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Das lügenhafte Leben der Erwachsenen

Roman.
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Produktdetails

Titel: Das lügenhafte Leben der Erwachsenen
Autor/en: Elena Ferrante

ISBN: 3518429523
EAN: 9783518429525
Roman.
Originaltitel: La vita bugiarda degli adulti.
Übersetzt von Karin Krieger
Suhrkamp Verlag AG

1. September 2020 - gebunden - 415 Seiten

Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen?
Elena Ferrante hat ein Bravourstück geschaffen und einen traurigen und schönen Roman geschrieben: über die Heucheleien der Eltern, die Atemlosigkeiten und Verwirrungen der Jugendzeit und über das Drama des Erwachsenwerdens. Darüber, wie es ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden.
Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes ist ein weltweiter Bestseller. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln, sowie der Band Frantumaglia, der Briefe, Aufsätze und Interviews versammelt.Karin Krieger übersetzt vorwiegend aus dem Italienischen und Französischen, darunter Bücher von Claudio Magris, Anna Banti, Armando Massarenti, Margaret Mazzantini, Ugo Riccarelli, Andrea Camilleri, Alessandro Baricco und Giorgio Fontana. Sie war mehrfach Stipendiatin des Deutschen Übersetzerfonds und erhielt 2011 den Hieronymusring.
Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)
»Diesen Roman Elena Ferrantes zu lesen, das ist wie eine Heimkehr.«
Vanity Fair 14.05.2020
Kundenbewertungen zu Elena Ferrante „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Suche nach Wahrheit und Identität - von amara5 - 10.09.2020 zu Elena Ferrante „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“
"Sie kommt nun ganz nach Vittoria." - Ein Satz, der die rückblickende Ich-Erzählerin Giovanna mit 13 Jahren, mitten in der Pubertät, in eine Identitätskrise stürzt. Ansonsten wohlbehütet in einer intellektuellen Lehrerfamilie in Neapels besserem und höchsten Viertel Rione Alto aufgewachsen, möchte sie nun wissen, wie diese verstoßene Schwester Vittoria ihres Vaters lebt. Diese ist derb, sagt was sie denkt, lebt wie sie will und arbeitet als Putzfrau im niederen Viertel Neapels - wo sich einst auch Giovannas Vater herausgearbeitet hat und ins Bildungsbürgertum aufgestiegen ist. Giovanna steht nicht zu ihrem sich verändernden Körper und möchte nicht so werden wie ihre scheinheilige Familie. Sie sucht Vittoria auf, die in ihrer Familie als Inbegriff von Verdorbenheit gilt und nimmt bei den Aufeinandertreffen immer mehr Eigenarten von ihr an. Sie entdeckt eine Welt mit Extrem-Emotionen, Sex, Dialekt und Anzüglichkeit. Aber auch einer mit mystischen wie religiösen Erscheinungen. Giovanna pendelt nun zwischen ihrer Familie, in der es viel Scheinmoral und Lügen gibt (der Vater geht fremd) und der schmutzigen Gegend unterhalb des Vomero. Vittoria ist hart und dramatisch, erzählt ihr vom wilden Sex. Giovanna ist fasziniert, analysiert anhand von Tonlagen ihre Gegenüber und macht eigene sexuelle Erfahrungen, die nicht immer gewaltfrei sind. Später wird sie in einem jungen Theologen eine neue Bezugsperson und Liebschaft finden und die Tante hinter sich lassen. Ihre Familie dagegen driftet auseinander, die schöne Fassade des Bildungsbürgertums blättert langsam ab, aber um die vielen Lügen und Abgründe herum versucht jeder, seine Identität und sein Leben als das Wahre herauszustellen. So hat die Bestseller-Autorin Elena Ferrante gleich mehrere Themen in ihrem neuen Werk clever und sprachgewaltig verstrickt: das Zerbrechen einer Familienfassade, eine feinfühlige und intensive "Coming-of-Age" einer Frau und die gesellschaftlichen Schichtenunterschiede mit ihren jeweiligen Mustern, Wahrheiten und Lügen. Sehr schön sind viele literarische Bezüge eingewoben - Giovanna liest viel und lässt ihre Gedanken aus den Büchern in das Setting miteinfließen und reflektiert sich dabei ständig selbst, lotet ihre Grenzen aus. Kraftvoll, sinnlich und ehrlich lässt uns Ferrante tief in die Gefühle und Entwicklungen einer Frau gleiten - mit scharfer psychologischer Beobachtung von Mensch und angeblicher Moral. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Vom Teenager zum Erwachsenen - von Sofia Leisou - 06.09.2020 zu Elena Ferrante „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“
