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Das Dorf der toten Seelen

Psychothriller.
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Produktdetails

Titel: Das Dorf der toten Seelen
Autor/en: Camilla Sten

EAN: 9783959679442
Format:  EPUB
Psychothriller.
Originaltitel: Staden.
Übersetzt von Nina Hoyer
HarperCollins

5. Mai 2020 - epub eBook - 448 Seiten

Stranger Things meets Scandinavian Crime

Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren verschwanden unter ungeklärten Umständen alle Bewohner von einem Tag auf den anderen. Kurz zuvor zog ihre Großmutter von dort weg. Alice will herausfinden, was damals geschehen ist. Mit ihrem Team bricht sie zu dem einsamen Ort auf. Doch bald geschehen seltsame Dinge. Die Handys haben keinen Empfang, im Walkie-Talkie ist ein heiseres Lachen zu hören. Und kurz darauf ist der erste aus dem Team tot. Wer ist außer ihnen noch in Silvertjärn? Was ist damals passiert? Und vor allem: Werden Sie diesen grausamen Ort lebend verlassen?

Das erste Buch von der Tochter der Bestsellerautorin Viveca Sten!

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Typisch skandinavischer Thriller mit Gänsehautgarantie - von Büchermaulwurf - 24.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Alice Linstedt plant einen Dokumentarfilm über die ehemalige Bergarbeitersiedlung Silvertjärn, Schwedens einige Geisterstadt, zu drehen. In 1959 verschwanden hier alle 900 Einwohner unter bis heute ungeklärten Umständen von einem Tag auf den anderen, nur ein Säugling wurde gefunden. Alice hat einen biografischen Bezug zu Silvertjärn, denn ihre Großmutter ist dort aufgewachsen und kurz vor dem Verschwinden der Bewohner fortgezogen. Nun kommt sie mit ihrem vierköpfigen Team zu Probeaufnahmen in den verfallenen Ort, in der Hoffnung herauszufinden, was damals geschehen ist. Doch kurz nach der Ankunft geschehen unheimlichen Dinge, die ihnen das Gefühl geben, nicht allein in dem verlassenen Ort zu sein. Ihre Handys haben hier keinen Empfang und so sind sie von der Außenwelt abgeschnitten, als ein Teammitglied spurlos verschwindet und ein anderes ermordet wird. Werden sie den Ort je wieder lebend verlassen? Nach der Leseprobe hatte ich hohe Erwartungen, die nicht enttäuscht wurden. Ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte. Der Schreibstil von Camilla Sten war für einen Erstling sehr fesselnd und angenehm zu lesen, so dass ich das Buch kaum zur Seite legen wollte. Sie erzählt sie Handlung auf zwei Zeitebenen, die sich abwechseln - heute und damals (1959), die sie sehr geschickt miteinander verwoben hat. In der Gegenwart folgen wir Alice und ihrem Team bei ihrer Erkundung des verlassenen Dorfs und haben durch die Ich-Pespektive das Gefühl hautnah dabei zu sein. Die unheimlichen Dinge, die passieren, sorgten bei mir für so manche Gänsehaut, ebenso wie die düstere Atmosphäre des verfallenen Dorfes. Außer Alice hat auch ihre psychisch angeschlagene Freundin Tone einen biografischen Bezug zum Dorf, denn ihre Mutter war der überlebende Säugling von damals. Als sie plötzlich verschwindet, beginnt die Situation zu eskalieren. Es war sehr spannend zu verfolgen, wie sich aus dem anfangs harmlosen Filmprojekt ein Kampf ums Überleben entwickelte. Der andere Erzählstrang schildert die Geschehnisse in 1959 aus der Sicht von Alices Urgroßmutter Elsa und durch Briefe von ihrer Tochter Aina, die diese an ihre Schwester (Alice Großmutter) schrieb. So erfährt man häppchenweise was damals wirklich geschah. Die meisten Sympathien hatte ich für Elsa, die für ihre Zeit eine sehr starke Frau war, hilfsbereit und stets mit einem offenen Ohr für die Probleme der anderen Dorfbewohner. Sie kümmert sich rührend um eine Außenseiterin im Dorf, selbst gegen die Widerstände der Dorfbewohner und des neuen Pfarrers. Diese Rückblenden fand ich besonders fesselnd. Die Auflösung war für mich überraschend, schlüssig und nachvollziehbar, auch wenn nicht alles erklärt wurde. Camilla Sten ist ein spannender und düsterer Thriller mit leichten Horrorelementen ganz in der skandinavischen Tradition gelungen. Mir hat er sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Buch das man nicht mehr aus der Hand legen kann - von Irma B. - 19.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Ich war für 3 Tage für nichts anderes zu haben. Wenn ich meine Ansicht über diesen Thriller in ein Wort fassen sollte, wäre es, fesselnd. Habe sofort nach weiteeren Werken der Autorin gesucht, leider braucht sie wohl noch etwas Zeit, bis das nächste erscheint. Wenn es eine Minikritik gibt, dann wäre sie auf wenige sprachliche Schwächen gerichtet, was auch der Übersetzung geschuldet sein kann.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schlüsselfigur - von Hennie - 18.