Leo starrte stirnrunzelnd seinen Bildschirm an. In seinem zerfetzten Arbeitshemd und den mit Schmieröl bespritzten Jeans sah er aus, als ob er gerade einen Ringkampf gegen eine Lokomotive verloren hätte.

Seit ihre Freunde Percy und Annabeth in den Tartarus gestürzt waren, hatte Leo fast ohne Pause gearbeitet. Er hatte noch wütender und gehetzter gewirkt als sonst.

Hazel machte sich Sorgen um ihn. Aber ein wenig erleichterte sie diese Veränderung auch. Immer wenn Leo lächelte und Witze machte, sah er zu sehr aus wie Sammy, sein Urgroßvater  und Hazels Freund, damals im Jahr 1942.

Himmel, warum musste ihr Leben bloß so kompliziert sein?

Einen anderen Weg, knurrte Leo. Siehst du einen?

Auf seinem Bildschirm leuchtete eine Karte von Italien. Der Apennin zog sich durch die Mitte des stiefelförmigen Landes. Ein grüner Punkt für die Argo II blinkte auf der westlichen Seite des Gebirges, einige Hundert Meilen nördlich von Rom. Ihr Weg war eigentlich einfach. Sie mussten zu einem Ort namens Epirus in Griechenland und zu einem Tempel, der das Haus des Hades genannt wurde (oder des Pluto, wie er bei den Römern hieß, oder, wie Hazel fand: der mieseste abwesende Vater der Welt).

Um nach Epirus zu kommen, brauchten sie nur nach Osten zu fliegen  über den Apennin und dann über die Adria. Aber das klappte einfach nicht. Immer wenn sie versucht hatten, das Rückgrat Italiens zu überqueren, hatten die Berggötter angegriffen.

Seit zwei Tagen flogen sie jetzt nach Norden und hofften, einen gefahrlosen Übergang zu finden, was ihnen aber nicht gelang. Die Numina montanum waren Söhne der Gaia, der Göttin, die Hazel am wenigsten leiden konnte. Das machte sie zu überaus entschlossenen Feinden. Die Argo II konnte nicht hoch genug fliegen, um ihren Angriffen auszuweichen, und trotz seiner vielen Ve
rteidigungsvorrichtungen könnte das Schiff das Gebirge nicht überqueren, ohne zerschmettert zu werden.

Das ist unsere Schuld, sagte Hazel. Nicos und meine. Die Numina wittern uns.

Sie schaute kurz zu ihrem Halbbruder hinüber. Seit sie ihn vor den Giganten gerettet hatten, gewann er langsam seine Stärke zurück, aber er war noch immer schmerzlich mager. Sein schwarzes Hemd und seine Jeans hingen an seiner skelettdürren Gestalt. Lange dunkle Haare umrahmten seine eingesunkenen Augen. Seine olivbraune Haut hatte eine kränklich grünweiße Farbe angenommen, wie Baumsaft.

In Menschenjahren war er erst vierzehn, nur ein Jahr älter als Hazel, aber das war nicht die ganze Geschichte. Wie Hazel war Nico di Angelo ein Halbgott aus einer anderen Zeit. Er strahlte eine Art alte Energie aus  eine Melancholie, die dem Wissen entstammte, dass er nicht in die moderne Welt gehörte.

Hazel kannte ihn noch nicht sehr lange, aber sie verstand und teilte sogar seine Traurigkeit. Die Kinder des Hades (oder des Pluto, egal) hatten nur selten ein glückliches Leben. Und nach dem, was Nico ihr in der vergangenen Nacht erzählt hatte, stand ihre größte Herausforderung ihnen noch bevor, wenn sie das Haus des Hades erreichten  eine Herausforderung, die sie vor den anderen geheim halten musste, darum hatte er sie angefleht.

Nico packte den Griff seines Schwertes aus stygischem Eisen. Erdgeister mögen die Kinder der Unterwelt nicht. So ist das eben. Wir gehen ihnen unter die Haut  im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ich glaube, die Numina könnten dieses Schiff ohnehin wittern. Wir haben die Athena Parthenos an Bord. Und die ist wie ein magischer Leuchtstrahl.

Hazel schauderte es, als sie an die...


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