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Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020, Kate…
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Produktdetails

Titel: Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters
Autor/en: Christelle Dabos

ISBN: 3458177922
EAN: 9783458177920
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020, Kategorie Preis der Jugendlichen.
Originaltitel: Les Fiancés de l'hiver. La Passe-miroir 1.
Empfohlen von 12 bis 19 Jahren.
Übersetzt von Amelie Thoma
Insel Verlag GmbH

11. März 2019 - gebunden - 535 Seiten

Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause.
Eine unvergessliche Heldin, eine atemberaubende Welt von Archen und Familienclans, eine Geschichte, wie sie noch nicht erzählt wurde - Christelle Dabos hat mit ihrer Serie um die Spiegelreisende ein sagenhaftes Universum geschaffen, in dem man ewig verweilen möchte.
Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d'Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewonnen hatte, wurde der erste Band der Serie, Die Verlobten des Winters, publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die auf das Debüt folgenden Bände der Saga, Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast und Das Gedächtnis von Babel, erscheinen 2019 auf Deutsch im Insel Verlag. Gerade hat Christelle Dabos den vierten Band der Tetralogie fertiggeschrieben.


»Eine Geschichte voller Zauber und Magie in einer Welt, die so anders ist, als man sie kennt.«
World of Books and Dreams 14.05.2019
Kundenbewertungen zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Interessante Idee, langatmige Umsetzung! - von Anonym - 10.06.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Interessante Idee - langatmige Umsetzung Die Spiegelreisende - Die Verlobten des Winters ist der Auftaktband einer Tetralogie der Autorin Christelle Dabos. Klappentext und Cover haben meine Neugierde geweckt, der Einstieg in Christelle Dabos Fantasiewelt auf Ophelias Arche Anima hat mir gut gefallen, doch dann wurde es ziemlich düster und langatmig. Eigentlich hätte mir schon der etwas wirre Prolog über Gott und seinen Ärger, der nicht so recht zu einem Jugendfatasybuch passen will, stutzig machen sollen.. Protagonistin Ophelia wirkt anfangs sympathisch, etwas naiv, wirr und tollpatschig, doch man baut keine wirkliche Verbindung zu ihr auf. Ihren Verlobten Thorn lernt man noch weniger kennen. Vieles an der Handlung ist nicht wirklich nachvollziehbar: als Ophelia an Thorn verschachert wird, widerspricht niemand, obwohl Anima doch eigentlich stark matriarchisch geprägt ist, alsThorn so völlig ungehobelt und unverschämt auftritt. Andererseits führt sich Ophelia jedoch genauso kindisch auf... Die Handlung auf der Arche Pol, der Heimat ihres Verlobten Thorn, besteht schließlich nur noch aus Intrigen und Verrat. Ich hätte erwartet, dass Ophelia ihre magischen Fähigkeiten einsetzt, um hinter alle Geheimnisse und Intrigen zu kommen. Aber sie lässt sich zum Spielball verschiedener Personen machen, und es ist nicht mal klar, ob wenigstens Thorn auf ihrer Seite steht. Aber nachdem sie seine mögliche Sympathie ebenfalls total verstört, ist hier auch auf kein Happy End zu hoffen. Insoweit empfand ich die Handlung als düster, unlogisch und widersprüchlich. Schade, dieser Band könnte mich nicht überzeugen...
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Interessante Idee, langatmige Umsetzung! - von Anonym - 10.06.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Interessante Idee - langatmige Umsetzung Die Spiegelreisende - Die Verlobten des Winters ist der Auftaktband einer Tetralogie der Autorin Christelle Dabos. Klappentext und Cover haben meine Neugierde geweckt, der Einstieg in Christelle Dabos Fantasiewelt auf Ophelias Arche Anima hat mir gut gefallen, doch dann wurde es ziemlich düster und langatmig. Eigentlich hätte mir schon der etwas wirre Prolog über Gott und seinen Ärger, der nicht so recht zu einem Jugendfatasybuch passen will, stutzig machen sollen.. Protagonistin Ophelia wirkt anfangs sympathisch, etwas naiv, wirr und tollpatschig, doch man baut keine wirkliche Verbindung zu ihr auf. Ihren Verlobten Thorn lernt man noch weniger kennen. Vieles an der Handlung ist nicht wirklich nachvollziehbar: als Ophelia an Thorn verschachert wird, widerspricht niemand, obwohl Anima doch eigentlich stark matriarchisch geprägt ist, alsThorn so völlig ungehobelt und unverschämt auftritt. Andererseits führt sich Ophelia jedoch genauso kindisch auf... Die Handlung auf der Arche Pol, der Heimat ihres Verlobten Thorn, besteht schließlich nur noch aus Intrigen und Verrat. Ich hätte erwartet, dass Ophelia ihre magischen Fähigkeiten einsetzt, um hinter alle Geheimnisse und Intrigen zu kommen. Aber sie lässt sich zum Spielball verschiedener Personen machen, und es ist nicht mal klar, ob wenigstens Thorn auf ihrer Seite steht. Aber nachdem sie seine mögliche Sympathie ebenfalls total verstört, ist hier auch auf kein Happy End zu hoffen. Insoweit empfand ich die Handlung als düster, unlogisch und widersprüchlich. Schade, dieser Band könnte mich nicht überzeugen...
