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Über Menschen

Roman.
von Juli Zeh
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Produktdetails

Titel: Über Menschen
Autor/en: Juli Zeh

EAN: 9783641277185
Format:  EPUB
Roman.
Familiy Sharing: Ja
Penguin Random House

22. März 2021 - epub eBook - 416 Seiten

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Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint. Geflohen vor dem Lockdown in der Großstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in kein Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht.

Juli Zehs neuer Roman erzählt von unserer unmittelbaren Gegenwart, von unseren Befangenheiten, Schwächen und Ängsten, und er erzählt von unseren Stärken, die zum Vorschein kommen, wenn wir uns trauen, Menschen zu sein.

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts, Promotion. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Schon ihr Debütroman »Adler und Engel« (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln (2019). 2018 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde sie zur Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt.

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zum Nachdenken: Der gesellschaftliche Wandel verändert die Blickrichtung ¿ Lesen - von leseratte54 - 23.06.2021 zu Juli Zeh „Über Menschen“
Am 22. März 2021 erschien im Luchterhand Literaturverlag der Roman Über Menschen von Juli Zeh. Die deutsche Schriftstellerin ist Juristin und ehrenamtliche Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg. In Brandenburg ist auch wieder ihr neuer Roman angesiedelt, auch Unter Leuten aus dem Jahr 2016 spielte in Brandenburg. Auf 416 Seiten erzählt die Autorin über die Werbetexterin Dora, die gemeinsam mit ihrer kleinen Hündin ihren Freund Robert verlässt und zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 von Berlin-Kreuzberg auf¿s Land zieht (Bracken in die Prignitz). Wer nun auf der Landkarte nach Bracken sucht, wird es nicht finden, denn dieses fiktive Dorf, ist irgendwo in Brandenburg. Nicht nur das Dora von nun an auf sich allein gestellt ist und gefühlt keine Zeit hatte sich auf die neue Situation vorzubereiten, sondern auch dass ihr Nachbar in der rechten Szene zu Hause ist, stellt die 36-jährige Dora vor eine neue Herausforderung. Mir hat der Roman gut gefallen. Die Autorin hat einen sehr besonderen Schreibstil, bei dem ich am Anfang immer ein wenig brauche, um mich einzulesen und in die Geschichte einzutauchen. Die Dorfbewohner wurden vor meinen Augen lebendig und auf den letzten Seites des Buches kam Wehmut auf, dass der Roman zu Ende geht. Besonders gut gefällt mir die Kombination aus Roman (fiktive Geschichte über Dora und die Dorfbewohner) und den damit verbundenen gesellschaftlichen Aspekten. Juli Zeh schafft es auch in diesem Roman gesellschaftliche Veränderungen kritisch zu beleuchten und detailiert zu beschreiben. Das Thema Corona nimmt meines Erachtens zu viel Raum ein, ist mittlerweile ermüdend und hätte nicht so umfassend thematisiert werden müssen (diesbezüglich hat die Realität den Roman überholt). Der Roman regt zum Nachdenken an. Unsere Gesellschaft ist im Wandel und dieser wird durch unvorhergesehene Ereignisse manchmal sehr schnell vollzogen. Spannend ¿ denn Stillstand gibt es nicht. Die Menschen sind lebendig und erleben. Das Erlebte verändert die Wahrnehmung und den Blick ¿ manchmal auch in eine ganz neue Richtung. Das Buch bewerte ich gerne mit 5 Sternen und möchte es uneingeschränkt weiterempfehlen. Sicherlich ist dieser Roman es wert ihn zu einem späteren Zeitpunkt auch noch ein zweites Mal zu lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von forti - 07.06.2021 zu Juli Zeh „Über Menschen“
