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Myome selbst heilen

Richtig ernähren - die natürliche Alternative zu Pillen und…
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Produktdetails

Titel: Myome selbst heilen
Autor/en: Ingrid Gerhard, Barbara Rias-Bucher

ISBN: 3863744586
EAN: 9783863744588
Richtig ernähren - die natürliche Alternative zu Pillen und OPs.
1. Auflage.
zahlreiche Farbfotos/Rezeptabbildungen.
Integralband/Flexobroschur, 16, 8 x 24 cm, durchgehend farbig.
Mankau Verlag

1. Juni 2018 - gebunden - 175 Seiten

Mehr als zwei Drittel aller Frauen zwischen 35 und 55 Jahren werden im Laufe der Zeit mit der Diagnose "Myom" konfrontiert. Die Ursache für die Entstehung der Gebärmutter-Geschwulste ist noch nicht abschließend erforscht; klar ist jedoch, dass dabei insbesondere hormonelle Veränderungen wie Östrogen-Dominanz und Progesteron-Mangel eine wichtige Rolle spielen.

Zwar sind Myome meist nicht gefährlich; sie führen jedoch häufig zu verschiedenen Beschwerden bei den Betroffenen, die dann mit Medikamenten oder sogar operativen Eingriffen behandelt werden.

Der vorliegende Ratgeber zeigt sanfte Alternativen zu den herkömmlichen Therapien auf, da gerade in frühen Stadien die Chance besteht, das Myom-Wachstum zu bremsen und bestehende Myome regelrecht zu schrumpfen - durch achtsame Ernährung und eine bewusste Lebensweise. Lesen Sie alles Wissenswerte über Myome, und genießen Sie die ganze Vielfalt bunter, leichter Gerichte, die Ihnen guttun werden!

- Fragen und Antworten zum Myom: Ursachen, Symptome, konventionelle und alternative Therapien
- Tipps zur einfachen Ernährungsumstellung: Welche Lebensmittel Sie bevorzugen und welche Sie lieber meiden sollten
- Über 90 "Myom-schrumpfende" Rezepte, die der ganzen Familie schmecken: Frühstück, Hauptgerichte, Desserts, Kuchen, Brot, Suppen, Smoothies und Drinks
INHALT

Vorwort Prof. Dr. Ingrid Gerhard

Vorwort Dr. Barbara Rias-Bucher

Fragen und Antworten zum Myom

Mit Pflanzen heilen

Richtig essen bei Myomen

Ernährungspraxis bei Myomen

Zwölf Ernährungstipps bei Myomen

Gute Lebensmittel bei Myomen

FRÜHSTÜCK UND LUNCH

Tofu-"Rührei"

