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Produktbild: Zwischen Globalismus und Demokratie | Wolfgang Streeck
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Zwischen Globalismus und Demokratie

Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus

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Buch (gebunden)
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»Wolfgang Streeck ist der Polanyi unserer Zeit. « Perry Anderson

In der Hochphase des Neoliberalismus galt die Globalisierung als unvermeidlich und die umverteilende Demokratie als überholt. Wachsender Wohlstand für alle war das Versprechen, wachsende Unfähigkeit, die kapitalistische Ungleichheitsmaschine zu bändigen, ist das Ergebnis. Taumelnde Volksparteien, schrumpfende Gewerkschaften sowie grassierende Zweifel an der Leistungsfähigkeit demokratischer Institutionen sind die eine Folge dieser Entwicklung. Die andere sind Bewegungen wie die »Gelbwesten« sowie neue Parteien an den Rändern des politischen Spektrums. Längst hat in vielen Ländern ein Tauziehen um die politische Ordnung begonnen, das die Gesellschaften zu zerreißen droht.
Angesichts dieser Situation ist die Zeit reif für eine grundlegende Entscheidung, sagt Wolfgang Streeck in seinem fulminanten neuen Buch. Soll es mit dem Umbau des Staatensystems weitergehen wie gehabt, das heißt in Richtung einer noch stärkeren überstaatlichen Zentralisierung? Oder wäre der Weg in eine moderne, auf friedliche Kooperation ausgerichtete »Kleinstaaterei« die bessere Lösung? Mit dem Ziel einer Neubegründung demokratischer Politik vor Augen fällt sein Votum eindeutig aus: für den zweiten Weg, auch und gerade in Europa. Denn schon die EU, wie wir sie kennen, ist Streeck zufolge nicht demokratisierbar.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
18. Juli 2021
Sprache
deutsch
Untertitel
Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus.
Seitenanzahl
538
Autor/Autorin
Wolfgang Streeck
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
728 g
Größe (L/B/H)
215/146/42 mm
ISBN
9783518429686

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Portrait

Wolfgang Streeck

Wolfgang Streeck, geboren 1946, war bis 2014 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Academia Europaea, Korrespondierendes Mitglied der British Academy sowie Honorary Fellow der Society for the Advancement of Socio-Economics. Sein Buch Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus war 2013 für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominiert und wurde bislang in 17 Sprachen übersetzt.


Pressestimmen

». . . Streecks neues Werk [hat] jenen Rang, der wie wenige Veröffentlichungen eine intensive Diskussion verdient. « Otfried Höffe, Frankfurter Rundschau

»Dieses Buch ist eine Herausforderung an uns alle, die grundlegenden Parameter unserer geschichtlich-sozialen Weltdeutung einmal wieder in die Distanz zu rücken und zu überprüfen. « Clemens Albrecht, Forschung & Lehre

». . . Streeck [schafft es] durch seine politikökonomische Brille die demokratischen Fragen systematisch als Fragen der kapitalistischen Gesellschaften zu behandeln ein hoher Mehrwert für die Debatte. « Christian Scheper, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie

»Schon zirkuliert auch das Wort von Zeitenwende . Darum ist das Buch des Sozialwissenschaftlers Wolfgang Streeck von brisanter Aktualität. « Walter Hollstein, Die Weltwoche

»[Streeck] legt gründliche Analysen der politökonomischen Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte vor messerscharf und mit feiner Ironie vorgetragen. « Christoph Fleischmann, Publik-Forum

»[Streecks] Kritik an der EU ist faktenreich, präzise und scharf. « Andreas Wehr, Telepolis

». . . ein ungemein wichtiger und unbedingt empfehlenswerter Beitrag zu den Debatten um Staatlichkeit, Europa und Neoliberalismus . . . « Thomas Biebricher, Soziopolis

»Eine dichte Beschreibung der allgemeinen Debatte von Staat und Wirtschaft mit vielen Bezügen und Einschätzungen, ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftspolitischen Debatte. « Jürgen Plieninger, ekz. bibliotheksservice

»[Zwischen Globalismus und Demokratie] ist ein wichtiger Beitrag zur Debatte über die Zukunft von Demokratie, Kapitalismus und Globalisierung und verleiht der Diskussion sowohl Gewicht als auch Dringlichkeit. « Martin Lätzel, Das Historisch-Politische Buch

»[Wolfgang Streeck] hat ein nachdrückliches Plädoyer für den Nationalstaat vorgelegt, der mit manchen neoliberalen Mythen und irreführenden Vereinfachungen aufräumt. Seine Argumente sind nicht historisch, sondern politisch und sie sind mit Fakten unterlegt. « Ingolf U. Dalferth, Theologische Literaturzeitung

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