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Viktorianische Fantasy - von Julia Lindner - 10.06.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Christelle Dabos ist es auf perfekte Art gelungen, ihre Fantasy ins viktorianische Zeitalter zu versetzen, ohne dass es an einen halbseidenen Groschenroman vom Bahnhofskiosk erinnert. Die Erde wie wir sie kennen existiert nicht mehr; seit dem Bruch leben die Menschen in ihren Familien auf verschiedenen Bruchstücken, den sogenannten Archen. Jede Familie verfügt über andere Kräfte, die mehr oder auch weniger stark ausgeprägt sind. Ophelia wächst behütet auf Anima auf, kann durch Spiegel reisen und dank ihrer magischen Hände die Geschichte von Objekten lesen. Als sie zwangsweise mit dem eiskalten Thorn verlobt wird, muss sie mit ihm zum Pol, seiner Heimatarche, reisen; dabei nur unterstützt durch ihre Patentante. Doch das Leben dort birgt nicht nur aufgrund des eisigen Klimas Schwierigkeiten, dank der Nähe zum Mondscheinpalast wimmelt es auch vor Intrigen und Machtspielchen. In der ELLE wurde das Buch großspurig mit Harry Potter gleichgesetzt, was meiner Meinung nach völlig falsche Erwartungen schürt. Ich halte Die Verlobten des Winters für einen wirklich zauberhaften Reihenauftakt, seine Stärken liegen aber auf ganz anderem Gebiet als die (anfangs) doch noch recht kindlichen Zauberlehrlings-Bücher. Christelle Dabos legt den Fokus mehr auf die historisch angehauchten Elemente: Intrigen bei Hofe, Machtkämpfe unter verfeindeten Familien, ebenso wie zwischen den Herrschaften und ihrer Dienerschaft, und alle möglichen Schwierigkeiten, die amouröse Verstrickungen so mit sich bringen können- und das alles unter dem potenzierenden Einfluss der Magie. Auch die Sprache hat sich dem Schreibstil mit einem doch etwas verstaubteren Wortschatz angepasst, was dem Buch aber ncoh zusätzliche Authetizität verleiht. Damit spricht sie doch schon ein etwas reiferes Publikum an als J.K. Rowling. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Entwicklung der Charaktere. Vor allem Ophelia wächst im Laufe des Buches von einer zurückgezogenen, grauen Maus zu einer starken jungen Frau heran, die ihre Interessen zu verfolgen weiß, ohne ihre Stärke dabei vor ihren Feinden zu offenbaren. Fazit: Mich konnte das Buch sehr schnell für sich gewinnen und ich kann es kaum erwarten, bis der nächste Band erscheint!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine neue Fantasy-Welt - von Gerda - 28.05.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Eine sehr interessante Welt die sich mir auftut. Auf der Arche Anima wächst Ophelia, zurückhaltend und tollpatschig, inmitten ihrer Großfamilie auf und kümmert sich mit Hingabe um das Erbe ihrer Ahnen. Dieser Satz aus dem Klappentext hat mich richtig angesprochen. Wer und warum, würde auf die Idee kommen, Ophelia auf einen Eisplaneten zu versetzen? Ophelia ist eine Art Anti-Heldin. Sie möchte eigentlich ihr ruhiges ausgefülltes Leben weiterführen. Das erste Drittel des Buches war wunderbar. Eine in sich stimmige witzige Welt. Dann wurde es aber ernst. Ophelia und ihre Tante Roseline reisen los und zwar in eine furchteinflößende andere Welt. Doch nun kam es in meinen Augen zu einem Bruch. Ophelia und ihre Tante halten sich fast immer in geschlossenen Räumen auf. Man erhascht als Leser nur wenige Informationen über diesen Planeten und ihre Bewohner. Das zweite Drittel des Buches ist etwas zäh zu lesen. Hier hätte viel mehr gestrafft werden sollen. Im letzten Drittel geht es wieder etwas flotter zu. Leider bleibt mir der Verlobte Thorn sehr fremd. Er taucht nicht so häufig auf. Die Leichtigkeit vom Anfang des Buches ist irgendwie verschwunden. Und Ophelia hat sich verändert. Nicht mehr so naiv, ihre Intelligenz kommt immer mehr zum Vorschein. Nichtsdestotrotz, eine schöne neue Welt. Den nächsten Band werde ich auf jeden Fall lesen. Ich möchte doch wissen wie es mit Ophelia weiter geht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ophelias Reise - von manu63 - 15.05.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Die Verlobten des Winters ist der erste Band der Reihe Die Spiegelreisende der Autorin Christelle Dabos. Die ursprüngliche Welt ist zersplittert in Archen auf denen Familien mit unterschiedlichen Fähigkeiten leben. Auf der Arche Anima lebt Ophelia ein zurückgezogenes Leben als Museumsleiterin, sie kann durch Spiegel reisen und Dinge lesen, das heißt wenn sie mit ihren bloßen Händen einen Gegenstand berührt kann sie seine Geschichte auslesen. Ihre Ruhe ist vorbei als ihr eröffnet wird das sie den Adligen Thorn von der Arche Pol heiraten muss. Der Pol ist eine eisige Arche von der nicht viel bekannt ist. Verzagt reist sie mit ihrer Patentante zusammen mit Thorn zum Pol und erlebt dort eine gefahrvolle Zeit. Bei der Bewertung der Geschichte bin ich zwiespältig, Ophelia ist Anfangs ein eher schwacher Charakter der sich herumschubsen lässt und kaum Widerstand bietet. Wobei ihr durch die Gegebenheiten auch kaum Gelegenheit gegeben wird sich gegen die Entscheidungen, die über ihren Kopf hinweg getroffen werden, zu widersetzen. Auch ihre Familie möchte das sie Thorn heiratet. Thorn ist ein kalter und schroffer Mann der keinen an