Juli Zehs neuer Roman "Über Menschen" hat einige Bezüge zum großen Erfolg "Unterleuten", ist aber keine Fortsetzung, sondern ein komplett eigenständiger Roman mit komplett anderem Personal. Gemeinsam haben beide Romane das Aufeinandertreffen von Städtern und Dorfgemeinschaft. Die Mittdreißigerin Dora zieht eher zufällig von Berlin in das Dorf Bracken in Brandenburg. Dort trifft sie auf recht unterschiedliche Dorfbewohner - insbesondere auf den direkten Nachbarn und selbsterklärten Dorf-Nazi Gote und seine Tochter Franzi. Gote, aber auch die anderen Dorfbewohner, sind interessant, komplex und ohne Klischee gezeichnet. Ein Kontrast zu Doras überzeichnet (und etwas zu ausführlich) dargestellte Berliner (Ex-)Freund und Gutmensch Robert. Dabei stellt der Roman die Narrative von gut und böse etwas auf den Kopf - niemand kommt hier richtig gut weg, gleichzeitig gibt es aber auch niemand, der ausschließlich negativ dargestellt wird. Schwarz und weiß und einfache Antworten gibt es im echten Leben halt meist nicht. Diese Komplexität unserer Realität greift die Autorin neben den Charakteren auch mit den Themen der Zeit auf: Klimakrise, Rassismus und jetzt auch noch Corona. All diese Themen beschäftigen Dora nicht erst seit ihrem Umzug und sie lässt die Lesenden an ihren Gedanken teilhaben. Antworten gibt der Roman nicht, aber vielleicht die Anregung, anderen zuzuhören und die Welt komplexer wahrzunehmen, als sie in unseren Blasen oft wirkt. So fand ich das Buch auch nicht verharmlosend oder ähnliches, sondern zum Nachdenken und Reflektieren anregend.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Unterhaltsam, spannend, ernsthaft - Von Städtern auf dem Land im Jahr 2020 - von Valter Miegas - 23.05.2021 zu Juli Zeh „Über Menschen“
Dora muss raus! Nichts ist mehr stimmig. Zu viele Informationen, zu viel Widersprüchliches, die Mitmenschen werden immer befremdlicher in der ansonsten splendid isolation der Stadt, selbst der Mann an ihrer Seite entfernt sich gefühlt immer mehr. Dann bricht auch noch die Corona-Pandemie aus, die daraus resultierende Arbeit im home office erzeugt immer unrträglichere Enge, die zu weiterer Distanzierung führt. Hals über Kopf kauft sie ein altes Haus auf dem Land in Brandenburg um dem allen zu entfliehen und um zu versuchen, wieder zu sich selbst und zu innerer Ruhe und Stabilität zu finden. Zunächst muss sie sich an die neue Umgebung gewöhnen, kämpft mit dem verwilderten Garten; ohne eigenes Verkehrsmittel findet sie sich auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen, erleidet seine Unzulänglichkeiten und Unbequemlichkeiten. Erfreulicherlicherweise findet sie in der ihr neuen Situation Hilfe von den anderen Dorfbewohnern: auf dem Dorf ist man aufeinander angewiesen und jeder hilft jedem, und so findet sie die Wärme, Menschlichkeit, Empathie, die Städter immer mehr vermissen, ausgerechnet im Nazi-verseuchten Dorf. Zu ihrer großen Überraschung aber auch Verwirrung findet sie in ihrem Nachbarn, dem Dorfnazi, wie er sich vorstellt, trotz seiner im Grunde gewaltbereiten Einstellung einen der nettesten und hilfsbereitesten Menschen dem sie je begegnet ist... Über Menschen - Übermenschen Juli Zeh lässt Dora über Menschen berichten, die sich gerne als Übermenschen gerieren. Es friert einen, wenn einer dieser Übermenschen erzählt, mit welcher Normalität man nach Lichtenhagen gefahren sei, sich am Feuer erfreut habe und den Beifall