Das lange erwartete Pommern-Buch von Heinz Schön über die Rettung über die Ostsee aus den Pommernhäfen Rügenwalde, Stolpmünde, Kolberg, Stettin, Swinemünde, Greifswald, Stralsund und Saßnitz.
Elf Kapitel zu den wichtigsten Fluchtorten und Fluchthäfen Pommerns mit 56 bisher unveröffentlichten Zeitzeugen-Erinnerungen und mit vielen bisher unveröffentlichten Fotos aus dem Pommern-Archiv Heinz Schön. Die Aufzeichnungen der Zeitzeugen stammen zum größten Teil aus den 1940er und den frühen 1950er Jahren. Sie sind von Heinz Schön durch Rückfragen verifiziert und vertieft worden.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
So kam Pommern in mein Leben 9
Bordkommando: Zahlmeister-Assistent 11
Kriegsende 14
Chronist der Rettung über die Ostsee 16
Von der Vergangenheit eingeholt 21
Kapitel 1
Kriegswende im Osten 25
20. Juli 1944 Das Attentat auf Hitler 26
Der Tag der Wahrheit 28
. die Heimat mit nackten Fäusten verteidigen 30
Bomben auf Königsberg 31
Das letzte Aufgebot 35
Die ersten Rotarmisten in Ostpreußen 36
Das Todesurteil für Ostpreußen 38
Januar 1945 40
Nur weg, bevor die Russen kommen! 42
Kapitel 2
Angriffsziel Pommern 49
Dönitz und die Flucht über die Ostsee 50
Admiral der Flüchtlingsflotte 54
Frauen und Kinder zuerst! 57
Der Pommernwall 63
Schukow und Rokossowski gegen Himmler 66
Kapitel 3
Rügenwalde: Die Rote Armee in der Übermacht 71
Kapitän Kolbe: Rettung nach Plan 72
Der erste Pommernhafen wird geräumt 74
Kapitel 4
Stolpmünde: Hafen der Hoffnung für Abertausende 101
14 Schiffe retten 18000 Menschen 104
Stolpmünde menschenleer 107
Dankbar für ein neu geschenktes Leben 111
Ein Schiff rettete mich 120
Flucht eines Stolper Jungen 124
Kapitel 5
Kolberg: Kolberg ein Film und der Krieg 131
Stadt der Flüchtlinge 132
Ich habe überlebt! 133
Festung Kolberg 140
Kolbergs neuer Festungskommandant 142
Die Russen vor Kolberg 145
Mit dem Flugzeug entkommen 148
Das letzte Tor zur Freiheit 163
Häuserkampf im Kolberg 168
Letzter Befehl: Menschenleben retten! 169
Ein volles Schiff und keine Kohle 173
Kämpfen und überleben! 177
Der Hölle entkommen 190
Auf verlorenem Posten 193
Kapitel 6
Stettin: Alliierte Luftangriffe 197
Festung Stettin 202
Flüchtlingszüge nach Nirgendwo 206
Kein Schritt zurück! 209
Räumung des Brückenkopfes 210
Gauleiter befiehlt Räumung Stettins 213
Meine Flucht aus Stettin 215
Frontbericht vom 23. März 1945 219
Letzte sowjetische Offensive 221
Stettin wird kampflos geräumt 224
Über Stettin weht die polnische Fahne 242
Kapitel 7
Swinemünde: Gustloff-Überlebende aussteigen! 243
Verteidigungsbereich Swinemünde 248
Flüchtlingsstau im Hafen und in der Stadt 251
Z 34 auf Gegenkurs in letzter Minute 253
1609 Tonnen Bomben auf Swinemünde 255
Aus tiefer Not schrei ich zu dir! 265
Den Untergang der Heimatstadt erlebt 271
Frachter H 27 rettet 4000 Flüchtlinge 280
Haussa setzt sich nach Schweden ab 287
Kapitel 8
Greifswald: Kapitulation der Lazarettstadt 297
Gauleiter Schwede-Coburg auf der Flucht 299
Höchstens vier Stunden! 301
Bürgermeister flieht mit dem Feuerwehrauto 305
Die Nacht der Entscheidung 306
Weiße Fahnen über Greifswald 309
Erleichterung über das Ende des Krieges 312
Kapitel 9
Stralsund: Bomben auf die alte Hansestadt 321
Ausbau von Verteidigungsanlagen 324
Verteidigen oder kampflos räumen? 326
Kein Platz mehr für Flüchtlinge und Verwundete 328
Bürger fordern Kapitulation 331
Militärische Lage immer unübersichtlicher 334
Räumung von der Zivilbevölkerung angeordnet 335
.wird Absetzen nach Rügen empfohlen! 337
' Gorch Fock befehlsgemäß versenkt!' 342
Kapitel 10
Saßnitz Rügen: Pommern von der Roten Armee besetzt 351
Zielhafen für Flüchtlingsschiffe 355
Bei Nordoststurm auf Reede 359
10.000 Menschen auf Dampfer Deutschland 360
150 Lancaster-Bomber über Saßnitz 365
Torpedoboot T 36 rettet sich 372
Vom Rettungshafen zur Festung 374
Aufforderung zur Kapitulation 377
Räumung statt Kapitulation 381
Scheinverhandlungen in Stralsund 384
Frauen-Demonstration in Saßnitz 385
Ein Schiff, ein Generalstab und 600 Kinder 390
Ich habe die Insel Rügen geräumt 395
Schiffe für Seewolf ? 396
Sowjetische Truppen auf Rügen 399
Über Gedser nach Kiel in die Gefangenschaft 400
Kapitel 11
Der letzte Akt des Krieges
Das Ende der Flucht 407
Kein Platz für Flüchtlinge 408
Hela das letzte Tor in die Freiheit 410
Bedingungslose Kapitulation 414
Das Ende in Flensburg 419
Das letzte Schiff hieß Hoffnung 420
Quellen- und Literaturverzeichnis 423
Historische und heutige Ortsnamen 441