sich heran lässt. Woran das liegt erfährt der Leser im Verlauf der Geschichte. Dame Berenilde und ihre Art gegenüber Ophelia fand ich nicht erbaulich, was Ophelia alles durch sie erleiden muss fand ich schwer erträglich. Was mir gefallen hat ist die Entwicklung die Ophelia im Laufe der Zeit macht. Die weiteren Charaktere der Arche Pol sind schwer einzuschätzen und auch das es viele Illusionen gibt erleichtert Ophelias Leben nicht gerade. Das Frauenbild welches die Autorin entwirft finde ich sehr altertümlich und schwer verständlich. Ophelia darf nicht selber über ihr Leben bestimmen und muss sich dem fügen was die Ältesten für sie beschlossen haben. Danach versucht sie aber das Beste aus ihrer Lage heraus zu holen und findet zu einem Selbstvertrauen das sie vorher so nicht hatte. Das lässt auf eine bessere Zukunft hoffen in der Ophelia ihren Platz findet und ihre Gaben gut einsetzen kann. Für mich eine interessant erzählte Geschichte bei der ich immer wieder wissen wollte wie Ophelia aus ihrer misslichen Lage heraus kommt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gelungener Auftakt zu einer interessanten Fantasy-Serie mit viel Potential - von bookloving - 15.04.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Das Jugendbuch "Die Spiegelreisende - Die Verlobten des Winters" von der Debütautorin Christelle Dabos ist der gelungene Auftakt eines vielversprechende vierteiligen Fantasy-Epos, das uns mitnimmt auf eine fesselnde, abenteuerliche Reise in die fantasievollen Welten der Archen und Familienclans. Mit ihrer als Welterfolg gefeierten und nun auf Deutsch erschienen Serie "Die Spiegelreisende" entführt uns Christelle Dabos an der Seite ihrer äußerst liebenswerten Heldin Ophelia in eine magische, liebevoll ausgestaltete und äußerst faszinierende Fantasywelt, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint. Mit ihrem angenehm bildhaften und mitreißenden Schreibstil und vielen originellen magischen Details gelingt es recht leicht in die faszinierende Geschichte abzutauchen und sich in ihrer komplexen Welt zurechtzufinden. Schon bald sich entspinnt sich eine fesselnde Handlung voller hinterlistiger Intrigen, versteckter Drohungen, Grausamkeiten und finsterer Magie und herrlich facettenreicher, undurchsichtiger Charaktere, die einen zunehmend in ihren Bann zieht. Etwas schade ist, dass viele interessante Schauplätze dieser so fantastischen Welt wie der Mondscheinpalast, die Himmelsburg oder auch das System der Archen nur sehr vage beschrieben werden, so dass man kaum konkrete Vorstellungen von ihnen bekommt. Zum Ende hin warten derart viele Enthüllungen und Wendungen auf, dass man kaum noch zum Luftholen kommt. Die Enthüllungen zum Abschluss des ersten Bands machen unglaublich neugierig auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt. Ophelia ist eine wirklich interessante, komplexe Protagonistin, die mir auf Anhieb gefallen hat. Die Autorin hat sie sehr einfühlsam und lebendig beschrieben, so dass sie mit ihren Eigenarten und Verletzlichkeiten sehr authentisch und sympathisch wirkt. Wir lernen sie anfangs als eine wissbegierige, eigensinnige, eher tollpatschige und zurückhaltende junge Frau kennen, die sich in ihrer beschaulichen Welt im Museum ihres Großonkels am wohlsten fühlt und sich dort am liebsten um das Erbe der Ahnen kümmert. Als Animistin hat sie die besondere Gabe, die Vergangenheit von Gegenständen durch Berühren zu "lesen" und kann durch Spiegel reisen. Sehr gelungen schildert die Autorin, wie Ophelia - herausgerissen aus ihrem gewohnten Umfeld - sich ihren Schwächen und Unsicherheiten stellen muss, im Laufe der abenteuerlichen Handlung immer mehr an Persönlichkeit, Rückgrat und innerer Stärke hinzugewinnt und am Ende willensstark und unbeugsam ihren Weg geht. Auch der interessante Charakter von Ophelias Verlobtem Thorn ist sehr vielschichtig ausgearbeitet. Er zeigt sich anfangs sehr abweisend, verschlossen und kann seine Emotionen kaum an die Oberfläche lassen. Rasch wird aber deutlich, wie sehr er unter seiner Familienkonstellation zu leiden hat, ausgegrenzt und verachtet wird und sehr einsam ist. Er ist ein überaus faszinierender "Antiheld", weitgehend undurchschaubar und gefangen in einem Eispanzer, den ich dennoch schnell ins Herz geschlossen habe, auch wenn seine Gefühlwelt leider in diesem Band leider noch sehr im Dunkeln bleibt. Es bleibt sehr zu hoffen, dass die Autorin seinem Charakter in den Folgebänden noch deutlich mehr Tiefe und Profil verliehen hat. Ausgesprochen gut gefallen haben mir auch die verschiedenen Nebenfiguren, die oft sehr undurchsichtig angelegt sind, deren wahre Beweggründe erst nach und nach enthüllt werden und für so manche Überraschung sorgen. Ich bin sehr gespannt, welche Details hinzu kommen und wie sich ihre Charaktere im zweiten Band weiterentwickeln werden. Weniger gelungen ist allerdings der vom Verlag angestrengte Vergleich mit Joanne K. Rowlings Harry Potter, der hohe Erwartungen erweckt und an dem sich der Auftakt doch (noch) nicht ganz messen kann und auch nicht wirklich sollte! FAZIT Ein gelungener Auftakt zu einer fantasievollen, packenden und vielschichtigen Fantasy-Serie, die außergewöhnliche Fantasy-Unterhaltung abseits der üblichen Liebesgeschichten bietet!