der Umstehenden genossen habe. Leider gibt sie diesen gewaltbereiten rassistischen engstirnigen Nazis auch freundliche und hilfsbereite Seiten, was zu einer gewissen Verharmlosung dieser Gruppe führt, die in der realen Welt ja auch vor Mord nicht zurückschreckt. Dora stellt aber auch klar, dass sie selbst, weil Nicht-Nazi, etwas besseres ist. Zunächst sieht es so aus, als würde Juli Zeh lauter Kurzgeschichten über Dora, eine junge Werbedesignerin, die mit sich und der Welt, die für sie voller beängstigende Widersprüche ist, nicht klar kommt, aneinanderreihen. Entsprechend kurz sind die meisten Kapitel dieses Romans und sie folgen einem Muster: Die Kapitel beginnen meist mit einfachen Sätzen über Alltägliches, steigen dann aber hinab in die Tiefen von Doras Wahrnehmung und Gefühlsleben und Doras Versuche, das Erlebte zu verarbeiten. Wenn man Informationen auf Schubladen verteilt, Wahrnehmungen in Kategorien sortiert, scheint die Welt überschaubar. Werden die Informationen zu viele, die Wahrnehmungen zu unterschiedlich, kommt man mit dem Verteilen und mit dem Sortieren nicht mehr nach, die Verwirrung wächst, die Orientierung schwindet. So in etwa fühlt sich Deutschland derzeit, Juli Zeh versucht, diesen Zustand an Hand ihrer Protagonistin Dora zu vermitteln. Recht schnell erkennt man, dass eine Schublade, eine Kategorie nicht ausreicht. Was nun? Der in Unterleuten bereits gesichtete Kampfläufer rennt auch in Über Menschen2 wieder durch die Natur, vermittelt somit eine gewisse Nähe zu derselben und macht auf den zerstörerischen EInfluß des Menschen aufmerksam, Stichwort Klimawandel2. Warum allerdings der weniger gefährdete und alltäglichere Star ein proletarisches Federkleid tragen muss, bleibt unklar. Ein weiteres Tier wird als Metapher eingesetzt: der Wolf symbolisiert meist alle Ängste der Menschen vor dem Unbekannten, Wilden, Starken, Gefährlichen, darf also auch in einem Buch, das sich mit dem Umgang mit Nazis in der Dorfgemeinschaft beschäftigt, nicht fehlen. Es gibt immer einen, der immer dabei ist, aber eigentlich nicht dazugehört und auch nicht dazugehören will. Leider bricht dann der Charakter des Protagonisten und sein Schicksal mit diesem Bild. Manches vom Film entlehnte Atmosphäre-Stilmittel wird eingesetzt, wenn z.B. der Regen die traurigsten Momente durchnässt, und wirkt dann klischeehaft und unpassend. Der Beginn der Corona-Pandemie spielt in diesem Roman eine entscheidende Rolle, unterstreicht dadurch die Aktualität der Botschaft des Romans, auch wenn der Zusammenhang zum eigentlichen Thema fehlt. Für eine Auseinandersetzung mit den Folgen der Pandemie auf die Gesellschaft und die Menschen ist es zu früh und so bleibt dieser Aspekt im Gegensatz zu den anderen Themen inkohärent oberflächlich. So kommen letztendlich zwei Themenkreise zustande. Die Schwierigkeiten beim Leben im ländlichen Raum, hervorgerufen durch die an Ballungszentren orientierte Wirtschaft (Infrastruktur Versorgung Lebensmittel Waren Medizin), wie sie überall in Deutschland zu beobachten sind, ergänzt durch den Raubbau an der ehemaligen DDR nach der Vereinigung . Der Schwerpunkt schlechthin ist die Auseinandersetzung mit dem Dilemma, in der Dorfgemeinschaft auf Menschen angewiesen zu sein, mit denen man nichts zu tun haben möchte, weil sie völlig ohne Unrechtsbewusstsein ihr gewaltbereites rassischtes Nationalistenleben leben. Es könnten durchaus autobiographische Züge sein, wenn Dora von ihren Werten und ihrer Einstellung zur Religion erzählt, oder Antworten auf ihre Ängste auf Ausflügen in die Heideggersche Philosophie sucht. Sehr