Selbstdarstellung und Beziehungsarbeit spielen in der Wissenschaft eine zentrale Rolle. Das Buch untersucht aus vornehmlich gesprächsanalytischer Perspektive, wie Wissenschaftler ihre Images und Beziehungen interaktiv konstituieren und aushandeln. Im Fokus stehen dabei Fachdiskussionen von Wissenschaftlern auf interdisziplinären Konferenzen.
Selbstdarstellung, Image- und Beziehungsarbeit spielen in der Wissenschaft eine zentrale Rolle. Dieses Buch untersucht aus vornehmlich gesprächsanalytischer Perspektive, wie Images und Beziehungen der Akteure interaktiv konstituiert und ausgehandelt werden. Im Fokus stehen dabei Fachdiskussionen von Wissenschaftlern auf interdisziplinären Konferenzen. Grundlage ist ein von Soziologie und Psychologie befruchtetes linguistisches Methodeninventar. Die Autorin zeigt, wie Wissenschaftler in Diskussionen Images aufbauen, angreifen und verteidigen, wobei die Fachidentität der Akteure von zentraler Bedeutung ist. Sie erklärt ebenso, wie Wissenschaftler Kompetenz - auch bei vorhandenem Nichtwissen - signalisieren und Humor zur Beziehungsgestaltung nutzen. Dissertationsschrift
Inhaltsverzeichnis
Inhalt: Gegenseitiges Kritisieren - Fachidentität - Kompetenz und Nichtwissen - Humor - Eristik vs. Imagesicherung - Interdisziplinarität - Soziologie - Sozialpsychologie - Professionalität - Fachdiskussion - Wissenschaftskommunikation - Kommunikation von Nichtwissen - Entwicklung einer spezifischen Methode.
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