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nicht was ich erwartet habe - von himmelskeks - 11.04.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Auf einundzwanzig großen und unzähligen kleinen Archen, von der keine der anderen gleicht, haben die Menschen ein neues Zuhause gefunden, nachdem die Welt in Stücke zerbrochen ist. Auf der Arche Anima wächst Ophelia, zurückhaltend und tollpatschig, inmitten ihrer Großfamilie auf und kümmert sich mit Hingabe um das Erbe ihrer Ahnen. Ihre besonderen Fähigkeiten machen sie zu einer außergewöhnlichen jungen Frau - sie kann Gegenstände 'lesen' und durch Spiegel reisen. Ihr ruhiges Leben ändert sich schlagartig, als ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ausgerechnet die schüchterne Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen, um dort den adligen Thorn zu heiraten ... Begleitet Die Spiegelreisende in Die Verlobten des Winters, dem ersten Band von Christelle Dabos vierteiliger Saga, auf ihrem Abenteuer durch die atemberaubende Welt der Archen und Familienclans mit ihren magischen Fähigkeiten und tödlichen Intrigen! (Klappentext) »Diese Saga steht Harry Potter in nichts nach. Eine abenteuerliche Reise durch sagenhafte Welten!« So heißt es in der Elle . Allerdings kann ich mich dem nicht anschließen. Weder inhaltlich noch vom Niveau hatte dieses Buch meiner Meinung nach Verbindungen zu Harry Potter. Der Klappentext und die Leseprobe klangen sehr vielversprechend, leider ging es dann nicht wirklich aufwärts. Die Geschichte zog sich zunehmend, ich wurde leider nicht wirklich gepackt, weshalb ich fürs Lesen der vielen Seiten auch sehr lange gebraucht habe, länger als sonst. Schade, denn ich hatte mir viel von diesem Buch versprochen. Zu den Charakteren habe ich auch keine wirkliche Beziehung aufbauen können, sie waren mir durch die Erzählperspektive emotional einfach zu weit entfernt. Ich habe mir wirklich gewünscht, richtig ins Geschehen eintauchen zu können, aber das ist mir einfach nicht gelungen. So magisch, wie mir der Klappentext das Buch verkauft hat, war es nicht. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die Grundidee mit den Archen etc. sehr gut finde, die Umsetzung allerdings nicht. Meine Erwartungen waren hoch und wurden enttäuscht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gelungener Auftakt - von Küchenqueen - 06.04.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Die Welt ist in Stücke zerbrochen. Die Menschen haben auf unzähligen Archen ein neues Zuhause gefunden. Ophelia wächst auf der Arche Anima auf. Sie kümmert dich um das Erbe ihrer Ahnen. Ophelia hat mehrere besondere Fähigkeiten. Sie kann zum Einen Gegenstände lesen, zum Anderen durch Spiegel reisen. Doch eines Tages ändert dich ihr Leben durch eine Prophezeiung. Ophelia soll Thor heiraten, der auf der eisigen Arche lebt. Ein Jugendorganisation - ja, aber auch für Erwachsene sehr gut geeignet. Der Schreibstil ist passend für alle Altersgruppen und auch die Handlung wird jung und alt für sich gewinnen. Mit Ophelia hat man hier nicht gerade die typische Heldin. Sie ist schüchtern und tollpatschig - und das macht sie sympathisch!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zerbrochen und Anders - von bookvamp - 04.04.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Cover: Finde ich sehr schön und passend für die Geschichte. Man bekommt direkt einen Eindruck wie so eine Arche aussehen könnte. Persönlich finde ich das gut, da hier doch viel Fantasy gefragt ist. Inhalt: Die welt ist zerbrochen und es sind nur 21 große Archen übergeblieben. Zerbrochene Stücke die zu neuen Zufluchten geworden sind. Jede einzigartig anders, nicht nur vom Aussehen, sonders auch im Wesen der Einwohner, die darauf leben. So gibt es nicht nur verschiedene Charkterzüge, die auf den verschiedenen Archen besonders ausgeprägt scheinen, sondern auch Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Wie Ophelia, die durch Spiegelreisen kann und durch Berührung die Geschichte von Gegenständen erfassen kann. Sie lebt auf der Arche Anima und arbeitet dort in einem Museum, bis zu dem Tag, als entschieden wird, dass sie den Nachkommen der Pol-Arche heiraten soll, hier nimmt ihre Reise in eine neue Welt und ein neues Leben ihren Lauf. Meine Meinung: Die Welt ist magisch und auf ihre verschiedenen Arten scheint sie unendliche Möglichkeiten zu bieten. Die beiden Archen Anima und Pol könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich finde die Beschreibungen sehr schön und gelungen, es entsteht schnell ein Bild welches zunehmend mehr Gestalt annimmt. Die Charaktere haben mich faziniert, von Sympathie bis Abscheu ist alles dabei. Für mich haben viele Charaktere stark polarisiert, sodass ich mit den Charakteren mitgefühlt habe. Ein wenig irritierend fand ich allerdings die scheinbar unendliche Geduld von Ophelia, sie wird aus ihrer Heimat und ihrem Leben herausgerissen. Sie kommt auf eine andere Arche und wird nicht nur von ihrem Verlobten abgelehnt und gedehmütigt. Nie scheint sie sich zu wehren, was für mich nicht schlüssig war und auch nicht in den Kontext gebettet wurde. So wurde der Mittelteil für mich etwas langatmig und hätte mehr Spannung vertragen. Zum Ende wurde es aber nochmal spannend...daher bin ich auf den zweiten Teil gespannt. Fazit: Traumhafte Fantasywelt, spannende Charaktere. Viele interessante Fortsetzungmöglichkeiten, leichte Schwächen im Spannungsaufbau. Freue mich aber auf eine Fortsetzung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gelungener Auftakt der Reihe mit faszinierendem Weltenaufbau - von booklover2011 - 01.04.