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Junge mit schwarzem Hahn

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Produktdetails

Titel: Junge mit schwarzem Hahn
Autor/en: Stefanie vor Schulte

EAN: 9783257612080
Format:  EPUB
Originaltitel: Junge mit schwarzem Hahn.
Familiy Sharing: Ja
Diogenes Verlag AG

25. August 2021 - epub eBook - 224 Seiten

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Der elfjährige Martin besitzt nichts bis auf das Hemd auf dem Leib und seinen schwarzen Hahn, Behüter und Freund zugleich. Die Dorfbewohner meiden den Jungen, der zu ungewöhnlich ist. Viel zu klug und liebenswürdig. Sie behandeln ihn lieber schlecht, als seine Begabungen anzuerkennen. Als Martin die Chance ergreift und mit dem Maler zieht, führt dieser ihn in eine schauerliche Welt, in der er dank seines Mitgefühls und Verstandes widerstehen kann und zum Retter wird für jene, die noch unschuldiger sind als er.

>Junge mit schwarzem Hahn< ist ihr erster Roman.

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll man muss sich darauf einlassen - von Tilman Schneider - 11.10.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Martin ist elf Jahre alt und ein Außenseiter im Ort. Alleine muss er zurecht kommen und hat als treuen Begleiter nur seinen schwarzen Hahn und das Tier weicht ihm auch nicht von der Seite. Als ein Maler in den Ort kommt, findet Martin in ihm einen Freund. Der Maler ist fasziniert von Martins Sicht auf die Dinge, von seiner Intelligenz und kann die Ablehnung der Menschen nicht verstehen. Martin fühlt sich verstanden und wahr genommen und zieht mit dem Maler mit und kommt so in eine neue Welt und die meint es nicht immer gut, aber Martin hat eine Gabe, die ihn immer weiter bringt. Es ist eine sehr außergewöhnliche Geschichte, aber meinen Geschmack trifft sie auf jeden Fall. Stefanie vor Schulte hat einen tollen Sprachstil und eine super Erzählweiße und so hat mich das Buch wirklich gefesselt und begeistert und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Diogenes Verlag bringt immer so tolle Bücher hervor und man entdeckt für sich eben auch immer wieder tolles Neuland. Einfach einlassen.,
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein gutes Debüt für anspruchsvolle Leser - von lielo99 - 03.10.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Der 11jährige Martin musste schon sehr jung alleine klarkommen. Ohne Eltern und Geschwister. Einen treuen Freund hat er aber noch: den schwarzen Hahn, der ihm kaum von der Seite weicht. Als ein Maler ins Dorf kommt, nimmt er den Jungen mit. Denn er merkt rasch, wie intelligent und umgänglich Martin ist. Die Vorbehalte der Menschen aus dem Dorf kann der Maler nicht nachvollziehen. Aber so war das damals. Wer Waise war, der wurde von den Mitbewohnern kaum beachtet. "Junge mit schwarzem Hahn" fällt in jedem Buchladen auf, weil das Cover so einzigartig ist. Hier wurde ein Gemälde Pablo Picassos verwendet und das harmoniert perfekt mit der Geschichte. Es stammt aus dem Jahr 1905 und der Titel ist: "Garcon á la Pipe". Das Buch lässt sich nicht einfach mal "nebenbei" lesen. Dafür ist die Sprache zu eigen und die Story teilweise mit Elementen der Phantasie bestückt. Der Junge erlebt gute und schlechte Tage und nicht alle Menschen kommen mit offenen Armen auf ihn zu. Am Schluss des Buches gibt es einen Einblick in die Gedanken der Autorin. Sie berichtet darüber, warum sie das Werk schrieb und welche Botschaft sie vermitteln wollte. Nein, es ist kein Schmöker und trifft nicht jedermanns Geschmack. Lesenswert fand ich es aber trotzdem und zwar für alle, die hochwertige Literatur mögen. Ein tolles Debüt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein modernes Märchen von einem bemerkenswerten Jungen - von CM94 - 16.09.