Der Kult um den Körper wird vor allem in den Medien der Populärkultur lebendig gehalten. Körperlichkeiten und Körperbilder sind so allgegenwärtig nicht zuletzt im Film. Der Sammelband nimmt diese Konjunktur der filmischen Repräsentation von Körperästhetiken in den Blick.
Der Kult um den Körper ist ein Phänomen der (Post-)Moderne, der vor allem über den medialen Diskurs stabil gehalten wird. Körperlichkeiten und Körperbilder sind in den Medien allgegenwärtig - auch im Film, der physische und soziale, natürliche und gestylte Körper, Arbeits- und Freizeitkörper präsentiert. Die Beiträge dieses Buches werfen multiperspektivisch Blicke auf die Ästhetiken, Stilisierungen und Rezeptionen filmisch präsentierter Körper. Es wird danach gefragt, was Körper(-lichkeiten) in populären Filmen wie kommunizieren und wie sie auf gesellschaftliche Entwicklungen und Phänomene verweisen. Analysiert werden die symbolischen Botschaften und Sinngehalte verschiedener filmischer Körperdarstellungen. Der Fokus der Betrachtungen liegt jeweils auf den Wandlungsprozessen von Körpern, auf dem Verfall, der Künstlichkeit und Natürlichkeit sowie der Verletzlichkeit und Sterblichkeit der Körper.