
Den Mythos davon, dass Orestes und Elektra fü r ihren getö teten Vater Agamemnon Rache nehmen und seine Mö rderin, ihre eigene Mutter Klytaimestra, umbringen, haben die drei berü hmtesten attischen Tragiker – Aischylos, Sophokles und Euripides – auf die Bü hne gebracht. Sophokles konzentriert sich in seinem Stü ck vor allem auf das Leid der isoliert bei ihrer verhassten Mutter lebenden Elektra. Seine Tragö die hat besonders seit dem 19. Jahrhundert zahlreiche moderne Dramatiker (wie etwa Hugo von Hofmannsthal, Eugene O’ Neill, Jean Giraudoux oder Jean-Paul Sartre) zu Neufassungen inspiriert. Der vorliegende Kommentar erschließ t den Text fü r moderne Leser. Er legt besonderes Gewicht darauf, die Wirkung des Bü hnengeschehens auf den Zuschauer sowie die Bezü ge zur modernen Rezeption des Textes zu erlä utern.
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