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Mit großer Erwartung ging ich an dieses Thrillerdebüt heran. Nicht ganz unschuldig daran waren die Worte, mit denen das Buch der Tochter von Bestsellerautorin Viveca Sten beworben wurde. Stranger Things meets Scandinavian Crime . Alice Lindstedt, die Ich-Erzählerin, die gerade ihren Abschluß der Stockholmer Filmhochschule erhalten hatte, wollte sich einen lang gehegten Traum erfüllen und einen Film über Silvertjärn drehen. Als Projektleiterin begibt sie sich mit ihrem vierköpfigen Team in den entlegenen Grubenort im dünn besiedelten Waldgebiet von Norrland. Durch ihre Großmutter, die kurz zuvor von dort weggezogen war, erfuhr sie von dem mysteriösen Fall, der sich dort vor 60 Jahren zugetragen hatte. Die Einwohner verschwanden spurlos. Nur ein weiblicher Säugling blieb schreiend zurück und eine grausam zugerichtete Leiche hing an einem Pfahl. Mit dieser Ausgangssituation wurden bei mir schon klare, fesselnde Spannung und eine gesicherte Hoffnung auf eine interessante Geschichte aufgebaut. Ich wollte natürlich wissen, was es mit den Verschwundenen auf sich hat. Doch der gesamte Ablauf der Handlung ist für meinen Lesegeschmack zu langatmig geraten. Vor allem der Teil aus der Gegenwart ( Heute ), der sich zudem ständig mit dem Damals Strang abwechselte, geriet zu ausschweifend, dümpelte zu lange vor sich hin, verharrte im Übernatürlichen. Die Querelen, die Alice mit Emmy, der ehemaligen Freundin hatte, empfand ich als uninteressant. Was nun eigentlich in ihrer gemeinsamen Vergangenheit passiert war, warum die Beziehung kompliziert war, erschloß sich mir nicht. Auch die anderen Charaktere des Teams blieben blaß und waren für mich nicht mehr als Staffage. Ein Knistern im Walkie-Talkie, eine scheinbar fremde Gestalt im Schatten, ein Fußabdruck, leere, dunkle Fensterhöhlen. Das und noch weitere unerhebliche Gruselelemente, selbst die Todesfälle erzeugten bei mir kaum Spannung, höchstens Verwunderung. Um das zu erklären, müsste ich spoilern! Die Ereignisse des Jahres 1959, das Jahr des geheimnisvollen Verschwindens der Bewohner, werden dramatischer erzählt und ich erhielt bald eine Ahnung, worauf es hinauslaufen würde. Es gibt eine Schlüsselfigur, die die Geschicke des Ortes lenkte. Bis Bewegung in die Geschichte kommt, dauerte es leider viel zu lange. Das geschah erst um S. 250 herum bei meinem 333 Seiten umfassenden ebook. Das Ende überraschte mich nicht sonderlich. Die Autorin verfügt über Schreibtalent. Das möchte ich ihr nicht absprechen. Das Debüt von Camilla Sten besitzt großes Potential, was leider unzureichend und nicht schlüssig umgesetzt wurde. Für mich war vor allem das abrupte Ende mehr Fantasy als Thriller!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Tote Hose statt tote Seelen - von misspider - 14.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Was hatte ich mich auf diesem Roman gefreut! Stranger Things meets Scandinavian Crime heißt es in der Buchbeschreibung, und zusammen mit dem düsteren Cover hat mich das überzeugt, das Buch unbedingt zu lesen. Leider bliebt die Geschichte um Längen hinter meinen Erwartungen zurück. Es wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Damals, in der Vergangenheit, kam ein charismatischer Pfarrer nach Silvertjärn, der die Dorfbewohner alsbald in seinen Bann zog...was passierte, wird aus der Sicht von Elsa erzählt, die sich um die allein lebende, geisteskranke Birgitta kümmert. Elsas Töchter gehen eigene Wege: Margareta ist in die Stadt gezogen, und Aina wird zur Gehilfin des Pfarrers. Heute, in der Gegenwart: Silvertjärn ist eine Geisterstadt, niemand weiß was damals mit den Einwohnern geschah, nur ein einziges Baby wurde lebend entdeckt und Birgitta wurde tot aufgefunden. Alice, die Enkelin von Elsa, will mit einer kleinen Gruppe einen Dokumentarfilm über Silvertjärn drehen, und dafür fahren sie für ein paar Tage zum Filmen dorthin. Aber es gibt Spannungen in der Gruppe, zu der Alices Freundin Tone - die Tochter des damals zurückgelassenen Säuglings - und ihre frühere beste Freundin Emmy gehören, mit der sie sich jedoch überworfen hatte. Bald empfangen die Walkie Talkies unerklärliche Stimmen und Geräusche, und es scheint als wäre die Gruppe nicht alleine in Silvertjärn... An und für sich eine grandiose Ausgangssituation für einen düsteren, unheimlichen und schockierenden Thriller - egal ob es die erhofften Horroreinschübe gibt oder nicht. Aber leider hat das Buch keine meiner Erwartungen wirklich erfüllt, und etwas in der Art von Stranger Things sucht man hier vergeblich (wer denkt sich bloß immer solche hanebüchenen Vergleiche aus?). Die Charaktere bleiben durchweg blaß - Alice und Emmy benehmen sich wie verzogene