Ressourcenmangel und Arbeitsbelastung lassen die Pflegediagnostik im Alltag rasch zur lästigen Schreibarbeit werden, der Pflegeprozess wird "verschlankt" und auf standardisierte Pflegepläne reduziert. Klassifikationssysteme und Standards sind wesentliche Orientierungshilfen, können jedoch für eine individuell angemessene Pflege den Auslegungsprozess nicht ersetzen. Dieses Buch hinterfragt Selbstverständlichkeiten und Grundannahmen, untersucht Begrifflichkeiten der Pflegediagnostik vor dem Hintergrund der pflegerischen Anteilnahme und des Verstehens und gibt Denkanstöße für die Praxis.
Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung, Studium der Soziologie und der Philosophie, Habilitation in der Pflegewissenschaft, Weiterbildungen in Personal- und Organisationsentwicklung sowie Qualitäts- und Projektmanagement. Freiberuflich tätig in Lehre, Beratung und Forschung.
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