»Die vorliegende Studie zeichnet sich durch Genauigkeit der Textanalyse und systematische Auswertung der einzelnen Argumentationsschritte aus. Sie bietet nicht nur eine systematisch-genetische Studie zur Anerkennungstheorie der Jenaer Jahre, sie schlägt auch Brücken zu konkreten Formen der Realisierung von Anerkennung in Hegels Phänomenologie und zu zentralen Lehrstücken seiner späten Rechts- bzw. Staatsphilosophie. Damit wird der Leser nicht nur an ein umfassendes Verständnis der Anerkennung im Gesamtkontext des Hegel schen Denkens herangeführt, auch die Bezüge zu den aktuellen Debatten, ihren Potentialen und Engführungen erhalten ein spezifisches Gewicht. Die hier mit einem eigens verfassten einleitenden Essay erneut veröffentlichte Studie wird damit einem doppelten Anspruch gerecht: Sie kann als eigenständiger und in vielem immer noch prägender Beitrag zur Hegelforschung gelesen werden, ohne darüber auf kritisch-konstruktive Anstöße für die laufenden Debatten in der praktischen Philosophie verzichten zu wollen. «
Zeitschrift für katholische Theologie, 137. Band / 2015 / Heft 1
»L idea alla base del bilancio di Siep nel nuovo Saggio introduttivo può a mio parere essere riassunta in quest ultima affermazione, dove l accento va posto su quel bastare : il riferimento a Hegel può fornire insegnamenti ancora preziosi e fondamentali, ma dev essere assunto in modo critico e, soprattutto, integrato da prospettive maggiormente all altezza delle sfide attuali. Per la sua capacità di confrontarsi con il presente ed essere, dove necessario, anche autocritico, Siep si mostra ancora un grande maestro, al contempo raffinato interprete e profondo pensatore. «
Universa. Recensioni di filosofia Anno 4, Vol. 2 (2015)