beleidigte Kinder, Tone ist irgendwie merkwürdig bleibt aber diffus, und die beiden Männer sind einfach nur notwendige Anhängsel, um eine 5er-Gruppe daraus zu machen. Dementsprechend fand ich die Heute-Kapitel weitestgehend langweilig, da mich die Gruppendynamik überhaupt nicht fesseln konnte. Es gab viel lahmes Gerede und die Handlungen wirkten entweder trotzig oder unüberlegt. Im Gegensatz dazu haben mir die Damals-Kapitel recht gut gefallen, obwohl schon bald klar war was hier Sache ist. Leider wurde viel zu wenig auf die Beweggründe eingegangen, die Erklärungen am Ende waren klischeehaft und nicht wenig originell. Trotzdem: für sich genommen und mit weiteren Details versehen hätte man daraus einen hervorragenden historischen Thriller machen können. Gegen Ende nahm das Buch zwar an Spannung zu, das konnte die maue erste Hälfte und den dahin plätschernden, oft zu willkürlich wirkenden Verlauf aber nicht wettmachen. Auch der Schreibstil hat mich nicht gefesselt, vor allem die Ich-Erzählperspektive der Gegenwarts-Kapitel haben mich nicht angesprochen, was aber sicher auch daran lag dass mir Alice nicht sympathisch war (wie eigentlich alle aus der Gruppe). Fazit: einige gute Ansätze und Ideen, aber das Gesamtergebnis konnte mich letztendlich - und vor allem bei den durch den Werbeslogan geweckten Erwartungen - nicht überzeugen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Tote Hose statt tote Seelen - von misspider - 14.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Was hatte ich mich auf diesem Roman gefreut! Stranger Things meets Scandinavian Crime heißt es in der Buchbeschreibung, und zusammen mit dem düsteren Cover hat mich das überzeugt, das Buch unbedingt zu lesen. Leider bliebt die Geschichte um Längen hinter meinen Erwartungen zurück. Es wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Damals, in der Vergangenheit, kam ein charismatischer Pfarrer nach Silvertjärn, der die Dorfbewohner alsbald in seinen Bann zog...was passierte, wird aus der Sicht von Elsa erzählt, die sich um die allein lebende, geisteskranke Birgitta kümmert. Elsas Töchter gehen eigene Wege: Margareta ist in die Stadt gezogen, und Aina wird zur Gehilfin des Pfarrers. Heute, in der Gegenwart: Silvertjärn ist eine Geisterstadt, niemand weiß was damals mit den Einwohnern geschah, nur ein einziges Baby wurde lebend entdeckt und Birgitta wurde tot aufgefunden. Alice, die Enkelin von Elsa, will mit einer kleinen Gruppe einen Dokumentarfilm über Silvertjärn drehen, und dafür fahren sie für ein paar Tage zum Filmen dorthin. Aber es gibt Spannungen in der Gruppe, zu der Alices Freundin Tone - die Tochter des damals zurückgelassenen Säuglings - und ihre frühere beste Freundin Emmy gehören, mit der sie sich jedoch überworfen hatte. Bald empfangen die Walkie Talkies unerklärliche Stimmen und Geräusche, und es scheint als wäre die Gruppe nicht alleine in Silvertjärn... An und für sich eine grandiose Ausgangssituation für einen düsteren, unheimlichen und schockierenden Thriller - egal ob es die erhofften Horroreinschübe gibt oder nicht. Aber leider hat das Buch keine meiner Erwartungen wirklich erfüllt, und etwas in der Art von Stranger Things sucht man hier vergeblich (wer denkt sich bloß immer solche hanebüchenen Vergleiche aus?). Die Charaktere bleiben durchweg blaß - Alice und Emmy benehmen sich wie verzogene beleidigte Kinder, Tone ist irgendwie merkwürdig bleibt aber diffus, und die beiden Männer sind einfach nur notwendige Anhängsel, um eine 5er-Gruppe daraus zu machen. Dementsprechend fand ich die Heute-Kapitel weitestgehend langweilig, da mich die Gruppendynamik überhaupt nicht fesseln konnte. Es gab viel lahmes Gerede und die Handlungen wirkten entweder trotzig oder unüberlegt. Im Gegensatz dazu haben mir die Damals-Kapitel recht gut gefallen, obwohl schon bald klar war was hier Sache ist. Leider wurde viel zu wenig auf die Beweggründe eingegangen, die Erklärungen am Ende waren klischeehaft und nicht wenig originell. Trotzdem: für sich genommen und mit weiteren Details versehen hätte man daraus einen hervorragenden historischen Thriller machen können. Gegen Ende nahm das Buch zwar an Spannung zu, das konnte die maue erste Hälfte und den dahin plätschernden, oft zu willkürlich wirkenden Verlauf aber nicht wettmachen. Auch der Schreibstil hat mich nicht gefesselt, vor allem die Ich-Erzählperspektive der Gegenwarts-Kapitel haben mich nicht angesprochen, was aber sicher auch daran lag dass mir Alice nicht sympathisch war (wie eigentlich alle aus der Gruppe). Fazit: einige gute Ansätze und Ideen, aber das Gesamtergebnis konnte mich letztendlich - und vor allem bei den durch den Werbeslogan geweckten Erwartungen - nicht überzeugen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein spannendes Mysterium wird aufgedröselt. - von LaberLili - 12.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