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Inhalt (dem Klappentext entnommen): Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegen-stände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesi-gen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Ta-ges Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zu-rückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause. Meinung: Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Ophelia geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle miterleben kann. Die authentischen und (mehr oder weniger) sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sehr gut dargestellt und beschrieben worden. Ophelia habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen, aber im Laufe der Geschichte hätte ich mir von ihr mehr Rückgrat gewünscht. Ab und zu kommt ihre starke Seite zum Vorschein und hier habe ich die Hoffnung, dass sich das in den Folgebänden ändern wird und sie ihre Stärke öfter zeigen wird. Der Weltenaufbau und die Grundidee mit den verschiedenen Archen und Ophelias Fähigkeiten gefallen mir ausgesprochen gut und ich wurde bestens unterhalten. Für mich ein gelungener Auftakt der Reihe, der jedoch noch ein paar Längen und Wiederholungen aufweist und da ich noch Luft nach oben sehe, gibt es wunderbare 4 von 5 Sternen. Fazit: Gelungener Auftakt der Reihe mit einer faszinierenden Grundidee und einem tollen Weltenaufbau.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bis ins kleinste Detail eine unfassbare Einzigartigkeit, die ihresgleichen sucht - von Nikola Sauerland - 01.04.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Wo wird dies nur hinführen? Und wann ist endlich Juli?? Die Welt ist in 21 Archen unterteilt. Zur Arche Anima gehört ein introvertiertes Mädchen, das sich als Spiegelreisende und Leserin von materiellen Gegenständen um das Erbe ihrer Ahnen kümmert. In Folge des Beschlusses der Matriarchinnen muss sie auf den kalten Pol ziehen, um Thorn zu heiraten, der nicht wärmer als der Pol zu sein scheint. Doch Thorn scheint noch das geringste Problem zu sein, denn ihre Schwiegerfamilie, der Drachenklan und die Fähigkeiten der Miragen bieten eine Gefahr und so manches Geheimnis. Um bestehen zu können, heißt es wachsam zu sein. Ophelia muss einen Gegenstand nur berühren, um dessen Vergangenheit zu kennen. Hinter diesem brillenbestückten, kleinen, unscheinbaren Mädchen verbirgt sich eine unfassbare Intelligenz, vor der ich nur meinen Hut ziehen kann. Sie ist stets gewissenhaft, lediglich durch ihre Neugier handelt sie manchmal eventuell etwas unbedarft. Ansonsten durchschaut sie vieles sehr gut, bleibt eben wachsam, ohne in die Offensive zu gehen. Sie möchte größere Probleme vermeiden, dabei aber trotzdem nicht ungerecht behandelt werden. Nach und nach wird ihr stiller Protest immer lauter, ich bin gespannt, wo dies noch hinführen wird, denn gerade Ophelias Wachsamkeit ist etwas ganz Besonderes. Anstatt offen zu rebellieren, agiert sie eher im Hintergrund und bringt so einiges in Erfahrung, das ihr sonst vielleicht verborgen geblieben wäre. Thorn wirkt wie gesagt sehr unterkühlt, zudem ist er noch von drahtiger Gestalt und verbreitet somit ein unheimliches Gefühl. Ophelia und auch anderen Personen gegenüber scheint er nichts empfinden zu können, begegnet ihnen wortkarg, ja fast schon erbost, überhaupt mit ihnen sprechen zu müssen. Ihre als Anstandsdame mitgereiste Tante Roseline ist ihre einzige Verwandte, zu der sie auf dem Pol noch eine Verbindung hat. Dabei ist diese sehr aufbrausend, oftmals das Gegenteil von Ophelia und verursacht gerade damit des Öfteren neue Spannungen. Ophelia scheint eher zu resignieren, dabei wird später deutlich, dass nicht immer alles so ist, wie es zu sein scheint. Aber auch die anderen Figuren sind in ihrer Komposition einzigartig, die Geschichte meidet Klischees, wo es nur geht und besticht gerade deshalb mit einer unfassbaren Spannung. Die Handlung ist in meinen Augen unvorhersehbar, wie so vieles am Pol. Wäre dies anders, würde man ja auch wieder mit Klischees arbeiten, oder? ;) Nach und nach entdeckt man immer wieder neue Ecken, verschlungene Beziehungen auf dem Pol und potenzielle Gründe der Ehe der beiden, obwohl Thorn relativ selten ein Teil des Geschehens ist. Vieles ist ungewiss bis auf die Vertrauensfrage. Niemandem kann man trauen, selbst Thorn warnt sie, ihm zu vertrauen. Wo dies noch hinführen wird? Signifikant ist vor allem der Schreibstil. Er scheint unscheinbar und erfasst gerade dadurch den Leser mit einer atemberaubenden Wucht. Die malerische Liebe fürs Detail lässt einen so manches mal die Gänsehaut auf den Armen spüren und einen vollständig in der Welt abtauchen, man möchte schon zu seinem Wintermantel gegen die Kälte greifen. Auch die Personifikationen geben der Geschichte