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Vier.Zwei.Eins.

4 Menschen, 2 Wahrheiten, 1 Lüge. 1. Auflage.
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Produktdetails

Titel: Vier.Zwei.Eins.
Autor/en: Erin Kelly

EAN: 9783104905464
Format:  EPUB
4 Menschen, 2 Wahrheiten, 1 Lüge.
1. Auflage.
Übersetzt von Susanne Goga-Klinkenberg, Erin Kelly
FISCHER E-Books

23. Mai 2018 - epub eBook - 480 Seiten

Am Anfang stand der Betrug. Es folgte die Lüge. Dann war es nur noch Feigheit.
Und keiner hatte die leiseste Ahnung, in welche Katastrophe uns das alle führen würde.

Im Sommer 1999 erleben Kit und Laura eine totale Sonnenfinsternis in Cornwall. Beide sind jung und verliebt, sie sind fest davon überzeugt, dass sie noch viele solche Naturereignisse gemeinsam beobachten werden.
Im fahlen Dämmerlicht danach, als sich der Schatten auflöst, glaubt Laura etwas gesehen zu haben. Eine brutale Vergewaltigung. Doch der Mann bestreitet alles. Die Frau schweigt. Seine Aussage gegen die von Laura.
Monate nach der Gerichtsverhandlung steht die Frau plötzlich vor Lauras und Kits Tür. Schleicht sich auf merkwürdige Weise in ihr Leben. Nur Kit scheint zu sehen, was Beth Taylor wirklich ist: eine Bedrohung.
15 Jahre später leben Laura und Kit unter falschem Namen an einem geheimen Ort. Keine Kontakte in die sozialen Medien, kein Eintrag im Telefonbuch, nur gelegentliche Telefonate. Etwas liegt noch immer im Dunklen, Laura fürchtet es, und sie ahnt, dass sie nur einen Teil des Bildes sieht. Doch dann steht Beth Taylor plötzlich vor Lauras Tür. Und jetzt drängt die Wahrheit mit aller Macht ans Licht...

Erin Kelly ist die Autorin des offiziellen Filmbuchs der erfolgreichen und vielfach ausgezeichneten TV-Serie»Broadchurch« (»Der Mörder unter uns«). Sie ist Literaturwissenschaftlerin und Journalistin. U.a. schrieb sie für Zeitschriften wie »Elle«, »Cosmopolitan«, »Marie Claire« oder für große Tageszeitungen wie die »Sunday Times« und die »Daily Mail«. Erin Kelly lebt mit ihrer Familie im Norden von London.
es ist spannend, und es funktioniert bis zur letzten Seite

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Verhängnisvolle Notlüge - von Hortensia13 - 11.10.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Kit ist seit seiner Kindheit von Sonnenfinsternissen fasziniert. 1999 will er diese in Cornwall mit seiner Freundin Laura erleben. Doch Laura entdeckt währenddessen eine Vergewaltigung und geht dazwischen. Ein Vorfall, der beide fortan in ihr Leben einschneidet. Nach der Gerichtsverhandlung, bei der Laura und Kit als Zeugen aussagen, fängt sich das Vergewaltigungsopfer in ihr Leben einschleichen. Was hat sie vor? Eine Frage, die die beiden auch 15 Jahre später beschäftigt und der sie sich stellen müssen. Ich brauchte einen Moment, um den drei Erzählsträngen (1999 Cornwall, 2000 Gerichtsverhandlung, 2015 Gegenwart) zu folgen. Aber die Geschichte, die wie eine Sonnenfinsternis aufgebaut ist, entwickelt sich spannend. Mir gefiel die Ungewissheit, in der die Autorin den Leser lässt, was genau vorgefallen ist, was zu den Handlungen der Protaginisten führt. Ein psychologischer Thriller, der sich mit den Beweggründen einer Notlüge beschäftigt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geheimnisse bei Sonnenfinsternissen - von SaintGermain - 15.09.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Kit ist ein Sonnenfinsternisjäger, seine Freundin Laura begleitet in 1999 nach Cornwall. Laura trifft auf Beth, die gerade Sex hat. Laura glaubt an eine Vergewaltigung und muss im Prozess gegen den reichen Jamie aussagen, der alles bestreitet. Monate später steht Beth vor Lauras Tür. Das Cover des Buches ist auffällig und absolut passend gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist insoweit sehr gut, das die Orte und Protagonisten perfekt dargestellt werden, allerdings konnte ich für keinen Charakter wirklich Sympathie empfinden. Dies kann aber von der Autorin auch gewollt sein, denn jeder hat in diesem Buch seine Geheimnisse. Die Nebencharaktere wie Mac, Ling oder Richard werden nur oberflächlich beschrieben, sodass man sich nicht wirklich ein Bild von ihnen machen kann. Der Beginn des Buches (das 1. Überkapitel ) zieht sich sehr in die Länge, nicht nur weil natürlich die Protagonisten hier vorgestellt werden, was ja absolut passend ist. Aber leider werden auch seitenlange Erklärungen über Reiserouten und ein Schiff geliefert. Dies nahm jedesmal den Lesefluss und machte das Buch zum Teil langweilig, dann kamen aber wieder spannende Momente, zu denen im ersten Abschnitt natürlich die Vergewaltigung und der Prozess gehörten. Die Sonnenfinsternisse als Rahmenhandlung fand ich eine gute Idee, auch manche Erklärungen, allerdings wurde auch dies im 1. Abschnitt total übertrieben, Danach entwickelte sich aber eine spannende Story, die die vorgefertigten Meinungen sofort über den Haufen warf, denn überraschende Wendungen konnten hier absolut überzeugen. Das ganze Buch ist zum einen in verschiedenen Zeitebenen geschrieben (1999 und 2015), zum anderen aus wechselnder Perspektive von Laura und Kit. Beides fand ich total passend und gelungen für dieses Buch. Der deutsche Titel des Buches konnte mich nicht wirklich überzeugen, obwohl er passend ist. Der englische Originaltitel he said - she said war hier besser gewählt, würde aber auf deutsch nicht funktionieren, insoweit ist der deutsche Titel doch nicht so schlecht. Laut Cover wird das Buch dem Genre Roman zugeordnet, das ist clever gemacht, denn oft wird es in den Weiten des Internets auch als Thriller angepriesen, dies wirkt aber nicht wirklich passend. Das Buch ist vielmehr eine Mischung aus Psychodrama, Psychothriller und Roman . Fazit: Wer sich durch teilweise langatmige Erklärungen im 1. Fünftel durcharbeitet, wird mit einer überraschenden und spannenden Story belohnt, der nur am Schluss noch das gewisse Etwas fehlt. 4,5 von 5 Sternen