"Kind von¿" ist immer schwierig. Naja, fast immer. Im Falle von Joe Hill würde es mich beispielsweise nicht wundern, wenn jener es schafft, in Sachen Erfolg und Ruhm am Ende seines Lebens mit seinem Vater gleichgezogen zu haben, und ganz allgemein scheinen die King-Kinder zu beweisen, dass Schreibtalent durchaus vererbbar ist. In diesem Fall weiß ich gar nicht, wann ich dereinst ein Buch von Viveca Sten gelesen habe oder ob ich das überhaupt je getan habe? Ich meine ja, würde es aber nicht beschwören. Aber ein Blick auf Viveca Stens Bibliografie sowie ein Blick auf den Klappentext zum "Dorf der toten Seelen" macht es relativ offensichtlich, dass Camilla Stens hier eher abseits der mütterlichen Genrepfade schreibt; die Kurzbeschreibung würde da viel eher Vergleiche mit John Ajvide Lindqvist anbieten, so dass "Tochter der Bestsellerautorin Viveca Sten" da eher wie reines Namedropping anmutet. Aber; im Zweifel für den Angeklagten; vielleicht will/wollte man die verwandtschaftlichen Verhältnisse in diesem Fall auch nur deswegen nochmals ganz besonders hervorheben, damit zum Beispiel die Besucher potentieller Lesungen durch die immense Ähnlichkeit zu Viveca Sten nicht irritiert sind (entsprechend Joe Hills, der ganz offensichtlich unter Pseudonym schreibt und gemäß eigener Angaben anfangs für solche Anlässe sogar einen Schauspieler engagieren wollte, damit nur niemandem auffiele, dass Joe Hill Stephen King wie aus dem Gesicht geschnitten ist). Nun gut, ich schätze John Ajvide Lindqvist als Autor sehr und da die Beschreibung nach etwas klingt, was auch er geschrieben haben könnte (weswegen ich "Das Dorf der toten Seelen" übrigens überhaupt erst hatte lesen wollen), muss es jetzt jenen Vergleich über sich ergehen lassen - und ich sage es direkt: Bei John Ajvide Lindqvist wäre der Roman vermutlich doch noch deutlich ausschweifender geworden, aber im Allgemeinen hält dieses Werk von Camilla Sten dem Vergleich durchaus stand. Ich bin zwar nicht völlig hingerissen von der Geschichte, hoffe aber, dass Camilla Sten sich auch weiterhin in diesem Bereich paranormal anmutender Thriller bewegen wird, denn solch ein weiteres Buch von ihr würde ich definitiv gerne lesen wollen! "Das Dorf der toten Seelen" ist achronologisch erzählt; zwischen den Sequenzen, in denen Alice und ihr Team sich im seit Jahrzehnten unbewohnten Silvertjärn bewegen, um erste Filmaufnahmen zu machen und womöglich Hinweise auf den Verbleib der damaligen Dorfbewohner zu entdecken, gibt es immer wieder Szenen, in denen Briefe wiedergegeben sind, die vor Allem deren jüngere Schwester damals an die fortgezogene Großmutter Alices geschrieben hat, oder in denen ein Rückblick auf Alices Urgroßmutter in den Tagen vor dem Verschwinden der gesamten Dorfbevölkerung, von der lediglich ein Neugeborenes im Ort zurückgelassen worden war, geworfen wird. Da muss man sich grade zunächst ein wenig mehr konzentrieren, da dementsprechend auch in relativ kurzer Zeit vergleichsviele Namen fallen. Allerdings sind die Figuren prinzipiell eher sehr einzigartig charakterisiert, dass man ein entsprechendes Personenregister rasch im Kopf hat: Lediglich die beiden Männer in Alices Team fand ich relativ austauschbar. Die Geschichte des Ortes ist sehr spannend; von Anfang an erleben Alice und ihre Mitstreiter immer wieder Momente, die sie an ihrem Verstand zweifeln lassen: Fast alle von ihnen glauben bald, im Ort doch noch wen gesehen zu haben (aber das nach 60 Jahren, in denen der Ort völlig verwittert und verwildert ist?!) oder hören Geräusche, die es innert der Geschichte fast schon wahrscheinlich wirken lassen, dass sich hier unterschiedliche Dimensionen überlappen. Alles scheint sehr mystisch zu sein - tatsächlich gibt es letztlich eine mehr oder minder irdische Erklärung für das plötzliche Verschwinden der Dorfbewohner, wobei ich mich mit der Auflösung insofern ein bisschen schwertat, dass mir ein bestimmter Aspekt (den ich nicht spoilern will) dann doch zu sehr Badass zu sein schien als dass er nach all den vergangenen Jahrzehnten noch eine solche Gefahr für ein paar Endzwanziger darstellen konnte. Das war dann wiederum doch fast schon übernatürlich. ;) Allerdings war das mein einziger Wehmutstropfen; ich habe nun das eBook gelesen und die gedruckte Ausgabe soll gar über 450 Seiten verfügen, was mir nun sehr viel vorkommt bzw. ich hätte darauf wetten mögen, dass dieser Roman in der Printfassung keine 300 Seiten lang wäre. Denn es war wirklich problemlos und sehr kurzweilig in einem Rutsch wegzulesen und ich wollte mich schon fast darüber beklagen, dass Camilla Sten ruhig auch etwas ausschweifender hätte werden können als die Geschichte so kurz zu fassen - aber angesichts von rund 450 Buchseiten bin ich da nun lieber doch ganz, ganz still. Eine definitive Leseempfehlung aber alle, die etwas düsterere, mystischere, paranormalere¿ Erzählungen aus dem skandinavischen Bereich favorisieren, welche Psychothrill und Abenteuergeschichten kombinieren!