»Padura, im deutschsprachigen Raum bislang vor allem als Romancier bekannt, erweist sich hier auch als Meister der sogenannten kleinen Form , zupackend und nuanciert, mit tropischen Exotismen gekonnt spielend und gleichzeitig mit dem Blick auf kubabegeisterte Westeuropäer von einer kühlen Präzision, der man gerade hierzulande viele Leser wünscht. « Marko Martin, Deutschlandradio Kultur
»Diese Erzählungen enthalten die gesamte Bandbreite seines Könnens, alles getragen vom Rhythmus des Boleros und seiner Einsicht zu genießen, was du genießen kannst, denn alles geht dahin . « Ruthard Stäblein, NDR Kultur
»In seinen Erzählungen klingt all das an, was wir von Padura kennen: der Bolero natürlich, die Bedeutung von Literatur, der Zauber und die Gerüche Havannas, die Gluthitze, die schwülen Nächte, der viele Rum, der zu Weihnachten immer ausgeht, die zu kleinen Wohnungen, die Mangelgesellschaft und natürlich die vielen unglücklich Liebenden. Padura veranschaulicht zugleich Menschenschicksale und Liebesdramen, die universell sind. « Stefan Berkholz, WDR 3
»Kubanische Sehnsüchte ohne Salsa-Seligkeit: Berührende, aber auch humorvolle Einblicke in die Sorgen, Probleme, Hoffnungen und Niederlagen der kleinen Menschen auf der karibischen Insel. « Mottingers-Meinung. at
»Auch wenn ein paar Geschichten nach Madrid, Angola, Italien oder Miami reisen, hat Kuba stets eine unvermeidliche und bittersüße Präsenz. « Nadal Suau, elcultural. com
»Das Havanna, das Leonardo Padura hier zeichnet, ist von einer seltenen Intensität. Viele Szene verkünden nicht weniger als eine Theorie des Lebens und der Liebe, geprägt vom Rhythmus des Bolero. Mit wenigen Sätzen und dank spitzer und präziser Dialoge, die mehr verschweigen, als dass sie aussprechen, schafft der Autor eine reale Welt, vor allem aber eine der Gedanken und Gefühle. Alles was hier erzählt wird, auch wenn es weit weg scheint, betrifft den Leser. Pura vida. « Ricardo Baixeras, El Periódico Catalunya
»Padura ist ein wundervoller Schöpfer komplexer Figuren, die vom Papier ins Leben treten und über ihre Widersprüche hinaus von einer großen Zerbrechlichkeit sind. « Carlos Zanón, El País