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll 4 Menschen, 2 Wahrheiten, 1 Lüge - von Inge Weis - 27.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Ein erstklassiger Thriller voller mysteriöser Geheinmisse und einer zerstörerischen Lüge. Am Anfang stand der Betrug. Dann die Lüge. Zum Schluss war es nur noch Feigheit. Und keiner hatte die leiseste Ahnung, in welche Katastrophe sie das alle führen würde. Ein Ort voller Erinnerungen. Ein Ort voller Lügen. Im Sommer 1999 erleben Kit und Laura eine totale Sonnenfinsternis in Cornwall. Als sich der Schatten auflöst, im fahlen Licht, glaubt Laura eine brutale Vergewaltigung zu sehen. Doch der Mann bestreitet alles. Die Frau schweigt. Monate nach der Verhandlung steht die Frau vor Lauras und Kits Tür, schleicht sich auf merkwürdige Weise in ihr Leben. Nur Kit scheint zu sehen, was Beth Taylor wirklich ist: eine Bedrohung. 15 Jahre später leben Laura und Kit unter falschem Namen an einem geheimen Ort. Eines Tages steht plötzlich Beth vor Laura, und mit aller Macht drängt die Wahrheit ans Licht die womöglich besser im Dunkeln geblieben wäre. Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht ... Wie konnte es dazu kommen? Wie sind wir hier gelandet? Wie wird es enden? Die Geschichte wird leise, aber unerbittlich um eine brutale Vergewaltigung, aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, die dem Leser das Gefühl geben vor Ort zu sein. Erin Kelly zieht bei diesem Psychothriller alle Register ihres Könnens. Selten war eine Reise zu den Abgründen der menschlichen Seele so spannend und intensiv! Eine fesselnde Story über ein schreckliches Verbrechen, die ganz ohne die großen Töne und Gesten auskommt und die dafür ruhig und mit viel Spannungsmomenten erzählt wird. Auch wenn Horror sonst nicht jedermanns Genre ist, schafft es dieser Roman dennoch, den Leser in seinen Bann zu ziehen, denn tief verborgen in jedem Menschen, selbst in der dunkelsten Seele, sollte doch etwas Gutes ruhen. Virtuos durchkonstruiert und psychologisch perfekt! Packend und undurchschaubar und mit überraschender Auflösung, ein Ende, mit dem wohl keiner gerechnet hat, aber irgendwie passen am Ende die schockierenden Erlebnisse zusammen - genau so wünsche ich mir einen Thriller! Nicht nur für Thriller-Fans die perfekte Lektüre für einige fesselnde Lesestunden! Auch für nicht allzu starke Nerven geeignet.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Wahrheit hinter der Lüge - von Betsy - 23.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
"Eine Lüge führt zur nächsten und zur übernächsten. Wenn man nicht von Anfang an ehrlich ist, ist man am Arsch." 1999: Der begeisterte Sonnenfinsternisjäger Kit und seine Freundin Laura erleben mit anderen begeisterten Anhängern auf einem Festival in Cornwall eine totale Sonnenfinsternis. Kurz danach wird Laura Zeugin einer Vergewaltigung, doch Jamie, der vermeintliche Täter, bestreitet die Vorwürfe und das Opfer, Beth, schweigt zunächst dazu. Es folgt der Prozess in der Aussage gegen Aussage steht und der wegweisend für die weiteren Geschehnisse ist, denn kurze Zeit nach der Urteilsverkündung drängt sich Beth immer mehr in Lauras und Kits Leben. Dabei wird Laura mit der Zeit immer unsicherer ob sie in Bezug auf Beth nicht doch vorschnell geurteilt und einen großen Fehler gemacht hat. 15 Jahre später, leben Laura und Kit unter falschem Namen und versuchen alles zu vermeiden, was ihren Aufenthaltsort verraten könnte. Während Kit sich erneut auf eine¿Reise macht um eine totale Sonnenfinsternis mitzuerleben, bleibt Lauren diesmal alleine daheim zurück und spürt ihre Panik darüber, dass Beth sie und Kit nun doch finden könnte, weil er seiner Faszination für Sonnenfinsternissen erneut nachgibt. Dabei holt Laura einmal mehr ihre Lüge von damals ein, ohne zu ahnen, dass bald nichts mehr so sein wird wie zuvor. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, zum einen in der Gegenwart und im Jahre 1999, wo die Ereignisse ihren Anfang nehmen und man sich ausgehend davon immer weiter den aktuellen Geschehnissen nähert. Das Ganze wird sowohl aus Kits als auch aus Laurens Sicht erzählt und ist dabei in die Phasen einer Sonnenfinsternis eingeteilt. Das Thema Sonnenfinsternis ist die ganze Zeit ein sehr präsentes Thema und die Faszination der Figuren dafür ist regelrecht ansteckend, auch wenn es doch sehr viel Raum in der Geschichte einnimmt. Anfänglich ist man sofort neugierig was für eine Geschichte wohl dahinter stecken mag, dass Kit und Laura untergetaucht sind und warum vor allem Laura unter Panikattacken leidet, wenn sie an Beth denkt. Wir erfahren Bruchstückhaft was dahinter steckt und mehr und mehr veridichten sich die Andeutungen zu einer lückenlosen Geschichte, dabei wird auch auf die Entwicklung der Beziehung zwischen Kit und Laura eingegangen. Als Leser ist man, je mehr Einblicke man in die Geschehnisse und Personen bekommt, ständig hin- und hergerissen wem man glauben kann und wem nicht. Ist die Wahrheit wirklich so klar wie es zu Beginn scheinen mag? Oder gibt es hier noch andere Lügen und Geheimnisse? Ist Beth wirklich nur ein unschuldiges Opfer oder ein berechnendes Biest? Ist Jamie der abgebrühte Täter, der sein gutes Aussehen, seine angesehene und vermögende Familie, sowie seinen bisherigen tadellosen Ruf zu seinem Nutzen gekonnt vor Gericht einsetzt oder Opfer einer Intrige? Fragen über Fragen die erst ganz am Ende aufgelöst werden und vieles nochmal in einem anderen Licht erscheinen lassen. Anfangs ist alles sehr realistisch, vor allem der Prozess rund um die Vergewaltigung zeigt sehr anschaulich wie schwer es ist objektiv zu bleiben und wie intensiv so eine Verhandlung für alle Beteiligten ist. Mit der Zeit nimmt die ganze Geschichte aber Ausmaße an, die mir persönlich doch etwas zu viel des Guten sind, teilweise schon sehr konstruiert wirken und dann auch nicht gänzlich überzeugen können je mehr man alles wirken lässt und gewisse Dinge hinterfragt. Auch der Fokus verlagert sich dann auch immer mehr in eine etwas andere Richtung als anfänglich gedacht. Letztendlich hat mich die Geschichte im weiteren Verlauf etwas verloren, was vor allem auch an den Figuren lag, die nur begrenzt Sympathien wecken, durchaus anstrengend sind und für die zweitweise einfach das Verständnis fehlt. Trotz etlicher Wendungen und Verstrickungen, fand ich die Handlung im Großen und Ganzen überraschend langatmig