Wenn die Welt sauberer scheint als je zuvor ist das größte Risiko längst entsorgt? Oder wartet der wahre Albtraum im Morgen? Quantenmüll, Zeitreisen, künstliche Intelligenz und eine Zukunft, die mit bissigem Humor und scharfer Beobachtung entlarvt wird: In Andreas Eschbachs "Eine unberührte Welt" geraten Wissenschaft, Gesellschaft und menschliche Gier in einen Strudel unerwarteter Konsequenzen. Was passiert, wenn wir den Müll der Menschheit einfach verschwinden lassen und niemand ahnt, wohin er wirklich geht? Eschbachs Geschichten sind randvoll mit Ideen, die so verrückt wie denkbar sind: Da wird ein Quanteneffekt zur Goldgrube, bis die Welt am eigenen Fortschritt erstickt. Ein Supermarkt im Nebel verkauft Dinge, die nie ausgehen. Und im Hindukusch begegnet man vielleicht nicht nur alten Mythen, sondern echten Drachen. Jede Erzählung öffnet eine neue Tür und dahinter lauert das Unerwartete. Mit seinem kritischen Blick auf Technik, Gesellschaft und Machtstrukturen erinnert Eschbach an die satirische Schärfe von Marc-Uwe Kling oder die visionäre Kraft von Perry Rhodan. Wer Science-Fiction liebt, die mehr fragt, als sie beantwortet, und dabei mit feiner Ironie und klugen Wendungen überrascht, wird hier fündig. Für alle, die sich fragen, wie unsere Welt aussehen könnte, wenn wir wirklich alles aus der Hand geben und was dann zurückkehrt.