etwas sehr Besonderes, Schillerndes. Diese Reihe wird mit Harry Potter verglichen, doch diese Reihe habe ich bisher nicht gelesen und fand allein schon die Idee nie so spannend, die Leseproben nie so vereinnehmend. Dieses Buch zu lesen war nicht einfach nur schön, es war ein richtiges Erlebnis, das einen nachdenklich und sprachlos zugleich zurücklässt, denn auch am Ende ist nicht klar, wer Freund, wer Feind ist und auch die Absichten bleiben stets undurchsichtig. Während des Lesens erlebt man außerdem manchmal altertümlichere Begriffe, die dem ganzen eine neue Tragweite geben. Ich kann nicht anders als dieser Geschichte die vollen 5 / 5 Sternen zu geben. Nichts spricht dagegen diese Reihe zu beginnen, denn man würde nur so viel missen. Auch nach einer gewissen Zeit, vermag ich es immer noch nicht richtig in Worte zu fassen, wie sehr einen diese Geschichte auf besondere Weise fesselt, gefangen nimmt. [3 Fest steht, dass ich vollständig hinter der Geschichte stehe und sich das wahrscheinlich so leicht auch nicht mehr ändern wird.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll schillerndes Universum - faader Auftakt - von spozal89 - 21.03.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Ophelia lebt auf der friedlichen Arche Anima. Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer Brille und einem langen Schal. Dabei hat die junge Frau ganz besondere Talente: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Eines Tages wird ihr Unheilvolles verkündet: Sie soll auf den eisigen Pol ziehen und den Adeligen Thorn heiraten. Wer ist der Mann, mit dem sie von nun an leben soll? Und warum wurde ausgerechnet sie auserkoren? Ohne zu wissen, was sie erwartet, macht sich Ophelia auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause. Die Spiegelreisenden steht Harry Potter in nichts nach.... So groß wurde für die Spiegelreisende geworben und natürlich hatte ich damit große Erwartungen an das Buch. Doch leider ging mit dieser Werbung der Schuss nach hinten los wie ich finde. Denn den Zauber, den Harry Potter versprüht, habe ich in diesem Buch leider nicht gefunden und habe ihn auf jeder Seite vergebens gesucht. Ophelia ist ein seh blasser Charakter und ich konnte nicht viel mit ihr anfangen. Für mich war sie zu sehr graues und stilles Mäuschen und ich hätte sie manchmal am liebsten gepackt und geschüttelt. Die Idee hinter den Archen und der magischen Welt hat mir gut gefallen, wobei ich mir bezüglich der Fähigkeiten noch mehr gewünscht hätte. Nach ungefähr 400 Seiten nahm die Geschichte dann ein wenig mehr Fahrt und Spannung auf und hat mich auf jedenfall besser unterhalten. Ich verstehe, dass gerade Mehrteiler zu Beginn immer eher ruhig sind, eine Geschichte muss schließlich reifen und es folgen ja noch mindestens 3 Bände, aber ein bisschen mehr Action hätte dem Buch sicherlich nicht geschadet und hätte dann vielleicht auch eine bessere Wertung von mir erhalten. Ich glaube, wenn ich nicht solche großen Erwartungen an das Buch gehabt hätt, hätte es vielleicht auch eine bessere Bewertung bekommen, aber so kann ich nur 2,5-3 Sterne vergeben. Ob ich die Folgebände lesen werde, weiß ich allerdings noch nicht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Der unvergleichliche Zauber der Archen! - von MiraxD - 18.03.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Die Spiegelreisende - Die Verlobten des Winters ist der Auftakt der Spiegelreisenden-Saga und das Debüt aus der Feder von Christelle Dabos. Ich war sofort Feuer und Flamme für dieses Buch als ich erfahren habe, dass es sich um französische Fantasy handelt, so habe ich noch nie irgendwelche Geschichten von französischen Autoren gelesen und war so gespannt, inwiefern sie wohl sich von den gewohnten deutschen und amerikanischen Fantasy-Genre unterscheidet. Und nun bin ich so unglaublich froh das Buch um Ophelia und die Archen gelesen zu haben! Das Cover finde ich echt wunderschön, zumal es vom Original übernommen wurde, was eine sehr gute Wahl war, denn man muss sagen, dass in diesem Fall das Original am besten zur Geschichte und ihrem altwinterlichen, aber einzigartigen Zauber passt. Passend zum Winter ist es in einem eisigen Blau gehalten und man erkennt als Motiv ein schwebendes Schloss, welches mich an das aus dem Ghibli-Film "Das wandelnde Schloss" erinnert, welches ich und die Autorin selbst lieben! Ich hatte genau dieses Bild dann auch von dem Setting der Himmelsburg in meinem Kopf. Echt super gelungen! Ophelia ist eine begabte Leserin und Spiegelreisende und lebt auf ihrer Arche, Anima, ein eigentlich friedliches Leben, wenn man von ihren alltäglicher Tollpatschigkeit und ihrer Andersartigkeit absieht. Während die anderen Mädchen sich an Schönheit übertreffen wollen, reicht es Ophelia mit ihrem alten Schal, der ein Eigenleben führt und ihrer runden Brille in der alten Vergangenheit zu lesen, zu fühlen, unauffällig zu bleiben. Das ändert sich schlagartig als sie gegen ihren Willen mit dem Adligen Thorn verlobt wird, der sich nicht nur als der größte Griesgram auf allen Archen herausstellt, sondern auch noch von einer anderen Arche, dem Pol, kommt. Durch ihre Verlobung zieht es Ophelia also in die Welt des Pols, die so ganz anders ist