und obwohl es durchaus etliche Spannungsmomente gibt, ging es mir bei weitem nicht so unter die Haut wie erwartet, da es zumindest teilweise doch mehr Drama als echter Thrill für mich war. Die Geschichte selbst wird teilweise sogar etwas zermürbend, weil man irgendwann einfach nur noch alles hinterfragt und schon gar nicht mehr weiß wo einem der Kopf steht und das Ende noch lange nicht in Sicht ist, sondern immer noch eins draufgesetzt wird. Das Ende selbst schließt alles gelungen ab und löst alle noch offenen Fragen, aber ist dann auch eine persönliche Geschmackssache, denn mich konnten die abschließenden Entwicklungen nicht so ganz für sich gewinnen, einfach weil es mich nicht gänzlich überzeugt und ich mich mit gewissen Aspekte nicht recht anfreunden kann. Andererseits finde ich die Geschichte dann aber auch wieder unglaublich gelungen und großartig, wenn man an den Anfang der Geschichte zurückdenkt und wie sich alles tatsächlich verhält, selbst wenn mich nicht alles zu hundert Prozent überzeugen konnte, so zeigt das Ganze doch wie wenig man in andere Menschen hineinsehen kann und wie jeder sich selbst alles so zurechtlegt, dass es richtig erscheint bzw. Sinn ergibt, wenn man nicht den Mut aufbringt zu seinen Fehlern zu stehen und die Wahrheit zu sagen. Zugleich stellt sich aber auch die Frage ob Lügen jemals gerechtfertigt sind und wie zweischneidig auch die Wahrheit sein kann. Fazit: Eine Geschichte, die etliche Überraschungen zu bieten hat, aber es dann vielleicht auch einen Tick zu weit reibt und seine Glaubwürdigkeit in einigen Dingen einbüßt. Trotz der intensiven und gelungen Darstellung wie sich der Druck einer simplen Lüge immer weiter aufbaut, welche ungeahnten Konsequenzen sie nach sich ziehen kann und wie unterschiedlich die Motive zu lügen sein können, sowie die Darstellung zweier Seiten rund um eine Vergewaltigung, war es mir rundherum doch etwas zu viel Drama und leider auch trotz spannender Momente und etlichen Wendungen, überraschend langatmig. Dabei hatte ich dann auch so meine Probleme mit den Figuren und nicht alles ist wirklich schlüssig, dennoch ist es eine durchaus gute und dichtgesponnene Geschichte eingebettet in ein Netz aus Lügen, wo nichts nur schwarz oder weiß ist, auch wenn die Handlung mich bei weitem nicht so fesseln konnte wie anfänglich gedacht und ich es am Ende etwas schade fand, das so manche Figur letztendlich blasser blieb als gedacht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Vier. Zwei. Eins. Vier Menschen. Zwei Wahrheiten. Eine Lüge. - von miah - 22.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Inhalt: Auf einem Festival bemerkt Laura nach der Sonnenfinsternis zwei Menschen. Sie glaubt, eine Vergewaltigung gesehen zu haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe, die Frau schweigt. Lauras Freund Kit hat nichts gesehen. Es steht Aussage gegen Aussage. Der Mann gegen Laura. 15 Jahre später leben Kit und Laura mit neuen Namen zurückgezogen an einem geheimen Ort. Die Angst ist ständig greifbar. Was ist passiert? Meine Meinung: Schon von Anfang an spürt man die bedrohliche Stimmung. Als Leser hat man ständig das Gefühl, dass gleich etwas Schlimmes passieren wird. Die Kapitel wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. In beiden Zeiten scheint eine unsichtbare Bedrohung über Laura und Kit zu schweben. In der Vergangenheit geht es zunächst um das Festival in Cornwall, zu dem Laura und Kit gereist sind, um die Sonnenfinsternis zu beobachten. Die Geschichte wird hier erstmal aus der Perspektive von Laura erzählt. Das macht auch durchaus Sinn, denn immerhin ist sie es, die Jamie und Beth bemerkt und glaubt, dass Jamie Beth gerade vergewaltigt. Kit war in dem Moment nicht bei Laura. Im weiteren Verlauf steht dann eine Lüge bei Gericht im Mittelpunkt. Sie bestimmt das Leben von Jamie, Beth und Laura. Die Auswirkungen sind enorm. In der Gegenwart ist Laura schwanger und Kit reist ohne sie zu einer Sonnenfinsternis. Die Angst vor Beth und Jamie ist allgegenwärtig. Besonders Laura scheint sehr darunter zu leiden. Die Kapitel in der Gegenwart werden aus Lauras und Kits Perspektive erzählt. Da sich beide den Großteil der Handlung in der Gegenwart an unterschiedlichen Orten aufhalten, ist man als Leser bei beiden immer direkt dabei. Außerdem erhält man so einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden. Das Buch ist in die fünf Phasen der Sonnenfinsternis eingeteilt. Das fand ich sehr schön, denn so ergab sich eine schöne Parallele. Kit ist schon immer von Sonnenfinsternissen fasziniert und verbringt sein Leben damit, so viele wie möglich zu sehen. Die Phasen lassen sich hier auch auf den Kontakt zwischen den vier Menschen anwenden, um die es in dem Buch hauptsächlich geht: Kit, Laura, Jamie und Beth. Der Schreibstil hat mich durchweg begeistert. Die düstere Stimmung vom Anfang lässt nie nach. Besonders um Laura hatte ich ständig Angst. Es gibt auch weitaus mehr Kapitel aus ihrer Sicht, sodass ich mich ihr näherfühlte als den anderen Protagonisten. Man bekommt einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Auch wenn ich ihr Verhalten nicht immer gutheißen konnte, habe ich es immer verstanden, warum sie so gehandelt hat. Im Laufe der Geschichte wird nicht nur eine Lüge aufgedeckt. Es wird sich herausstellen, dass alle Protagonisten irgendwann gelogen haben. Allerdings gibt es dabei auch die eine oder andere Überraschung. Die Autorin versteht es sehr gut, ihre Leser hinters Licht zu führen. Es gab Ereignisse und Beweggründe, mit denen ich niemals gerechnet hatte. Ständig steht die Frage im Raum, was damals wirklich geschehen ist und wem man hier eigentlich glauben kann. Die Autorin führt geschickt die verschiedenen Handlungsstränge zusammen und schafft ein Gesamtbild, das man während des Lesens immer wieder hinterfragen musste, bis schließlich alles aufgeklärt wurde. Es steckt mehr dahinter als ich anfangs geglaubt habe. Das Ende ist schlüssig und lässt nur wenige Fragen offen. Ich bin jedenfalls damit zufrieden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Erin Kelly spielt mit uns & führt uns hinters Licht.Wem kann man da noch trauen? - von Stinsome - 21.