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Ich war vor allem über Leseportale auf das Buch "Junge mit schwarzem Hahn" aufmerksam geworden. Das Buch aus Diogenes-Verlag ist gewohnt künstlerisch gestaltet. Zum Inhalt: Martin wohnt in einem kleinen Dorf und ist seitdem er drei Jahre alt ist, auf sich allein gestellt. Denn zu diesem Zeitpunkt ermordete sein Vater die gesamte Familie und nur Martin überlebt. Seitdem meiden ihn die übrigen Dorfbewohner und sein einziger Freund ist ein schwarzer Hahn, der für den Rest des Dorfes den Teufel verkörpert. Als Martin die Gelegenheit sieht dem Dorf und seinem Schicksal dort zu entkommen ergreift er sie und zieht mit einem Maler durch Land. Aber Martin hat eine Aufgabe und erlebt auf seiner Reise viele skurrile Abenteuer. Das Buch gleicht einem modernen Märchen. Der Leser erhält zwar ein paar Hintergrundinformationen, aber diese sind reichlich wage, sodass sich Zeit und Ort der Handlung nicht sicher bestimmen lassen. Auch die Figuren sind, mit Ausnahme von Martin sehr wage gezeichnet und haben oft nicht einmal Namen. Im Fokus steht ganz klar dieser besondere Junge, mit den wachen Augen, der über hohe Intelligenz und gute Instinkte verfügt- was man bei seinem Alter und familiärem Hintergrund nicht erwarten würde und der sich damit aber auch immer mal wieder in brenzlige Situationen hineinmanövriert. Die Story ist an manchen Stellen herrlich abstrus und an Situationskomik nicht zu überbieten. Diese rührt, wie in Märchen so oft, aus der Dümmlichkeit und Naivität der Menschen her und diverse Stereotypen sind in der Geschichte vertreten. Die Geschichte ist insgesamt kurz und prägnant geschrieben und kommt super ohne den allgemeinen Schnickschnack aus. Es gibt praktisch keine unnötigen Informationen. Alles dient entweder dem Fortgang der Handlung oder der Unterhaltung des Lesers. Und trotzdem ist das Buch sehr stimmungsvoll, sodass ich beim Lesen oft ein klares Bild der geschilderten Szenarien vor Augen hatte und man die dunkle, bedrohliche Atmosphäre des Krieges trotz allem spüren kann. Der Autorin ist mit diesem Buch an wundersames Werk geglückt, von dem ich wirklich froh bin, es gelesen zu haben.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine wundervolle, eine märchenhafte Erzählung - von Magnolia - 12.09.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Das Schicksal hat es nicht gut gemeint mit dem mittlerweile elfjährigen Martin. Den Dorfbewohnern ist er intellektuell haushoch überlegen, aber sie sind die Erwachsenen, behandeln ihn schlecht. Mit dem Kirchenmaler zieht es ihn fort aus dieser Enge, mit dabei ist der Hahn, sein ständiger Begleiter. Der erste Roman von Stefanie vor Schulte - man möchte es gar nicht glauben. So sprachgewaltig und doch so zart und anrührend erzählt sie Martins Geschichte, die mich sofort faszinierte. Wie in einem surrealen Märchen kam ich mir zuweilen vor. Ein unschuldiges Kind, das außer einem Hahn nichts besitzt, das von den anderen herumgeschubst wird, macht die Welt heller, seine treuherzige und doch so kluge Art lässt trotz aller Einfalt ringsum an das Gute glauben. Ein Kind, das seinen Gefühlen ganz selbstverständlich ohne wenn und aber folgt. Es lässt sich nicht verbiegen, vergisst nie seine Ideale trotz aller Grausamkeit, die ihm überall begegnet. Ein Buch über Mut und Menschlichkeit, das viel Wärme ausstrahlt. Es geht aber auch um Starrsinn und Verharren in alten Mustern, um Eitelkeit und Einsamkeit, um Unvernunft. Der Aberglaube, all die Dämonen blitzen immer wieder auf, lassen sich nur schwer vertreiben. Zunächst musste ich mich in Martins Geschichte einfinden, war aber sehr schnell drin und wollte gar nicht mehr aus seinem Leben verschwinden. Wie soll ich den Hahn deuten, der sehr weise daherkommt - eine Metapher? Sein Schutzengel? Der ihn leitet, ermahnt, sein Gewissen und sein Begleiter ist. Ein so anderer Roman, der auf gut 200 Seiten viele Fragen aufwirft, sehr intensiv das Zwischenmenschliche ausleuchtet, um lange nachzuhallen. Es ist ein Märchen - schön und grausam zugleich. Eine Reise ins Innerste, eine bildgewaltige Sprache. Sätze wie dieser hier: Das Kind singt, als laufe es auf Sonnenstrahlen in den Himmel wärmen ungemein. Diese wundervolle Erzählung hat was mystisches, gleitet ins Surreale. Auf eine sehr gut lesbare Art. Ich mag dieses Buch. Nein, ich bin gegeistert und kann nur jedem empfehlen, es zu lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Tolle Lektüre - von Anonym - 26.