
Ein Mietshaus voller Emotionen, Abgründe und Geheimnisse - der dritte Band von Tim Krohns Zürcher Saga fesselt und berührt.
Im Sommer 2001 kochen die Temperaturen und die Gefühle in einem Zürcher Mietshaus hoch. Der Besuch von Efgenia Costas Familie bringt nicht nur Fischgeruch, sondern auch reichlich Trubel und Ärger ins Treppenhaus. Doch dann wird es ernst: Ein unerwarteter Todesfall und die Nachricht vom Anschlag auf das World Trade Center haben für die 11 Bewohnerinnen und Bewohner überraschende Konsequenzen.
Schauspielerin Selina May erfährt, dass ihr Filmprojekt auf Eis liegt, Julia verliert Aufträge und Pit greift wieder zur Gitarre. Moritz' geplante New-York-Reise platzt, stattdessen bricht Hubert Brechbühl spontan nach Istanbul auf. In
Erich Wyss übt den freien Fall setzt Tim Krohn seine sensible literarische Erkundung menschlicher Gefühle, Charakterzüge und Abgründe fort. 68 »menschliche Regungen« ordnet er geschickt den verschiedenen Figuren zu und lässt sie in skurrilen Situationen aufeinanderprallen.
Krohns liebenswert-verschrobene Haus-WG-Bewohner wachsen dem Leser noch mehr ans Herz. Durch offene Enden bleibt die Spannung bis zum Schluss - und darüber hinaus. Ein kluger, einfühlsamer und humorvoller Roman über die kleinen und großen Dramen des Lebens.
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