
Die Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie zählen zu den renommiertesten Fachpublikationen der Romanistik. Sie pflegen ein gesamtromanisches Profil, das neben den Nationalsprachen auch die weniger im Fokus stehenden romanischen Sprachen mit einschließt. In der Reihe erscheinen ausgewählte Monographien und Sammelbände zur Sprachwissenschaft in ihrer ganzen Breite, zur mediävistischen Literaturwissenschaft und zur Editionsphilologie.
The book series Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie, founded by Gustav Gröber in 1905, is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages.
The editors welcome submissions of high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism. The publication languages of the series are French, Spanish, Portuguese, Italian and Romanian as well as German and English. Each collected volume should be as uniform as possible in its contents and in the choice of languages.
Gelehrtenkorrespondenzen sind eine der authentischsten Quellen der Wissenschaftsgeschichte. Von dem Romanisten Gustav Gröber (1844-1911), der in Leipzig promoviert, in Zürich habilitiert wurde und danach in Breslau und Straßburg i. E. als Professor wirkte, gibt es bisher nur zwei publizierte Briefausgaben (mit Philipp August Becker und Hugo Schuchardt). Dank intensiver Suche konnten ca. 1000 weitere Briefe und Postkarten Gröbers aus europäischen und überseeischen Archiven und Bibliotheken zusammengetragen werden, die umfassend über seine Stellung als international anerkannter Forscher, akademischer Lehrer, Wissenschaftsorganisator und Herausgeber der bis heute bestehenden "Zeitschrift für romanische Philologie", des immer noch als Standardwerk geltenden "Grundriss der romanischen Philologie" sowie einer zu ihrer Zeit viel benutzten, aber heute kaum noch bekannten Textreihe (Bibliotheca romanica) informieren. Fast sämtliche Briefe sind auf Deutsch abgefasst, damals eine der Hauptsprachen der Gelehrtenrepublik."Beeindruckend ist die profunde Sachkenntnis des Herausgebers [. . .]"
Manfred Komorowski in: Informationsmittel (IFB) 26/4 (2018), http://www. informationsmittel-fuer-bibliotheken. de/showfile. php? id=9407
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