als ihre Welt der Anima. Intrigen, Spannungen, Etikette und Gefahren auf allen Seiten erwarten Ophelia und langsam, aber sicher lernt Ophelia den Pol und seine kalten Seiten kennen und kommt einem großen Geheimnis auf die Schliche Der Schreibstil und das Worldbuilding der Autorin haben mir so unglaublich gut gefallen, ich war total gefesselt von diesem ganzen lebendigen Fantasygebilde, die die Autorin geschaffen hat mit den Archen und den ganzen Gaben und Clans. Und von der Himmelsburg und dem Mondscheinpalast mal ganz abgesehen, da habe ich mich wirklich direkt in das Konzept verliebt, auch wenn sie so ihre Schattenseiten hat. Ab und zu haben sich jedoch in der ersten Hälfte ein paar kleine Längen reingeschlichen, dennoch hat mir die detailreiche Welt sehr gut gefallen! "Bei Thorn war sie auf alles vorbereitet gewesen. Gewalt. Verachtung. Gleichgültigkeit. Aber er hatte nicht das Recht, sich in sie zu verlieben." (Seite 355) - Zitat aus Die Spiegelreisende - Die Verlobten des Winters Dann zu den Charakteren. Solch undurchschaubare und einzigartige Charaktere habe ich schon lange nicht mehr getroffen, sie sind wahrlich wie von einer anderen Welt und so ganz anders als man es von anderen Büchern kennt. Ophelia war mir von Anfang an sehr sympathisch mit ihrer tollpatschigen und eher stilleren Art, auch wenn ich sie trotzdem als sehr charakterstark ansehe. Eine wundervolle Protagonistin, die in eine schwierige Welt geworfen wurde, die man liebend gerne begleitet! Aber auch die Nebencharaktere wie Thorn, Archibald, Berenilde, Roseline und noch mehr, sie alle sind einzigartig, authentisch und doch ungewöhnlich und vor allem kann man bei manchen nie richtig sagen, ob man sie mag oder nicht, sind sie gut oder nicht? Das macht es noch umso spannender! Auf dieses Buch habe ich mich so gefreut, denn es hörte sich total außergewöhnlich und neu an, die Parallele zu Harry Potter wurde ja gezogen, auch wenn ich sie im Nachhinein nicht ganz verstehe, denn es ist keineswegs wie Harry Potter, aber mindestens genauso fantasievoll. Die Charaktere und einfach die Magie über der ganzen Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen und hat mich immer zum Weiterlesen animiert. Ein bisschen hat sich die Handlung am Anfang zwar verloren, aber spätestens in der zweiten Hälfte konnte ich mich nicht mehr losreißen. Das Ende kam ziemlich unerwartet für mich und fühlt sie wie ein abrupter Cut an, denn die Handlung ist so offen und lange nicht vorbei, noch mehr als ich von einem Auftakt erwartet habe. Aber dafür freue ich mich umso mehr, dass die Folgebände in relativ kurzen Abständen rauskommen sollen. Ich bin nun offiziell ein großer Fan der Spiegelreisenden-Saga und vergebe wundervolle 4,5****, denn ich bin mir sicher, die nächsten Bände werden noch besser! :)
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Denver-Clan auf Extasy - eine wahrlich fantastische Welt mit extremen Charakter - von smartie11 - 18.03.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
"Wenn ihr mir folgt, werdet ihr den ersten Winter nicht überstehen." (S. 109) Meine Meinung: Über dieses Buch hatte ich schon einige sehr euphorische Meinungen gelesen, Vergleiche mit "Harry Potter" gab es da, oder auch Stimmen wie "Auf Anhieb ein Klassiker." Da stand es für mich schnell fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss! Mein persönliches "Leseerlebnis" hat über die gesamte Länge von rd. 530 Seiten aber stark variiert. Am Anfang war ich sehr schnell angefixt von der faszinierenden und phantastischen Grundidee dieses Buches. Ein zerstörter Erdball - und die Menschen leben nun auf 21 großen und 186 kleinen Fragmenten (genannt "Archen"), die wie in einem kleinen, eigenen Universum als Trabanten um den heißen Rest der Erde kreisen. Diese Archen weisen ganz unterschiedliche Lebensbedingungen auf und so haben sich auf ihnen Familienclans mit ganz besonderen Fähigkeiten entwickelt. Ein echt spannender Evolutionsgedanke! Die Protagonistin Ophelia ist ein wahrlich besonderer Charakter. Unscheinbar, tollpatschig aber absolut liebenswert und mit zwei phänomenalen Fähigkeiten gesegnet: Sie kann Dinge "lesen" (über Berührung von Gegenständen etwas über die Vorbesitzer erfahren) und durch Spiegel reisen. Wenn das mal nicht praktisch ist! Doch schnell wird Ophelia aus ihrer Komfortzone auf der Arche Anima herauskatapultiert, denn sie soll den ihr noch unbekannten Thorn von der Arche Pol heiraten. Dieser entpuppt sich aber schnell als anscheinend dauer-miesepetriges Ekelpaket, das von den Hochzeitsplänen genauso wenig begeistert ist wie Ophelia. Es folgt eine schon fast überstürzte Abreise zur Arche Pol, auf der nicht nur die klimatischen Bedingungen extrem lebensfeindlich sind und wo nicht wirklich so ist, wie es zu sein scheint Bis kurz nach der Ankunft auf Pol haben mich die Geschichte und das wirklich außergewöhnliche "Universum" dieser Geschichte regelrecht gefesselt. Im Folgenden fehlte mir dann aber eine spannende Rahmengeschichte. Es ging über viele Seiten hinweg "nur" um die Entdeckung der - zugegebener maßen - sehr faszinierenden Welt auf Pol und die Einführung weiterer, durchaus sehr schillernder Charaktere dort. Dennoch hat mir hier im Mittelteil