Nach der sagenhaften Tetralogie der neapolitanischen Saga Meine geniale Freundin ist dies das nächste Buch von Elena Ferrante, das ich in Händen nehme. Die Beschreibung von Neapel und der verschiedenen Orte der Stadt fand ich weider mal faszinierend, obwohl ich das ja schon von den ersten Bücher relativ gut kannte. Im Roman begleitet wir Giovanna von ihrem Teenageralter ins Erwachsenwerden, was ein nicht immer einfacher Abschnitt des Lebens ist. Die Entwicklung des Mädchens in der Pubertät wird von der Autorin sehr bildhaft beschrieben. Giovanna ist von den Erwachsenen und ihrer Lügen zutiefst gekränkt, sei es die Mutter, der Vater oder die Tante. Langsam gewinnt sie Abstand und nabelt sich von der Familie ab, wird selbständiger und verliert ihre Naivität. Meiner Meinung nach ist dieser Roman eher ein schwächerer der Autorin, vielleicht weil mir so einiges als Wiederholung vorkam. So manche Beschreibungen konnten mich auch nicht fesseln, das Thema hat mich im Endeffekt nicht so sehr interessiert wie ich dachte. Insgesamt verlose ich 3 1/2 Sterne für den Roma, und runde ihn auf vier ab.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von forti - 06.09.2020 zu Elena Ferrante „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“
Der neue Roman von Elena Ferrante nahm mich anfangs so gefangen wie die Neapolitanische Saga. Angesiedelt ist die Handlung dieser Coming-of-age-Geschichte im Neapel der 1990¿er Jahre in einem gutbürgerlichen Lehrerhaushalt. Erzählt wird die Geschichte von der Teenagertochter Giovanna - ein behütetes, intelligentes Einzelkind, das Kontakt zur verstoßenen Tante aufnimmt, wodurch die weitere Handlung maßgeblich beeinflusst wird. Giovanna wuchs mir ans Herz, die pubertären Probleme mit den Eltern, der Umwelt und sich selbst waren für mich authentisch und nachvollziehbar. Mit Tante Vittoria kehrt der Leser in ein ähnliches Milieu, wie man aus der Neapolitanischen Saga kennt, zurück. Der Kontrast zwischen diesem von Armut und mafiösen Strukturen geprägte Leben und dem Elternhaus von Giovanna wird auch durch die Sprache (Italienisch oder Dialekt) und den Wohnort (oben auf einem Berg oder unten im Tal) verdeutlicht. Insgesamt war das vielleicht nicht unfassbar innovativ, aber doch intelligent unterhaltsam. Im letzen Drittel wurde es dann aber etwas anstrengend: das Leben aller Protagonistinnen dreht sich nur noch um die jeweiligen Männer. Hier hatte die Handlung für mich Längen und die Protagonistinnen hätte ich gerne geschüttelt und ihnen zu etwas mehr Emanzipation und Unabhängigkeit geraten - von der Autorin vermutlich durchaus beabsichtigt dieses Gefühl, aber vielleicht etwas zu sehr auf die Spitze getrieben. Giovanna findet aus dieser Spirale schließlich einen ungewöhnlichen Ausweg und scheint sich am Ende zu emanzipieren. Trotz des etwas verstörenden Endes also auch Hoffnung am Horizont.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Buch, welches man gelesen haben muss - von lesebiene - 02.09.2020 zu Elena Ferrante „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“
