
Hiob, die Geschichte der ostjüdischen Familie Singer, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg beginnt und ins amerikanische Exil führt, ist Joseph Roths berühmtester Roman. Die Bühnenfassung von Koen Tachelet wurde im April 2008 in Johan Simons' Regie an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. Anschließend war die Inszenierung, 'eine der berührendsten seit sehr langer Zeit' (Der Standard), auch bei den Wiener Festwochen zu sehen.
Diese Adaption bewahrt die zeitlose Kraft von Roths Erzählung über Judentum, Migration und Diaspora - ein bewegendes Zeugnis osteuropäisch-jüdischer Geschichte und des Schicksals einer Familie zwischen Tradition und Neuanfang in New York.
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