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Bei diesem Buch wusste ich lange Zeit nicht, wie ich es am Ende bewerten würde, weil sich meine Meinung während des Lesens immer wieder verändert hat. Es handelt sich nicht um einen Thriller, bei dem man stetig unter Hochspannung steht und eine Aktion die nächste jagt, aber man kann auch nicht davon sprechen, dass es nicht durchgehend spannend ist, denn obwohl es handlungstechnisch eher ruhig ist lauert doch die ganze Zeit eine unbestimmbare Gefahr unter der Oberfläche. Man wird von der mysteriösen, geheimnisvollen Stimmung eingesogen und hat den ständigen Drang, weiterzulesen, weil man wissen möchte - nein, weil man wissen muss (!) - was sich in der Vergangenheit zugetragen hat. Neugierig macht schon die interessante Unterteilung des Buches in fünf Abschnitte - die fünf Phasen einer totalen Sonnenfinsternis. Sonnenfinsternisse spielen in diesem Thriller eine große Rolle, denn sie sind in Kits und Lauras Leben ein wichtiger Bestandteil und die einzige Sicherheitslücke. Das Paar hat sich mitsamt Namensänderung und Ortswechsel ein neues Leben aufgebaut, aber ihre Leidenschaft und ihr Interesse für Sonnenfinsternisse führt sie immer wieder an Orte, an denen Beth sie finden kann, denn sie weiß von diesem Interesse. Trotz dieser Ausgangssituation macht sich Kit zu Beginn des Buches auf die Jagd nach der nächsten Sonnenfinsternis und lässt seine mittlerweile schwangere Frau Laura schweren Herzens zurück. Schon hier setzt die unbehagliche Stimmung des Buches ein, denn das kann eigentlich nicht gutgehen. Die Autorin lässt uns abwechselnd in die Vergangenheit und die Gegenwart eintauchen, mal aus Lauras, mal aus Kits Sicht lesen und wir erfahren dabei nach und nach, was sich damals zugetragen hat, obwohl erst in der Gegenwart alles klar scheint. Die Vergangenheitsszenen haben mir zwei Drittel des Buches deutlich besser gefallen als die Gegenwartsszenen, denn Letztere plätschern lange nur unspektakulär vor sich hin und haben deswegen manchmal meinen Lesefluss gestört, weil die brodelnde Spannung, die in der Vergangenheit aufgebaut wurde, in diesen Passagen wieder gedämpft wurde. Das ändert sich aber, je weiter die Geschichte auf das Ende zusteuert. Ich hatte insgesamt dennoch den Eindruck, dass die Autorin manchmal zu weit ausgeholt und zu viele unwichtige Informationen hat einfließen lassen, was das Lesen manchmal etwas träge gemacht hat. Die zahlreichen Details und Erlebnisse zu den Sonnenfinsternissen fand ich jedoch sehr interessant und haben mir auch ein bisschen Lust gemacht, mich mit diesem Phänomen näher zu beschäftigen. Über die manchmal etwas ausufernden Beschreibungen lässt sich meiner Meinung nach hinwegsehen, denn die stetig vorhandene "stille" Spannung lässt trotzdem zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen. Die Autorin versteht es, den Leser in Fallen zu locken, ihm immer wieder einen Bären aufzubinden und ihn in Richtungen zu lenken, die weit von der Wahrheit entfernt sind. Am Ende sieht man sich mit einer Wahrheit konfrontiert, die überrascht, die alles auf den Kopf stellt und die die eigene Meinung über das Verhalten mancher Personen rückblickend stark verändert. Man muss seinen Eindruck von den Personen immer wieder revidieren, denn man kann zu keinem Zeitpunkt sicher sagen, wem man trauen kann und wem nicht und wer die Wahrheit sagt und wer nicht. Erin Kelly spielt mit dem Leser und ich für meinen Teil bin ihr immer wieder auf den Leim gegangen. Das wirklich Amüsante an meinem Leseerlebnis war die Tatsache, dass ich eine recht verrückte Theorie während des Lesens aufgestellt habe, an die ich nicht mal selbst wirklich geglaubt habe, weil sie ¿ zu verrückt war. Faszinierenderweise hat sich gerade diese als wahr herausgestellt, wurde von der Autorin aber noch mit Elementen ausgeschmückt, die diese Theorie glaubwürdig und nachvollziehbar machten. Anderenfalls hätte mir diese Wendung wohl nur ein ungläubiges Lachen entlockt. Es war eine Wendung, mit der man wohl nicht wirklich (nicht ernsthaft jedenfalls!) rechnet, die das Buch aber brauchte, um bleibenden Eindruck zu hinterlassen und das ist der Autorin bei mir auch gelungen. Fazit Insgesamt ein handlungstechnisch ruhiger, aber trotzdem spannender Thriller, der manchmal etwas zu weit ausholt, aber überraschende Wendungen, schwer einzuschätzende Charaktere und eine Vielzahl an Geheimnissen bietet, die das Lesevergnügen hochhalten. Mir fehlte zwar das gewisse Etwas, das mich völlig vom Hocker haut, aber ich fühlte mich sehr gut unterhalten und wurde überrascht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diejenigen, die mit ruhigen Thrillern, bei denen wenig Action, aber stetiges Miträtseln angesagt ist, etwas anfangen können. Ich vergebe 4 Sterne!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wenn die Wahrheit die Vergangenheit einholt... - von Biene2004 - 20.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Das Cover würde in der Buchhandlung ganz bestimmt meine Aufmerksamkeit erregen, da der Leser auf jeden Fall "einen zweiten Blick riskieren muss", um die Einzelheiten erfassen zu können. Clever gemacht! Auch die kurze Inhaltsangabe trug auf jeden Fall dazu bei, dass mein Interesse geweckt wurde. Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Erin Kelly ist locker und leicht verständlich, jedoch teilweise auch ziemlich "langatmig", sodass ich persönlich Schwierigkeiten hatte, mich von der Geschichte rund um Laura und Kit mitreißen zu lassen. Die teilweise doch sehr ausführlichen Vorträge zum Thema Sonnenfinsternis waren mir zu öde und auch zu weitläufig. Hinzu kommt, dass die Geschichte in den ersten Kapiteln meistens mehr oder weniger leicht und seicht vor sich hinplätschert, denn erstmal passiert nicht wirklich viel. Hier musste ich mich wirklich so manches Mal zum Weiterlesen überreden. Ich glaube, wenn ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde hätte lesen dürfen, hätte ich ganz bestimmt irgendwo in der ersten Hälfte abgebrochen¿ Die Hauptprotagonisten Laura, Kit und Beth werden insgesamt nicht so beschrieben, dass ich mit einer von ihnen von Anfang an sympathisiere, irgendwie werde ich bis kurz vor dem Ende mit keinem Charakter so richtig "warm". Und zum Schluss fiebert man wahrscheinlich ganz automatisch mit, weil alleine die Spannung was anderes schon gar nicht wirklich zulässt. Das Ende wiederum hält dann einige Überraschungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hätte! Hier ist es der Autorin Kelly wirklich total gut gelungen, die ganze Geschichte komplett anders aussehen zu lassen als es anfangs scheint. Auch die Spannung ist hier in den letzten Kapiteln zum Greifen nah, sowas hätte ich mir für dieses Buch schon viel viel eher gewünscht. Auch die einzelnen Charaktere bekommen hier endlich mehr "Farbe", als es wirklich darauf ankommt, wer die Wahrheit spricht und wer nicht. Ich habe selten so lange überlegt, wie viele Sterne ich vergeben möchte. Doch die Tatsache, dass ich dieses Buch sicherlich nicht zu Ende gelesen hätte, wenn ich es nicht im Rahmen einer Leserunde bekommen hätte, hat mich zu meinem diesem Ergebnis kommen lassen, dass ich trotz der wirklich spannenden und guten letzten Kapitel nicht mehr als drei Sternchen vergeben kann. Schade um so viel verschenktes Potenzial!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen... - von Sandra8811 - 15.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich fand den Hintergrund der Sonnenfinsternis spannend und der Klappentext klang sehr spannend. Cover: Das düstere Cover hat mich gleich auf den ersten Blick angezogen. Für mich war das Buch gleich klar ersichtlich als Thriller. Durch die einzelne Person zwischen den Bäumen vermutet man, dass es sich wohl um eine Flucht handelt oder darum, dass jemand alleine ist. Alles in allem finde ich das Cover großartig! Inhalt: Laura und Kit erleben 1999 die Sonnenfinsternis, kurz danach werden sie Zeuge einer Vergewaltigung, oder doch nicht? Ein Netz aus Lügen breitet sich aus, welches erhebliche Konsequenzen hat. Handlung und Thematik: Die Grundidee der Handlung fand ich gut. Allerdings war vor allem der erste Teil sehr langatmig und schleppend¿ Anfangs gings eigentlich sehr oft um Alkohol und Drogen. Die beiden Handlungsstränge der Vergangenheit und der Gegenwart sind super dargestellt, allerdings wirkte vor allem das Ende sehr konstruiert und unrealistisch. Die Sonnenfinsternis fand ich super dargestellt und die Sonnenfinsternis-Jäger sind ja tatsächlich real. Charaktere: Anfangs war mir Laura sympathisch. Sie ist eine hilfsbereite Person die gerne auch mal ihre Bedürfnisse nach hinten stellt. Dies hat sich allerdings mit der Zeit gelegt. Kit handelte nicht immer logisch, da ich Charaktere nicht mag, die sich durch große Dummheit irgendwo rein manövrieren (mehrfach!) konnte ich Kit bereits am Anfang nicht leiden. Beth war gut dargestellt, bei ihr war ich mir nie sicher was ich von ihr halten soll. Schreibstil: Das Buch war einfach geschrieben, allerdings vor allem am Anfang sehr langatmig und langweilig. Es wurde etwas besser, aber vom Hocker gehauen hat mich der Schreibstil nicht. Die Ich-Perspektiven-Wechsel fand ich gut und auch, dass man immer gleich wusste um wen es geht und zu welchem Zeitpunkt. Persönliche Gesamtbewertung: Leider konnte dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Ich fand auf den ersten Seiten die Charaktere gut, später aber nicht mehr. Die Handlung wirkte viel zu konstruiert und die Spannung fehlte zu Beginn ganz. Da ich im Mittelteil aber miträtseln konnte, was jetzt nun wahr ist und was nicht, fand ich es dann nicht soo schlecht. Wer gerne rätselt, ist mit diesem Buch gut bedient. Für den ersten Teil würde aber auch die gekürzte Leseprobe ausreichen¿
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Wahrheit kommt ans Licht - von sechmet - 12.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Wenn man das Cover betrachtet, sieht man eine Frau zwischen zwei Bäumen stehen. Farblich ist diese Szene in Graustufen gehalten. Die auf dem Cover groß geschriebenen Zahlen stechen hier zunächst mit ihrer Größe und der orangenen Farbe ins Auge. Erst der Untertitel "Vier Menschen, zwei Wahrheiten, eine Lüge" geben einen Hinweis auf den Inhalt des Thrillers. Denn hier geht es um vier Menschen, die zunächst eines gemeinsam haben. Sie sind alle auf einem kleinen Festival im Rahmen einer Sonnenfinsternis. Diese findet 1999 statt. Das Buch ist so aufgebaut, dass man erst so nach und nach erfährt, was alles in der Vergangenheit passiert ist. Denn immer wieder wird hier zwischen Gegenwart und Vergangenheit gewechselt. Einige interessante und auch unerwartete Wendungen fügen zum Ende alles zusammen. Gerade das macht auch die Spannung dieses Thrillers aus. Denn immer fragt man sich, was denn nun die Lüge ist und was die Wahrheit. Den Schreibstil von Erin Kelly finde ich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Außerdem hat sie die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet. Keiner von ihnen ist grau und farblos. Ganz im Gegenteil, denn alle haben ihre Ecken und Kanten und ihre Probleme. Geschrieben sind die einzelnen Kapitel jeweils in der ich-Form. Dabei lesen wir die Geschehnisse mal aus Lauras Sicht und mal aus der Sichtweise von Kit. Erin Kelly hat mit "Vier.Zwei.Eins." einen sehr spannenden Thriller verfasst. Dadurch, dass die Kapitel mal in der Vergangenheit spielen und mal in der Gegenwart, sowie zusätzlich die einzelnen Kapitel oftmals mit einem Cliffhanger enden, wird die Spannung zusätzlich erhöht. Das Buch entwickelte sich für mich zu einem echten Pageturner. Für mich war dieses Buch in diesem Jahr definitiv ein Highlight. Ich fand das Buch sehr spannend geschrieben, obwohl die Story an sich eher unspektakulär ist. Ob es tatsächlich in erster Linie dem Genre Thriller zugeordnet werden kann oder doch eher einem Spannungsroman, ist in diesem Fall wohl eine rein subjektive Entscheidung. Unter Strich ist es für mich egal, denn wichtig ist mir nur, dass ich dieses Buch gerne gelesen habe und es ungern zur Seite gelegt habe, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Wer spannend geschriebene Bücher dieses Genre gerne liest, sollte hier ruhig zugreifen. Ich wurde jedenfalls nicht enttäuscht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll wer sagt die Wahrheit? - von spozal89 - 12.