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Martin, dessen Vater die gesamte Familie mit einem Beil getötet hat, lebt von allen Anderen als Pech-Bringer geächtet in der Hütte seiner verstorbenen Eltern. Er ist Hals teufen gefürchtet, weil er den schwarzen Hahn der Familie, das einzige Lebewesen, das ihm geblieben ist, immer bei sich hat. Der Junge hat ein gutes Gemüt, und wird deshalb von den Dörflern ausgenutzt und geschlagen. Nichtsdestotrotz kann er durch seinen Intellekt so manch brenzliche Situation gewaltfrei lösen. Das macht ihn jedoch noch gruseliger für die Dorfbewohner. Als ein Maler die Kirche im Dorf renoviert nutzt er die Chance und zieht mit ihm weiter. Schon das Cover fand ich sehr ansprechend, wie immer bei Diogenes schlicht und doch vielsagend. Das Buch liest sich schnell und ist einspannend, es hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Eine klare Leseempfehlung.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Düster - von susannekunz201113@aol.com - 13.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Ein Waisenkind lebt fest verbunden mit einem schwarzen Hahn in einer archaisch wirkenden Dorfgemeinschaft, innerhalb derer er wie ein Ausgestoßener behandelt wird. Bereit zu Beginn des Romanes erfahren wir, dass seine Familie auf tragische Weise ums Leben kam. Nur der Junge und das Tier überlebten und sind seither eine eingeschworene Gemeinschaft. Die Thematik des Romanes erinnerte mich sofort an Das Flüstern der Bienen . Hier bildet der Junge Simonopio eine feste Gemeinschaft mit einem Bienenschwarm. Auch dieser Junge wird von Teilen der Einwohner missbilligend oder gar bösartig behandelt. Scheinbar ist es nur besonders einfühlsamen Menschen möglich die Einzigartigkeit der sonderbaren Kinder zu erkennen. Bei dem Jungen mit dem Hahn ist es der Maler, bei Sinompino Nana. Beide Werke muten wie moderne düstere Märchen an. Die Feindseeligkeit gegenüber dem Kind drückt sich auch durch die durchgängig distanzierte Sprache aus. Über der ganzen Handlung hängt die Atmosphäre der angezeigten Bürger. Insgesamt ein schöner wenn auch düster Roman. Die Paralellen zu Das Flüstern der Bienen , das erste kurze Zeit vorher erschienen ist hat mich jedoch überrascht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Interessante Grundidee - von Anonym - 12.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Ein ungewöhnliches Porträt längst vergangener Zeiten. Ein Junge, der nicht so ist wie alle anderen und es deshalb nicht leicht hat in einer Zeit, die sich nicht so genau fassen lässt. Begleitet wird er von einem schwarzen Hahn, was ihn noch mehr zum Außenseiter macht. Martin ist ein kluger Bursche und schon deshalb anders. Dass er aus dem Dorf, in dem er aufgewachsen ist, weg will, kann man wirklich verstehen. Er geht mit dem Maler mit, der ein Bild für die Kirche malen sollte. Das kurze Debütbuch hat eine ungewöhnliche Thematik und eine unkonventionelle Erzählweise. Es lässt sich schlecht mit anderen Büchern vergleichen, hat mich aber von der ersten Seite an gefesselt und ich hatte es zügig durchgelesen. Ich mag die Geschichte um Martin, aber ganz zufrieden war ich mit dem Buch nicht. Der Roman hat mir einen zu starken märchenhaften und fabelhaften Touch und ist zu wenig in einer realen Zeit verortet. Die Vergangenheit, in welcher der Roman spielt, ist damit nicht greifbar, und wirkt wie eine Kulisse, ein Abziehbild, in der die Figuren auftreten dürfen. Das Buch ist daher auch definitiv kein historischer Roman, wie man vielleicht vermuten könnte. Für mich insgesamt etwas zu sehr gewollt alles und gerade am Ende zu schwach, aber interessant zu lesen war das Buch schon, daher gebe ich noch vier Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine sehr eigene Geschichte, die bleibt! - von Moe - 08.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
