Fantastisch gelesen, aber ich kann leider nicht verstehen warum dieses Buch ein Klassiker des 20. Jahrhunderts ist. Der Plot funktioniert nur mit ner unglaublichen Realitätsbeugung seitens der Autorin. Tom Ripley kann die behämmertsten Entscheidung treffen und ist er kurz davor ertappt zu werden lügt er einfach, nicht mal gut, das blaue vom Himmel herab und selbst Personen die ihm misstrauen sind dann so "Na wenn du das sagst, ok.". Neben Plotholes und der Plotarmor von Tom Ripley gibt es seitenlange Beschreibungen von Reise, von Einrichtungen, von Kleidung, von Personen, von Parties, von der weinerlichen bis arroganten Gefühlswelt von Tom und die größte Ansammlung von belanglosen und/oder kompletten behämmerten Dialogen. Dazu kommt noch das sich alles an dieser Story so künstlich und kalt anfühlt und es nicht eine Figur gibt die irgendwie sympatisch ist. Dieses Buch ist leider wirklich ne richtige Qual gewesen.