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Viveca kann es besser - von fredfred - 08.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Die Tochter der von mir sehr geschätzten Autorin Viveca Sten hat mit Das Dorf der toten Seelen ihr Thriller-Debüt gegeben. Camilla Sten studiert Psychologie, deswegen zeigt der Handlungsverlauf auch deutlich in diese Richtung. Alice, die Hauptperson, möchte mit einem Dokumentarfilm über ein verlassenes Dorf ihre filmische Karriere beginnen. Sie hat Sponsorengelder zusammengekratzt und drei mehr oder minder gute Freunde aus der Filmbranche mitgenommen, um innerhalb weniger Tage einen Pilot-Trailer zu drehen, der ihr das große Projekt ermöglichen soll. Ehrgeizig möchte sie aufdecken, was vorher noch niemand ergründen konnte, nämlich warum ein ganzes Dorf zugleich vom Erdboden verschwunden ist und nur ein Neugeborenes zurückblieb.Die Stadt selbst ist vom ersten Augenblick an unheimlich. Es gibt unerklärliche Phänomene und auch die Beziehungen innerhalb der Vierergruppe geraten aus der Bahn. Es treten länger zurückliegende Animositäten zutage, psychische Instabilitäten und die Stimmung wird zunehmend angespannter. Irgendwann wird die Gesamtsituation lebensgefährlich. Der Leser weiß nicht, ob er sich in einem Horrorszenario mit paranormalen Vorkommnissen befindet, oder ob die Gefahr innerhalb der Gruppe existiert. Da ein zweiter Handlungsbogen in der Vergangenheit spielt, klärt sich das Rätsel um die Dorfbewohner in einem rasanten Showdown zum Schluss auf. Doch dieses fulminante Ende hebt die vorherigen spröden Textpassagen nicht auf. Der Autorin gelingt es nicht, die gespenstische Szenerie so einzufangen, dass es beim Leser eine Gänsehaut erzeugt. Es fehlt auch ein Sympathieträger, denn je mehr man liest, umso mehr wird klar, dass alle Teilnehmer irgendwie nicht so ganz normal sind. Insgesamt konnte mich dieses Erstlingswerk nicht überzeugen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Happymountain - 07.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Ich habe mich sehr auf Das Dorf der toten Seelen gefreut und auf den Erscheinungstermin des Buchs hingefiebert. Vielleicht fing damit die Misere schon an. Meine Erwartungen waren vermutlich einfach zu hoch. Ich hatte auf Grusel à la Blair Witch Project gehofft. Bekommen habe ich jedoch eine Story, die in meinen Augen viel Potenzial gehabt hätte, aber kaum etwas davon nutzte. Kurz zum Inhalt: Alice Lindstedt hat vor ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen - über Silvertjärn. Ein kleines Dorf, dessen Einwohner früher vom Bergbau lebten. Genau diese Einwohner verschwanden jedoch plötzlich von einem Tag auf den anderen. Nie wieder hat man etwas von den Einwohnern aus Silvertjärn gehört. Auch Alice Großmutter, die aus dem Dorf stammt, hat nie wieder ein Lebenszeichen von ihrer Familie erhalten. Alice hat vor herauszufinden, was damals geschah. Als sie mit ihrem Team jedoch für erste Probeaufnahmen in den verlassen Ort kommt, geht einfach alles schief und bald kommt der Verdacht auf, dass sie nicht allein in Silvertjärn sind. "Sie starren uns aus leeren Fensterhöhlen an wie vorwurfsvolle Skelette - gespenstische Überreste des schwedischen Traumes vom Volksheim`." Seite 29 von 33 eBook Der Stil des Buchs ist nicht sehr innovativ, aber trotzdem gut zu lesen: Man wechselt zwischen der Gegenwart, die außerdem noch in Wochentagen angegeben ist, und der Vergangenheit, kurz bevor Silvertjärns Einwohner verschwanden. Der Prolog gefiel mir als Einstieg dabei auch richtig gut und machte Lust auf mehr, weil ich direkt hunderte von Fragen im Kopf hatte und alle beantwortet haben wollte. Der Wechsel zwischen den Zeitebenen und die kurzen Kapitel hinterließen auch den einen oder anderen Cliffhanger. Aber irgendwann war der Punkt erreicht, wo ich dachte: "Wann passiert denn nun endlich mal etwas? Wo bleiben die Twists?" Immer, wenn sich etwas davon anbahnte, nahm die Autorin wieder das Tempo raus und hat die Spannung gedrosselt. Es passierte in der Gegenwart einfach so gut wie nichts, was daran liegen könnte, dass der Klappentext einfach alle Informationen schon verspielt hatte. Könnt ihr mir erklären, wieso die Verlage immer so sehr vorgreifen müssen? Auf Seite 250 von 333 meines eBooks ist dann tatsächlich alles eingetreten, was auf dem Klappentext stand. Das fand ich einfach viel zu spät! Da