"Das Ergebnis ist eine 'Heterogenität aktueller poetologischer Konzepte'. Um dieser angemessen zu begegnen, präsentieren die Herausgeberinnen ebenso 'vielstimmige Beiträge': Dem TEXT+KRITIK-Konzept entsprechend kommen in den insgesamt 18 Artikeln neben Literaturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auch zwei Lektorinnen und mit Marcel Beyer und Clemens J. Setz auch zwei im literarischen Feld der Jahrtausendwende gewichtige Romanautoren zu Wort."
Davis-Christopher Assmann, Arbitrium 37, 2019. H. 1
"Das von Hermann Korte herausgegebene Kompendium enthält nicht nur Studien zu einzelnen Autoren und deren Werk, sondern auch Aufsätze zu übergreifenden Themen, etwa zur kritischen Aufarbeitung der Vergangenheit in der österreichischen Literatur (Joanna Jablkowska), zur Entwicklung des österreichischen Romans von 1992 bis heute (Joseph W. Moser), zum 'antihumanistischen Furor von der Wiener Gruppe bis zu Elfrede Jelinek' (Helmut Gollner), zur gegenwärtigen experimentellen Poesie in Österreich (Juliana Kaminskaja) oder zur 'Prosa der Generation Y' (Günther A. Höfler). Außerdem finden sich Interviews mit Gerhard Rühm (Friedrich W. Block) und Teresa Präauer (Hannah Arnold)."
Fachdienst Germanistik, 11/2016