Tofu-Frittata

Bohnenpüree mit Pilzen

Rote-Bete-Püree

Curry-Kürbispüree

Avocado-Tomaten-Brote

Pilzbrötchen

Rohkost-Sandwich

Brote mit Algen-Pesto

Sommerrollen

Tapiokapudding

Porridge mit Cranberrys

Reispudding mit Granatapfel

Gebackene Aprikosen

Melonenpizza

Kichererbsen-Pancakes

Chai-Reis mit Schokolade

Quinoa und Kokos

Carobcreme

Obstbrote

SALATE UND HAUPTGERICHTE

Quinoa-Salat

Gemüsespieße

Tomaten-Melonen-Salat

Salat mit Buchweizennudeln

Bunte Rohkostplatte

Kichererbsensalat

Brotsalat mit Tomaten

Blumenkohl mit Granatapfel

Gurkensalat mit Pfirsich

Auberginensalat

Hummus mit Tomatensalat

Tofuklößchen

Süßkartoffel-Curry

Gebackenes Gemüse
Hähnchen mit Gemüse

Gewürzter Reis mit Gemüse

Wraps mit Erbsen

Wakame-Bällchen mit Salat

Tofupflänzchen auf Gemüse

Tofu mit Mangold

Fischfilet mit Kartoffelbrei

Lachs mit Apfelsaft-Sauce

Gemüse mit Seidentofu

Gnocchi mit Gemüse

Nudelreis mit Gemüse

Nudeln mit Linsen

Kürbis-Fleckerl mit Tomaten

Hafer mit Sommergemüse

Auberginenschnitzel

Pilzpfanne auf Salat

Gemüsepfanne mit Ei

Ravioli mit Lupinenschrot

Chinanudeln mit Kohl

Quinoa mit Ananas

Nudeln mit Tomatengemüse

Kartoffelwedges

Gemüsechips

SUPPEN UND SMOOTHIES

Möhrensuppe

Gemüsesuppe

Schnelle Minestrone

Endiviensuppe

Süßkartoffelsuppe

Wintersuppe

Sommersuppe

Erdbeersuppe mit Tomaten

Süße Reissuppe

Sommertee mit Obst

Juni-Bowle

Grüner Smoothie

Smoothie mit Spinat

Grünkohl-Birnen-Smoothie

Rote-Bete-Smoothie

Grünes-Gemüse-Smoothie

BROT UND KUCHEN

Nussbrot mit Knoblauch

Toastbrot

Kräuterkekse

Cranberry-Kekse

Vollkornbrötchen

Matcha-Wakame-Schnitten

Fünfkornbrot

Tofubrot

Dinkelbrötchen

Kürbistorte

Paprikakuchen

Kümmelherzchen

Hirsekekse

Früchtebrot

Möhrenkuchen

Buchweizen-Muffins

Vollkornrohrnudeln

Herbstlicher Obstkuchen

Kuchen mit Kirschensauce

Pfirsich-Heidelbeer-Kuchen

Apfelkompottkuchen

Brottorte

Anhang
Rezept- und Sachregister
Prof. Dr. Ingrid Gerhard ist Professorin für Frauenheilkunde, zusätzlich spezialisiert auf Naturheilkunde und Umweltmedizin. 1993 gründete sie an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg die Ambulanz für Naturheilkunde, die sie bis 2002 leitete. Seitdem ist sie als freie Dozentin und Autorin tätig. Ihr großer Erfahrungsschatz floss in zwei Lehrbücher für Ärzte und Therapeuten ein, in denen zum ersten Mal schulmedizinische und naturheilkundliche Methoden in der Geburtshilfe und Frauenheilkunde gleichberechtigt nebeneinander abgehandelt werden. Darüber hinaus verfasste sie das auch für Laien verständliche "Frauen-Gesundheitsbuch" sowie "Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen"; seit 2009 betreibt sie das Webmagazin www.netzwerk-frauengesundheit.com. Für ihre Verdienste um die ganzheitliche Medizin wurde Prof. Dr. Ingrid Gerhard vielfach ausgezeichnet, u. a. 1995 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
((Auszug))
RICHTIG ESSEN BEI MYOMEN

Myome bestehen aus Muskelgewebe, und wie jeder Muskel sind sie gut durchblutet. Deshalb reagieren sie auf Substanzen in unseren Lebensmitteln, die übers Blut transportiert werden: Nährstoffe, Hormone, Bioaktivstoffe und selbstverständlich auch Schadstoffe und Umweltgifte. Man kann Myome also durch entsprechende Ernährung entweder füttern oder schrumpfen lassen, und gerade in relativ frühen Stadien haben wir eine gute Chance, das Myom-Wachstum zu bremsen.

Unsere Schrumpfkur als sanfte Alternative zu Pillen und OPs steckt voller nährstoffdichter Lebensmittel, ist leicht durchzuführen und kulinarisch durchaus anspruchsvoll. Allerdings funktioniert sie nicht von jetzt auf gleich - ein bisschen Geduld brauchen Sie schon, vor allem, wenn Sie bisher normale Hausmannskost gewohnt sind und Ihre Ernährung nun umstellen wollen.

Östrogen reduzieren

Myome entstehen durch ein Zuviel an Östrogen und ein Zuwenig an Progesteron. Dieses Ungleichgewicht lässt sich durch pflanzliche Lebensmittel mildern und sogar beheben. Seit Jahren weiß man nämlich, dass Vegetarierinnen und Frauen in Ostasien kaum unter hormonell bedingten Frauenbeschwerden leiden. Ursache sind Phytoöstrogene, Bioaktivstoffe aus der großen Gruppe der Polyphenole, die eine ähnliche Struktur aufweisen wie unsere Östrogene. Über komplexe körpereigene Mechanismen beeinflussen sie den Hormonhaushalt positiv und regen - anders als unsere körpereigenen Hormone - das Wachstum von Myomen nicht an.

Die Wirkungsweise auf Gebärmutter und Myome finden Sie auf Seite 19 f. Pflanzliche Östrogene sind in Heilpflanzen und in vielen Lebensmitteln enthalten, die bei vegetarischer Ernährung regelmäßig auf dem Speisezettel stehen: Hülsenfrüchte, Soja, Vollkorngetreide, Gemüse, Obst und ölhaltige Samen wie Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam oder Oliven.

Den Darm stärken

Für ein gesundes Darmmilieu ist bereits die "Programmierung" im Mutterleib während der Schwangerschaft verantwortlich. Während und gleich nach der Geburt siedeln sich die ersten Bakterien im Säuglingsdarm an. Durch die Muttermilch und dann mit der Zufütterung ab etwa dem vierten Lebensmonat bildet sich die Darmflora weiter aus. Je mehr "gute" Bakterien in unserem Darm leben und je vielfältiger diese Bakterienstämme sind, desto wirksamer ist der Schutzschirm gegen pathogene Erreger und Darmtoxine und desto wirksamer ist auch die Stimulierung des Immunsystems.

Unsere Gesundheit hängt also maßgeblich von einer intakten Darmschleimhaut mit ausgewogener Darmflora ab. Entscheidend dafür sind Lebensstil und Ernährung: Vorwiegend vegetarische Ernährung unterstützt ihn in seiner Funktion, während zu viele tierische Lebensmittel, Bewegungsmangel, Stress, Alkohol und Zigaretten ihn schwächen. Eine wichtige Rolle bei der pflanzenbasierten Ernährung spielen Ballaststoffe, die nur in Pflanzen vorkommen: Die Mikroorganismen in unserem Dickdarm ernähren sich von diesen sogenannten Präbiotika, gewinnen dadurch Energie und vermehren sich. Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren, die entzündungs- und krebshemmend wirken. Zudem unterstützen sie den programmierten Zelltod, mit dem unser Organismus sich gegen schädliche Zellen wehrt und sie vernichtet.

Guter Ballast

Präbiotika helfen in vielfacher Hinsicht bei der Myom-
Schrumpfkur: (...)
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