"Ein sehr guter, aber sehr böser Roman. Karl Wolfgang Flenders 'Greenwash, Inc.' ist eine Groteske der Wohltätigkeitsindustrie [...] Es ist erstaunlich, dass die Popliteratur, gerade als man schon dachte, es gebe sie nicht mehr oder sie sei überholt, mit diesem Werk plötzlich zurückkommt und eine neue Stufe der kritischen Relevanz erreicht. [...] Eine groteske Überspitzung, eine Satire [...] Eine Art Schwarzbuch des guten Gewissens, eine Roman gewordene Verschwörungstheorie, ein Charity-Porno."
Jan Wiele, F.A.Z.
"Der Clou des Buches ist aber nicht eine fast schon biedere, weil politisch-korrekte Werberschelte; vielmehr denkt Thomas einfach nur zu Ende, was wir als Konsumenten nicht wahrhaben wollen (...)Herrlich zynisch auch die aalglatte und realitätsverdrehende Terminologie dieses smarten Anti-Helden (...) Mit seiner Branchenschilderung trifft Flender ins Tiefschwarze. So konventionell geradeaus der Text streckenweise erzählt ist: Er gerät süffig, und bleibt doch herrlich bitter im Halse stecken!"
Pascal Fischer, NDR KULTUR
"Erschreckend realistisch [...] Eine nagelscherenscharfe Satire auf die Kreise der Reinwascher und Schönschreiber."
Cornelia Geissler, BERLINER ZEITUNG
"Karl Wolfgang Flender zerlegt in seinem ersten Roman 'Greenwash Inc.' akribisch das gute Gewissen. [...] Gegen jede Moral."
TIP BERLIN
"Der Text verlässt sich tatsächlich auf die Faszination am ekelhaft Bösen und der Genugtuung, wenn Hessel später genau an seiner eigenen Skrupellosigkeit scheitert. Dass er daraus nichts lernt - es wäre kaum anders zu erwarten gewesen. Dass aber auch der Leser aus dem Roman nichts lernt, stimmt nicht ganz. Er lernt etwas über seine eigene Schmerzgrenze angesichts dieser offen ausgestellten Lust am Materiellen und der zynischen Verachtung alles Menschlichen."
Maren Keller, SPIEGEL ONLINE
"Dieser Roman hat Tempo und Sprengkraft. Zwei sehr wertvolle Ingredienzien, die ihn zu einem extrem lesenswerten Buch machen."
ASTROLIBRIUM