»Notate eines Geschlagenen: verletzt, scharfsinnig und spielerisch noch in der häufigen Bosheit. « Lorenz Jäger, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Weihnachtsempfehlungen der Redaktion, Kategorie Was süchtig macht , Nr. 284, 07. 12. 2015
»Schon ein Vergleich der ersten Seiten zeigt, wie sinnvoll die Neuausgabe ist, nicht nur um von Medems fragwürdige editorische Entscheidungen zu revidieren. Die Einklebungen vor allem in den Büchern IV und V wurden nun sämtlich abgebildet, sodass man sich nicht nur einen Eindruck vom Originalzustand machen kann, sondern sich auch, angesichts des teilweise chaotischen Erscheinungsbildes der Handschrift, sofort der große Respekt vor dieser Editionsleistung einstellt. Dieser Respekt wächst noch angesichts des 140 Seiten umfassenden, völlig neu erarbeiteten Kommentars, der zumindest erste Schneisen in Schmitts Gedankendickicht schlägt, zugleich aber deutlich macht, wie überwältigend der Dschungel bleibt. [. . .] Dem Verlag ist die für die Entscheidung zur Neuauflage zu danken, denn die Faszination überwiegt eindeutig. « Angela Reinthal, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 4/2016
»Die Neuedition ist nicht bloss eine korrigierte Neuauflage, sondern eine komplett aus der Handschrift neu erstellte vollständige Ausgabe, die nun auch den Zeitraum bis 1958 einschliesst, ergänzt durch einen vorzüglichen Kommentar. « Stefan Breuer, in: Neue Zürcher Zeitung, 22. 06. 2016
»In der vorliegenden Neuausgabe sind diese Mängel beseitigt. Vor allem enthält sie erstmals die Bücher IV und V. Der Reiz dieser Gedankenwelt des späten Carl Schmitt liegt in der Spontaneität und im Unverhüllten« Christian Hacke, in: Das Historisch-Politische Buch, 3/2016
»Dem Verlag, der sich der Pflege des Werks seines langjährigen Autors immer wieder annimmt, kann man hinsichtlich des damit gewiss eingegangenen Wagnisses dankbar sein. « Matthias Wiemers, in: justament online, 07. 11. 2016