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Ich betrachte sie im Spiegel. Das Etuikleid verbirgt ihre Kurven. Ich habe meine Haare, die langen, leuchtenden Haare, die er angeblich im Dunkeln erkennen konnte, zu einem braven Knoten gesteckt. Wir sehen...sittsam aus, das ist wohl das richtige Wort, obwohl mich niemal jemals so beschrieben hat. Wir sind nicht mehr die Mädchen vom Festival: die Mädchen, die ihre Körper und Gesichter golden bemalten und heulend unter dem Mond tanzten. Diese Mädchen gibt es nicht mehr, beide sind auf ihre Weise tot. Draußen schlägt eine schwere Tür zu, wir zucken zusammen. Sie ist ebenso nervös wie ich. Dann endlich schauen unsere Spiegelbilder einande an und stellen jene Fragen, die zu gewaltig und zu gefährlich sind, um sie laut auszusprechen. Wie konnte es dazu kommen? Wie sind wir hier gelandet? Wie wird es enden? Vier.Zwei.Eins war das erste Buch, welches ich von der Autorin Erin Kelly gelesen habe. Die Autorin wusste wirklich von Anfang an, wie sie den Leser verunsichert. Die Irrungen und Wirrungen waren bis zum Schluss super aufgebaut und es gab einige Entwicklungen, die ich so nicht gedacht hätte. Der Aufbau der Geschichte gefiel mir gut, denn durch die Gegenwart und die Vergangenheit wurde man gut in die Handlung aufgenommen. Allerdings gab es oft einige Passagen, die die Handlung in die Länge zogen und oftmals ging mir dieses viele hin und her auf die Nerven, weil man tatsächlich bis zur Hälfte des Buches nicht wirklich wusste was Sache ist. Erst auf den letzten 100 Seiten, nam die Geschichte dann nochmal die Fahrt auf und endlich wurde alles aufgedeckt. Wobei vieles recht unrealistischt und zu konstruiert erschien. Mit keinem der Charaktere wurde ich bis zum Schluss warm und letzenldich fand ich alle Personnen irgendwie seltsam. Der Plot der Geschichte war an sich gut, vorallem konnte man wirklich die Lüge von der Wahrheit nicht unterscheiden. Aber irgendetwas fehlt mir jetzt nach Abschluss des Buches, um eine wirklich positive Rezi schreiben zu können. Beim Lesen war es teilweise schon spannend, aber es war jetzt keines der Bücher, dass ewig in meinem Kopf bleiben wird. Daher würde ich 3,5 Sterne vergeben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Dieses Buch muss gelesen werden! - von Anne H. - 10.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Vier Menschen, zwei Wahrheiten,eine Lüge von Erin Kelly Titel: Der Titel dieser Geschichte ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt. Vier Menschen spielen hier die Hauptrolle, die jeder für sich sehr präzise ausgearbeitet sind. Der Leser kann sich in jede der Personen hineindenken und sich sein eigenes Bild hierzu machen. Zwei Wahrheiten hingegen wird der Leser nicht immer wissen, denn die Handlung ist so schön verkapselt erzählt, dass der Leser nicht immer wissen wird, wem er trauen kann und wem nicht und welches die eine Lüge sein wird. Cover: Das Cover ist nahezu magisch, denn es zieht durch seine Neongelben Zahlen die Blicke auf sich. Der Rest ist sehr düster gehalten und das macht dieses Cover zu etwas besonderem, denn es sagt bereits viel zu der Geschichte aus, die ebenfalls bis zur letzten Seite sehr düster ist, während immer wieder Neongelbe Momente aufblitzen, in denen der Leser denkt, endlich die Geschichte zu verstehen. Schreibstil: Erin Kelly schreibt ihr Buch in zwei Episoden. Die Zeitsprünge von Vergangenheit zur Gegenwart machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Oftmals lösen solche Sprünge Verwirrung bei den Lesern aus, hier ist jedoch jedes Kapitel betitelt, sodass der Leser unmittelbar weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet und welche Person seine Gedanken zu Grunde legt. Zudem ist das Buch in die Epochen der Sonnenfinsternis unterteilt. Stylistisch meiner Meinung nach eine sehr gute Wahl. Klappentext: Der Klappentext beschreibt Laura und Kit, die im Jahr 1999 ihre erste gemeinsame Sonnenfinsternis erleben und bei der Laura meint eine Vergewaltigung gesehen zu haben. Doch das Opfer schweigt. Jahre später lebt Laura gemeinsam mit Kit abgeschieden von der Welt und dennoch hat sie Sorge, dass das Opfer bei ihr vor der Tür stehen kann. Die Angst das etwas ans Licht kommt, das nicht ans Licht kommen soll, ist einfach zu groß. Ein sehr spannender Klappentext, der zum Lesen einlädt. Ein richtiger guter Cliffhänger. Der Leser will hier unbedingt wissen, worum es geht. Sehr gut. Inhalt: Kit ist ein eher verschlossener Typ, der sich für Sonnenfinsternissen interessiert. Andere Typen in seinem Alter sind da mehr auf Frauen bedacht. Eine Tages lernt er jedoch Laura kennen und sie scheint die Liebe seines Lebens zu sein. Gemeinsam reisen die beiden mit seinem Bruder und dessen Freundin nach Cornwall zu ihrer ersten gemeinsamen Sonnenfinsternis. Nachdem es wieder hell wird nach der totalen Schwärze meint Laura eine Vergewaltigung gesehen zu haben und der Ball beginnt zu rollen. Es folgen Aussagen bei der Polizei und eine Gerichtsverhandlung. Der Vergewaltiger wird zu Recht verurteilt. Meint der Leser zumindest. Doch nach und nach nimmt die Geschichte mehr Formen an und es ist nicht mehr eindeutig, ob das Opfer wirklich ein Opfer ist. Am Ende wird sich alles aufklären, doch mit dem Ende hätte wohl niemand gerechnet. Ich will hier gar nicht zu viel verraten, denn sonst wäre das Buch ja nicht mehr spannend. Also rein in die Buchhandlung und unbedingt das Buch kaufen! Fazit: Von der ersten Seite an ein klasse Buch, das gelesen werden sollte. Sehr spannend geschrieben, ein toller Aufbau, viele Momente in denen der Leser eine Gänsehaut bekommen wird. Erin Kelly weiß, wie man die Leser am Ball hält. Sehr sehr gut!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wer lügt, wer sagt die Wahrheit? - von KerstinT - 08.