Inhalt: Giovanna ist ein junges Mädchen auf dem Weg zur Frau und eigentlich ist sie glücklich, bis eines Tages eine Aussage ihr Leben verändern soll. Denn als ihr Vater sie als das hässliche Ebenbild ihrer verstoßenen Tante bezeichnet, manifestiert sich in Giovanna eine Suche nach Schönheit und Hässlichkeit und doch führt sie diese Reise an so viel mehr Orte, als gedacht. Denn als sie ihre verlorenen familiären Wurzel aufzugreifen versucht, stößt sie auf viele Geheimnisse und einen unendlich verwirrenden Spagat des Erwachsenseins und des Erwachsenwerdens. Doch ist Erwachsensein immer mit einem lügenhaften Leben verbunden und wer Giovanna und wer wird sie sein?? Meine Meinung: Dies ist mein zweites Buch der italienischen Autorin Elena Ferrante und mit diesem Roman hat sie definitiv ein literarisches Meisterwerk erschaffen! Wie es die Autorin schafft das Leben eines jungen Mädchens auf dem Weg zur Frau zu beschreiben, mit all den Verletzlichkeiten und Schwierigkeiten und dem tiefen Bedürfnis nach Zuneigung und Akzeptanz, das habe ich selten in einer solch glaubwürdigen Perfektion lesen dürfen. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund beschönigt nichts, sondern zeigt klar auf, wie aus Verletzlichkeit Wut werden kann und aus einer gedankenlosen Aussage ein Leben negativ bestimmt werden kann. Doch nicht nur das, Ferrante begibt sich in eine Milieustudie zwischen Arm und Reich, dem Trugschluss der vermeintlichen Bildung und dem Wissen über das Leben und dem Schein dieser Oberflächlichkeit: Hinter dem doch immer die gleichen Lügen und dunkle Momente lauern. Dabei besticht sie durch großartige Charaktere, die ebenso glaubhaft, wie ungewöhnlich eigensinnig und gerade dadurch so bestechend großartig und einzigartig werden, dass man diese als Leser wohl nie ganz vergessen werden. Dabei wird durch den literarisch perfekt anmutenden Schreibstil eine ebenso starke Verletzlichkeit, wie Lebendigkeit gegenüber dem Leben aufgezeigt, dass man dieses Buch mit einer Bereicherung verlässt. Mein Fazit: Eines der besten Bücher des Jahres, das man einfach erlebt haben muss!!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Stil zum Niederknien - von lesebiene - 01.09.2020 zu Elena Ferrante „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“
Meine Meinung: Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich war restlos begeistert und voller Bewunderung für eine einzigartig talentierte Autorin. Denn wie es die Autorin schafft den Charaktere der jungen Giovanna zu erschaffen, die sich inmitten des Erwachsenwerdens befindet und dabei eben einen sehr kuriosen und verwirrenden Charakter zu erschaffen, der all die Schwierigkeiten, aber auch die Schönheit der Jugend widerspiegelt. Dabei sind diese Szenen so intensiv und wunderbar geschrieben, dass man dieses Buch auf allen ca 410 Seiten genießt und lieben lernt. Das besondere an diesem Buch sind alle Charaktere, die einzigartig sind und widerspiegeln, wie schwer es ist erwachsen zu sein und wie seltsam, aber liebenswert Familie sein kann. Die Atmosphäre des Buches und der Schreibstil der Autorin sind zum Niederknien und in meinen Augen einer der besten Stile, die ich je lesen durfte. Mein Fazit: Ein großartiger Roman, der mich sehr bewegen konnte, aber auch durch den Schreibstil der Autorin zu etwas einmalig schönem wurde!!!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Erwachsenwerden ist schwer - von Lesehörnchen99 - 31.08.2020 zu Elena Ferrante „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“
Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen? Dies ist mein erstes Buch der Autorin, ich habe bisher nur davon gehört, dass sie gut schreiben soll. Daher freute ich mich sehr über die Möglichkeit, dieses Buch lesen zu dürfen. Giovanna wächst in Neapel auf und lernt durch ein gehörten Satz, wie verlogen die Erwachsenen sein können. Ein Buch übers Erwachsenwerden in einer Zeit, als Italien noch sehr konservativ war. Der Schreibstil ist schon besonders, aber mir war es manchmal zu anstrengend, zu besonders. Trotzdem eine schöne, italienische Geschichte die gut unterhalten kann.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Über das Drama des Erwachsenwerdens - von Anonym - 31.08.2020 zu Elena Ferrante „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“
