Südafrika, Autismus und die farbige Community. Ich habe noch nie eine Autobiografie über das Leben eines autistischen Kindes gelesen, aber die meisterhafte und klare Erzählung des Autors und die historische Bedeutung der Situation sind Gründe, warum ich das Buch nicht zu Ende schloss, bevor ich es zu Ende gelesen hatte.
Die teilweise brutalen Beschreibungen der 80er-Jahre-Gesellschaft stehen im krassen Gegensatz zur Haltung einiger ihrer Bewohner, die nur die einfachen Momente des Lebens geniessen wollen. Und das ist wohl der Grund, warum ich mich so angewidert fühlte von der Ungerechtigkeit, aus kleinlichen Gründen - wie der Hautfarbe - beseitigt zu werden.
Es ist fesselnd von der ersten Zeile bis zur letzten Seite. Auf jeden Fall ein Buch, das ich an meine Kinder weitergeben würde.