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Produktbild: Hilfe, Jesus, ich bin Jude | Anatoli Uschomirski
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Hilfe, Jesus, ich bin Jude

Ein Leben zwischen den Welten

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Buch (kartoniert)
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Anatoli interessiert sich für die jüdischen Wurzeln seiner Familie. Dann diese furchtbare Entdeckung: 1941 wurden in einem grausamen Massaker über dreißigtausend Juden hingerichtet. Anatoli beginnt die Deutschen zu hassen. Bis ein Ereignis sein Leben verändert.
Kiew 1959. Ein jüdisches Paar bekommt einen Sohn, Anatoli. Er wird ein neugieriger Junge, stöbert in der Vergangenheit. Er interessiert sich für die jüdischen Wurzeln seiner Familie. Dann diese furchtbare Entdeckung: 1941 wurden in einem grausamen Massaker über dreißigtausend Juden hingerichtet, darunter auch seine eigenen Verwandten! Anatoli beginnt die Deutschen zu hassen. Bis ein Ereignis sein Leben verändert - und er den Propheten Jesus noch einmal ganz neu kennenlernt.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
09. Mai 2025
Sprache
deutsch
Untertitel
Ein Leben zwischen den Welten. inklusive 16-seitigem Bildteil.
Seitenanzahl
256
Reihe
Die Bibel aus jüdischer Sicht
Autor/Autorin
Anatoli Uschomirski
Illustrationen
inkl. 16-seitigem Bildteil
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Abbildungen
inkl. 16-seitigem Bildteil
Gewicht
324 g
Größe (L/B/H)
132/212/26 mm
ISBN
9783775160414

Portrait

Anatoli Uschomirski

Anatoli Uschomirski (Jg. 1959) wuchs in einer jüdischen Familie in der Ukraine auf und kam 1992 als Kontingentflüchtling nach Deutschland. Seit 1994 engagiert er sich beim Evangeliumsdienst für Israel (www. edi-online. de) und gründete und leitete lange eine jüdisch-messianische Gemeinde. Er ist in einem umfangreichen Vortrags- und Predigtdienst in Europa unterwegs, mit einem großen Herz für die Versöhnung von Christen und Juden.

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Von claudi-1963 am 26.02.2020

Wie ein Jude, Christen und Juden versöhnen möchte

Nur dann, wenn der Sohn euch frei macht, seid ihr wirklich frei. (Johannes 8,36) Am 8. April 1959 kommt Anatoli Uschomirski in Kiew zur Welt, der neugierige Junge wird schon recht früh mit seinen jüdischen Wurzeln konfrontiert. In der Schule verprügelt und als Stinkender Jude tituliert, merkte er schnell, dass er anders ist als die anderen. Ständig hatte er Angst als Jude aufzufallen und verprügelt oder verspottet zu werden. Recht früh stellt er seinen Eltern Fragen, wie: Was heißt es, ein Jude zu sein? Ist es etwas Schlechtes, ein Jude zu sein? Kann ein Jude ein Nichtjude werden, um sich alle Unannehmlichkeiten im Leben zu ersparen? Doch seine Mutter kann ihm diese Fragen nicht beantworten. Recht jung und unerfahren heiratet er Irina Kaz und muss schnell feststellen, dass die Ehe kein Abenteuer, sondern ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist. Weiterhin will er mehr über seine jüdischen Wurzeln wissen und entdeckte dabei, das viele seiner Verwandten 1941 bei einem schrecklichen Massaker in Babyn Yar (Babyn Jar) ums Leben kamen. Er beginnt die Deutschen zu hassen und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit für sein Leben. Antworten jedoch findet er nicht im Judentum, Philosophie oder Esoterik. Erst als er ein Buch von Stan Telchin entdeckt und liest, werden ihm die Augen geöffnet, wo er Hilfe und Erlösung findet. Er nimmt Jesus als Erlöser an, besucht Gottesdienste von messianischen Juden und reist schließlich 1992 mit seiner Familie nach Deutschland aus, wo sie heute noch leben. Seit 1994 engagiert er sich dort beim Evangeliumsdienst für Israel (EDI), gründete eine jüdisch-messianische Gemeinde und hält viele Vorträge in ganz Europa. Immer davon das sich Juden und Christen annähern und versöhnen sollen. --- Meine Meinung: In dem Buch von Anatolis Lebensgeschichte geht es sehr viel um Versöhnung von Juden und Christen. Es geht darum, wie sein Weg zum Glauben an Jesus geführt hat. Er zeigt Ängste auf, die einige Juden haben, falls sie Jesus als ihren Erlöser annehmen. Schildert von seinen Schwierigkeiten als Jude unter Christen und ebenso als messianischer Jude unter Juden. Anatoli schildert, wie er Menschen hilft die noch immer unter ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit leiden und spricht ihnen so weit möglich Vergebung zu. Er berichtet von seinem Theologiestudium und was dieses bei ihm auslöst. Schildert über seinen Glauben an Jesus, wie er befreit und er trotzdem noch Jude sein darf. Auch seine Frau Irina, mit der er inzwischen über 40 Jahre verheiratet ist, kommt mehrmals zu Wort und zeigt, ihre unterschiedliche Sicht. Schön fand ich den Bildteil in der Buchmitte, der das Ganze noch etwas auflockert. Interessante Leserbriefe bei dem es um Belastung und Vergebung geht und er beantwortet Fragen wie: Was bedeutet es, ein Jude zu sein, der an Jesus glaubt? Hellenistisches oder hebräisches Denken? Im Anhang befindet sich eine Zusammenfassung und weitere Themen: - Wie Juden und Christen die Bibel verstehen - Messianische Juden und die christliche Kirche - Die Verfolgung der Juden im Mittelalter - Die Aufklärung und die Neuzeit - Jüdische Wurzeln des christlichen Glaubens .... Besonders diesen Teil fand ich ein wenig trocken und theoretisch, zudem hatte ich mich über diese Themen schon früher informiert. Jedoch für Leser, die sich mit dieser Thematik noch nicht befasst hat, ist der Anhang sehr wertvoll. Ich für meinen Teil hätte allerdings lieber noch etwas mehr über seine jüdische Familie erfahren. Zusammengefasst ist es ein gutes Buch, dass helfen könnte den Riss zwischen Juden und Christen, etwas schmaler werden zu lassen, darum von mir 4 von 5 Sterne.
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