Commissaire Clement Chevalier hat sich von Lyon in das wunderschöne Städtchen La Rochelle versetzen lassen. Schon gleich an seinem ersten Arbeitstag muß er einen Mord untersuchen. Ein bekannter Winzer wurde tot aufgefunden. Als Commissaire Chevalier die Familie des Opfers aufsucht, stellt er fest, daß diese zerstritten ist und keiner Zeit für echte Trauer hat. Für seinen Vorgesetzten ist der Mörder deshalb schnell gefunden. Doch als ein weiterer Mord geschieht, ist für Chevalier klar, daß der Täter weiter morden wird. Er ermittelt unter Hochdruck, denn er muß sich auch erst bei seinen Kollegen durchsetzen, bevor diese den "Neuen" akzeptieren.
Frankreich gibt immer wieder eine gute Kulisse für spannende Krimis ab. So auch diesmal mit dem ersten Teil der Serie von Jean-Claude Vinet "Tod in La Rochelle". Mit diesem Buch beginnt die Serie gleich sehr spannend. Der Autor stellt seinen Commissaire vor, indem er auch das private Umfeld und den Menschen hinter dem Polizeiausweis in den Vordergrund stellt. Das macht Chevalier unheimlich sympathisch. An Spannung mangelt es trotzdem nicht. Der Fall ist zunächst irreführend und die Lösung nicht ganz einfach. Das macht einen guten Krimi aber gerade aus. Man wird am Schluß überrascht und genau dies gefällt mir immer wieder sehr. Mir hat dieses Buch spannende Lesestunden beschert, so daß ich diese Serie weiterempfehlen kann!