Wem die Bücher von Elena Ferrante schon bekannt sind, begibt sich mit dieser Geschichte auf vertrautes Terrain. Erneut ist sie in Neapel angesiedelt und spielen dortige Klassenunterschiede seiner Bewohner eine wichtige Rolle. Protagonistin ist die anfänglich 13jährige Giovanna, die einer intellektuellen bürgerlichen Mittelschichtfamilie entstammt. Zunächst erleben wir sie ganz in der Rolle eines gut geratenen und wohlerzogenen Kindes, das seine Eltern für perfekt hält. Mit fortschreitender Geschichte beginnt sie gegen ihre Eltern zu rebellieren, um dann mit 16 zur Erwachsenen zu werden, die ihre Eltern nicht mehr braucht. Interessant ist der Anstoß für diese Entwicklung - sie belauscht ein Gespräch ihrer Eltern, in dem der Vater sagt, Giovanna sei hässlich und werde seiner eigenen, mit ihm in Fehde lebenden Schwester Vittoria immer ähnlicher. Das ist Anlass für Giovanna, den Kontakt zu ihrer Tante zu suchen, die der Arbeiterklasse angehört und ihr erstmalig die Wurzeln ihres Vaters verdeutlicht. Giovanna ist zusehends fixiert auf Vittoria und dem Leser geht es bald wie ihr. Wessen Darstellung über die Vergangenheit soll sie glauben - der ihres geliebten Vaters oder der ihrer derben Tante, in deren Schicksal sie ihr eigenes erkennt? Wer von ihnen manipuliert? Und auch anderen Erwachsenen in ihrem Umfeld kann sie nicht mehr so recht trauen. Zunächst hat mich das Buch wirklich begeistert. Dann allerdings uferte es in einige Längen aus und waren schwer zu verstehende Diskussionen einiger intellektueller Romanfiguren mit Giovanna eingestreut, die ich als nicht recht passend zu einer Jugendlichen empfand. Daher dann auch "nur" eine Vier-Sterne-Bewertung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Es ist nicht leicht ein Erwachsener zu werden - von Leserin - 30.08.2020 zu Elena Ferrante „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“
Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine fleißige Schülerin. Eines Tages belauscht sie ein Gespräch ihrer Eltern. Giovanna werde immer hässlicher und hässlicher, hört sie ihren Vater sagen, der damit eine Welle tiefgreifender Veränderungen in ihr lostritt. Giovannas Stimmung und Noten brechen ein, immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Verunsichert macht sich Giovanna auf die Suche nach der Herkunft ihres Vaters, der aus einem fremden Neapel stammt, einem leidenschaftlichen und vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum und trifft auf eine Welt voller verstörender Geheimnisse. Als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, ist sie vollends erschüttert. Wem in dieser Welt kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selbst bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen? Elena Ferrante hat erneut einen außergewöhnlichen Roman geschaffen. Ein bedrängendes und zugleich schönes Buch über die Heucheleien der Eltern, die Atemlosigkeiten und Verwirrungen der Jugendzeit und über das Drama des Erwachsenwerdens. Darüber, wie es ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden. (Klappentext) Dieser Roman weckt viele Emotionen, die ich auch beim Lesen mit durchlaufen habe. Der Schreibstil ist manchmal etwas schwer zu lesen. Manche Satzstellungen waren einfach zu lang und teilweise verwirrend. Die Charaktere, speziell von Giovanna, haben mir sehr gut gefallen und ich konnte mich auch gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen. Die Handlung ist fast aus dem Leben gegriffen: was passiert in der Pubertät? Ein lesenswertes Buch welches aber auch sehr nachdenklich macht.
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