hätten sie echt direkt noch die Auflösung dazu schreiben können. Vielleicht empfand ich die Spannung auch deswegen schleppend. Spannender als die Gegenwart waren für mich aber die Kapitel aus der Vergangenheit. Die Figuren fand ich einfach viel interessanter. Und so fesselte mich das Geheimnis um Silvertjärn doch an die Seiten. Alice und ihr Team hingegen blieben für mich recht blass. Auch die Vorgeschichte zwischen Emmy und Alice fand ich für das Buch nicht zielführend und viel zu konstruiert. Das Ende ließ mich dann ähnlich zwiegespalten zurück wie der Rest der Geschichte. An sich gefiel mir die Auflösung um das Verschwinden der Einwohner wirklich gut. Jedoch der Teil, der sich in der Gegenwart am Ende zuträgt, war für mich einfach unglaubwürdig . Und zwar in so vielen verschiedenen Punkten, die ich euch gern erklären würde, aber eine spoilerfreie Rezension lässt das einfach nicht zu. Als Fazit kann ich nur sagen: Schade! Da war so viel drin, aber am Ende war die Umsetzung nicht so gelungen, wie ich es erhofft hatte. Ich gebe deswegen auch nur eine eingeschränkte Leseempfehlung, für alle, die sich an meiner genannten Kritik nicht stören würden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll nordischer Mystery-Thriller - von aldohome - 05.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Alice Lindstedt möchte einen Dokumentarfilm über Silvertjärn drehen, sie hat gerade erst die Filmhochschule abgeschlossen, es soll ihr Erstlingswerk sein. Die Großmutter von Alice lebte als Kind in Silvertjärn, in einem abgelegenen Ort im Wald. Eines Tages verschwanden alle Einwohner aus unerklärlichen Umständen, bis heute ist nicht klar was damals geschehen ist. Das ist der Grund, weswegen Alice unbedingt einen Film in genau diesem Ort drehen möchte. Gerüchte gibt es viele, wird Alice herausfinden, was damals passiert ist? Bald wird es für Alice und ihre Crew gefährlich. Ich lese gern skandinavische Krimis und war nach dem lesen der Leseprobe schon gespannt, wie es hier weiter geht. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und der Anfang ist spannend. Für ein Debüt ist der Roman durchaus gelungen, das Potential finde ich aber nicht ganz ausgeschöpft. Die Spannung ist zwar anfangs da, lässt aber merklich nach und kann sich nicht halten. Auch wird nicht alles schlüssig gelöst und Teile des Plots sind vorhersehbar. Das Buch hat mich gut unterhalten, alles in allem eine gute Mischung aus Thriller und Mystery mit Luft nach oben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Man hätte mehr daraus machen können........ - von Ramses18 - 04.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
In einer kleinen Ortschaft in Schweden sind vor vielen Jahren alle Bewohner bis auf ein Neugeborenes verschwunden. Niemand weiss wohin sie gegangen sind und verschiedene Theorien wurden aufgestellt, aber keine konnte belegt werden. Dies möchte Alice und ihr Team ändern. Mit vier weiteren Personen macht sie sich auf den Weg um Licht in dieses Unbekannte zu bringen und gleichzeitig geht es auch um ihre Familie und ihre Vergangenheit. Meine Meinung: Der Klappentext las sich spannend, warum ich mich entschlossen habe, dieses Buch zu lesen. Der Anfang beginnt sehr mysteriös und geheimnisvoll. Ein Unwohlsein packte mich und ich war auf die Fortsetzung gespannt. Leider konnte diese Stimmung nicht gehalten werden und die Geschichte driftete in Langeweile ab. Erst nach der Hälfte kam wieder Spannung auf, was bis zum Schluss gehalten hat. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Die Personen und Handlungen wurden sehr gut und zum Teil leider sehr ausführlich beschrieben. Das Cover ist ein Hingucker und wäre mir in jedem Buchladen aufgefallen. Leider konnte mich dieser Thriller überhaupt nicht überzeugen. Man hätte mehr daraus machen können...... 3 Sterne für diese Geschichte wo der Anfang und der Schluss sehr gut waren.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Absolute Leseempfehlung - von Anett Heincke - 04.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