schön, wie sie von dort auch den Bogen zur heute allgegenwärtigen Achtsamkeit schlägt. Juli Zeh zeigt in ihrem neuen Roman auf unterhaltsame, bisweilen auch witzige Art und Weise die derzeitige Befindlichkeit der deutschen Gesellschaft. Dabei wertet sie nicht und unternimmt weder Erklärungsversuche noch Ursachenforschung, er wird weder Lehrstück noch philosophischer Leitfaden für den Umgang mit den Problemen unserer Zeit. Sie erklärt nicht, was richtig ist, stellt aber immer wieder dir richtigen Fragen. Sie malt ein umfassendes Bild der heutigen Gesellschaft, der Rezeption und der Reaktion der Menschen auf eine immer schneller immer komplexer werdende Welt, in der der Einzelne machtlos Probleme aushalten muss, die nur gesellschaftlich zu lösen sind. Der Roman ist sehr schön geschrieben und liest sich leicht und flott. Auch wenn es gegenüber Unterleuten stark abfällt, schnell will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, genießt den Humor und Wortwitz, will wissen, wie es weitergeht, wie sich Dora weiter entwickelt und wie Juli Zeh die Geschichte schließlich auflöst, und bleibt am Ende angekommen durchaus nachdenklich zurück.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nicht ¿Unter Leuten`, diesmal ¿Über Menschen` - von nil_liest - 18.05.2021 zu Juli Zeh „Über Menschen“
Juli Zeh ist eine großartige Schriftstellerin, die ein feines Gefühl hat für gesellschaftliche Veränderungen, die von ihr gezielt und großartig beschrieben werden in ihren Romanen. Auch Über Menschen ist wieder ein lesenswertes Stück Literatur und nicht ohne Grund schon seit dem Erscheinen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Wer ¿Unter Leuten` gelesen hat und das ist sicherlich das Gros der Leser:innen von diesem neusten Werk wird bemerken, dass der neue Roman andere Akzente setzt und daher sehr trefflich, aber sehr ähnlich am letzten Titel angelehnt ¿Über Menschen` heißt. Dora steht im Mittelpunkt des Romans, sie zieht aus der Großstadt aufs Land, weil sie ihren Freund Robert in der Corona-Pandemie nicht mehr im engen home office erträgt. Er, Journalist, schlachtet mit seinen immerwährenden Untergangsszenarien das Thema aus. Sie dagegen, die nachhaltig-bewusste und ökoafine Workaholic, zieht aufs Land in ein fiktives Dorf in der Prignitz: Bracken. Sie lässt nicht nur Robert, sondern die ganze Stadt hinter sich mitten in der Pandemie. Aber keine Sorge, dass Thema Corona ist ein Aufhänger, aber nicht das alleinige und auch nicht das beherrschende Thema des Romans! Der Name des Dorfes ist Programm: Bracken. Etwas abgerockt und baufällig, ein bisschen lehmig im Abgang. Und genau da findet nun das Geschehen statt: die Reibung. Es reibt sich die Stadt mit dem Dorf, die Landbevölkerung mit dem Stadtmenschen, der Nazi mit der Linksliberalen. Diese Reibungen von Standpunkten und Glaubenssätzen ist unfassbar gut und sehr pointiert dargestellt. Und am Ende sind es alles Menschen die ihr Wohnort eint und lässt sie alle ein wenig humaner aussehen. Was den Roman ¿Über Menschen` klar von dem Bestseller ¿Unter Leuten` unterscheidet ist die stringente Erzählung von Doras Geschichte, keine Vogelperspektive auf verschiedensten Ebenen und doch so treffsicher wie es nur Juli Zeh schafft. Die Personenzahl ist reduzierter und damit der Blick etwas intensiver auf die Einzelnen. Mich hat es wieder überzeugt. Fazit: Juli Zeh brilliert wieder in ihrer feinen Analyse über das Mensch sein indem sie ¿Über Menschen` schreibt und zeigt uns allen worüber es sich nachzudenken lohnt.
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