"Junge mit schwarzem Hahn" ist genau was? - ein Drama, ein historischer Roman; der Anbeginn der Kriminalistik, magischer Realismus? Eine klare Antwort auf die Frage wird man nicht finden und genau das macht die Mischung so würzig. Paart man dieses Mosaik dann noch mit einem bildreichen Schreibstil, der in mir dieselbe Stimmung hervorgerufen hat, wie beispielsweise ein Süskind es vermag, dann hat man diesen Roman. Sehr knappe Kapitel tun ihr Übriges, um das Buch wie im Flug vergehen zu lassen. Ein guter Indikator für einen für mich besonderen und atmosphärischen Stil bietet die Tatsache, dass ich während der Lektüre nach weiteren Werken des Autors recherchiere. In diesem Fall ergab meine Recherche, dass es sich um einen Debutroman handelt. Umso erstaunlicher, wenn man die Qualität des Geschriebenen bedenkt. Denn nicht nur ist die Sprache sehr eigen, auch die Figuren, vor allem unser titelgebender Junge Martin, sind sehr stark gezeichnet und bleiben im Gedächtnis; und wenn ich es so bedenke, dann stützt diese Tatsache vermutlich meine Süskind Assoziation, hat er doch auch ein ausgesprochen großes Talent dafür, Situationen und Figuren eindrücklich und nachhaltig zu verschriftlichen. Wozu ich ebenso starke Empfindungen hatte, ohne dies werten zu wollen, war das Weltbild, das hier vorherrscht, denn es ist durch und durch negativ und Martin das konträre, fast schon religiöse Glanzstück. Ich habe meine persönliche Deutung hierfür gefunden und durchaus insgesamt an der ganzen Konzeption und Aussage dieser Geschichte meine Freude gehabt, kann mir aber vorstellen, dass dieses Buch seine Leser selbst sucht und nicht jeden ansprechen möchte. Umso erfreulicher für mich, dass ich einer dieser Leser sein durfte, und auch das nächste Buch der Autorin wird deshalb ganz sicher von mir gelesen werden.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lesenswerter Debütroman - von cjaay - 08.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Mit Ihrem Debütroman Junge mit schwarzem Hahn entführt die Autorin Stefanie vor Schulte den Leser in dunkles, düsteres und grausames Zeitalter. Der Roman kann zwar weder zeitlich noch räumlich genau verortet werden, hat aber wie ein Geschichte gewirkt, die im Mittelalter spielt. Der elfjährige Martin lebt in einem kleinen Dorf und besitzt nichts, bis auf die Kleidung, die er am Leibe trägt und einen schwarzen Hahn als ständigen Begleiter. Martin ist klug und trotz seiner trotz seiner schwierigen Lebensumstände immer freundlich und hilfsbereit. Die Dorfbewohner meiden und misshandeln Ihn, da sie sich vor seinem Hahn fürchten, in dem Sie den Teufel sehen. Als Martin die Entführung eines Kindes durch einen schwarzen Reiter miterlebt, möchte er herausfinden wohin die Kinder entführt werden und dem Unrecht ein Ende setzen. Die Geschichte hat mir gut gefallen und wird jeden ansprechen, dem düstere Märchen gefallen. Die verschiedenen Charaktere des Romans sind gut gezeichnet und der Schreibstil hat mir gefallen. Mit Junge mit schwarzem Hahn ist der Autorin ein lesenswerter Debütroman gelungen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Märchenhafter Roman über das Gute in einer dunklen Zeit - von lillywunder - 07.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Als außergewöhnliches Debüt beschreibt es der Klappentext und in der Tat, das ist es. Ich habe das Buch fast in einem Zuge ausgelesen, war ganz gebannt von der Welt, in die es mich mitgenommen hat und nach der letzten Seite habe ich mich gefragt, was ich da eigentlich gerade gelesen habe. Es ist die Geschichte des elfjährigen Martins, der als gute Seele eines kleinen Dorfs aufwächst, das von Armut und Gewalt geprägt ist. Wann genau die Geschichte spielt, erfahren wir nicht, aber das Setting mutet mittelalterlich an, die Gegner sind hier Hunger, Pest, fehlende Bildung, Aberglaube, Tyrannei. Martin ist der einzige Überlebende eines Familiendramas, sein einziger Begleiter und Freund ist ein schwarzer Hahn. Anstatt diesem klugen, warmherzigen, etwas naiven Jungen mit Mitgefühl zu begegnen, wird er von der Dorfgemeinschaft nur umso mehr gemieden - ein jeder spürt, dass er den Erwachsenen um ihn herum, die immer wieder in Streit verfallen, weit überlegen ist. Als ein Maler das Dorf besucht, zieht Martin mit diesem hinaus in die Welt, um sie ein klein wenig besser zu machen. Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich so wenig ahnen konnte, was mich auf der nächsten Seite erwarten wird. Stefanie vor Schulte hat ein Märchen für Erwachsene geschrieben, eine Parabel mit viel Interpretationsfreiheit, eine magische Geschichte vor düster-historischer Kulisse. Die Sätze sind kurz, die Ausdrucksweise hat etwas von der Naivität des Jungen und gleichzeitig strahlt jeder Satz vor Klugheit und Poesie. Dieses Buch ist ein kleines Überraschungspäckchen, das es sich wirklich lohnt auszupacken, ein herausragendes Debüt!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein Freund, der dich zu deiner Bestimmung führt - von jenvo82 - 06.08.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Und in Martin schwingt wie ein Lied die ganze Erlösung. Sie haben vom Leid getrunken und vom Hunger gegessen. Aus Kälte haben sie ihr Lager gestellt, mit Tränen haben sie einander zugedeckt und Schreie waren ihre Abendlieder. Aber jetzt träumen sie, als wäre es ein Leben. Inhalt Martin lebt nicht nur ganz allein in einer düsteren, vom Aberglauben durchwirkten Zeit, in der jede Menschenseele dazu verdammt ist, ein Leben voller Entbehrungen zu führen, sondern gleichermaßen an einem Ort, der ihm weder Heimat ist noch Trost spendet. Nachdem sein Vater die gesamte Familie im Wahn ermordete, schlägt sich Martin, der einzige Überlebende des Massakers, alleine durch. Immer an seiner Seite ein altersloser schwarzer Hahn, der ihm entweder auf der Schulter sitzt oder unter seinem Hemd steckt. Die Dorfbewohner schreiben dem Jungen mit seinem Federvieh allerlei Unheil zu, dichten ihm ein Bündnis mit dem Teufel an und meiden ihn so gut es geht. Besonders erschreckend ist für sie die Tatsache, dass Martin wesentlich schlauer ist, als sie selbst und darüber hinaus über eine unbesiegbare Güte zu verfügen scheint, ganz egal, wie viel ihm zustößt. Der 11-Jährige nutzt die Gunst der Stunde und schließt sich einem Maler an, der gerade das Altarbild in der Kirche vollendet hat, um endlich seiner trostlosen Umgebung zu entkommen. Doch bald muss er feststellen, dass die große weite Welt ebenso viele Schrecken und bösartige Menschen bereithält, wie jene, denen er zu entkommen versuchte. Ihm wird klar, dass er sein Schicksal selbst in die Hand nehmen muss und setzt sich für die Träume und Hoffnungen anderer ein, ebenso wie für das Gute im Leben Meinung Der Klappentext verspricht ein außergewöhnliches Debüt der deutschen Autorin Stefanie vor Schulte, welches ein literarischer Geniestreich zu sein scheint. Und tatsächlich liegt die Handlung dieses kleinen Buches weitab von meiner literarischen Komfortzone, gerade weil nichts wirklich Greifbares darin zu finden ist und die Erzählung eher ein Mix aus Fabel, Märchen und historischem Szenario ist. Und dennoch bin ich gerade deshalb sehr begeistert von der erdachten Geschichte um einen Jungen, fernab unserer Zeit, gefangen in gleich mehreren Notlagen und trotzdem voller Tatendrang und Mut. Wer märchenhafte Erzählungen mit einer Portion Mystik und düsterer Stimmung mag, ist hier genau richtig, denn diese Facetten spiegeln sich auf jeder Seite des Buches wider. Der Leser taucht in eine längst vergangene dunkle Epoche ein, in der Armut, Grausamkeit und Krieg an der Tagesordnung waren. Trotzdem bleibt die Story universell, denn dieser Ort könnte überall sein und die rachsüchtigen Menschen von damals, sehen heute vielleicht nur schöner