"Das Dorf der toten Seelen" von Camilla Sten, Verlag Harper Collins Germany, habe ich als ebook mit 333 Seiten gelesen. Die Geschichte erzählt Alice in der Ich-Form. Im Sommer 1959 verschwinden alle Bewohner des Dörfchens Silvertjärn auf unerklärliche Weise. Nur eine Leiche und ein Säugling bleiben zurück. In der Gegenwart plant Alice Lindstedt ihren ersten Dokumentarfilm über Silvertjärn zu drehen. Sie will herausfinden, was damals geschah und sucht mit ihrem Team den Ort auf. Einiges über die Menschen dort weiß sie bereits, da ihre Großmutter von dort weggezogen ist, kurz bevor alle verschwanden. Im Vorfeld hat sie viel recherchiert und alte Briefe der Familie an ihre Großmutter zu Hilfe genommen. Nicht alle Entdeckungen teilt sie ihrem Team mit. Und auf das, was dann kommt, konnten sie sich auch nicht vorbereiten. Vor Ort wirkt das Städtchen schon etwas gruselig, alte verfallene Häuser, zugewachsene Wege, eine eingestürzte Brücke, kein Handyempfang. Als dann aus dem Walkie-Talkie ein schauriges Lachen zu hören ist, vermuten sie, dass sie nicht allein in der Gegend sind und beobachtet werden. Es passieren immer mehr unheimliche Dinge und alle haben inzwischen Angst. In einzelnen Kapiteln wird rückblickend das Dorfleben in Sivlertjärn beschrieben, erst, als alles noch in Ordnung war, die Männer im Bergwerk Eisenerz abgebaut haben, bis die Mine geschlossen wurde. Und dann, wie sich die Menschen veränderten. Es war sehr bewegend, wie die Menschen mit ihrer Angst umgingen und auch falsche Entscheidungen trafen. Der Verfall des Ortes wird sehr anschaulich geschildert und stimmt schon etwas traurig. Beim Lesen kam ein ordentlicher Gruselfaktor bei mir auf, besonders als die alten Gebäude erkundet wurden und was alles noch so zu finden war, was vom Leben dort zeugte. Die Charaktere waren gut beschrieben, hauptsächlich die damaligen. Von Alice¿s Vorfahren erfährt man sehr viel. Es ist eine sehr spannende, schaurige aber auch bedrückende Geschichte. Gerade auch, was den Briefkontakt zwischen Alice¿s Großmutter und ihrer Familie betrifft, die in Silvertjärn geblieben und verschwunden ist. Bis zum Ende war mir nicht klar, was wirklich passiert ist und dann kam es richtig schlimm. Durch den sehr guten Schreibstil und natürlich den Spannungsaufbau war das Buch zügig zu lesen. Auch das Cover passt prima zur Geschichte des verschwundenen Dorfes. Ich bin hochbegeistert von dem Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Heftig Psychotisch - von Melanie E. - 04.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Das Dorf der toten Seelen ist ein Thriller, der die psychische Ebene der Suggestion sehr gut beschreibt und dadurch zu einem echten Drama wird. Interessant ist, das sowohl Gegenwart, als auch Vergangenheit ein gelungenes Zusammenspiel ermöglichen. Hier wird mit der Psyche des Menschen gespielt und es zeigt sich, wie viel Macht wir auf andere ausüben könnten, wenn wir denn wollen und viele würden sich komplett einlullen lassen und ihre eigenen Werte vergessen und kopflos nachfolgen. Es ist letztendlich ein grausames Spiel und hat mich entsetzt, wobei die Grundidee nicht neu war, hat die Autorin es doch vielfach geschafft mich zu überzeugen. Am Beispiel eines Kindes oder einer jungen Erwachsenen wird deutlich, wie sehr Worte sich einprägen, um sich gegen Eltern zu stellen und diese urplötzlich abzulehnen, in den Dingen, die sie tun oder auch ihr Verhalten so zu reflektieren, das sie denjenigen, denen man plötzlich Vertrauen schenkt, nicht im Mindesten ähneln. Dieses ist nicht utopisch, denn in einem bestimmten Alter sind junge Menschen besonders gefährdet sich auf andere Menschen einzulassen und ihnen eher Glauben zu schenken, als den eigenen Eltern. Es wird in Das Dorf der toten Seelen relativ schnell deutlich, das gutes Aussehen und Rhetorik Menschen einlullen und ihre Überzeugungen und Grundfeste erschüttern lassen. Das Böse in einem Menschen zu finden, der eine geistige Behinderung hat, hat mich sehr erschüttert, zumal sich fast ein ganzes Dorf nun auf die Seite des Predigers stellt und gegen Brigitta, die sich verbal nicht wehren kann. Für mich echtes Grauen und dennoch der Aufhänger dieses Thrillers, all das, was nicht in unser Weltbild passt, auszumerzen und Gott dadurch näher zu kommen. Die Bibel zu seinem eigen Nutzen und Fanatismus zu nutzen, gab es schon vermehrt in Büchern, aber hier hat es mich definitiv sehr erschüttert. Eigentlich soll es eine Reportage werden über das Dorf Silvertjärn werden, dem Dorf, welches wie tot erscheint, da die Bewohner zuvor vielleicht noch friedlich miteinander gegessen haben und nun verschwunden sind. Es ist Ahnenforschung und gleichzeitig die Hoffnung auf etwas ganz Großes, da das Dorf von einem Geheimnis umweht wird. Die Suche nach der Wahrheit entwickelt sich letztendlich zu einem Spießrutenlauf und einen Lauf um Leben und Tod. Das Ende ist nicht unbedingt überraschend, aber großartig inszeniert. Ein hoher Spannungsbogen ist ab der ersten Seite spürbar, sodass ich Das Dorf der toten Seelen als sehr lesenswert empfunden habe. Gerne eine Leseempfehlung!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Was damals geschah... - von topper2015 - 03.05.