Endlich ist der dritten Renni und Monika Krimi da. Denn Ruth Gogoll ist mit der Schaffung der zwei Charaktere ein echter Glückgriff gelungen. Die Interaktion und Kommunikation der beiden, zaubert einem stets ein Schmunzeln oder Lächeln auf die Lippen, auch wenn in dieser Story die persönliche Ebene der beiden etwas in den Hintergrund getreten ist. Verständlich, jedoch auch sehr schade, denn das hat die beiden ersten Bücher noch mehr getragen, noch interessanter gemacht.
Jedoch geht es hier ja um einen Krimi - um die Tat, das Delikt, das Verbrechen und seine Geschichte drum herum. Die Story an sich ist gelungen, doch für mich manchmal etwas langatmig und verstrickt sich in offensichtlichen Gedankengänge oder wiederholende Erklärungen. Das flacht etwas den Spannungsbogen ab. Ist aber Geschmackssache und bei den vielen Verwicklungen vielleicht auch manchmal nötig. Ich denke, wer ein Krimi-Fan ist wird die Geschichte mögen und auch spannend finden.
Auch wenn ich persönlich absolut kein Krimi-Fan bin, freue ich mich schon auf den nächsten Renni und Monika Krimi, denn schon alleine die Interaktion der beiden ist das Lesen wert.
P.S. Ein kleiner Wehrmutstropfen für den Gerechtigkeitssinn gibt noch. Ein Epilog wäre noch toll gewesen, wo eine gewisse Person noch ihr Fett abgekriegt hätte und alles wieder zu Recht gerückt wird. Wenigsten in der Fiction wäre das toll gewesen.