Nach einem Flugzeugabsturz im Dschungel sind Fred, Con, Lila und Max ganz auf sich alleine gestellt. Die vier Kinder machen sich alleine auf den Weg nach Manaus und haben einen abenteuerlichen Weg vor sich.
Der Schreibstil ist auf der einen Seite einfach, aber auch merkwürdig distanziert gehalten. Als Leser erfährt man über die Figuren sehr wenig. Ich hatte schon Probleme mit dem Alter der Kinder, denn man weiß nur, dass Max mit seinen 5 Jahren, der kleine Bruder von Lila ist. Ebenso kann man nicht einschätzen zu welcher Zeit die Geschichte spielt, dadurch ist das Buch zwar zeitlos, aber für mich auch hier nicht ganz greifbar.
Ich hatte mir irgendwie mehr Abenteuer und Spannung erwartet, dafür gibt es viel Natur und zwischenmenschliche Konfliktbewältigung.
So richtig begeistern konnte mich das Buch nicht, ich habe mir irgendwie was anderes erwartet. Ich bin jetzt zwar nicht die angesprochene Zielgruppe, kann aber sagen, dass es mich damals wohl auch nicht umgehauen hätte. Bei mir wird das Buch wohl schnell in Vergessenheit geraten, aber es schon seine Freunde finden.
Ich vergebe hier 3 Sterne, aber nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.