eine stringente Storyline gefehlt. Hätte ich hier eine Bewertung abgeben müssen, wären es wohl mit Mühe und Not grade mal 3 Sterne geworden. Ab den ca. letzten 150 Seiten war ich dann aber doch noch voll und ganz in der Geschichte angekommen. Ab hier haben mich die Verschwörungen, Intrigen, Ränkespiele und das latent immer mitschwingende Misstrauen sowie die allgegenwärtige Gefahr regelrecht gefesselt, so dass mich das Buch am Ende doch durchaus zu überzeugen wusste. Auch wenn die Storyline für meinen Geschmack deutlich ausbaufähig bleibt, hat dieses Buch zwei sehr große Stärken, die es aus der literarischen Masse herausstechen lassen. Zum einen ist das die unglaublich faszinierende Welt mit ihren verschiedenen Archen und zum anderen sind das die absolut schillernden Außnahmecharaktere. Allen voran natürlich Ophelia und ihr "Verlobter" Thorn, dessen wahres ich selbst Ophelia ein Rätsel ist ("Dabei hatte sie nicht die leiseste Ahnung, wer er wirklich war: ein ungehobelter Bär? Ein wichtiger Staatsbeamter? Ein ruchloser Mörder? Ein Mann der Pflicht? Ein seit seiner Geburt entehrter Bastard? Das waren zu viele Facetten für einen einzelnen Mann, und sie wusste nicht, welche davon sie bald heiraten würde." - S. 162). Neben diesen beiden gibt es ein gutes Dutzend weiterer unglaublich starker, größtenteils sehr rätselhafter Charaktere, wie etwa der Botschafter Archibald (der Hobby-Deflorateur), der undurchschaubare Kavalier (auch wenn er so aussehen mag - keinesfalls die Unschuld in Person!) oder auch die Dame Berenilde, ein weiteres Fixum in dieser Geschichte, über deren Absichten man nur rätseln kann. Eine so heterogene Ansammlung außergewöhnlicher Charaktere findet man selten - und eine teilweise überraschende Charakterentwicklung ist vorprogrammiert. Besonders das Detail der "Super-Eigenschaften" der verschiedenen Clans hat mich dabei überzeugt, so können die Drachen beispielsweise jemanden durch reine Gedankenkraft verletzen, während die Familie Archibalds als "Gespinst" existieren. Wahrlich fantastisch! Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich voll und ganz überzeugen: Modern, locker, stellenweise aufmüpfig, immer wieder humorvoll und wunderbar bildlich (über Thorns Großmutter: "Sie erinnerte wirklich an eine Schildkröte, mit ihren langsamen Gesten, dem höckerigen Rücken, dem welken Hals und einem Lächeln, das wie ein Riss in ihrem runzeligen Gesicht klaffte." - S. 166). So macht das Lesen einfach Spaß! FAZIT: Verschwörungen, Intrigen, Täuschungen und Misstrauen - ein extrem faszinierendes, phantastisches Universum mit absoluten Außnahmecharakteren!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Mysterien der Archen - von Meliha Kocak - 17.03.2019 zu Christelle Dabos „Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters“
Ich hatte keine zu hohen Erwartungen an das Buch und daher bin ich auch ziemlich zufrieden mit der Lektüre. In ihrer Heimat geht Ophelia in ihrer Leidenschaft auf. Sie ist unglaublich gut im Lesen , sie kann bei Berührung die Geschichte einer Gegenstandes ergründen und ist darin auch besser als jeder Andere. Sie arbeitet im Familienmuseum und kümmert sich liebevoll um die Exponate dort. Desweiteren kann sie von einem Spiegel zum nächsten reisen, aber das tut sie eher der Gemütlichkeit halber. Als sie gegen ihren Willen verlobt wird, kann man sich schon denken, was die Motive für diese unwahrscheinliche Verbindung sein könnten. Und Ophelia ist ziemlich entsetzt von ihrer Lage, denn sie muss sich von allem verabschieden, das sie kennt. Und doch lässt sie sich nicht unterkriegen. Auch wenn sie vor mysteriösen Gefahren gewarnt wird, macht sie sich lieber ein eigenes Bild, als unwissend zu bleiben. Und Ophelia ist auch ehrenhaft, denn obwohl sie durch ihre Fähigkeit so viel zu ihrem Vorteil wissen und erfahren könnte, ist das gegen ihre Ethik. Ihr Verlobter Thorn ist sehr verschlossen und man erkennt schnell, wie einsam er ist. Ich habe ihn schnell ins Herz geschlossen, auch wenn man leider nicht so viel von ihm sieht, wie ich gern hätte. Von dem größten Teil seiner Familie verstoßen und wegen seiner hohen Machtposition gehasst - wie kann man da nicht Mitleid mit ihm haben? Die Geschichte bietet einige interessante Schauplätze und damit auch so einige diverse Charaktere, die verschiedene Arten von Magie mit sich bringen. Ich hätte gern mehr Magie gehabt! Denn so interessant die Details auch waren, hatte ich einfach nicht genug davon. Auch von den Archen, der Himmelsburg und dem Mondscheinpalast hatte ich kein richtiges Bild im Kopf. Das Cover finde ich aber richtig schön und phantasievoll! Die Intrigen und der viele heimliche Hass waren ziemlich spannend und die Magie fügte sich da sehr gut ein. Die Charaktere waren oft nicht leicht zu durchschauen, weil sie alle ihre skurrilen Eigenarten hatten, die sie seltsam charmant gemacht haben. Durch diesen Schreibstil kommt vermutlich auch der Vergleich mit Harry Potter, der auf dem Klappentext Leser ködern soll. Fazit Die Verlobten des Winters hatte teilweise auch seine Längen und viele Geheimnisse, aber diese magische Welt und die kuriosen Charaktere haben mir wirklich gut gefallen!
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