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Das junge Paar Kit und Laura wollen 1999 in Cornwall die totale Sonnenfinsternis bestaunen, doch dann werden sie Zeuge einer Vergewaltigung. Kit und Laura werden als Zeugen vor Gericht geladen, es kommt zur Verurteilung. Doch danach ist das Drama noch nicht zu Ende. Es fängt erst an. Denn das Opfer lässt Laura nicht in Ruhe. Bezeichnet wird dieses Buch als Roman. Dem Klappentext nach zu urteilen könnte man es als Thriller bezeichnen. Nach dem Lesen finde ich die Bezeichnung Roman doch passender. Denn das Buch braucht gut die Hälfte der Seiten um Spannung zu produzieren und endlich Schwung in die Handlung zu bringen. Anfangs plätschert alles nur vor sich hin. Man möchte zwar wissen, was passiert ist, warum Kit und Laura nun mit neuem Namen ohne soziale Medien und in ständiger Angst leben. Aber bis es dazu kommt, lesen wir sehr viel über Sonnenfinsternissen und andere Dinge, die gerade passieren. Wie gesagt, nach etwa der Hälfte des Romans wurde es spannend und es ging Schlag auf Schlag, sehr viele Lügen wurden sichtbar und es kam zu einigen überraschenden Wendungen. So war mir bis zum Schluss nicht wirklich klar, wie es ausgehen wird. Das ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Was ihr leider nicht gar nicht gelungen ist, ist gute und sympathische Charaktere zu erschaffen. Gerade durch die ganzen Lügen, die jeder verbreitet und die Geheimnisse/Verheimlichungen, die jeder hat, waren mir tatsächlich alle Charaktere unsympathisch. Man kann nicht sagen, dass die Charaktere nicht ausgearbeitet sind. Sie sind durchaus durchdacht. Denn sonst hätte es nicht zu diesen Wendungen kommen können. Aber sympathisch waren sie mir nicht. Was mich ebenfalls gestört hat war, dass die Handlung sehr konstruiert wirkte und zum Großteil auf Zufällen basierte. Ohne diese Zufälle wären viele Handlungen nicht möglich gewesen. Dadurch erscheint das Ganze wiederum konstruiert. Teilweise war die Handlung auch unstimmig. Auch wenn sich am Ende sehr vieles aufklärt, so manch ein Detail wurde von der Autorin wohl verdreht. Außerdem konnte mich die Geschichte nicht abholen und schon gar nicht fesseln. Gefallen hat mir, dass die Handlung immer abwechselnd von Kit und Laura erzählt wird. Und dann auch noch abwechselnd aus der Gegenwart und der Vergangenheit(1999-2000) erzählt wird. So war der Leser selbst in der Vergangenheit dabei und konnte sich ein Bild machen. Obwohl mir zunächst die Spannung fehlte, mir die Charaktere unsympathisch waren und auch die Handlung etwas zu konstruiert war, vergebe ich 3,5 von fünf Sternen. Denn die Geschichte an sich gefiel mir sehr - die Idee dahinter ist klasse. Die zweite Hälfte des Buches war gut. Die vielen überraschenden Wendungen waren ebenfalls klasse.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schein und Sein, Lügen und Schuld - Spannung garantiert! - von Webervogel - 02.08.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Der auf den ersten Blick seltsame Zahlentitel dieses Romans wird im Untertitel erklärt: "Vier Menschen. Zwei Wahrheiten. Eine Lüge." Und tatsächlich fängt mit der schicksalhaften Begegnung von vier jungen Menschen Anfang 20 alles an: Das Pärchen Laura und Kit ist zu einem Festival nach Cornwall gereist, um dort die totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999 zu erleben. Sonnenfinsternisse zu jagen ist Kits Hobby, er und sein Zwillingsbruder sind bereits als Kinder mit ihrem Vater quer um den Globus gereist um die spektakulären Phänomene mitzuerleben. Laura hingegen erlebt ihre erste Sonnenfinsternis und fühlt sich in ihren Grundfesten berührt. Trotz widriger Wetterbedingungen hätte es also ein wunderschöner Tag sein sollen - doch auf dem Rückweg von ihrem Aussichtspunkt wird Laura Zeugin einer Vergewaltigung. Zumindest wirkt es wie eine Vergewaltigung, obwohl der mutmaßliche Täter sofort behauptet, dass alles einvernehmlich sei. Da die Frau, Beth, das jedoch nicht bestätigt und auch sonst wie erstarrt wirkt, rufen Laura und Kit die Polizei. Die vier sehen sich im Mai 2000 vor Gericht wieder, als Zeugen, Angeklagter und Klägerin. Und das hätte eigentlich ihr letztes Aufeinandertreffen sein können, doch so ist es nicht ¿ Im März 2015 ist Laura schon lange mit Kit verheiratet und außerdem hochschwanger mit Zwillingen. Die beiden leben so anonym wie nur möglich in London, haben sogar ihren Nachnamen geändert. Der Grund: Die panische Angst vor Beth, die 15 Jahre zuvor als Opfer vor Gericht stand. Was ist nur passiert? Genau diese Frage wird nach und nach geklärt. Dabei wechselt Autorin Erin Kelly zwischen zwei Zeitebenen. Kapitel, die die Geschehnisse rund um die Sonnenfinsternis 1999 und die Gerichtsverhandlung im darauffolgenden Jahr schildern, wechseln sich ab mit solchen, die erzählen, wie Kit 2015 einer weiteren Sonnenfinsternis hinterherjagt, während Laura in Sorge um ihn in London sitzt. Außerdem wechseln auch immer wieder die Perspektiven: Mal schildert Laura die Erlebnisse, mal Kit. Manchmal sind kombinierte Zeit- und Erzählerwechsel ja verwirrend, aber Autorin Kelly verwebt alles so geschickt, dass die ständigen Brüche fast unmerklich geschehen und den Lesefluss überhaupt nicht stören, sondern bereichern: Es baut sich immer größere Spannung auf. "Vier.Zwei.Eins." wird nicht als Thriller, sondern als Roman bezeichnet, doch Nervenkitzel ist durch die erstaunliche Vielzahl von unvorhersehbaren und dennoch glaubhaften Wendungen garantiert. Meisterhaft beschreibt Kelly, wie eine Lüge in eine Abwärtsspirale voller weiterer Unwahrheiten führen kann und es letztlich keinen Ausweg aus der eigenen Schuld mehr gibt. Immer wieder wurden Situationen geschildert, bei denen ich mich unwillkürlich fragte, wie ich an Stelle der Figuren gehandelt hätte. "Vier.Zwei.Eins." handelt von Licht und Schatten, doch schwarzweiß ist die Geschichte bei Weitem nicht. Gegliedert ist dieses feine Erzählkonstrukt wie die fünf Phasen einer totalen Sonnenfinsternis: Erster Kontakt, Zweiter Kontakt, Totalität, Dritter Kontakt und Vierter Kontakt. Das ist nicht nur wegen Sonnenfinsternisjäger Kit wunderbar passend, sondern auch, weil es ebenfalls um Kontakte zwischen Menschen geht bzw. die Angst davor. Nicht nur die Sonne, sondern auch die Gemüter einiger Protagonisten scheinen sich im Laufe des Romans zu verdunkeln. Doch werden sie sich im Zuge des vierten Kontakts - der Mond verdeckt die Sonne nicht mehr - auch wieder lichten? Ich kann nur empfehlen, das selbst herauszufinden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll WOW! - von SBS - 31.07.