Erstleser mögen so aber einen fließenden Zugang finden, der ihnen in Versform womöglich verschlossen bliebe. Das scheint denn auch eine Absicht der Edition: Faust-Freunden Geschätztes in neuer Form zu präsentieren und Faust-Fremden den Boden zu bereiten. [ ] Zum Verlieben schön. Wie das ganze 162-seitige Werk. Florian Balke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Ansprechend und gediegen ist die Ausgabe gestaltet. Ganz offensichtlich vermeidet Alexander Pavlenko optische Effekthascherei und wird dem Ernst des Dramas gerecht. Andreas Rumler, Goethe-Gesellschaft
Krauß wie auch Pavlenko schaffen es, Goethes Faust ein neues Gesicht zu geben und befreien das Werk von seinem angestaubten Image des schwer zu interpretierenden Werkes. [ ] Diese Version bereitet jedem, der das Werk wieder oder auch komplett neu für sich entdeckt, ein wahres Lesevergnügen. Mariann Gaborfi, Booknerds
Der Faust als Graphic Novel hat eine alte spannende Geschichte zu bieten und vermeidet eine Sprache, die als Hemmschwelle davor liegt, wenn man nicht gerade an alten Texten interessiert ist. Aufgrund der Bilder kann sie sehr gut für sich selber stehen. Heike Baller, Kölner Leselust
Wie zeitlos und aktuell Goethes Tragödie ist, zeigt diese von Jan Krauß textlich adaptierte und von Alexander Pavlenko unvergleichlich gestaltete Graphic Novel. [ ] Alexander Pavlenkos Graphic Novel zu Goethes Faust ist ein atmosphärisch stimmungsvoller Appetithappen, um die Neugier auf eine (Re-)Lektüre des Originalwerks zu wecken. Lesendes Federvieh
Alexander Pavlenko wollte in seiner Graphic Novel-Adaption den Erzählfluss halten, die Atmosphäre des Romans illustratorisch einfangen. Das ist ihm gelungen. Die düstere Stimmung und der Zeitgeist des Klassikers werden sehr fassbar in Bilder übertragen. Die Charaktere sind fühlbar umgesetzt. Sabine Ibing, Literaturblog Sabine Ibing
Pavlenkos Illustrationen fangen die faustsche Stimmung wahrlich großartig ein. Die düsteren Bilder und charaktervollen Figuren geben die Essenz des Klassikers gekonnt intensiv wieder. Optisch und haptisch ist dieses Comic-Buch ein Genuss. Simone D. , SimoneD
Man mag es gar nicht weglegen wunderbar ist diese Graphic Novel. Die Zweifarbigkeit kann man einfach nur schön finden, kann dies aber auch als die Dualität der Welt deuten Gut und Böse. Lohnenswert ist es allemal, toll gezeichnet, packend, mitreißend. Arcimboldis World
Jan Krauß hat das sehr deutsche Lyrik-Werk vorsichtig sprachlich entstaubt, sensibel in Prosa transferiert und eine dramaturgisch gekonnte Fassung geschaffen, die Leser generationenübergreifend fesselt. Alexander Pavlenko überzeugt mit meisterlich gezeichneten Szenen, die wie aus einem kühnen Historienfilm wirken. Lesering
Die Graphic Novel wurde grandios gezeichnet, ist insgesamt sehr düster, was perfekt zu Goethes Faust passt. [ ] Ich empfand die Graphic Novel als gelungene und stimmungsvolle Auffrischung sowie als unterhaltsame und spannende Lektüre, die Lust darauf macht, das Original von Goethe erneut zu lesen. Travel without Moving
Entstanden ist eine zuweilen der Geschichte bedingt düstere, aber lesenswerte Graphic Novel, die den Geist der Vorlage wunderbar transportiert. [ ] Pavlenko und Krauß erreichen mit ihrer Version genau das Gegenteil [einer trockenen Schullektüre]. Findos Bücher