aus und verbergen ihren schlechten Charakter hinter einer entsprechenden Fassade. Sprachlich überzeugt der Text einerseits durch eine fast profane, im Präsens geschriebene Handlung, der man mühelos folgen kann und andererseits vermag die Autorin mittels sprachlicher Bilder, weit umfassendere Dinge zu schildern, die man erst nach und nach wahrnimmt. Gerade die Figur des Hahns, scheint gleichermaßen für den besten Freund zu stehen und dann wieder für die Gefahr, die andere darin sehen. Die Thematik der Vorurteile und des Schubladendenkens wird hier sehr subtil aufgegriffen und durchaus intensiv beleuchtet. Auch die Frage danach, ob man sich immer absolute Ehrlichkeit wünscht, die mit bitteren Wahrheiten verbunden ist oder lieber den Schein wahrt, schwingt immer wieder durch die vordergründige Handlung. Kurzum, die Story bietet trotz ihrer geringen Seitenzahl genügend Stoff für Diskussionen und regt zum Nachdenken an. Fazit Ich bin sehr positiv überrascht und vergebe gerne 5 Lesesterne für einen unterhaltsam-düsteren Roman mit zahlreichen Ansätzen, einer in sich runden Geschichte und möglichem Interpretationsspielraum. So etwas fasziniert mich immer wieder, selbst wenn ich ansonsten zu den Liebhabern realistischer Romane zähle. Die psychologische Komponente kommt hier trotz der gewählten Hintergründe und einer ungenauen Orts- und Zeitangabe nicht zu kurz. Ganz im Gegenteil, die Balance zwischen Glauben und Aberglauben, zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen Mächtigen und Abhängigen wird immer wieder verdeutlicht und macht für mich den eigentlichen Wert dieses Romans aus: Welcher Bestimmung soll der Einzelne folgen? Welchen Stellenwert bekommen dabei seine Freunde und Feinde? Und gibt es ihn tatsächlich, den vorgeschriebenen Lebensweg, dessen Möglichkeiten alle längst vorgezeichnet sind? Eine sehr interessante Frage für jegliche Literatur.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein richtig gutes Debüt! - von Ekna - 31.07.2021 zu Stefanie vor Schulte „Junge mit schwarzem Hahn“
Martin wächst in einem unscheinbaren Dorf auf, Eltern und Geschwister längst durch die Hand seines scheinbar wahnsinnigen Vaters getötet. Doch er ist nicht allein, trägt immerzu einen schwarzen Hahn bei sich auf der Schulter, sein einziger Besitz. Während die Dorfbewohner im Hahn die Inkarnation des Teufels sehen und den Jungen verachten, ist der Hahn stets treuer Gefährte und Beschützer Martins. Auch, als sich der Junge mit einem Wandermaler auf Reisen begibt, um der Bedeutung eines jährlichen Unheils nachzuspüren. So werden einer alten Überlieferung nach jedes Jahr zwei Kinder durch den Schwarzen Reiter entführt, doch wohin genau weiß niemand. Als der Junge und sein Hahn dabei anwesend sind, wie dieses Mal ein Mädchen ihres Dorfes mitgenommen wird, fühlt Martin sich wie vom Schicksal dazu berufen, die entführten Kinder zu finden. Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinlesen und habe das Buch dann an einem Tag verschlungen, die Geschichte von Martin und seinem Hahn hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Vieles deutet auf eine mittelalterliche Szenerie hin, aber weder Zeit noch Ort sind klar ausgewiesen. Die Sprache ist fast schon sachlich, der Unterton ein wenig naiv - aber da Martin noch ein Kind ist, passt das gut. Auf der Reise erlebt Martin eine karge Welt zwischen Hunger, Krankheit und Elend. Seine Gabe ist die Kraft der Worte und seine kindliche Unschuld, mit der er oft aneckt, aber auch angehört wird. Die Autorin zeichnet außergewöhnliche Charaktere, thematisiert Aberglaube und Tyrannei, teilweise auch sehr düster, aber oftmals gespickt mit einer großen Portion Witz. Ein bisschen märchenhaft, ein bisschen pikaresk, teilweise mit gesellschaftskritischem Unterton und viel Interpretationsraum. Ein richtig gutes Debüt, das vom Setting ein bisschen an Kehlmanns Tyll erinnert und mich total gut unterhalten konnte.
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