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Laura und Kit sind ein junges, glückliches Paar, das gerade in Cornwall eine totale Sonnenfinsternis bestaunt hat, als Laura ein Portemonnaie findet. Sie kann da noch nicht ahnen, was sie als nächstes vorfinden wird und schon gar nicht, dass dieses Ereignis ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen wird. Es beginnt eine Geschichte, mit Lügen gespickt und Wahrheiten, die erst einmal einer Prüfung standhalten müssen. Der Plot klang vielversprechend und der Beginn hatte mich schon sehr neugierig gemacht. Die Neugier und die Frage, was überhaupt gespielt wird, haben mich immer weiter vorangetrieben, auch wenn es zu Beginn zwischendurch manche kleinere Länge gab. Zu Beginn war ich mir recht sicher, wer lügt und wer die Wahrheit spricht, aber im Verlauf der Geschichte kamen Zweifel auf und ich musste einfach mit rätseln. Der Sog wurde immer und immer stärker, sodass ich wünschte noch schneller lesen zu können. Letztlich hatte ich das Buch auch schon nach zwei Tagen gelesen, sehr zum Leidwesen meines Schlafes, aber ich konnte und wollte ab einem gewissen Punkt das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen und wird aus den Perspektiven von Laura und Kit geschildert. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, die Charaktere sind facettenreich und so ist es auch interessant, selbst wenn eher Alltägliches berichtet wird. Besonders gefiel mir, dass der Leser trotz der ganzen Zeitsprünge und Perspektivwechsel leicht folgen kann. Das Buch ist nicht nur ein "Roman" wie er angepriesen wird, sondern eine Mischung aus Thriller und Drama. Mich hat das Buch sehr überzeugt und selbst der letzte Abschnitt hielt noch eine Überraschung parat. Aber auch davor kamen viele Dinge erst nach und nach ans Tageslicht, die an sich stimmig waren, ich aber so nie auf der Rechnung hatte. Eine Wendung war so schockierend, dass man sich schon ein wenig fragt, wie es um die eigene Menschenkenntnis bestellt ist. Die Idee Sonnenfinsternisse in das Geschehen einzubauen fand ich großartig. Ganz und gar nicht 08-15, einfach mal (zumindest für mich) etwas ganz Neues und inhaltlich passt es wie Faust aufs Auge. Eine gelungene Idee, ein Verwirrspiel, das es in sich hat und eine intelligent Umsetzung - mir bleibt gar nichts anderes, als dieses Buch zu empfehlen und fünf Sterne zu vergeben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend, mitreißend und überraschend! Auf der Suche nach der Wahrheit! - von nuean - 29.07.2018 zu Erin Kelly „Vier.Zwei.Eins.“
Klappentext: Am Anfang stand der Betrug. Es folgte die Lüge. Dann war es nur noch Feigheit. Und keiner hatte die leiseste Ahnung, in welche Katastrophe uns das alle führen würde. Im Sommer 1999 erleben Kit und Laura eine totale Sonnenfinsternis in Cornwall. Beide sind jung und verliebt, sie sind fest davon überzeugt, dass sie noch viele solche Naturereignisse gemeinsam beobachten werden. Im fahlen Dämmerlicht danach, als sich der Schatten auflöst, glaubt Laura etwas gesehen zu haben. Eine brutale Vergewaltigung. Doch der Mann bestreitet alles. Die Frau schweigt. Seine Aussage gegen die von Laura. Monate nach der Gerichtsverhandlung steht die Frau plötzlich vor Lauras und Kits Tür. Schleicht sich auf merkwürdige Weise in ihr Leben. Nur Kit scheint zu sehen, was Beth Taylor wirklich ist: eine Bedrohung. 15 Jahre später leben Laura und Kit unter falschem Namen an einem geheimen Ort. Keine Kontakte in die sozialen Medien, kein Eintrag im Telefonbuch, nur gelegentliche Telefonate. Etwas liegt noch immer im Dunklen, Laura fürchtet es, und sie ahnt, dass sie nur einen Teil des Bildes sieht. Doch dann steht Beth Taylor plötzlich vor Lauras Tür. Und jetzt drängt die Wahrheit mit aller Macht ans Licht¿ Cover: Mir gefällt das Cover gut. Es wirkt sehr düster mit seinem dunklen Hintergrund. Die große Schrift, die einfachen Zahlen als Titel machen neugierig was dahintersteckt. Meine Meinung: Die Geschichte um Kit, Laura, Beth und Jamie wird aus Kit¿s und aus Laura¿s Sicht erzählt, dabei wechselt es auch immer zwischen den Geschehnissen der Vergangenheit und der Gegenwart. Mir gefallen solche Zeitsprünge immer sehr gut und auch hier hat die Autorin dadurch auch eine super Spannung erzeugt. Anfangs hatte ich zwar etwas Probleme und musste mir die Überschriften genau angucken und auch zum Schluss habe ich mal kurz den Überblick verloren. Aber ansonsten kann man sich aufgrund der Handlung schon denken, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Wechselnde Perspektiven finde ich auch immer gut, weil man so die Personen besser verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen kann. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und mitreißend. Die Charaktere gut beschrieben und so facettenreich, dass man sich mal in sie hineinversetzt und sie dann mal wieder nicht versteht. Den Anfang fand ich etwas langatmig. Die genauen Beschreibungen der Sonnenfinsternis haben mich auch etwas genervt. Aber die Phasen der Sonnenfinsternis sind auch vergleichbar mit den Phasen des Buches, deswegen passt es im Nachhinein sehr gut. Und nach einigen Kapiteln war ich mittendrin in der Geschichte und wollte unbedingt wissen, wer die Wahrheit sagt, wer lügt und wie alles wirklich war. Es ist ein ständiges Auf - und Ab. Am Anfang hatte ich eine klare Meinung, die sich dann aber immer wieder geändert hat, bis ich gegen Ende gar nicht mehr wusste wem man noch vertrauen kann. Es gibt so viele Wendungen, Überraschungen und Unvorhersehbares was die Spannung auf die Spitze treibt. Ich konnte ab der Hälfte das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende lässt mich sprachlos zurück, aber im Nachhinein macht vieles Sinn. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und mitreißend. Die Charaktere gut beschrieben und so facettenreich, dass man sich mal in sie hineinversetzt und sie dann mal wieder nicht versteht. Fazit: Spannend, mitreißend und überraschend! Auf der Suche nach der Wahrheit!
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