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Es weckt sofort Neugier und Interesse am Inhalt. Der Anfang der Geschichte war sehr spannend, jedoch hat diese kurz darauf nachgelassen. Diese Spannungsflaute hielt jedoch nicht lange an und schon bald fieberte ich wieder eifrig mit den Figuren mit und rätselte, was es wohl mit Silvertjärn und dem Verschwinden der Bewohner auf sich hat. Ich finde es super, dass die Kapitel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart wechseln. So erfährt man aus zwei Sichtweisen, was damals passiert ist. Generell finde ich das Buch wenig vorhersehbar. Das ist natürlich super, denn so wird man als Leser immer wieder überrascht. Das Ende hat mir gut gefallen. In erster Linie finde ich es gut, dass es kein offenes Ende ist, sondern dass das Rätsel um das Verschwinden der Bewohner Silvertjärns aufgelöst wird.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die düstere Atmosphäre alleine hat mir leider nicht gereicht! - von Jasmin Henseleit - 29.04.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
"Das Dorf der toten Seelen" von Camilla Sten ist ein skandinavischer Thriller , der in zwei Zeitsträngen aufgeteilt ist. Damals(im Jahr 1959)und Heute. Ausserdem enthält die Geschichte zwei Erzählstrange,einmal von Alice in der Gegenwart und von Elsa aus der Vergangenheit ,einer damaligen Dorfbewohnerin Silvertjärns.  Die Hauptprotagonistin im hier und jetzt Alice Lindstedt plant mit ihrem vier köpfigen Team ihren ersten Dokumentarfilm über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Dort verschwand vor 60 Jahren unter ungeklärten und mysteriösen Umständen von einem auf dem anderen Tag das komplette Dorf. Alices Großmutter zog kurz vorher weg und nun will sie um jeden Preis das Geheimnis aufklären und im Netz ihre Follower in die Höhe steigen lassen. Doch dort angekommen fühlen sich die fünf nicht wohl und es geschehen unheimliche Dinge. Der Schreibstil der Autorin ist locker,flüssig und sehr angenehm zu lesen. Nach einem spannenden Prolog wurde ich leider etwas enttäuscht,da bei mir die ersten 80 Prozent des eBooks so gut wie keine Spannung aufkam. Die Kapitel aus der Vergangenheit fand ich deutlich besser als die Entdeckungen des Teams in Silvertjärn. Die Protagonisten konnte ich mir alle sehr gut vorstellen und die detailreichen Beschreibungen des Dorfes waren schön düster,was hervorragend zum Cover passt. Aber die versprochenen seltsame Dinge empfand ich als schwach. Ausser schemenhafte Gestalten im Dunkeln und hin und wieder ein Geräusch aus dem Walkie talkie wars das. Alice war mir die ganze Zeit sehr unsympathisch. Ihre Probleme mit ihrer Gruppe haben viel Spielraum eingenommen,nach und nach wurden die Gründe erwähnt,was manchmal einfach nicht zu einem düsteren Thriller wie er sein soll,passt. Das Ende,also die letzten 20 Prozent,war dann wieder gut gelungen,hier kam dann die ersehnte Spannung und Action. Aber bis dahin würde ich die Geschichte als Soannungsroman bezeichnen. Schade,denn vom Cover und Klappentext her hatte ich etwas mehr erwartet. Aber der oben erwähnte Schreibstil macht das lesen angenehm. Ich vergebe diesmal nur drei Sterne. Aber da es der erste Thriller der Autorin ist werde ich es auf einen weiteren Versuch ihres nächsten Thrillers ankommen lassen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll The Village - von SaintGermain - 28.04.2020 zu Camilla Sten „Das Dorf der toten Seelen“
Alice Lindstedt begibt sich nach Silvertjärn, einem schwedischen Dorf in dem bis auf einen Säugling und eine Leiche alle Menschen spurlos verschwunden sind. Dort ist auch ihre Großmutter geboren und sie möchte das Rätsel in einem Dokumentarfilm lösen. Mit wenig Budget, und 5 Tagen Zeit begibt sie sich mit 3 anderen auf die Suche. Das Cover ist düster und passt auch zum Buch. Wirklich aufregend ist es aber nicht. Das Buch beginnt nach einem spannendem Prolog sehr langsam; man wird in die Personen und den Ort gut eingeführt. Allerdings passiert die ersten 150 Seiten (also etwa bis zur Hälfte des Buches) nicht wirklich viel und hat bis hierhin das Genre Thriller nicht irgendwie verdient. Danach geht es aber mit erhöhter Spannung weiter, allerdings zeigen sich kaum nennenswerte Überraschungen. Gut gemacht finde ich, dass das Buch in 2 Zeitsträngen geschrieben ist - Damals und Heute. Zu Beginn des Buches war das Damals definitiv die spannendere Handlung. Ebenfalls gut gemacht ist die Erzählperspektive aus Sicht von Alice - also in der Ich-Form; genauso wie die düstere Atmosphäre, die gerne in Skandinavien-Thrillern herrscht. Manches war mir einfach zu detailreich (obwohl ich Details normalerweise mag); diese wurden dann auch unnötigerweise noch wiederholt. An vielen Stellen erinnerte mich das Buch irgendwie an einen Abklatsch von Blair Witch Project . Fazit: Zu viele detaillierte Beschreibungen, die auch gerne wiederholt werden, nehmen viel der Spannung. 3,5 von 5 Sternen
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